Frage von downhill015, 58

Pferd hat leichte Arthrose?

Hey meine Reitbeteiligung hat leichte Arthrose muss ich da etwas besonders beachten Wie viel kann ich machen wie viel kann ich Galoppieren Wie viel Bewegung tut ihm gut und wie viel schlecht

Expertenantwort
von Heklamari, Community-Experte für Pferde, 24

Die obigen Tipps sind sehr gut.

Wichtig ist regelmäßige bewegung. Ideal ist dafür ein aktivstall: bei uns liegen Futter raufe und Wasser 200m  !!! Weit auseinander. So müssen die Pferde immer wieder hin und her gehen.

Und Du wirst lernen, deine RB zu “lesen“, also die jeweiluge tagesform zu erfühlen.

Genial sind bei naßkaltem Wetter belebende massagen vor dem reiten.

Wenn hufschutu nötig ist, bitte hufschuhe nutzen, keine eisen, höchstens noch elastische Kunststoffeisen.

Ich hab meine Stute noch 10 Jahre reiten können, rücksichtsvoll aber fleißig!

Bewegung ist super wichtig für diese Pferde.

Neben grünlippmuscheln tut auch ingwer im Winter gut, ganzjährig brennesseln, und biete immer mal wieder weidenzweige zum knabbern an.

Viel Freude mit deinem Pferd

Expertenantwort
von Sallyvita, Community-Experte für Pferde, 9

Du hast ja schon richtig gute Tipps bekommen, die brauche ich an dieser Stelle nicht zu wiederholen. Was mir aber spontan einfiel, war die Frage: Warum fragst Du das in einem Forum und nicht den Besitzer des Pferdes?

Ich habe auch eine ältere Stute und 2,3 mal die Woche ein kleines Mädchen, dass diese Stute reitet. Und wenn Fragen auftauchen, dann fragt sie mich - per Whatsapp oder persönlich. Und ich finde, dass das definitiv mehr Sinn macht, denn der Besitzer wird hoffentlich am besten wissen, was für das Pferd das richtige ist. 

Und Du brauchst auch keine Angst zu haben, dass er oder sie denkt, Du weisst zu wenig, wenn Du fragst. Ich werte Fragen meines kleines Mädchens als absolut positiv und weiß mein Pferd auch dadurch in besten Händen. Sie macht sich Gedanken und respektiert meine Wünsche mein Pferd betreffend.

Niemand kann alles wissen, deshalb entblößen Fragen keinen Dummen, sondern zeigen, dass Du engagiert bist und dass Dir das Pferd wichtig ist und Du alles richtig machen möchtest.

Antwort
von beglo1705, 28

Da gibt es auch als RB vieles, was du machen kannst:

  • Bergsteigen: kräftigt und stärkt die Muskulatur und die Sehnen, die unbedingt tragfähig bleiben müssen. (Bergauf führen ist damit gemeint)
  • kein übermäßiges Rennen (am besten so wenig Galopp wie möglich, auch in der Herde)
  • keine engen Wendungen bewusst herbei führen (also Traversen unterm Sattel meiden)
  • Springen ist tabu für das Pferd!
  • Gute Bodenarbeit, die nicht in Höchstleistungen ausartet und dem "Patienten" angepasst sind: dazu gehört Korrektes Longieren am Kappzaum, Bodenarbeit, Kopfarbeit (Pferde wollen bloß wegen einer Knochenkrankheit nicht verblöden) in Form von Vertrauensarbeit und Zirzensik zb.

Der/Dem Besitzer/in klar machen:

  • kein Beschlag, egal welcher, runter damit.
  • Fütterung minimieren sowie optimieren (kein Kraftfutter, Heu und Stroh (hochwertig!!) sind absolut ausreichend für ein Freizeitpferd, welches an beginnender Arthrose leidet.
  • Zusehen, dass das Pferd auf hartem Boden ist, wenn es auf der Koppel ist
  • Stehzeiten vermeiden: Offen- oder Aktivstall ist das optimale, um solche Pferde zu regenerieren
  • Boxen vermeiden. Das ewige Stehen ist tödlich und begünstigt die Arthrose zusätzlich. Das Blut staut sich, die Gerinnung ist negativ beeinflusst, das Gelenk wird dicker, anstatt dünner.
  • Ggf. MinFu mit Grünlippmuschelextrakt (oder separat dazu zur Verfügung geben) füttern, dieses ist unterstütz die natürliche Beweglichkeit und Elastizität der Sehen und Muskeln.

Spazieren gehen, die Muskulatur stärken und achten, wie das Pferd reagiert und sich entwickelt sind Hauptaugenmerkmale auf die unbedingt zu achten sind, dass das Krankheitsbild nicht schlimmer wird. 

Das Schlimmste. was man solchen Pferden antun kann, ist in eine Box zu sprerren und warten/hoffen, dass alles gut wird. Fehlanzeige, garantiert.

Expertenantwort
von Urlewas, Community-Experte für Pferde & reiten, 35

Nicht springen.

 Enge Wendungen meiden

Viel schritt reiten, vorzugsweise auch am langen Zügel.

Immer gut warmreiten, zu Beginn immer mindestens 20-30 Minuten.

Schlechte Böden meiden

Tagrsform beachten. Wenn das pferd sich mach einer halben Stunde noch nicht eingelaufen hat, auf höhere Gangart verzichten. An guten Tagen das Angebot des Pferdes, mehr zu arbeiten, nutzen - es tut ihm dann gut.

Wie viel du mavhen und galoppieren kannst, mußt Du erfühlen, wie es dem Pferd eben geht, mal mahr, mal weniger. Bei feuchtkaltem Wetter meist eher weniger. Dann zieh Dich selber warm an, denn viel Schritt sollte es dann schon gehen.

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Kommentar von downhill015 ,

ok danke 😊

Antwort
von helpingperson8, 3

Ich würdedann die atrose stärker wird eine "wasserbehandlung"in Betracht ziehen.Das Pferd läuft in einem Becken  gegen strömendes Wasser. Das bringt es

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