Frage von mumsum, 107

PCO Syndrom verunsichert hat jemand Erfahrung?

hallo ihr lieben

nach einem langen Weg bin ich glaube ich am Ziel angekommen... ich habe schon einige beiträge geschrieben... kurze Zusammenfassung.. ich hab mir im Januar 2016 nach 7 Wochen die Mirena entfernen lassen seid dem geht es mir etwas besser (mit war echt schlimm) hatte zahlreiche nebenwirkungen und ja... ich leide immer noch unter Schwindel und einigen kleineren nachwirkungen... immer wieder bin ich von arzt zu arzt gerannt immer alles ohne befund... am ende wurde mir natürlich alles auf die psyche geschoben... aber ich wusste genau das das nicht sein kann alles war ja sonst gut in meinem leben.... von anfang an hab ich immer wieder darum gebeten einen Hormon und Vitamintest zu machen ich habs einfach gefühlt das irgendetwas nicht in ordnung war... jedoch hat mir niemand geglaubt... ich kam mir vor wie ein versuchskaninchen mit den teuren test die gemacht wurden nur das alles logischte haben sie nicht abgeklährt... ich war echt am verzweifeln

vor 2 wochen hats mir nach über 3 monaten leiden gereicht ich BESTAND auf einen hormontest und vitamin test.... was kam dabei raus Calzium und Vitamin D mangel und zu viel testosteron.... beim frauenarzt war ich auch noch ... auf meinen eierstöcken haben sich eierbläschen gebildet ziemlich viele weil der Eisprung durch das testosteron nicht richtig stattfindet...

man hat noch nicht alle ergebnisse... mein endokrynologe und mein frauenarzt sagen aber ich hätte höchstwahrscheinlich das PCO Syndrom... das wurde mir nur kurz am telefon mitgeteilt und ich bin jetzt extrem verunsichert....

ich möchte noch alle anderen testergebnisse abwarten jedoch würde alles passen Haarausfall, Haaren an anderen stellen, Verhalten, Körper (bauch) und eben auch das mit den eierstöcken...

ich habe seid januar ungefähr 15 kilo abgenommen (habe mich anders ernährt aber ja vielleicht liebt es auch daran das ich keine hormohne mehr nehme habe mit der pille sage und schreibe 40 kilo zugenommen) das ist schon mal ein guter anfang wie ich gelesen habe falls man dieses Syndrom hat... und sonst schadet es ja auch nicht...

ich bin glücklich endlich mal recht gehabt zu haben alle haben mich immer nur belächelt und gesagt neeeeein mit deinen Hormonen ist alles in ordnung... tja....

hat jemand von euch erfahrung mit dem syndrom ich habe so viele fragen die glaube ich mir mein ärzt nicht beantworten wird... ich möchte mich nicht mit hormonen vollstopfen lassen habe ich jahrelang gemacht..... (und ja ich bin etwas misstrauisch gegen über ärzten und glaubt mir bitte ICH HABE MEINE GRÜNDE)

das ich vielleicht unfruchtbar bin darüber mache ich mir weniger gedanken ich möchte einfach nur gesund werden habe etwas mühe mit kreislauf, müdigkeit und natürlich schmerzen im unterleib...

falls jemand erfahrung hat ich bin um jeden gedankengang dankbar....

viele liebe grüsse

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Expertenantwort
von HelpfulMasked, Community-Experte für Frauen & Verhuetung, 55

Zuerst hilft dir vielleicht auch mal diese Seite: http://pcos-selbsthilfe.org/pcos/faq

Als nächstes würde ich dir vorallem raten erstmal Ruhe zu bewahren und die entgültige Diagnose abzuwarten.

Soweit ich informiert bin wird es leider keine andere Lösung geben als Hormone (die Pille) zu verordnen. Das ist schrecklich und ich fühle mit dir.

Freundinnen meinerseits sind davon auch betroffen.

