Frage von firstwail, 60

Meine Freundin lebt in sehr schwierigen Familienverhältnissen. Was haben wir für Möglichkeiten um ihr zu helfen?

Eine Person (w, fast 15) ist zu Besuch bei ihrer Mutter. Wofür man bereits sehr kämpfen musste. Der Rest der Familie wohnt mehrere hunderte Kilometer entfernt. Ihr ging und geht es dort sehrt schlecht. Ist die Schule, also ihre Noten, dadurch am "versauen". Hat sich mehrere Male selbstverletzt. Hat bereits Angst zurück zu kehren. Vor zwei Tagen wurde erstmals entschieden, sie wird hier bleiben. Erzählte es mir, ihren Freund, stolz das all das geplant ist. Jedoch kam die ernüchternde Tatsache, daß es nicht jetzt ginge. Mit dem Grund, da ihre Mutter allein lebt, hat sie momentan nur ein sehr kleine Wohnung. Und es sei zu kurzfristig. Und bis Sonntag bekommt sie keine größere. Eine größere Wohnung wäre kein Problem, nur von der Zeit her. 

Diese Person, meine Freundin, legte mir ans Herz, sie würde es nicht schaffen, sie sei nicht stark genug weiter "bei den anderen zu sein. Ich weiß wie sie dadurch belastet wird. Nur kontrolliert wird und sich letztlich keiner für sie interessiert. Ich selbst bin psychisch labil. Versuche bereits für beide stark zu sein. Jedoch belastet all das mich natürlich ebenfalls sehr. Ich selbst werde in dem ganzen nicht mitwirken können, da ich 19 wurde (bitte keine Kommentare über den Altersunterschied....)

Ich hoffe ich konnte das notwendigste damit erläutern. Was haben wir für Möglichkeiten? 

Wäre es möglich der Mutter meine Wohnung (120qm) zu "leihen" oder zu sagen, das wir hier alle wohnen (natürlich mit im Mietvertrag stehen ect.). Ich hoffe ihr versteht die Situation, wenn ich wirklich sage das sie sonst sehr stark ist, sie ist eigentlich die Erwachsene aus der Familie, eigentlich sehr stark. Mit meiner unterstütztung noch stärker... Doch ich sehe, das da etwas schief laufen wird muss sie wieder zurück. Und leider hatte ich darin bis je her immer recht.... Habt ihr Ideen, Möglichkeiten? 

Kann ich meine Eltern, meine Großeltern mit einschalten, irgendwie als Pflegeeltern oder ähnliches. Ihr merkt, ich bin langsam verzweifelt. Sie selbst will natürlich nicht zurück. Allerdings hat sie auch Angst vor dem Stress. 

Ich bitte um Hilfe, und bin für jeden Ratschlag sehr dankbar!! Ich selbst weiß nicht alles was "bei den anderen" abläuft, mir wurde es erzählt jedoch sagte ich nach kurzer Zeit stop. Ich kann sowas eigentlich gut verkraften und höre gerne zu. Jedoch wurde mir das zu viel. Die Mutter sprach ebenfalls davon wie sie psychisch fertig gemacht wird. Das es schon Körperverletzung wäre.... Sorgerecht und aufenthaltsrecht liegt soweit ich weiß bei Mutter und Vater. Bitte habt Ideen oder Möglichkeiten! Vielen vielen Dank wenn ihr euch die Mühe gemacht habt es zu lesen!

Habe gerade gelesen das auch ausenstehende, wie bspw. Ich dem Kind helfen können, als zu Lauf stelle, als kurzfristigen wohnplatz. So lange das "kind" sowie (wenn die Mutter ja sorge oder augenthaltsrecht hat)  da zu stimmt?!  Wie ist das,  wir würde das ablaufen. Wäre es überhaupt möglich mit mir? 

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von hertajess, 53

Ja, Familie wählt in der Regel die stärkste Person aus um sie fertig zu machen. Dadurch fühlen sich die anderen Familienmitglieder nicht mehr so klein. 

Die Situation ist bitte hier zu besprechen https://www.nummergegenkummer.de/cms/website.php

Ansonsten gibt es die Seite rote linien dot de. Da gibt es einen Teil für Betroffene, einen Teil für Angehörige und einen Teil für Fachleute. Sie sind jeweils getrennt voneinander. 

