Frage von RosesAndWishes, 185

Perfekter Anfängerhund?

Hey Leute. Meine Freundin und ich wollen uns später einen Hund kaufen weil wir auch zsm in eine WG ziehen wollen und da wollte ich euch fragen was eurer Meinung nach der Perfekte Anfängerhund ist ? Also wir wollen keinen kleinen Hund. Also größer als Beagle oder Dackel sollte er schon sein :) Aber er sollte in einer Wohnung leben können. Gehorsam sein und auch mal allein bleiben können. Klar würden wir uns viel um ihn kümmern und mit ihm Gassi gehen aber nicht das er dann wenn wir mal weg sind die ganze Zeit bellt. Er sollte auch nicht allzu haarig sein das ihm die Haare über die Augen hängen. Bisschen ist ok aber nicht zu viel :) Halt Pflegeleicht aber trotzdem verschmust :)

Antwort
von LukaUndShiba, 96

Es gibt keinen perfekten Anfänger Hund.

Und all das was ihr euch wünscht hängt in erster Linie von einer Erziehung ab.

Wenn es ein Rassehund sein soll schaut was ihr vom Hund erwartet (eher ruhiger und gemütlich, oder sportlich usw) und besorgt euch dann verschiedene Bücher über Rassehunde und schaut was zu euch passt.

Ansonsten geht ihr ins Tierheim.

Ihr solltet euch aber bewusst sein das ein Welpe über Monate 24/7 Betreuung braucht bevor ihr dann mal mit dem Training anfangen könnt ihm das allein bleiben beizubringen und das Training dauert auch noch mal Monate. 

Ein erwachsener Hund aus dem Tierheim braucht auch mehrere Monate.

Es sollten dann wenn der Hund es gelernt hat auch nur 4-5 Stunden sein.

Was könnt ihr dem Hund denn bieten? Seit ihr euch bewusst das jeder Hund gut 2-3 Stunden pro Tag laufen und arbeiten will? Je nach dem sogar noch mehr? Dann will der Hund auch noch geistig ausgelastet und gepflegt werden. 

Kommentar von RosesAndWishes ,

Ja wir würden auf jeden Fall im jeden Tag 2-3 Stunden Auslauf bieten :)

Expertenantwort
von jww28, Community-Experte für Hund, 62

Hi,

Muss euch etwas enttäuschen, es gibt keine Anfängerhunde. Für jeden Hund gleich welcher Rasse oder Größe muss der Anfänger erstmal ein Grundverständnis mitbringen, ohne das wird jeder Hund zum Problemfall. 

Als bemühte Anfänger die viel lesen, üben, sich ggf Hilfe in einer Hundeschule holen geht prinzipiell jede Rasse die zu euren Leben und auch zu euren Vorstellung passt. Dafür ist es für in Hundehalter sehr wichtig sich selber gut zu kennen und einschätzen zu können. So sollten Phobiker nicht grad Herdenschutzhunde halten, oder Coachpotatoes ein Husky. Es muss schon passen :) 

Und vor allem muss man sich im Klaren sein das ein Hund nicht nur ein Haustier ist, sondern ein zeitraubendes Hobby und auch eine Lebenseinstellung ist. Wer denkt der Hund läuft im Leben so mit, irrt sich, als soziales Rudeltier ist er zu 100% auf euch und eure Anwesenheit angewiesen. Mir fällt es schwer das rauszulesen, aber wie lange müsste der Hund denn das Alleinsein ertragen? Wenn man sich ein Hund kauft hat er ja keine Bindung zu euch und vertraut euch nicht, da kann man den auf gar keinen Fall alleine lassen, das muss langsam aufgebaut werden, bei manchen klappt das nach ca 3-6 Monaten, bei manchen Anfängern kann das aber auch mal 1 Jahr dauern bis man die Tür schliessen kann ohne das der Hund bellt oder die Wohnung zerstört. Ist im ersten halben Jahr denn gesichert das er nicht alleine bleiben muss?

Und grad bei Hunden muss man auch den Kostenfaktor sehen. Hat man viel Geld kann man sich eher mal Exoten leisten,wie Faltenhund, Mops, Zwergspitz und Co weil die als Qualzuchten mehrere tausend Euro noch beim Tierarzt kosten. 