Erst führt man sich jahrelang Hormone zu damit der Körper nicht so funktioniert wie er soll (sprich man nicht schwanger wird) und DANN muss man sich Hormone zuführen damit er wieder richtig funktioniert. Paradox.

Leider wird man darüber im Voraus viel zu selten informiert. Ich versuche zwar viele Fragestellerinen wie dich z.B. darüber zu informieren. Doch manchmal ist es einfach schon zu spät oder man redet gegen eine Wand.

Habe nach weiteren Recherchen nun auch diesen Beitrag gefunden: http://www.eltern.de/foren/langzeitkinderwunsch/883026-an-alle-pco-es-gibt-einfa...

Ich hoffe ich konnte dir soweit erstmal ein wenig weiterhelfen.

Lg und Alles Gute!

HelpfulMasked

Kommentar von mumsum ,

vielen dank für deine bemühungen...

weisst du bei mir ist es halt so ich bin wirklich noch sehr übergewichtig und man hat mir schon oft gesagt wenn ich abnehme get das vorbei und ich bekomme vielleicht sogar wieder einen normalley zyklus

und das ist genau das was ich versuchen möchte weil ich KANN die pille nicht nehmen ich vertrage sie nicht bekomme davon so starke migräne das ich auf dem rechten auge fast nichts mehr sehe... und das schränkt mein leben wesentlich mehr ein... vorallem habe ich auch in dieser hinsicht natürlich schon viele pillen ausprobieert aber ich vertrage sie einfach nicht...

bin halt gegen hormone weil es mir ohne schon 1000 mal besser geht deshalb sehe ich nicht ein welche zu nehmen

aber du hast recht ich geb mir mühe ruhe zu bewahren...

danke dir

Antwort
von Osmann84, 30

Das PCO Syndrom ist soweit nichts schlimmeres. Das ist halt nur blöd, wenn man einen Kinderwunsch hat. Das ist eine hormonelle Störung und sorgt des Weiteren dafür, das man die Periode nicht regelmäßig bekommt. Es können aber auch oft andere Sachen die Ursache für das PCO Syndrom sein, z.B. Schilddrüse. Lass dir vom Arzt Blut abnehmen, er kann dann feststellen, wo die Ursache wirklich her kommt. 

Kommentar von mumsum ,

Vielen dank es ist so lieb von euch alles das ihr euch die zeit nehmt mir  zu schreiben es nimmt mir etwas die angst ....hab ich schon gemacht warte noch auf die ergebnisSe aber danke sehr

Antwort
von ArchEnema, 26

PCOS geht fast immer einher mit Insulinresistenz - daher auch dein massives Übergewicht. Wahrscheinlich verursacht durch zuviel oxidativen Stress und einen geschädigten Darm - letzen Endes ist es eine entzündliche Erkrankung.

Da die Medizin keine definitive Ursache für PCOS kennt - daher auch die Bezeichnung Syndrom - ist auch keine ursächliche Behandlung bekannt. Es wird symptomatisch behandelt, indem man die fehlenden Mineralstoffe (Calcium ist vermutlich dein geringstes Problem!) und Vitamine zuführt, den Insulinspiegel senkt (Low Carb und/oder Metformin), und so versucht die Hormone wieder auf Linie zu bringen.

Hilfreich ist vor allem Magnesium (Magnesiumcitrat ist die empfehlenswerteste Darreichungsform), ziemlich sicher fehlen auch Mangan und Selen. Verdächtig auf Mangel wären auch B-Vitamine (vor allem Folsäure und B12), Vitamin D sowieso immer.

Die Ernährung sollte mikronährstoff- und proteinreich sein, möglichst frisch und vollwertig. Kein Junk Food, vor allem keine leeren Kohlenhydrate. Eine Orientierung an LCHF und der "Paleo"-Ernährung bietet sich an. Solange deutliches Übergewicht vorliegt möglichst LCHF, sonst bzw. danach ist eher ein Umstieg auf ballaststoffreichere Kost (Hülsenfrüchte, Vollkorn, Obst, ...) bei weniger Fett sinnvoll.

