Pferd 600km transportieren- was beachten?

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5 Antworten

Bei einer Strecke dieser Länge kommt es auf den Autobahnanteil an, ob es sinnvoller ist, auf einmal durchzufahren oder ein Transportunternehmen zu beauftragen, weil sie in deren Transportern bequemer stehen oder Pause zu machen. Pausen können auch bei Witterungsextremitäten wichtig sein, z.B. wird es im Sommer im Hänger sehr warm. Da schwitzen sie richtig drin und müssen alle paar Stunden mal raus aus der Sauna. Dann müsst man halt sehen, ob man einen Hof findet, wo man sich mal einmieten kann für ein paar Stunden unter einem schattenspendenden Baum grasen oder so.

Ich selbst fahre meine Pferde am liebsten selbst, weil ich weiß, wie ich fahre.

Meine Pferde würden immer auf alle Fälle nackig fahren, egal, wie weit. Ich mag es schon nicht, die Beine eine halbe Stunde unter Gamaschen zu wärmen, erst recht nicht über 10 Stunden (1 min pro km funktioniert als pi mal Daumen Angabe doch bei vielen Fahren, die nicht nur Autobahn sind) und wüsste auch nicht, warum ich ihm eine Decke o.ä. auflegen sollte. Je weniger es dran hat, desto wohler fühlt es sich.

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Ich würde mich bei solchen Sachen auch eher auf meine eigenen Erfahrungen bzw. Erfahrungen von Menschen, die mein Pferd kennen, verlassen, als auf "Standards" anderer Pferdebesitzer.

Einen Wanderritt, wie vorgeschlagen, zu machen, halte ich für wesentlich aufwendiger, als das Pferd in den Hänger zu packen und zu fahren. Die Planung für sowas ist wesentlich umfangreicher, als einen Transport zu organisieren.

Engagierst du einen professionellen Transporteur, sollte der die dann auch deine Fragen beantworten können bzw. so viel Erfahrung mit Pferden haben, dass er dir empfehlen kann, wie du dein Pferd für den Transport "präparierst".

Allzu viele Pausen würd ich nicht einlegen, das Pferd sollte im Hänger ja Heu zur Verfügung haben, ansonsten Wasserpausen einplanen, aber irgendwelche Auslade- und Bewegungspausen würde ich nicht machen.

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HAllo,

ich bin mit meine Zausel ca. 800km weit gefahren. Allerdings in einem Boxenanhänger und er kannte lange Fahrten. Da er mit einem anderem PFerd zusammen gefahren ist, die Trennwand nicht bis auf den Boden reichte und beide Pferde beschlagen waren, gab es Transportgamaschen. Pferde wurden mit Heu versorgt und wir haben in regelmäßigen Abständen angehalten und Wasser angeboten. Bei längere Pausen wurden in den Anhänger zwei Boxen gebaut und die Pferde konnten sich ein wenig bewegen. Es gab keinerli Probleme, beide Pferde sind auch für den Rückweg ohne jegliches Zögern wieder in den Anhänger eingestiegen. Die meiste Zeit haben sie gepennt. Eingedeckt waren sie nicht.

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Reite doch an den neuen Studienort. Wenn du 50km pro Tag veranschlagst, bist du in 12 Tagen dort. Haben die Menschen früher auch so gemacht und ich meine, für sowas ist ein Pferd ja da. Für Studienmaterial und Pferdezubehör kannst du dir Satteltaschen kaufen oder die Sachen per Post schicken, wenn du das Pferd nicht unnötig belasten willst. 

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Kommentar von Urlewas
10.04.2016, 10:42

Und Du schläfst sicher in Höhlen...;-)

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Kommentar von JolieBijou
10.04.2016, 10:46

Hab ich auch schon überlegt..es gibt ja Ställe die so etwas anbieten, aber sind 50km pro Tag nicht etwas sehr viel?

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Kommentar von Baroque
11.04.2016, 12:15

50 km sind ein Kurzdistanzritt ... davon macht man nicht mehrere Tage hintereinander mal so eben ... 20 bis 30 sind realistischer, aber auch nur mit gut trainiertem Tier und auch dann mit Pausen jeden dritten Tag ... und dann sind wir bei 28 bis 40 Tagen.

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Da unterhältst du dich besser mit den Leuten, die dein Pferd und die Situation kennen. Wenn es Eisen trägt, würde ich auf jeden Fall für Beinschutz sorgen, weil es sich beim ausbalancieren schnel mal anschlagen kann.

Auch kommt es darauf an, ob Schwierigkieten beim verladen zu erwarten sind, und welcher Art die Rampe sein wird. Wenn das Pferd abrutscht, kommt es zu Verletzungen.

Ein fröhliches Pony ohne Eisen, was überall problemlos hin geht, würde ich nicht "einpacken", ein leicht nervöses Sportpferd dagegen so gut es nur geht...

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Kommentar von JolieBijou
10.04.2016, 10:45

Sie ist nicht beschlagen, englisch vollblut, also recht "spritzig". Beim Hängerfahren war sie bisher immer ziemlich cool, allerdings hab ich keine Erfahrung mit Strecken die über 1,5 Std gehen 

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