Frage von CookieAnni, 75

Pferd einreiten lassen vorher an sattel gewöhnen?

Wenn man ein Pferd ausbilden lassen will, also in Beritt geben will. Sollte man das Pferd selbst vorher an Sattel und Zaum gewöhnen oder macht das derjenige zu dem man es gibt?

Expertenantwort
von friesennarr, Community-Experte für Pferde, 12

Wenn man die Basisausbildung kann, dann kann man das auch selbst machen. Die Basisausbildung vor dem Beritt ist aber der wichtigste Ausbildungsschritt und sollte nur von jemandem gemacht werden, der sich damit auskennt.

Es gehört zur Basisausbildung weit mehr als nur die akzeptanz von Sattel und zu wissen was eine Trense bedeutet.

Im Vollberitt wird dem Pferd auch die Basis beigebracht. Der Ausbilder arbeitet mit dem Pferd von der Stufe an, auf der er sich momentan befindet. Und wenn diese Stufe 0 ist, dann fängt der Beritt auch bei 0 an.

Antwort
von Unwissend123321, 12

Nach Absprache. Bei uns ist es so, dass wir die Pferde lieber komplett roh bekommen, alswenn schon was gebastelt wurde und dann das Falsche.

Bei Besitzern, die wir kennen, sprechen wirs eben vorher ab. Ist wirklich angenehmer, wenn das Pferd scho sofort gesattelt und longiert werden kann und wir ihm dies nicht erst beibringen müssen. Aber wenn nicht, nicht schlimm, ist ja unsere Aufgabe.

Antwort
von MontyReiter, 56

Ich könnte mir vorstellen das es für einen Bereiter leichter ist, wenn er das macht denn wenn da schon was schief geht muss er das mühsam wieder ausbügeln. Außerdem sieht er dann selbst gleich wie das Pferd auf Sattel und Zaumzeug reagiert. Aber frag doch einfach bei dem Bereiter nach zu dem dein Pferd soll.

Antwort
von sukueh, 42

Ich denke, dass es den meisten Bereiten lieber ist, es selbst an die Ausrüstung zu gewöhnen, weil einfach zu viele Dinge schief gehen können, wenn der Besitzer es selber macht. Von zu schnellem Vorgehen bis unpassendem und deshalb unangenehmen Ausrüstungsteilen. 

Expertenantwort
von Urlewas, Community-Experte für Pferde, 34

Niemand will gerne eine Aufgabe übernehmen, die ein anderer angefangen hat. Einem Bereiter ist es am liebsten, das Pferd unbedarft zu bekommen. Auch er kann während diesen  vorbereitenden Aufgaben das Pferd kennenlernen, und eine Beziehung  aufbauen und das Pferd wird nicht in der Ausbildung "hin und her geworfen" . 

Kommentar von Boxerfrau ,

naja fürs Pferd ist es die schonendere Alternative... ein Trainer/bereiter macht das Raz Fatz. als Besitzer kann man das Pferd langsam an Sattel und Gewicht gewöhnen... Ich würde mein Pferd niemals in Fremde Hände geben.. und Profi Beritt ist oft nicht im Sinne des Pferdes. gerade wenn es darum geht ein Erfolgreiches Pferd aus zu bilden.. welches von der Linie her gut sein müsste..

Antwort
von Boxerfrau, 10

Ich sag mal ganz ehrlich, warum nicht... Wenn man etwas Ahnung von Pferden hat und sich mit seinem kleinen beschäftigt.Für das Pferd bedeutet das Wesentlich weniger Stress. Und vorallem kann man sich genug Zeit dafür nehmen. Ich habe mein Pferd nie in den vollen Beritt gegeben, sondern mit dem Trainer zusammen gearbeitet. Aber ich habe mit 2'5 Jahren angefangen ihn daran zu gewöhnen das er es akzeptiert das etwas auf dem Rücken liegt. Danach habe ich ihm den Sattel aufgelegt. Das ganze sehr spielerisch. Parallel dazu habe ich ihn daran gewöhnt das ich über Ihm bin. Ihn von oben gestreichelt, um mich herum laufen lassen usw. Später mal über ihn gelegt oder mit irgendwelchen Fahnen herum hantiert. Dann bin ich mit ihm spazieren gegangen, oder habe ihn als Handpferd mit genommen mit sattel. als er 3 1/2 war hab ich dann angefangen mich drauf zu setzen. Erst nur ein paar Sekunden. Dann das ganze immer mehr ausgebaut. Danach hat mich eine Freundin geführt. Und dann hab ich alleine die ersten Runden im Roundpen gedreht. Und als er sich an das Gewicht und daran gewöhnt hat, das er jetzt unter mir ist und die Befehle von oben kommen habe ich regelmäßig Stunden genommen..
Ich habe mir für die Vorbereitung knapp ein Jahr zeit genommen... Ein Trainer macht das in ein Paar Tagen... Ich persönlich würde sagen das es für das Tier einfach ist wenn man ihm genug Zeit gibt.... mein Pferd fand weder den Sattel schlimm, noch mich. Würde es nie anders machen..

Expertenantwort
von Dahika, Community-Experte für Pferde, 20

Ich würde das machen! Schon allein, weil ich zu geizig bin, einen Profi für etwas zu bezahlen, das ich selbst machen kann.

Allerdings habe ich sowieso meine Stute "nur" teilbereiten lassen. Also zweimal die Woche. In meinem Stall, wo ich dabei war.


Antwort
von leomaus11, 41

Es gibt beides :) Sympatischer finde ich es allerdings immer, wenn es vom Besitzer gemacht wird, da das Pferd und er/sie ja schon eine gute Bindung haben (so sollte es zumindest sein). Man kann dem Pferd ja erstmal vom Boden aus zeigen dass Sattel und Zaumzeug keine Monster sind und sie einfach mit viel Geduld und Vertrauen dran gewöhnen :)

Kommentar von Urlewas ,

Man geht ja davon aus, dass der Bereiter, dem man sein Pferd anvertraut, das vernünftig macht. 

Kommentar von leomaus11 ,

Nichts anderes habe ich erwartet. Man kann das Pferd trotzdem selbst dran gewöhnen, da hat ja jeder andere Ansichten dazu ^^ Ich persönlich würde mein Pferd nur selbst mit professioneller Hilfe einreiten

Kommentar von Urlewas ,

Klar, das ist dann was anderes. Wenn man  es eigentlich selber macht, und den Profi nur zur Unterstützung braucht, ist es anders, als wenn man das Pferd zur Ausbildung in Vollberitt gibt. 

Wenn man die Hauptverantwortung in andere Hände gibt, ist es besser, den jenigen auch uneingeschränkt machen zu lassen.

Kommentar von Dahika ,

HOFFENTLICH. Ich kenne da Bereiter......

Antwort
von BarbaraAndree, 42

Das macht die-oder derjenige, der das Pferd einreitet. Es sollte schon professionell geschehen.

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