Abzuklären wäre auch, ob zusätzlich eine Schilddrüsenerkrankung (Hashimoto?) vorliegt. Ggf. Thyroxin einnehmen. Und ob eine MTHFR-Mutation (gestörte Folsäure-Verwertung) vorliegt. Ggf. Methylfolat statt gewöhnlicher Folsäure supplementieren.

Kommentar von mumsum ,

Vielen dank für deine antwort es hilft mir sehr... Ich weiss bis jetzt nur das der arzt gesagt hat meine schilddrüse sei gut und mein zucker wert auch deshalb ist er sich unsicher ob es nicht einfach "nachwirkungen" der mirena sind ich habe extreeeeeem reagiert auf die spirale
Andere vitamine fehlen mir auch nicht hab ich schon testen lassen
Vielen vielen dank

Kommentar von ArchEnema ,

Zuckerwert ist so ne Sache. Da muss ein oGTT gemacht werden (Glucosetoleranztest), denn der Blutzucker ist die meiste Zeit normal, nur die Regulation ist zu langsam.

Antwort
von Seefuchs, 29

Du sagst keine Pille das kann ich verstehen aber zur effektiven Bekämpfung der Auswirkungen  gibt es leider nur Hormone. Es ist immer die Frage welche Pille du bisher genommen hast?

Weil nicht jede hilft bei PCO es gibt nur wenige die das können.

Antwort
von xxLeanBoyHD, 38

Das PCO-Syndrom (PCOS, polyzystisches
Ovarialsyndrom bzw. Ovarsyndrom) ist eine hormonelle Störung. Seltene
und unregelmäßige Regelblutungen, vermehrte Körperbehaarung, Haarausfall und fettige Haut sind nur einige der Symptome, die bei Frauen mit PCO-Syndrom auftreten können.

Insbesondere für Frauen mit Kinderwunsch kann ein polyzystisches Ovarialsyndrom eine erhebliche Belastung darstellen – denn die Störung ist auch mit einer verminderten Fruchtbarkeit bis hin zur Unfruchtbarkeit verbunden. Mithilfe einer geeigneten Therapie,die darauf abzielt, den Eisprung anzuregen, kann man die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft jedoch erhöhen.

Welche Ursachen das PCO-Syndrom hat, ist derzeit noch unbekannt – vermutlich spielen bei der Entstehung erbliche Faktoren und Umwelteinflüsse eine Rolle.

Im Rahmen einer Ultraschalluntersuchung der Eierstöcke kann der Arzt das PCO-Syndrom häufig anhand vieler kleiner perlschnurartig aufgereihter Eibläschen erkennen, die sich im Randbereich der Eierstöcke befinden. Zudem sind die Eierstöcke häufig vergrößert. Im Blut kann der Arzt außerdem meist hormonelle Veränderungen feststellen.

Welche Behandlung beim PCO-Syndrom zum Einsatz
kommt, richtet sich insbesondere danach, ob die betroffene Frau
schwanger werden möchte oder nicht. Bei Frauen mit Kinderwunsch kommen in der Therapie unter anderem Antiöstrogene oder Kortisonpräparate zum Einsatz. Frauen ohne Kinderwunsch, die ein polyzystisches Ovarialsyndrom haben, können eine antiandrogene Antibabypille einnehmen, welche die Wirkung der männlichen Hormone hemmt.

Viele Frauen mit PCO-Syndrom haben Übergewicht – zur Therapie gehört daher auch, die Ernährung umzustellen und sich regelmäßig zu bewegen. Dies allein führt oft schon dazu, dass sich der Zyklus reguliert und Eisprünge einsetzen.

