Pferd beim durchgehen/zu schnell werden halten?

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9 Antworten

Notfalls nehme ich einen Zügel kurz vor dem Gebissring und ziehe einen engen Kreis. Ist aber die letzte Option wenns gar nicht mehr geht und eine Straße naht. Muss man auch sehr aufpassen, nicht selten fliegen Reiter bei solchen Aktionen seitlich weiter wenn das Pferd die Kurve kratzt.

Ansonsten sollte man immer versuchen sein Pferd auf eine Volte abzuwenden. Oftmals lassen sie sich zwar nicht bremsen, reagieren aber noch auf rechts und links. Dann solltest du einen Kreis reiten und diesen immer weiter verkleinern bis das Pferd durchparieren muss oder sich so weit versammeln muss, dass es dir wieder zuhört. 

Ziehen an beiden Zügeln ist unproduktiv, das Pferd lehnt sich dagegen und rennt einfach weiter. Auch in die Bügelstellen und ziehen ist nichts. Wenn, dann an einem Zügel, aber auch nur immer soweit, wie du dich auch im Sattel halten kannst. Die allerallerletzte Option wäre fallen lassen (als ob du absteigen wollen würdest) und versuchen die Zügel festzuhalten (nur im Gelände, auf eingezäuntem Gelände loslassen!). 

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Wenn ein Pferd unkontrolliert galoppiert, ist die "Notbremse" ein erprobtes Mittel um das Pferd anzuhalten.

  1. Gewicht auf eine Seite
  2. Auf dieser Seite weit vor in den Zügel greifen
  3. An diesem Zügel zur Seite ziehen
  4. Notfalls so weit den Kopf herumziehen, daß er kurz vor dem Steigbügel ist.

Damit läuft kein Pferd mehr geradeaus weiter.

Das funktioniert auch auf zweispurigen Waldwegen. Allerdings sollte man bedenken, daß es ein ziemlich harter Stopp wird.

LG Calimero

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Hay

ich stimme WesternCalimero zu. Die Notbremse kann helfen, nur ich persönlich musste sie noch nie anwenden,also kann ich auch nicht beurteilen, ob sie leicht oder schwer anzuwenden ist. Also ich reite sehr oft im Gelände, auch in größeren Truppen, weil es einfach mega Spaß macht und auch im Wald oder über die Wiesen lassen sie sich von den anderen tritzen. Also was ich immer mache, wenn ich meine Maus nicht schnell genug zum stehen bekomme: Ich versuche mich schwerer zu machen, was echt schwer ist, da ich sie kaum sitzen kann (sie ist sehr unbequem im Übergang von Galopp in Trab :D). Wenn du auch beim Durchgehen noch konzentriert bist, kannst du natürlich auch versuchen sie mit Stimme zu beruhigen, das kann echte Wunder bewirken, und ich weiß nicht ob deine Stute das auch macht, aber die meisten Pferde deuten vorher mit den Ohren und der Körperhaltung an, das sie auf etwas neugierig geworden sind, was Angst einjagen könnte.

Ich hoffe sehr das ich ein bisschen weiterhelfen konnte und eure Ausritte ggf. ohne Schreckminuten verlaufen :D

LG verena2016

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Mir hilft es oft wenn ich das Pferd, zumindest auf sicherem Gelände, erst mal Galoppieren lasse bis ich mich wieder gefunden habe. Wenn man selber nicht weiss wo oben und unten ist nützt gar nichts mehr. Dann fange ich immer an, mit einer Hand immer wieder Nachzugeben und wieder Aufzunehmen. Dabei bleibt eine Hand (bevorzugterweise die äußere, also im Linksgalopp die rechte) stehen und die innere Hand streicht immer wieder ein bisschen über und nimmt den Zügel wieder auf.

Volten bremsen das Pferd auch, man sollte auf jeden Fall abwenden. Wenn man den Platz hat etwas größer anfangen und dann kleiner werden. Es ist nicht schlimm wenn die erste "Volte" 20m Durchmesser hat.

Grundsätzlich gilt, kein Mensch der Welt kann ein Pferd festhalten. Wenn das Pferd wirklich weg will ist es auch weg! Aber durch einsetzen des eigenen Gehirns kann man oft viel erreichen, also nicht wie verrückt an den Zügeln ziehen ohne die Gewichtshilfen zu vernachlässigen! Wenn man sich stark nach vorne beugt kommt die Zügelhilfe in den wenigsten Fällen an; man braucht immer ein Gleichgewicht zwischen Gewichts-, Zügel- und Schenkelhilfen!

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Hallo,

ich mache das von der Situation abhängig. Wenn ich wirklich freie Strecke habe und nichts gegen eine schnelle Gangart sprechen würde, lass ich das Pferd einige Meter "Strecke machen", Zügel nachgeben, entlasten, mich selbst eben beruhigen. Bis jetzt waren dann alle Pferde nach spätestens 100m wieder "ansprechbar" und ließen sich ganz normal mit halben Paraden wieder durchparieren. Wenn es aus bestimmten gründen nicht geht finde ich die von Calimero beschriebene "Notbremse" hilfreich, allerdings wäre es von Vorteil diese vorher schon geübt zu haben. Wenn Platz da ist, würde ich große Zirkel o.ä. vorziehen.

Richtig blöd ist es, wenn eine enge Wendung zum Sturz von Pferd und Reiter führen würde. uner besonderen Umständen ist dann möglicherweise auch "abspringen" eine Alternative.

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Also ich kann mein Pferd schnell beruhigen indem ich ruhig sitzen bleibe und mit ihm beruhigend spreche und leichte Paraden gebe xD

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Kommentar von xxSOSSExx
23.01.2016, 21:45

Das war meiner heute egal 😂

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Kommentar von xxSOSSExx
23.01.2016, 21:50

jup deswegen 😅 ich hab ja grundsätzlich kein Problem mit spackenden Pferden aber ist halt nix was sie sich angewöhnen sollte 😅😅

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Kommentar von xxSOSSExx
23.01.2016, 21:54

Ja aber ich bin einfach mal die halbe Strecke zurück galoppiert 😂😂😂

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Hallo xxSOSSExx, 

im Zweifelsfall versuche ich mein Pferd immer mit Volten zu bremsen - vorausgesetzt das Gelände gibt das her. 

Hast du mit deinem Pferd häufiger diese Schwierigkeiten? Dann könnte der TTouch helfen um die Spannungen zu lösen. Dafür gibt es sogar auch eine App, allerdings nur für Apple Geräte:

https://itunes.apple.com/de/app/tellington-training-fur-pferde/id487692505?mt=8

Weitere Infos dazu findest du hier: 

http://tellington-ttouch.ch/

Lieben Gruß,

Sandra 

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Kommentar von xxSOSSExx
26.01.2016, 11:28

Danke ^^ hab Android 😅

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Das ist natürlich schwer aber eig sollte man:

Ruhig sitzen bleiben

Ausatmen

Zügel verkürzen

Volle oder kleinen Zirkel reiten

Die letzte Hilfe ist, die Zügle nach !oben! ziehen! So kann das Pferd nicht weiter rennen. Das sollte aber wirklich das allerletzte sein, denn das ruckt dem Pferd im Maul. Hoffe ich konnte  helfen LG Lilatsch

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Versuchen Volten zu reiten..da muss das Pferd ja langsamer werden😉

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