Frage von meninanessa, 23

Person A zahlt die Kosten für eine Fortbildung für den/die Partner/in, kann Person A diese Ausgabe steuerlich absetzen?

Person A zahlt die Kosten für eine Fortbildung für den/die Partner/in, kann Person A diese Ausgabe steuerlich absetzen?

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo meninanessa,

Schau mal bitte hier:
Steuererklaerung absetzen

Antwort
von StBWeide, 5

Hallo Petz, es gibt auch steuerlich den Begriff des abgekürzten Zahlungswegs, sollte dieser in Deinem Fall vorliegen wäre Dein Konstrukt durch aus möglich. Beispiele aus meiner Praxis sind z.B. Zahlungen der Eltern für die Studiengebühren von Ihrem Kind. Wichtig, das Kind muss Rechnungsempfänger sein. VG, Weide

Antwort
von Petz1900, 9

nee, eigentlich nicht.
Pfiffiger ist es, wenn A das Geld auf Konto B überweist und B zahlt dann.

Kommentar von StBWeide ,

Hallo Petz, es gibt auch steuerlich den Begriff des abgekürzten Zahlungswegs, sollte dieser in Deinem Fall vorliegen wäre Dein Konstrukt durch aus möglich. Beispiele aus meiner Praxis sind z.B. Zahlungen der Eltern für die Studiengebühren von Ihrem Kind. Wichtig, das Kind muss Rechnungsempfänger sein. VG, Weide

Kommentar von Petz1900 ,

Richtig, die Eltern sind aber unterhaltsverpflichtet gegenüber ihrem Kind. Person A gegenüber Person B nicht, da hat B keine eigenen Aufwendungen gehabt.Bin mir nicht sicher, ob das da mit dem abgekürztem Zahlungsweg klappt, da müsste ich Urteile durchforsten

Kommentar von Hefti15 ,

Geht 100%. Schuldner der Aufwendungen ist und bleibt der Steuerpflichtige, der die Werbungskosten auch erklären kann.

Wie er diese Kosten "finanziert" bleibt ihm überlassen. Ihr Vorschlag wäre ja schon deshalb nicht sinnvoll, weil wenn sie Recht hätten, hier ein eindeutiger Fall von Gestaltungsmissbrauch vorliegen würde.

Fakt ist, zahlt ein Dritter, dann spielt es keine Rolle, wie der sich mit dem Steuerpflichtigen "einigt". Ob dies nun ein Darlehen, ein Geschenk (Schenkungssteuer mal außer acht lassen)... ist, ist irrelevant.

Auch der Hinweis mit dem "unterhaltsverpflichtet" ergibt wenig Sinn. Weil in diesem Fall müsste man ja jedes mal prüfen, löst die Aufwendung überhaupt einen Anspruch im Rahmen des Unterhaltes aus bzw. wurde von den Eltern die Unterhaltsverpflichtung schon erfüllt (z.b. jeden Monat wird der Betrag x überwiesen) und die Übernahme dieser Kosten wäre "freiwillig"....

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