Kommentar von mumsum ,

vielen dank das hab ich auch schon gelesen deshalb möchte ich ja noch mehr abnehmen ich merke es tut mir gut :D

Kommentar von xxLeanBoyHD ,

Das PCO-Syndrom (PCOS, polyzystisches Ovarialsyndrom) ist eine hormonelle Störung, die bei Frauen im fortpflanzungsfähigen Alter auftritt. Bestimmte Merkmale sind typisch für das PCO-Syndrom:

Viele der Betroffenen haben mehrere kleine Zysten in den Eierstöcken (sog. polyzystische Ovarien).

Eisprünge sind selten oder bleiben ganz aus (d.h. Regelblutungen treten in längeren Zeitabständen oder überhaupt nicht auf).

Die Konzentration männlicher Sexualhormone kann erhöht sein (Hyperandrogenismus).

Männliche Hormone

Bei vielen Frauen ist die Anzahl männlicher Hormone (Androgene)
erhöht. Dass Frauen auch männliche Hormone besitzen, ist ganz normal:
Die männlichen Hormone bewirken, dass sich die nachgeordneten
Geschlechtsmerkmale, wie zum Beispiel die Scham- und Achselbehaarung,
bilden. Auch die normale Fortpflanzungsfunktion der Frau ist ohne
männliche Hormone nicht möglich.

Liegen männliche Hormone in einer übermäßig erhöhten Konzentration
vor, kann ein PCO-Syndrom dahinterstecken. Die männlichen Hormone
beeinflussen den normalen Zyklus der Eierstöcke und heben den
Menstruationszyklus auf:

Die Eibläschen wachsen beim PCO-Syndrom zunächst weiter und gehen

dann unter dem Einfluss der männlichen Hormone zugrunde, ohne dass eine

befruchtungsfähige Eizelle ausreift.

Da das regelhafte Ausreifen des monatlichen Eibläschens ausbleibt,

findet der Eisprung (Ovulation) beim PCOS entweder gar nicht oder nur

selten statt – die Frau kann somit nicht oder nur sehr schwer schwanger werden.

Wenn der Eisprung ausbleibt, entsteht auch kein Gelbkörper, der

normalerweise den Menstruationszyklus in der zweiten Hälfte bestimmt.

Dadurch kommt es zu den für das PCO-Syndrom typischen Zyklusstörungen: Die Abstände zwischen den Regelblutungen verlängern sich (Oligomenorrhö), manchmal bleibt die Blutung ganz aus (Amenorrhö).

Wenn die Eibläschen zugrunde gehen, entstehen viele kleine Narben im

Eierstockgewebe. Auf Dauer führt dies zum bindegewebigen Umbau des

Eierstocks, was den Eierstock in seiner Funktion als Hormonproduzent

schädigt.

Andere Bezeichnungen für das polyzystische Ovarialsyndrom sind:

Polyzystisches Ovarsyndrom

PCOS (für engl.

polycystic ovary syndrome

)

Stein-Leventhal-Syndrom

Die Bezeichnung Stein-Leventhal-Syndrom geht auf Stein und Leventhal zurück, die das Syndrom erstmals beschrieben.

Häufigkeit

Das PCO-Syndrom kommt relativ häufig vor. In Deutschland ist etwa jede fünfte bis zehnte Frau im gebärfähigen Alter betroffen. 

375 g

Möhre(n), gerieben

250 g

Mehl

2 TL

Backpulver

250 g

Zucker

1 TL
Zimtpulver

250 ml

Öl, neutrales



Ei(er)

200 g

Mandel(n), gemahlen

Fett für die Form

Für das Frosting:

300 g

Frischkäse

100 g

Puderzucker

1 Pck.

Vanillezucker

1 Spritzer

Zitronensaft

Antwort
von Sunnylike, 15

Hallo..bei mir wurde erst vor kurzem das PCOS diagnostiziert.

Ich nehme seit dem Clavella ( myo inositol). Allerdings besteht bei mir auch ein Kinderwunsch.Hätte ich diesen nicht würde ich eine Pille bekommen.

Hast du mittlerweile eine genaue Diagnose?

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