ich habe meinem steuerbescheid wiedersprochen und darum gebeten das verfahren ruhen zulassen bis das bundesverfassungsgericht entschieden hat! jetzt bekomme ich ein schreiben zurück das wenn ich meinen einspruch nicht zurück nehme das verfahren vor das landgericht in leipzig geht! hab jetzt schiss und will nicht vor das gericht ziehen! ist das bloss ein "droh" brief??
Antworten (7)
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peterefpunktpeterefpunkt
Da kann irgendwas nicht stimmen. Einspruch einlegen gegen die Pendlerpauschale ist völlig i.O.. Ein Einspruchsverfahren geht nie vor ein Amts- oder Landgericht - sondern höchstens vor ein Finanzgericht. Aber selbst bis dahin ist es noch ein langer Weg. Ein normaler Einspruch gegen den Einkommenssteuerbescheid wird im gleichen Finanzamt bearbeitet, das auch den Bescheid erstellt hat. Lies besser die Natwort des Finanzamtes noch einmal in Ruhe, oder besser, scanne es ein und stelle es als jpg. Bild noch einmal mit der Frage ein - oder als Kommentar zu dieser Frage.
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katjals Hast du "Aussetzung der Vollziehung" beantragt? Nur dann bekommst du gleich das Geld. Ohne diesen Antrag wird der Einspruch zurückgewiesen.
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JoWaKuJoWaKu
"ich habe meinem steuerbescheid wiedersprochen ..."
Das war unnötig, weil alle Steuerbescheide in diesem Punkt sowieso vorläufig sind.
Es dürfte also nicht schaden, den EInspruch zurückzuziehen.
Red doch einfach mal mit deinem Sachbearbeiter beim FA. - Ist auch nur ein Mensch.
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Witchblade83Witchblade83
Das ist kein Drohbrief, das ist wirklich so. Es können neuerdings ja keine Widersprüche mehr eingereicht werden, sondern nur noch Klage. So wird das jetzt bei dir gehandhabt...
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Wago1956Wago1956
Frage : Steht auf Deinem Steuerbescheid, das dieser nach § 165 AO voläufig ist, und im Kleingedruckten, dass sich die Vorläufigkeit auf das 20km Problem bezieht ? Wenn ja, dann ist Dein Einspruch irrelevant, da der Bescheid in diesem Punkt nicht rechtskräftig ist und die Verwaltung will sich gegen den überflüssigen Aufwand der Einspruchsbearbeitung wehren.
Steht Dein Steuerbescheid unter dem Vorbehalt der Nachprüfung nach § 164 AO, dann ist er insgesamt noch vorläufigt.
Wegen der Flut der Einsprüche waren die meisten Bescheide bis vor kurzem in diesem Punkt vorläufig.
Jetzt meist nicht mehr, dann ist Einspruch möglich und nötig, denn bei positivem höchstrichterlichem Urteil gibts nur was, wenn die Bescheide nicht rechtskräftig sind.
Legt man heute gegen einen Steuerbescheid ohne Vorläufigkeitsvermerk Einspruch ein, so richtet sich dieser Bescheid immer gegen den GANZEN Steuerbescheid. Punktuellen Einspruch gibt es nicht.
Das Finanzamt schickt dann eine Teil-Einspruchsentscheidung. Außer im KM Problem wird dann der Einspruch zurück gewiesen.
Geld gibts es aber in diesem Fall nur dann vorläufig, wenn Du die Aussetzung der Vollziehung der Steuer, die durch Nichtanerkennung der ´Km Pauschale entsteht beantragst.
Dann bekommst Du erst einmal das Geld, mußt es jedoch zurückzahlen, zzgl. Aussetzungszinsen, wenn das höchste Gericht die Kürzung der Km Pauschale doch anerkennt.
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SilberheimSilberheim
Ist denn in deinem Bundesland eine Musterklage anhängig ? Kann sein, dass das Bundeslandabhängig ist.
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ralli16ralli16
schau mal hier.vielleicht hilft es . http://www.finanztip.de/recht/steuerrecht/entfernungspauschale.htm
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Also erstmal heißt es bei Steuerbescheiden Einspruch und nicht Widerspruch. Und woher diese "Weisheit" stammt, würde mich brennend interessieren.