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Per Postkarte zum Stromwechsel aufgefordert?

gefragt von almeida84 am 16.05.2008 um 22:30 Uhr

Hört sich alles sehr leicht an..aber wer hat das schonmal so gemacht? kann man darauf vertrauen?


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Pestopappa
beantwortet von Pestopappa am 16. Mai 2008 22:31
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Google: Günstiger Strom... Such Dir den zweitgünstigsten aus... Dann sollte es schon klappen


anonym
beantwortet von osterman am 16. Mai 2008 22:32
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Dass sollte man besser lassen. Die rosafarbene Postkarte einer angeblichen "Abteilung Versorgerwechsel" sieht vertrauenserweckend aus, persönlich adressiert und als wichtige Tarifinformation gekennzeichnet. Ein Anruf genüge und schon erfahre man den günstigsten Stromanbieter, heißt es. Doch so einfach ist das nicht. Verbraucherschützer haben Kontrollanrufe gestartet und festgestellt: Dahinter steckt ein Dienstleistungsunternehmen, das angeblich günstige Tarife anbietet. Doch das ist eine Werbemasche. Wer den Stromanbieter wechseln will, sollte sich im Internet mithilfe entsprechender Suchmaschinen informieren und beim ausgewählten Anbieter direkt anrufen.

Kommentar von Waldschrat66 am 10. Juli 2009 12:37

da hat ostermann völlig recht. Kleine Hintergrundinfo: bei dem Anbieter handelte es sich um eprimo und der Dienstleister war ESD. Quelle: http://www.strom-prinz.de/news/article/eprimo-stromkrieg-an-haustuere-und-telefon/


Norwegenadler
beantwortet von Norwegenadler am 16. Mai 2008 22:34
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Habe mir einen neuen Anbieter gesucht, der Wechsel ist ohne Probleme über die Bühne gegangen.


anonym
beantwortet von Schneckebier0 am 17. Mai 2008 10:34
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Von einer Postkartenaktion habe ich bisher noch nie etwas gehört. Etwas grundsätzliches zum Thema Wechsel des Anbieters: Was wird denn physikalisch verändert? Antwort: garnichts !!! Beim Wechsel, der vollkommen unproblematisch ist und immer funktioniert, es sei denn, dass Verbindlichkeiten beim derzeitigen Versorger vorhanden sind, wird doch lediglich die Berechnung der Verbrauchsmengen durch den gewechselten Rechnungsaussteller vorgenommen. Der Netzbetreiber ist immer derjenige, der im Netzgebiet des Kunden, die Vorhaltung sicherstellt. Der sogenannte neue Lieferant holt sich die Netznutzungsentgelte des Netzbetreibers, veröffentlicht im Internet, und schlägt diese Netzentgelte auf den vereinbarten Strompreis obendrauf. Physikalisch gesehen ändert sich demzufolge garnichts. Somit hat die Gesamtverantwortung bei Störungen innerhalb der Versorgung immer und unveränderbar der Netzbetreiber.

Als Einkäufer für Industriemengen erlaube ich mir noch einen zusätzlichen Hinweis auf bald anstehende Diskussionen: durch meine Funktion als Verantwortlicher für die Energiebeschaffung großer Industrieunternehmen habe ich die EEX ( Strombörse, Leipzig ) zu beobachten. In den vergangenen Monaten haben sich dort die Preise für Base, Kalenderjahr 2009, explosionsartig entwickelt. Ich befürchte persönlich, dass sich die Strompreise noch in diesem Jahr, evtl. sogar im zweistelligen Prozentbereich, nach oben bewegen werden. Bisher haben alle Erzeuger den Ball noch relativ flach gehalten, die Pressemitteilungen werden jedoch nicht mehr lange auf sich warten lassen. Mein Tip an alle Leser: falls Sie mit Ihrem derzeitigen Versorger einen Festpreis für die nächsten 12 Monate abschließen können, tun Sie es.

Kommentar von 5d45023d3e5d9393f73d0d9d4e0e38a9smallJoGerman am 17. Mai 2008 23:07

"Physikalisch ändert sich nichts..."
Genau so ist es.

Gruß DER ELEKTRIKER


RBMannheim
beantwortet von RBMannheim am 16. Mai 2008 22:36
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Der Wechsel besteht für den Kunden praktisch nur aus einer Unterschrift und evtl. noch den Zähler abzulesen! Den Rest macht normal der neue Anbieter!


freakshow8383
beantwortet von freakshow8383 am 16. Mai 2008 22:36
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ich hab laut stern-tv verglichen und bin bei e-wie-einfach hängengeblieben, wo ich mir auch erstmal infomaterial und ne sogenannte postkarte zum ummelden schicken lassen habe. hat funktioniert, zahle nun um einiges weniger !!! freu


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