Auch muss man weise entscheiden, zB wohnt man im Dachgeschoss ist der Traum eines großen Hundes eigentlich ausgeräumt, da die Treppen grad bei großen Hunderassen zu einen schlimmen Verschleiß der ohnehin vorbelasteten Gelenke führen und es dann ggf angebracht ist den Hund zu tragen oder dabei zu unterstützen. 

Und es ist eine Entscheidung für das nächste Jahrzehnt, grad wenn ihr noch keine Wohnung habt und auch nicht im Arbeitsleben steht ist das sehr kompliziert, klar in die Zukunft kann keiner schauen, aber da ist die Wahrscheinlichkeit halt doch noch sehr hoch das man doch andere Wege in sein Leben gehen will, wo der Hund dann möglicherweise im Weg steht. Wenn ihr zB kein WG-Platz bekommt wo Hunde erlaubt sind, was dann? Würdet ihr eine Stadt weiterziehen, damit das klappt? 

Wenn ihr soweit seit, also fest wohnhaft seit und das mit der haltung geregelt ist, schaut doch einfach mal im Tierheim rein, da sitzen echt viele arme Nasen die auf ein neues Zuhause hoffen :) 

Rasse nenn ich deswegen nicht, da ein Rassehund vom Züchter halt auch 1.000 aufwärts kostet, weil selten junge Menschen soviel Geld haben, rate ich zum günstigeren Tierschutzhund. Es ist besser als vom Vermehrer aus Unwissend ein todkranken Welpen zu kaufen.

Kommentar von RosesAndWishes ,

Also wie lange der Hund später alleine wäre kann ich noch nicht wirklich einschätzen weil wir ja noch nicht arbeiten gehen und ich daher auch noch keine Zeiten hab aber ich würde ihn nicht länger als 6 Stunden alleine lassen obwohl ich das auch schon etwas zu viel fände. Ich weiß nicht. wie lange würdest du denn einen Hund alleine lassen ? :/ Im Tierheim würden wir auf jeden Fall zu allererst vorbeischauen :) Wir würden alles für unseren Hund machen damit er ein Glückliches Leben hat :)

Kommentar von jww28 ,

Hi, ich kann mir die Hunde im Prinzip nur halten,weil mein Freund Frührentner ist und sich drum kümmert, wenn ich arbeiten bin, so sind unsere höchstens mal 3-4 Std an ein Stück alleine. Für ein Hund ist die Zeit mit seine Halter fast wichtiger als jede Erziehung. 

Wenn ihr da noch keine Planungssicherheit habt so würde ich erstmal abwarten, man kann in der Zeit ja zB im Tierheim mal Gassi gehen oder wenn man so ca 1 Jahr planen kann evl mal ein Pflegehund aufnehmen. (Wichtig da wird nur die richtige Auswahl, damit er auch vermittelt werden kann).

Kommentar von RosesAndWishes ,

Okay. Danke für deinen guten Rat. :)

Antwort
von Dahika, 42

Vieles von dem ,was du beschreibst und haben willst, musst du dem Hund beibringen. Auch ein Goldie kommt mit den Fähigkeit nicht zur Welt.

Aber es gibt natürlich sog. "weiche" und "harte" Hunde.

Als Anfänger würde ich jetzt keine Terrier, Huskies,  Border Collies, Weimaraner , Jagdhunde, Rhod. Ridgebacks etc... anschaffen wollen. Auch nicht deren Kreuzungen

Reinrassige Labradore (aber nicht die grauen), Golden Retriever, Kromvorländer gelten als rel. leicht erziehbar.

Aber erziehen, sich mit ihnen beschäftigen muss man sich auch mit diesen Rassen.

Antwort
von WieButter, 90

Auch wenn es sich lustig anhört aber Ihr müsst es ausprobieren:

Geht in ein nahe gelegenes Tierheim. Die sind froh über Gassigänger.

Wenn Ihr euch dann regelmäßig dort blicken lasst und euch mit einem Hund anfreundet könnt Ihr Ihn erstmal richtig kennenlernen und dann entscheiden.

Da könnte Ihr dann auch erstmal ausprobieren ob Ihr wirklich genug Zeit und Lust habt, einen eigenen Hund zu haben.

