Pferd sensibelisieren (Schenkelhilfen)?

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7 Antworten

Ich wundere mich immer wieder, was RB alles an Pferden "annehmen". 

Ich finde es ja einerseits durchaus bewundernswert, wenn man sich aus Mitgefühl so einem Tier annimmt und versucht, es ordentlich zu erziehen und zu reiten, aber andererseits spielt genau dieses Verhalten doch dem Besitzer quasi in die Hände. 

Der braucht kein Geld in Beritt investieren, bekommt für die RB vielleicht sogar noch Geld und begibt sich vermutlich noch nicht mal selber in Gefahr, indem er selbst das Pferd reitet.... ich find sowas vom Pferdebesitzer total verantwortungslos. Wie kann ich guten Gewissens jemanden auf MEIN Pferd lassen, wenn ich weiß, dass es steigt, beißt und buckelt und eigentlich überhaupt nicht zu reiten ist ?! 

Was soll eine Ausbildung als "Freizeitpferd" sein ? Es gab kürzlich mal einen sehr lesenswerten Artikel von M. Geitner, der darüber schreibt, dass es eigentlich Wahnsinn ist, was von einem Freizeitpferd alles verlangt wird, obwohl es ja "nur" ein Freizeitpferd ist und die unzureichende Ausbildung damit begründet wird. 

Ich denke auch, dass du das ohne professionelle Hilfe vor Ort nicht alleine hinkriegen wirst. Pferdeausbildung ist eine ganz eigene "Fähigkeit" und ist noch mal was ganz was anderes, wie selber gut reiten zu können. Noch dazu, wenn es sich um ein anscheinend nur "angerittenes" und unerzogenes Pferd handelt. Ich würde das alleinige "herumdoktoren" für zu gefährlich halten und mit dem Besitzer sprechen, dass es so nicht geht !

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Mit dem Pferd würde ich an deiner  Stelle überhaupt nur was vom Boden aus machen - ganz einfaches Fürhtraining, longieren....

Das Pferd ist offensichtlich gar nicht richtig eingeritten, muss erst mal lernen, überhaupt zu reagieren. Ein Deckhenst ist kein Schoßhündchen. Dieser hier hat anscheinend 10 Jahre anscheinend kaum was anderes getan als seine männlichen Triebe zu nutzen - wie sollte er den jetzt auf die Idee kommen,  sich von einem unerfahrenen Mädel sagen zu lassen, was dran ist? Ich weiß nicht, ob Di Dich da nicht zu sehr in Gefahr begibst.

 Wenn Du sonst mit Halsring reitest, dann Sicherheit auf entsprechend ausgebildeten Pferden! Ein Deckhenst ist schon was anderes...

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Allerdings stehen wir jetzt vor dem Problem, dass Pony so fast null auf
Schenkelhilfen reagiert, einzig und allein auf die treibende reagiert
er.

Er hat es vermultich schlicht und einfach nie gelernt. Du schreibst er ist als "Freizeitpferd" angeritten, was bedeutet das?

Leider kann ich dir nur mitteilen, das man üm einen gescheiten Beritt nicht herum kommt. Die meisten Normalreiter können nicht bereiten.

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Viele Übergänge reiten

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Das kriegst du alleine nicht hin. 

Wieso reitet man ein Pferd ein, das sich so vehement wehrt und zeigt, dass irgendwas nicht stimmt? 

Es geht nur über Beritt, ansonsten bleibst du auf diesem Stand. 

Möchte die Besitzerin nicht, dass das Pferd ordentlich geritten werden kann? 

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wenn er im deckeinsatz war, dann hat er zwangsläufig mal einen körtermin wahrgenommen.

hengste mit schweren charaktermängeln bekommen kein "gekört".

wenn er im deckeinsatz war, dann hat er zwangsläufig mal eine leistungsprüfung abgelegt.

sonst gibts keine zuchtzulassung.

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da er laut deinen angaben erst seit so kurzer zeit unter dem sattel ist, würde ich mal davon ausgehen, es handelt sich um ein deutsches reitpony K.

die legen ihre leistungsprüfung fast immer vor der kutsche ab.

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von daher würde ich vorschlagen, ihn dort "abzuholen", wo man damals aufgehört hat. fahren vom boden aus wäre ideal. 

über das fahren vom boden aus nach und nach mit hilfe eines guten trainers die stimmkommandos verfeinern und über die bodenarbeitsgerte nach und nach die schenkelhilfen "verbinden".

anschliessend ganz neu anreiten. viel mit stimme arbeiten.

aber allein... no way. du brauchst einen ausgebildeten trainer als hilfe. wundert mich eigentlich, dass der besitzer das nicht weiss.

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Kommentar von ponyfliege
29.02.2016, 20:29

ps: einen hengst, der abgekört wurde oder keine chance mehr hat, im verteilungsplan zu landen und der durch problematisches verhalten auffällt, als hengst zu lassen halte ich für höchst suspekt.

es gibt keine "problempferde" im deckeinsatz.

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Das Pferd sollte mal ordentlich beritten werden. Ein Kind wird da wohl kaum was ausrichten können.

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