Per Post geschädigtes artikel bekommen ... Was tun?

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7 Antworten

Zunächst einmal solltest Du auf jeden Fall diesen Schaden bei der Post (DHL) anzeigen. Gemäß gesetzlicher Bestimmungen muss dies binnen einer Woche beim Frachtführer erfolgen. Dazu schaust Du auch hier:  https://www.dhl.de/de/paket/hilfe-kundenservice/ich-moechte-ein-feedback-geben-neu/inhalt-fehlt/paket-paeckchen/schadensanzeige.html

DHL stellt hier jedoch recht hohe Anforderungen an die Verpackung von Sendungen. Der Inhalt einer Sendung muss zum Beispiel so verpackt sein, dass dieser einen Sturz aus 1 Meter Höhe unbeschadet übersteht. Und das sollte gerade bei Bildschirmen schwer möglich sein.

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Hast du das Paket noch bei der Post geöffnet? Dann hättest du nachweisen können, das es gut verpackt war (wenn es gut verpackt war), dann hätte wohl die Post gehaftet (bis 500 Euro).

Ansonsten müsste die Haftpflichtversicherung deines Freundes zuständig sein.

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Dann hat Dein Freund hoffentlich einen Beleg über das Versenden des Pakets und hoffentlich auch so versendet, dass es versichert ist. Dann kannst Du bzw. er sich an DHL (oder wie auch immer es verschickt wurde) werden und reklamieren.

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War der Computer gut eingepackt? War das Paket bei Ankunft unbeschädigt? 

Dann würde ich auf ein Missgeschick deines Freundes tippen, der hat das Teil defekt eingepackt.

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Guten Abend,

Ich gehe davon aus, dass ihr Freund den Artikel komplett bruchsicher verpackt hat, mit Schutzhülle, Steropor und Sturz lindernden Material. Auch gehe ich davon aus, dass ihr Freund das Paket mit "Vorsicht Glas" gekennzeichnet hat bzw. Rotes Klebeband genommen hat.

Auch gehe ich davon aus das Sie Fotos und Zeugen haben für die DHL von der ordentlich verpackten Ware. Denn nur in diesen genannten Fällen werfen sie eine CHANCE haben auf eine Schadensregulierung.

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Kommentar von nonamestar
15.01.2016, 22:13

Kleber mit "Vorsicht Glas" oder "rote Klebebänder" sind völlig irrelevant (maschinelle Verarbeitung).

Wichtig dagegen ist ein Nachweis der genauen Polsterung / Verpackung seitens des Empfängers.

Den Antrag muss aber der Versender stellen.

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Wenn das Paket äußerlich unbeschädigt war, war der Bildschirm nicht richtig verpackt und die Post haftet nicht.

Die Post bzw. der Zustelldienstleister haftet nur bei erkennbarer äußerlicher Beschädigung.

Jetzt erzähl bitte nicht, daß er den Karton mit Zeitungspapier ausgestopft hat, dann ist er einfach nur dumm. Man muß extrem viel Luftpolsterfolie und Styroporchips verwenden und der Umkarton muß groß genug sein, dann kommt alles heil an, auch antikes chinesisches Porzellan

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Kommentar von nonamestar
15.01.2016, 22:10

Die Post bzw. der Zustelldienstleister haftet nur bei erkennbarer äußerlicher Beschädigung.

Das stimmt so pauschal nicht - nur muss eben der EMPFÄNGER beschädigte Sendungen sofort reklamieren.

Bei äußerlich unbeschädigten Sendungen können auch verdeckte Schäden vorhanden sein - hier kommt es dann auf den Nachweis der inneren Verpackung an.

Der VERsender muss Antrag auf Schadenersatz stellen und der EMPFÄNGER muss Bilder zur Verpackung und zum Schaden beisteuern.

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Foto machen, Zeugen? Regessanspruch an Post!

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