Nutzt beide Seiten. Und nein: Scheinverträge sind wirklich das Allerletzte was zu Erfolg führt. Helft der Mutter eine angemessene Wohnung so schnell als möglich zu finden und angemessen einzurichten. Das ist ehrlich. 

Antwort
von Pummelweib, 54

Dein Text ist total verworren und irreführend, wenn du dich klar und deutlich ausdrückst und nicht in der dritten Person schreibst, dann können wir dir her auch besser helfen....

Wenn der Vater das alleinige Erziehungsrecht hat, dann hat das seinen Grund, denn normalerweise haben es beide Eltern. Somit hat der Vater auch as Aufenthaltsbestimmungsrecht und an ihm führt kein Weg vorbei.

Es sei denn sie würde geschlagen werden, u.s.w., dann kann man das Jugendamt einschalten, oder die Polizei rufen die alles weitere veranlasst.

Das Jugendamt kann man auch so rufen, das sie dem ganzen Mal nachgeht, aber ohne richtigen Grund, wird das nicht passieren, da müsst oihr wohl oder übel warten, bis sie 18 ist.

LG Pummelweib :-)

Antwort
von Dahika, 60

Es tut mir leid, aber dein Text hat so einen sonderbaren, gestelzten Stil, dass er eigentlich nicht lesbar ist.
Ihr solltet euch beim Jugendamt beraten lassen, was möglich ist, was sinnvoll ist und welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, dass "die Person" bei ihrer Mutter wohnt.

Kommentar von firstwail ,

Hey, erläutere mir das mit meinem Text bitte, ich höre so was öfter und weiß nicht was mit mir los ist das ich das so schreibe.... 

Die Mutter ist momentan wohl mit dem JA beschäftigt. Mal schauen was da raus kommen wird. 

Antwort
von martinzuhause, 58

""bei den anderen""

kommt erst mal drauf an wer die anderen denn sind. wenn das die eltern oder ein elternteil ist darf dieser bestimmen wo das kind leben darf. allerdings nur wenn die finanzierung auch untereinander geregelt wird. es wird nicht gehen schnell eine 15-jährige bei sich aufnehmen zu wollen und dann den staat zahlen zu lassen weil die wohnung zu klein ist.

ansonsten wäre da erst mal das jugendamt zuständig wenn es probleme gibt. da gibt es dann bei schwerwiegenden problemen die möglichkeit das kind vorübergehend in einer einrichtung des jugendamtes unterzubringen.

Das jugendamt wir da erst mal gespräche mit allen beteiligten führen um da festzustellen was wahrheit und was nur vermutung ist


warum lebtr die 15-jährige denn nicht bei der mutter wenn diese sorgerecht hat?

Kommentar von firstwail ,

"bei den anderen"  = von der Familie Vater (interessiert sich nicht dafür, schiebt sie meist zur Schwester ab) und große Schwester.  Dazu kommen Stiefmutter und Schwester. 

Kann leider nicht sagen wie das genau geregelt ist mit dem Aufenthaltsrecht. Jedoch liegt das nicht allein bei bspw. Dem Vater. 

Ich hätte vermutlich erwähnen sollen, das der ganze Mist bereits vor ein paar Jahren schon vor dem Gericht war. Das Geld ist ebenfalls nicht das Problem. Sie hat nur eine kleine Wohnung weil sie eben nicht mehr braucht. Eine größere wäre im selben Haus bald verfügbar, wird halt momentan noch ausgebaut bis sie zur Vermietung steht. 

Kommentar von martinzuhause ,

wenn das bereits von einem gericht verhandelt wurde muss es gründe gegeben haben war sie beim vater lebt. das geht dann nur über ein gericht neu zu regeln wenn sich da nicht alle beteiligten einig sind wie es weiter gehen soll

Antwort
von blumenkanne, 39

das geht nicht, das das kind irgendwelche entscheidungen für sich allein trifft. der vater hat bereits ein gerichtsurteil in der tasche warum das kind bei ihm lebt. dafür gibts also gründe. sprich die mutter darf das kind nicht einfach bei sich einbehalten und entscheiden, dass es ab dato dort lebt. für die psychischen probleme sollte das kind in therapie gebracht werden. es wird oft einfach erstmal behauptet das die anderen - die familie wo man lebt grässlich ist. einfach deshalb weil das kind noch sehr jung ist, weil es keinerlei lebenserfahrung hat und einfach regeln einhalten muss. natürlich sind die nicht schön, aber nun einmal da und müssen vom kind befolgt werden.


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