Antwort
von derHundefreund, 68

Wenn ihr keinen kleinen Hund möchtet, würde ich euch einen Collie empfehlen. Diese haben ein sehr zartes Wesen und sind ruhig und gehorsam. Allerdings haben sie auch langes Fell, welches man pflegen muss :-)

Einen kleinen Hund würde ich euch als Anfängerhund eh nicht empfehlen. Zwar gibt es auch kleine Rassen, die leicht zu erziehen sind, aber die meisten sind das nicht. Vor allem Terrier sind wahre Teufel, die extrem viel Diziplin und Erfahrung brauchen, um tolle Hunde zu werden. Dass unterschätzen leider viele.

Eine Bitte hätte ich noch an euch: Bitte schaut erst in Tierheimen, ob ihr was für euch findet. Diese sind voll mit tollen Hunden, die eine zweite Chance verdienen. Bitte nicht diesen Vorurteilen glauben. Danke euch.

Kommentar von RosesAndWishes ,

Tierheim würden wir sowieso erst mal schauen bevor wir beim Züchter etc vorbeischauen ;)

Kommentar von derHundefreund ,

Finde ich toll. Im Übrigen habt ihr auch viel mehr Arbeit mit einem Welpen, als mit einem Junghund (so ca. 1 Jahr alt wäre am geeignetsten). Das kann man durchaus mit einen Baby vergleichen.

Antwort
von dogmama, 54

aber nicht das er dann wenn wir mal weg sind die ganze Zeit bellt.

das alleine sein muß jeder Hund erst mal lernen, sowas kann Monate bis Jahre dauern und manche Hunde kommen auch nie damit klar! 

Hunde sind bekannt dafür dass sie Rudeltiere sind!

Ihr solltet Euch erst mal Bücher über Hundehaltung, Pflege, Erziehung, Bedürfnisse usw..kaufen und Euch schlau machen, was zu einer guten Hundehaltung alles gehört und ob Ihr die Bedürfnisse eines Hunde auch über ca. 15 Jahre hinweg erfüllen könnt!!

Antwort
von Airbus380, 28

Es gibt nicht nur Tierheime, sondern auch Tierschutzvereine wie z.B.

http://bergische-tierfreunde.de/  Die arbeiten mit Pflegestellen zusammen, die dir zu den zu vermittelnden Hunden sehr gut Auskunft geben koennen. Vielleicht nehmt ihr auch fuers Erste ein aelteres Tier. Das ist oft schon ruhiger und erzogen und ihr habt erst mal nur fuer 3 bis x? Jahre die Verantwortung und nicht fuer 12-17 Jahre.

Wir hatten mal eine 12 jaehige Huskyhuendin aus St.Petersburg, die bei uns nochmal richtig aufgeblueht ist und noch fast 3 Jahre gelebt hat. Diese Zeit wollen wir nicht missen.

Antwort
von silberwind58, 48

Gehorsam sein und alleine bleiben können!!! Das müsst Ihr dem Hund ja erstmal bei bringen oder glaubst Du,Du bekommst einen fertigen Hund,der sofort alles kann? Wenn Ihr einen Welpen holt,dann müsst Ihr den erziehen,auch alleine bleiben muss erzogen werden. Dann gibt es erwachsene Hunde,in den Tierheimen,z.B. die manchmal schon erzogen sind,oder unerzogen,kommt drauf an! Labrador und Retriver sind für Anfänger gut,haaren aber und sind grösser als Cocker,Beagel und Co.

Antwort
von MaggieundSue, 54

Es gibt sooo grössere Stoffhunde....die sind pflegeleicht, Haaren nicht und bellen tun die auch nicht.....

Ehrlich gesagt, will ich damit sagen, dass ihr euch noch ein bisschen mehr informieren müsst. Ihr habt gerade einen tolle Idee...und meint es auch gut, aber so einfach ist die Sache halt nicht!

Mein Tipp! Geht ein paarmal in eine Tierheim und geht mit Hunden spazieren. Spricht mit dem Pflegern und holt euch so viele wertvolle Informationen zum Thema Hund, Live vor Ort!

Wenn ihr dies gratis Info nützt und so auch einem armen Tierheimhund mal frische Luft gönnt.....ist euch dann plötzlich egal, wie viele Haare herumliegen ;)

Denn euch geht ein Lichtlein auf :)

Nicht Hund muss Perfekt sein...sonder wer?

Kommentar von RosesAndWishes ,

Ja ich weiß wie du das meinst. Aber wir haben jetzt bestimmt schon ein halbes Jahr diese Idee und ich hab auch schon auf ein paar verschiedene Hunde aufgepasst (:

Kommentar von MaggieundSue ,

:( und noch nicht's gelernt dabei?   Komisch....informiert euch noch mehr!

