Frage von Teddylein,

PC: Fehlermeldung nach dem Hochfahren:

Nachdem der PC hochgefahren und Win98 geladen ist, erscheint folgende Fehlermeldung:

"Beim Zugriff auf die Systemregistrierung ist ein Fehler aufgetreten.
Der Computer wird neu gestartet und der Fehler behoben."

Das Problem tritt unregelmäßig auf, also nicht nach jedem Hochfahren, aber es ist lästig, was könnte da wohl los sein? (Ich habe nichts geändert/installiert/gelöscht.)

Hilfreichste Antwort von pjakobs,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

kaputte system.dat oder user.dat, also Registrierung. Vermutlich ist sie einfach durch die 10 Jahre Betriebszeit total zerrüttet. Es wird Zeit für einen neuen Rechner mit einem modernen Betriebssystem. SuSE Linux 10.3 bietet sich an.

pj

Kommentar von Teddylein,

Danke für die Antwort.

Kommentar von wim50,

Warum unterliegen die Pinguin-Fans permanent dem zwanhaften Verlangen, anderen etwas aufschwatzen zu müssen?

Kommentar von pjakobs,

aufschwatzen? Wer heute noch Win98 benutzt, der bekommt alles, was er braucht kostenlos und braucht somit kein Geld für eine Windows Lizenz auszugeben. Was ist daran aufschwatzen?

Kommentar von linuxopa,

Das sehe ich genauso. Zudem ist jeder Windowsrechner weniger auch 1/4 Spamschleuder weniger (mindestens jeder 4. Windows-PC ist per Trojaner Mitglied eines Botnetzes!).

Kommentar von pjakobs,

das kommt natürlich hinzu.

Plus der Tatsache, daß wir nicht mehr dauernd von Freunden angerufen werden, die sich mal wieder irgendwas eingefangen haben.

Kommentar von wim50,

Das ist bei deinem Nick nicht anders zu erwarten.

Kommentar von pjakobs,

Ha! Endlich ein Flame War auf GF!

Kommentar von wim50,

Ich habe in annähernd 25 Jahren einen Boot-Virus aus der Firma mit nach hause geschleppt und wurde ein mal von einem Browser Hijacker belästigt. Was glaubst du, würde mit Linux passieren, wäre es auch nur halb so verbreitet wie Windows?

Kommentar von pjakobs,

den Flamewar haben wir (nicht wir beide, aber die beiden "Lager") an anderer Stelle schon zur Neige ausgefochten...

Bis hin zu Windows XP SP2 waren die Sicherheitsdefaults von Windows so katastrophal schlecht, daß jede Applikation, die Daten aus dem Internet empfing auch ausführbare Dateien völlig ahnungslos an den Nutzer weiterreicht und sie ausführen lässt. Mit SP2 ist das ein bißchen besser geworden.

Solche Probleme existieren bei Linux ganz einfach nicht.

Natürlich gibt es kein Stück Software ohne Bugs - jedenfalls nicht für uns Durchschnittsmenschen - aber in Open Source Code können sich alle (ja auch die Bösen) den Code ansehen und nach Lücken suchen. Die Wahrscheinlichkeit, daß die Bösen diese Lücken finden ist natürlich damit viel größer als bei Closed Source, wo sie Probing-Techniken und Reverse Engineering einsetzen müssen, aber das heißt grundsätzlich nur, daß die Lücken viel schneller gefunden und auch schneller ausgemerzt werden.

Microsoft vergleicht immer mal wieder die Bugzahlen zwischen Windows und Linux. Bequemerweise vergleichen sie dabei den Windows Kern mit allen kompletten Linux Distributionen und verschweigen dabei, daß Windows immer noch auf eine CD passt, Linux hingegen auf mehreren DVD existiert, die Code Menge (inclusive OOo und sonst allem) um Größenordnungen größer ist.

Um es also kurz zu machen: Wenn sich Linux auf ganz breiter Front durchsetzt, dann könnte es eine kurze Welle von Exploits geben, die aber sehr schnell abebben wird.

pj

Kommentar von andreas48,

hat aber auch ne Menge Probleme mit der Kompatibilität bestimmter Hardware und diverser peripherer Geräte.. (denk aml an USB 2.0)

Kommentar von pjakobs,

Du meinst, USB2.0 funktioniert mit Linux nicht? Himmel! Wie mach ich das denn seit drei oder vier Jahren mit meinem DVD Brenner und meinen ganzen externen Festplatten? Mit meinem USB Drucker und meinem USB Grafiktablett? Mein USB2.0 Memorystick, mit meiner Canon Kamera und meinem Bluetooth Dongle? Das funktioniert alles garnicht? Ich muß verzweifeln!

