Frage von KimSo20, 32

Pferd lässt sich nicht die Hinterhufe ausgratzen. Warum?

Hai. Mein Pferd ist schon 16. Ich habe sie dieses Jahr am 20.04 bekommen. Doch leider hat sie nie gelernt, ihre Hinterhufe zu geben. Nun arbeite ich seit Monaten schon dran. Aber sie gibt sie immernoch nicht. Sie weigert sich total. Sie zieht in sofort weg und setzt in gleich wieder auf den Boden. Oftmals hüpft sie dann auch durch die gegend weil sie ihr gleichewicht nicht halten kann. Der Hufschmied weiß auch nicht mehr weiter.

Was kann ich tun?

Danke für jede hilfreiche Antwort!:)

Expertenantwort
von NanaHu, Community-Experte für Pferde, 11

Ob das wirklich ein Gelichgewichtsproblem ist, lässt sich ohne das gesehen zu haben nicht beurteilen.

Mein 4 jähriges Monster kann sich sehr wohl ausballancieren, probiert aber gerne aus, womit man denn so durch kommt. Zeitweise wird dann auch einfach mal versucht, die Hinterbeine frei zu bekommen und diese ab zu setzen.

Zu erst solltest du heraus bekommen, warum das Pferd sich so verhält. Hat es tatsächlich ein Problem mit seinem Gleichgewicht oder ist das erlentes Verhalten um dem reinigen der Hufe zu entgehen.

Bei einem Gleichgewichtsproblem solltest du langsam trainieren und viele Gleichgewichts- und Kraftförndernde Übungen mit dem Pferd machen. (Bergziege, schaukeln, usw.) ..... Übe in regelmäßigen Abständen das kurzzeitige Heben der Hinterhufe. Schätze das so ab, dass du das Bein wieder absetzt, bevor das Pferd sein Gleichgewicht verliert.

Ist das eine reine Wiedersetzlichkeit, hilft nur hochhalten und ausfechten wer den längeren Atem hat. (Das ist leichter gesagt als getan und fordert unheimlich viel Kraft. Mit der richtigen Positionierung und einigen kleinen Kniffen, bekommt man das aber ganz gut hin. - wie bereits erwähnt, habe ich zeitweise ähnliche Kämpfe mit meinem Hü. Sobald es merkt, dass es damit nicht durch kommt, ist sofort Ruhe.)

Rede noch mal mit deinem Schmied, normalerweise kennen die etliche Tricks und Kniffe. Vielleicht fällt ihm ja doch noch etwas ein.

Antwort
von Mikado13, 23

Hab ich das richtig verstanden, dass dein Pferd den Huf zwar gibt, aber sofort wieder wegzieht? 

Dann würde ich gar nicht erst anfangen, ans Hufeauskratzen zu denken, sondern hochheben und sofort wieder abstellen, bevor dein Pferd das tut, und einfach wieder hochheben und sofort wieder abstellen. Mit der Zeit kannst du dann anfangen, den Huf etwas länger in der Hand zu lassen und nach und nach die Zeit ausdehnen, bis du irgendwann wieder normal auskratzen kannst. Ich würde nur immer darauf achten, dass ich beim Abstellen immer schneller bin als das Pferd und den Huf nur so lange festhalte, wie es für das Pferd in Ordnung ist. Also die ganze Sache immer beenden, bevor sich das Pferd wehrt, denn dagegen hast du keine Chance... Viel Erfolg! 

Antwort
von algemlatrixie, 19

Hey, Mikado13 hat das schon sehr gut beschrieben, aber leider vergessen zu schreiben, dass du sie immer gaaanz dolle loben musst bei jedem noch so kleinen Erfolg;) das wird seine Zeit brauchen. Das musst du in kleinen Schritten immer weiter ausbauen und ihr langsam wieder antrainieren. Is ja lustig dass ihr beide an dem Geburtstag von meinem Pferd (20.04.02) Jahrestag habtXD lg:)

Antwort
von LyciaKarma, 16

Sie kann ihr Gleichgewicht nicht halten und du erwartest trotzdem, dass sie die Hufe gibt..? Wie soll das bitte gehen?  

Du fängst an - wenn sie den Huf gibt, dann nicht anfassen, sondern sofort wieder abstellen lassen.  

Sie muss lernen, ihr Gleichgewicht in kleinen Schritten zu finden und vor allem, dass sie den Huf jederzeit bekommt, wenn sie unsicher wird! Unsichere Pferde sind nämlich gefährlich.  

Das kannst du dann immer weiter ausbauen. 

Antwort
von GuckLuck, 32

Was genau du tun kannst, weiß ich auch nicht, aber du könntest dir vielleicht einen Trainer suchen, der dem Pferd das beibringt.

Antwort
von sukueh, 9

Schon mal nen Chiropraktiker oder nen Ostheopaten aufs Pferd schauen lassen ? 

Kommentar von hankk9100 ,

das ist echt ne gute Idee! Wenn der Schmied schon keine Idee mehr hat und es nicht eindeutig an einem Fehlverhalten liegt würde ich auch auf jeden Fall einen Therapeuten empfehlen, Physio- oder Ostheo. Am besten ist es immer, wenn dir einer empfohlen wird, weil es doch Unterschiede gibt, wie genau sie arbeiten und wie viel Zeit sie sich nehmen, um den wirklichen Grund zu finden. Bevor du also anfängst, deinem Pferd eine "Marotte" auszutreiben, checke erst ob es gesundheitlich fit ist

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