Oder intensiver......;)

Antwort
von xttenere, 54

Es gibt keine *pflegeleichten* Hunde. Sie stellen Ansprüche an uns Hundehalter, wollen beschäftigt werden...spielen...lang und ausgiebig Gassi gehen. Sie brauchen Fellpflege...Futter...Streicheleinheiten...man muss mit ihnen arbeiten, sie erziehen...und ganz wichtig: Sie sind Rudeltiere und nicht gerne alleine, und leiden, wenn es mal dazu kommt...Du musst Deinen Urlaub so planen, dass Dein Hund nicht zu kurz kommt...

Dazu kommen diverse Kosten, wie Futter...Versicherung...Tierarzt etc.

Hunde können gerne an die 15 Jahre alt werden. 15 Jahre, für welche Du die Verantwortung trägst.

Das was Du in Deiner Frage beschreibst, ist ein Plüschhund aus dem Kaufhaus......kein lebendes Tier.

Kommentar von derHundefreund ,

Natürlich ist das so, trotzdem gibt es Hunde, die von ihrem Wesen geeigneter für Anfänger sind als andere. Oder möchtest du behaupten, dass ein Sibrian Husky genauso einfach zu erziehen wäre, wie ein Golden Red Riever? Wohl kaum :-)

Kommentar von xttenere ,

nein, natürlich nicht...aber es geht in der Frage um einen *pflegeleichten* Hund....nicht zu viel Haare, und doch Haare....verschmust...muss alleine bleiben können...sollte ruhig sein und nicht bellen etc.

Von der Erziehung will ich schon mal gar nicht sprechen....solche *pflegeleichten* Hunde gibt es nun mal nicht. Jeder Hund...egal welcher Rasse, stellt Ansprüche an uns Halter.

übrigens auch ein Goldie kann bei falscher Erziehung ein  unangenehmer Hund werden, der mit Dir spazieren geht, und nicht Du mit ihm.

Kommentar von jww28 ,

Hi ich würde sowas behaupten, jemand der glaubt das man den Hund nur körperlich auslasten muss und entsprechend selber schon zig Kilometer am Tag macht, wäre mit ein Husky besser bedient. Versuch das mal mit ein Retriever, da kann man sich als Mensch die Hacken abrennen, weil der Hund eben doch eher eine geistige Arbeit fordert. Und es kommt auch drauf an was sich der hundehalter verspricht, manche mögen es wenn Hunde vom Wesen noch frei sind und nicht dieses massive Will to please wie ein Retriever hat. Ich empfinde das zB als nervig, wenn ein Hund auf alles sofort anspringt. Wenn man aber vor hat mit ein Hund aktiv auf den Platz zu arbeiten hilft natürlich der Wille sein Menschen zu gefallen, da kann man mit ursprünglichen Rassen ja doch meist eher ein Blumentopf gewinnen anstatt ein Pokal :) 

Kommentar von derHundefreund ,

Du würdest das also behaupten ja? Dann hast du noch nie mit einem Husky gearbeitet. Diese treffen nämlich, anders als der Golden Red Riever, selbstständig Entscheidungen und handeln für sich selbst. Das sind keine Haus- oder Familienhunde, das garantiere ich dir!

Das jede Rasse, bei falscher Erziehung unangenehm werden kann, ist doch klar. Selbst bei Golden Red Reviern habe ich das schon oft erlebt. Jeder Hund braucht Erziehung, aber manche sind eben gefügiger als andere, das ist einfach Fakt!

Kommentar von MissPlusch ,

Auch bei Huskys gibt es verschiedene Hunde. Nicht alle sind solche Sportskanonen die durchdrehen wenn sie nicht am Rad laufen dürfen. Unsere beiden sind tolle Familienhunde, kriegen aber auch ihre 15 km am Tag. Sie lieben es mit auf der Couch zu liegen, mit uns zu spielen, genauso lieben sie es 4 Stunden spazieren zu gehen. Zugsport haben wir mehrmals ausprobiert und das wollen sie nicht, nur die Kleine  mag Agility und das ziehen wir auch durch. Bei uns leben sie in einer 7 köpfigen Familie, auch meine Großeltern gehen mit ihnen spazieren, da ziehen sie auch kein bisschen. 