Mal Ernst beiseite: natürlich gibt es hie und da mal Hardware, für die es noch keine Treiber gibt, weil die Hersteller sich üblicherweise nicht die Mühe machen, die Treiber offenzulegen. Aber: das sind gut bekannte Ausnahmen, die man halt einfach nicht kauft. Das einzige Beispiel, das mir wirklich einfällt sind die WLAN chips von Broadcomm.

pj

Kommentar von bohnie,

oh man .. ich finde das echt klasse,jeder pinguinfan will dass alle auf linux umsteigen,statt endlich dabei mitzuhelfen ,dass unerfahrene user linux ohne 5 jahre studium benutzen können,alleine das einrichten einer internetverbindung ist eine zumutung unter linux!! netzwerkverbindung,und dann... weiss ein unerfahrener user nicht,was er danach machen soll,weil die hilfe die linux dann anbietet ..so unmöglich ist,dass keiner durchblickt. ich rate ab ,auf linux umzusteigen,wenn man sich damit nicht auskennt,als windows user. schade nur dass dabei immer unterschlagen wird,dass alles nur ne kopie von amiga ist

Kommentar von pjakobs,

hmm... merkwürdigerweise geht es mir mit Windows so. Ich nehme mal an, Du sprichst von Wählverbindungen, sowas hab ich schon ewig nicht mehr gemacht, schließlich gibt es ja Breitbandrouter, aber als ich das neulich mal an einer Windows Kiste machen sollte.. au mann, wieviele Stellen muß ich denn noch anfassen??? CAPI Treiber installieren, dann in der Applikation des Geräteherstellers einen Internet Zugang konfigurieren, dann mit Windows Dial-Up Networking einen Standort definieren (weil der sich ja bei einem Desktop auch dauernd ändert) um dann endlich einen Zugang eintragen zu können.

SuSE Linux macht das alles in einem YaST Modul. Damit kommen auch Anfänger klar.

Was ich sagen will ist: es ist nicht, daß Linux so kompliziert wäre, es ist einfach, daß Ihr auf die Windows Spur so eingefahren seid. Windows ist bei einigen Dingen ganz extrem unlogisch und Du musst schon genau wissen, welche Option sich wo befindet. Wenn Du das weißt ist alles gut, wenn nicht suchst Du Dir einen Wolf. Linux ist da oft viel logischer, aber deshalb auch anders.

Im Übrigen: ich will niemandem was aufschwatzen, aber wenn ich der Meinung bin, daß etwas günstigeres auch noch besser ist, dann wäre es doch nicht wirklich fair, das nicht zu erwähnen, oder?

pj

Antwort von mtrpcag,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Ich würde dir Windows XP empfehlen. Das ist relativ preiswert (99€) und startet nicht dauernd neu (jedenfals die Neuversion. :-) ).

Antwort von wim50,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Das mit der zerschossenen Registrierung stimmt auf jeden Fall. Beim erneuten Hochfahren wird sie daher aus einer Sicherungskopie wieder hergestellt.

Es ist auch richtig, dass eine Registry in einem üblen Zustand sein kann, insbesondere mit Datenmüll aus jahrelangem Gebrauch ohne jegliche Pflege überfrachtet.

Die aus der Sicherungskopie erstellte "neue" Kopie löst dieses Problem keinesfalls.

Der Fehler kann allein schon dadurch auftreten, dass Windows bei der letzten Benutzung abgestürzt ist. Er kann durch fehlerhafte Dateien im Betriebssystem verursacht werden oder auch durch Hardwarefehler.

Du erklärst dazu nicht einmal, wie oft, zwischen selten bis täglich mehrmals, es auftritt. Demzufolge bleibt nur noch die Kristallkugel, in der der Tipp eventuell auftauchen könnte.

Kommentar von pjakobs,

egal, was es drumherum an Details gibt: Windows 98 gehört auf keinen Rechner mehr, schon garnicht auf einen, der am Internet hängt. Das ist schlicht virtueller Wahnsinn. Wenn überhaupt Windows dann ein vollständig und regelmäßig gepatchtes Windows XP, und selbst dem vertraue ich nur in den Händen von Menschen, die ein ausgeprägtes Verständnis für die Risiken ihrer Handlungen im Internet haben.

pj

Kommentar von Teddylein,

Die Kristallkugel offenbart:
Ich starte meinen PC täglich nur ein mal. Das Problem tritt aber nicht täglich auf, deswegen schrieb ich ja, dass es unregelmäßig auftritt.

Kommentar von wim50,

Unregelmäßig kann man sehr weit fassen.

Drück mal während des Bootvorgangs die F8-Taste und wähle "nur Eingabeaufforderung". Tipp dann folgendes ein: scanreg /fix /opt

Ist allerdings auch keine echte Lösung des Problems. Wie lange läuft das Win98 schon seit der letzten Installation? Wenn schon länger, dann wäre mal eine Neuinstallation fällig.

Was hast du unternommen, um die Registry mal zu entaktivieren? MS bietet dazu "regclran" an, es gibt auch andere gute Programme, z.B. "regseeker".