Also Huskys können sehr wohl Familienhunde sein, aber auch das genaue Gegenteil ;) genauso wie mit dem selbst entscheiden. Wir können sie zum Beispiel sogar von der Leine lassen, was sehr viele andere Huskyhalter nicht können. (Meine kommen aber auch aus der Showlinie)

Kommentar von rlstevenson ,

Retriever bitte, das kommt von to retrieve = zurückbringen.

Kommentar von xttenere ,

auch ein Retriever braucht ausgiebige Gassirunden. Dabei geht es nicht um ein Km absolvieren, sondern damit der Hund seine *Zeitung* ausgiebig lesen kann.

Ich halte seit 40 Jahren Hunde, Reinrassige und Mischlinge...jeder Hund war ein Unicum...und doch waren sie im Grunde gleich...es waren Hunde, und hatten ihre Ansprüche an mich.

 JEDER Hund muss im Kopf ausgelastet werden, das ist Rassenunabhängig und da A & O der Hundeerziehung und der Hundehaltung. 

Und kein Hund ist gerne alleine als Rudeltier...für mich ein Grund, immer mind. 2 Hunde gleichzeitig zu halten, damit nur ein Teil ihres Rudels fehlt, wenn ich mal 2-3 Stunden weg muss.

den sogenannt pflegeleichten Hund gibt es jedoch nicht...den jedes Lebewesen stellt seine Ansprüche an seine Halter.

Kommentar von derHundefreund ,

Ich gehe jetzt keine Diskussion ein, ob Huskys Famlienhunde sind oder nicht. Sprecht mit erfahrenen Huskyzüchtern, die ihre Hunde artgerecht aufziehen und "wirklich" im Griff haben (was ich übrigens getan habe). Dann bekommt ihr eure Antwort.

Ps.: Ich habe nie gesagt, dass alle Hunde gleich sind oder dass sie ihre Besitzer nicht fordern. Ebenso wenig habe ich behauptet, dass diese nicht geistung oder körperlich beschäftigt werden müssen. Andere mehr, andere weniger - das ist alles!

Antwort
von rlstevenson, 75

Der perfekte Anfängerhund ist bereits erwachsen, wurde gut erzogen und gut behandelt. Er ist natürlich stubenrein, kann auch mal einige Stunden alleine bleiben und ist körperlich und psychisch gesund. Er ist geduldig mit Kindern, Katzen und anderen Tieren, stiehlt nicht, bettelt nicht und bellt selten.

Mit Rasse, Größe und Haarkleid hat das alles nichts zu tun.


Antwort
von MonicasFly, 50

Hallo,

Trainieren kannst du jeden Hund. Musst du aber selber machen, der kommt nicht schon pflegeleicht auf die Welt.

& alleine bleiben sollte ein Hund nicht. Der Hund ist ein Rudeltier, und jedes mal wenn du ihn alleine lässt bricht es ihm das Herz denn er denkt er habe etwas falsch gemacht & wird so von seinem Rudel bestraft. Ein Hund hat übrigens nicht so ein Zeitgefühl wie wir Menschen. Es macht für Ihn also keinen Unterschied ob du eine Stunde oder nur eine halbe Stunde nicht bei ihm warst. Ist gleich schlimm ..

Da lieber eine Katze, die sind da anders gestrickt ;)

LG

Kommentar von Maro95 ,

Hunde haben ein ausgeprägtes Zeitgefühl. Warum führt man junge Hunde mit langsam wachsenden Zeiten ans Alleinsein heran? Weil eine halbe Stunde was ganz anderes ist, als zwei Minuten. Mit vier Stunden haben viele Hunde später kein Problem, mit 10 aber sehr wohl. Auch feste Futterzeiten und wiederkehrende Tagesabläufe können Hunde hervorragend verinnerlichen. Für all dies ist Zeitgefühl erforderlich, auch wenn ein Hund sicherlich keine Minuten zählt. Es gibt Leute, die sogar behaupten, Hunde würden einen Wochenrhythmus verinnerlichen können.

Kommentar von MonicasFly ,

Ein Hund hat einfach nicht alleine zu sein. Auch keine 4h! Schon vergessen, Rudeltier. Wenn ich eh schon weiß dass ich das Tier mehrere Stunden alleine lassen muss, dann leg ich mir keinen zu.