Und nicht zuletzt, es kann auch ein Hardwarefehler sein. Ist bei einem älteren Rechner nicht von der Hand zu weisen, bei einem neuen allerdings auch nicht.

Kommentar von pjakobs,

jetzt hör doch auf, dem Teddylein zu suggerieren, eine Windows98 Installation könne noch sinnvoll repariert werden. Bei Deinen Kenntnissen sollte Dir doch klar sein, seit wann es für dieses System keine Patches und keine Sicherheitsupdates mehr gibt. Selbst der Support für Windows 2000 ist mittlerweile minimiert worden. Unter XP SP2 sollte nun wirklich kein Windows mehr laufen, welcher IE ist der höchste auf 98? IE5? Willst Du das wirklich jemandem zumuten? Diese Dinger sind echte Botschleudern!

pj

Kommentar von wim50,

Wer noch mit einem alten 500er Pentium rumkarrt, wird schwerlich etwas anderes finden, als bestenfalls WinME. Und solche Leute soll es geben, aus welchen Gründen auch immer. Ich gestehe allerdings, ich bin nicht informiert, was Linux für einen solchen Oldtimer anzubieten hat.

Letztendlich würde auch ich den Rat geben, mal an etwas aktuelles zu denken, aber danach, welchen Rechner und welches BS man sich zulegen sollte, war ja nicht gefragt.

Und nein, ich stehe nicht auf Flamewar, nur manchmal nervt es mich eben, wenn ich solche Antworten lese.

Der IE 5.5 läuft bestens unter Win95 und war gar kein so schlechter Browser, der erste brauchbare auf jeden Fall. Bei Win98 ist allerdings noch der 4er handelsüblich auf der CD, ein echter Krampf. Da würde ich sagen, alles andere ist besser.

Kommentar von pjakobs,

@nervt: für den Privatanwender, der tatsächlich Anwender ist, also Browser, e-Mail, Media, Office etc. braucht ist ein aktuelles Linux eine vollwertige Alternative, die dazu noch kostenlos ist. Will ich das gleiche auf Windows, so muß ich zumindest eine OEM Windows Lizenz mit einem Neugerät kaufen, dazu ein Office Paket, das auch mit 200-300 EUR zu Buche schlägt. Es ist einfach eine Frage des Geldes. Daß Linux alleine schon dadurch, daß der Benutzer nie als Administrator arbeitet (bis einschließlich Windows XP ist es immer schwierig, als eingeschränkter Nutzer zu arbeiten), dann ist es auch noch sicherer.

Ich denke, sich darüber aufzuregen ist nicht angemessen.

Kommentar von pjakobs,

ich sollte aufhören, so lange Klammern zu schreiben. Das ist schon das zweite Mal, daß ich den Faden verloren habe ;-)

Kommentar von Teddylein,

IE6.

Kommentar von pjakobs,

na, für den gibt's ja wenigstens noch aktuelle Updates, oder?

Kommentar von Teddylein,

Win98 läuft seit 10 Jahren.
Ich habe das Programm Advanced Registry Doctor Pro.

Ich plane übrigens sowieso, ein neues BS aufzuspielen, um ein bestimmtes Programm zum Laufen zu bekommen.

Kommentar von pjakobs,

Du wirst auf einem 10 Jahre alten Rechner (das wird dann vermutlich ein Pentium II/350 oder vielleicht ein Pentium III sein, wenn Du nicht zwischendurch mal die Hardware upgedatet hattest). Da wirst Du mit keinem modernen Betriebssystem mehr glücklich werden. Selbst die neueren Linuxe wollen mindestens ein GHz und 512MB RAM, es sei denn, Du verzichtest auf eine ganze Menge grafischer Oberfläche. Machbar, aber nicht toll.

pj

Kommentar von Teddylein,

Es ist ein Pentium II/400, 256 RAM.
Ich dachte auch nur an Win2000.
Aber ein neuer Rechner ist auf lange Sicht natürlich besser.

Kommentar von wim50,

Also, ich habe mir jetzt nen neuen gegönnt. War einfach nicht mehr vertretbar, was echt nicht mehr wollte. Es wird neue Probleme geben, aber die alten bin ich erst mal los.

Kommentar von pjakobs,

Vergiß Windows 2000, dafür ist gerade der Support ausgelaufen (Erstauslieferung +7 Jahre). Jetzt gibt's nur noch Sicherheitsupdates für Probleme, die von Microsoft als "wichtig" eingestuft wurden oder den extended Support gegen Geld (und nicht für Privatanwender). Wenn es wegen irgendeiner Applikation unbedingt Windows sein muß, dann mindestens Windows XP SP2. Selbst dabei würde ich dazu raten, Dir von einem Bekannten eine PatchCD machen zu lassen, so daß Du nach der Installation nicht an's Internet mußt, bevor die Installation vollständig gepatcht ist. (bei der c't auf heise.de gibt es das Programm ctupdate, momentan Version 4, das generiert eine komplette CD mit den nötigen Patches).

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