Wie kommst du drauf dass es dem Hund nichts ausmacht 4h alleine zu sein? Hast du ihn gefragt? Es bleib ihm ja nichts anderes übrig .. da bekomm ich Kopfschmerzen, echt.

Ich rede hier übrigens vom ganz alleine lassen, nicht mal eben zum schlafen in ein anderes Zimmer zu gehen. Denn das sollte jeden Hund gechillt lassen, er weiß ja man ist nur einen Raum weiter.

Kommentar von Maro95 ,

Nein, ich habe das bisher keinen Hund gefragt. Wenn du diese Diskussion mit Polemik anstelle von Argumenten führen möchtest, dann führe sie alleine.

Ich bin in der Lage, Hunde zu beobachten und deren Verhalten und Signale zu erkennen und zu bewerten. Und ich tausche mich seit Jahren mit anderen Leuten aus, die das können. Meinen Kenntnissen nach kommen Hunde nach Gewöhnung gut mit 4 Stunden allein sein zurecht, wie auch mit vielen anderen Dingen, die ihnen nicht angeboren sind.

Ja, Hunde sind Rudeltiere. Ich hoffe, du bist konsequent und verlangst nun, dass man sie mindestens zu viert hält, um ansatzweise ein Rudel zu imitieren.

Kommentar von MonicasFly ,

Glücklicherweise bin ich auch in der Lage Tiere zu beobachten & deren Verhalten und Signale zu erkennen. Um nicht zu sagen dass ich mit Ihnen kommuniziere (nonverbal versteht sich, trotzdem weiß ich genau WIE es meinem Tier geht, da reicht ein Blick).

Sollte man auch, wenn man wie ich in einer Pflegestadion für verletzte Wildtiere aufgewachsen ist. Mein Leben lang von Hunden umgeben, und der Hund kann natürlich alleine bleiben. Nur ist das Tier in meinen Augen dann wirklich arm. Vor allem wenn die Hund-Mensch Beziehung sehr tief geht. Aber dieses Verständnis kann man wahrscheinlich nicht von jedem Menschen erwarten, sonst würde es auch allen Tieren auf der Welt gut gehen.

Bitte verstehe mich nicht falsch, das was kein Angriff auf deine Ansicht, nur werde ich diese nie teilen da ich andere Erfahrungen diesbezüglich täglich mache.

LG

Kommentar von rlstevenson ,

Danke Maro95, das mit dem fehlenden Zeitgefühl bei Hunden kann ich auch nicht mehr hören. Übrigens haben die wenigsten Menschen ein gutes Zeitgefühl. Eine Stunde auf einer Party fühlt sich anders an als eine Stunde im Wartezimmer eines Arztes.

Antwort
von MalinaH, 26

Labradore sind super! Zwar ist kein Hund ein " Anfänger Hund", aber Labradore haben ein sehr liebes Gemüt, sind kinderlieb & gehorsam 😍!

Antwort
von Maro95, 27

Für Wohnungen geeignet sind nahezu alle Hunde. Gehorsamkeit, Alleinsein, Bellen etc. sind allesamt in erster Linie vom Halter abhängig.

Für Anfänger eignen sich gut Vertreter gemäßigter Rassen und deren Mischlinge. Also Rassen, die keinen übermäßigen Jagd- oder Bewegungstrieb haben (die meisten Jagdhunde, nordische Hunde, Hütehunde fallen daher raus), die kein ausgeprägtes Territorialverhalten aufweisen (reine Wachhunde, Herdenschutzhunde sind nicht drin) und die nicht ausgesprochen eigenwillig sind (einige asiatische Rassen, Große Schweizer Sennenhunde, viele Terrier haben das Mensch-zur-Verzweiflung-bringen-Gen).

Der Anfängerhund ist erwachsen, kennt menschliche Alltagsabläufe, Stubenreinheit, Alleinsein und ist positiv auf Menschen, Tiere und Artgenossen sozialisiert. Solche Hunde findet man am ehesten im Tierheim oder in anderen Vermittlungsstellen, sofern diese keine ausländischen Hunde vermitteln.

Kommentar von Dahika ,

ich habe bisher nur ausländische Hunde gehabt. Herrlliche Tiere, bestens sozialisiert, hoch intelligent, gesund. Die haben sich fast von allein erzogen, weil sie gefallen wollten. Wenn meine jetzige Hündin, aus der Slowakai, mal nicht mehr lebt, dann gibt es wieder einen ausländischen Hund.

Kommentar von Maro95 ,

Ja, das freut mich für dich, ich werde dennoch nicht dazu übergehen, Anfängern zu Orgas zu raten, die ausländische Hunde importieren, am besten noch erwachsene Straßenhunde. Denn dein Glück wird lange nicht jedem zu Teil und ich weigere mich, zu glauben, dass Hunde aus "Dankbarkeit" ihr Leben lang auf typisches Hundeverhalten, wie das rigorose Austesten von lange Zeit nicht gezogenen Grenzen, verzichten und sich "fast von allein" erziehen. Gerade diesen Eindruck sollte man einem Anfänger nicht vermitteln.

Das Ganze hat darüber hinaus noch systemische Züge, wegen denen ich grundsätzlich keine Auslandshunde empfehle. Wenn du interessiert bist, erläutere ich das gerne. 

Antwort
von leonaxlouise, 22

Ich weis das es ein Beagle Mix ist aber was für ne Rasse ist noch drin?

Kommentar von RosesAndWishes ,

der ist ja schnuckelig 😍

Kommentar von leonaxlouise ,

Danke :)

Antwort
von tillmann700, 53

Kommt drauf an wie gross die Wohnung ist. Wenns nicht alzu klein ist, ist ein golden immer ein guter Einstieg. Nicht allzu kompliziert, anhänglich und er kann, wenn gut erzogen, auch mal alleine sein. Aber man sollte nie einen Hund für die Ferien alleine lassen. Für mehr als einen Tag lieber ein Hundesitter oder ne Pension.

Kommentar von derHundefreund ,

Für die meisten Rassen ist die größe der Wohnung völlig irrelevant. Solange der Hund genug auslauf bekommt, ist es ihm egal, wie groß der Platz ist, wo er "rasten" kann. Er muss nur genug Platz zum liegen haben.

Ausnahmen sind Hunde, die sich sehr territorial verhalten. Hofhunde, wie der Hovawart, sind ein gutes Beispiel hierfür.

Was das allein lassen betrifft, muss ich dir völlig recht geben. Der Hund ist ein Rudeltier und damit ein Gemeinschaftswesen. Er braucht sein Rudel/Familie immer um sich herum.

Antwort
von cooper1810, 19

holt euch ne Nacktkatze.....haart nicht, bellt nicht, kann ein paar Stunden allein bleiben......eure Vorstellungen passen nicht zu einem Hund.....hättet ihr euch damit befasst wüsstet ihr das ein Hund für euch ungeeignet ist....er braucht Auslauf unabhängig von der Größe und allein sein will er auch nicht.

Antwort
von macqueline, 57

Einen perfekten Anfängerhund gibt es nicht.

Kommentar von derHundefreund ,

Perfekt nicht, aber Anfängerhunde die ein zartes Wesen besitzen gibt es schon

Kommentar von macqueline ,

Es wurde aber nach einem PERFEKTEN Anfängerhund gefragt.

Antwort
von gedankenpiza, 54

Golden retriver

Antwort
von Gargoyle74, 14

Wielange wäre er denn tägl. alleine? Und wie würdet Ihr den Hund tägl.auslasten,ausser ne Gassierunde ums Haus ??

Kommentar von RosesAndWishes ,

Wir würden schon zwei bis drei mal täglich mit ihm Gassi gehen

Kommentar von Gargoyle74 ,

Das ist definitiv zu wenig ! Lieber mehrmals und dann kurze Strecken für einen Welpen als so lange Zwischenräume. So 6 Mal müssen drin sein ! Auch evtl.nachts 1 mal !

Kommentar von RosesAndWishes ,

Würden uns evtl einen großen Hund und keinen Welpen kaufen :)

Kommentar von Gargoyle74 ,

Naja,grosser Hund braucht trotzdem mehr als 3 mal Täglich....es sei denn ,Ihr habt einen Grossen Garten und der Hund ist ganzttägig draussen....Und dan  kommt es auch auf die Rasse an. Es gibt Hunderassen,die sind nicht so grosse Läufer,dazu zählen dann eher der Bernhardiner,Neufundländer,Rottweiler oder Kangal.Es snd auch eher Hunde für Draussen,als für die Wohnungshaltung. Dennoch brauchen sie eine Aufgabe. Nur so nebenher laufen lassen ist nicht.....

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