Frage von swaglord, 93

Paypal, was muss ich angeben?

Hallo

Ich habe gerade was in ebay versteigert. Die Zahlung soll per Paypal folgen. Ich soll jetzt Daten schicken damit er mir das Geld auf meinem Paypalkonto überweisen kann.

Das Problem ist das ich nicht weiß was ich ihn für Daten geben muss/soll?

LG

Antwort
von DrYatty, 93

Normal reicht die E-Mail Adresse,die mit deinem Paypal Konto verknüpft ist.
Oder schick ihm mit Paypal ne Rechnung,dann verkackt ers ganz sicher nicht ;)

Kommentar von swaglord ,

Okay dann gebe ich ihm einfach die Email
Muss ich eigentlich angst haben wegen Betrug? Das ich ihm die Ware gebe und er das Geld wieder vom Konto zurückholt?
ich kenne mich damit nicht so gut aus :((

Kommentar von DrYatty ,

Bei PayPal kriegt man nicht ohne weiteres sein Geld zurück.

Er kann höchstens sein Geld zurückfordern, wenn er irgend ein Paket nicht bekommen hat ( wenn du nicht beweisen kannst, dass du etwas verschickt hast ) oder wenn ein Artikel nachweisbar defekt ist ( durch Foto und co beweisbar ) .

In deinem Fall kann er sein Geld also nicht zurückfordern ( wenn du die Artikel verschickt hast ) !

Immer dran denken: JEGLICHE Quittungen der Post IMMER 2 Monate aufbewaren, so kannst du immer beweisen dass du das verschickt hast !

Kommentar von swaglord ,

Danke

Kommentar von DrYatty ,

Kein Problem :) Dafür ist dieses "Forum" ja da :D

Kommentar von heurekaforyou ,

Er kann höchstens sein Geld zurückfordern, wenn er irgend ein Paket nicht bekommen hat.

Das ist tatsächlich möglich! Für PayPal ist ganz alleine die Behauptung des Käufers, er habe "nichts" erhalten relevant.

Nun nehme ich einfach mal an, der Käufer sagt die Wahrheit (Viele tun das nicht). Dann ist das zwar Schade, aber wodurch ist es erwiesen, dass der Verkäufer für den Verlust verantwortlich ist?

Wer das Versandrisiko bei Privatgeschäften im Internet trägt ist ganz klar in § 447 (BGB) geregelt.

Trotzdem wird bei PayPal ausschließlich der Verkaufer in die Verantwortung gekommen.

Der Verkäufer muss  den ordnungsgemäßen Versand verantworten. Behauptet der Verkäufer die Ware ist beschädigt muss wieder der Verkäufer haften oder entsprechende Nachweise erbringen.

Wie oft komt es vor, dass Leute sich überbieten oder einen Tag später feststellen, dass sie den Artikel woanders billiger bekommen.

Da wird ein Handy kurz mal auf die Tischkante gekloppt und das wars. Kann der Verkäufer nichts beweisen, kriegt er zwar sein kaputtes Handy zurück, und der Käufer von PayPal sein Geld.

Bei PayPal kriegt man nicht ohne weiteres sein Geld zurück

Stimmt, darauf muss der Käufer ein paar Wochen warten.

Nachdem der Käufer einen sog. Konflikt gemeldet hat, hat der Verkäufer 20 Tage Zeit das Gegenteil zu beweisen.

Klärt sich die Sache kann der Käufer den Konflikt schließen. Wird der Konflikt nicht als erledigt geschlossen, bekommt der Käufer anschließend sein Geld zurück.

Antwort
von Nemisis2010, 54

Normalerweise bekommt der Käufer von Ebay eine Mail, daß er jetzt zahlen kann/soll. Da gibts nen Button "jetzt zahlen" - auf diesen sollte der Käufer klicken. Dann erledigt das Paypal sozusagen automatisch. Deine Daten müßtest Du nur schicken, wenn der Käufer per Überweisung zahlen kann/will. (vorausgesetzt Du bist einverstanden).

Antwort
von heurekaforyou, 31

Nachdem ich weitere Aussagen gelesen habe, bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich dich richtig verstanden habe?

Hast du also ein PayPal-Konto oder nicht?

Eine E-Mail-Adresse alleine reicht natürlich nicht, wenn du bei PayPal nicht registriert bist. Davon gehe ich wenigstens aus.

Aber wenn du ein Konto hättest, wüsstest du sicher auch welche Daten man braucht.

Vor- und Nachteile für Privat-Verkäufer:

Vorteile: Der Betrag wird sofort deinem Konto gutgeschrieben. Bei Bedarf kannst du ebenfalls über dein PayPal-Konto woanders bezahlen.

Nachteile: PAYPAL umgeht mit seine Nutzungsbedingen Deutsches Recht!

Im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) sind die gesetzlichen Bestimmungen bei Geschäften im Internet und eBay-Auktionen klar und unmissverständlich geregelt.

So geht zum Beispiel bei Verkäufen zwischen Privatleuten das Versandrisiko mit der  Übergabe der Ware an Post oder Paketdienst automatisch auf den Käufer über. Kann der Verkäufer glaubhaft versichern, dass er die Sendung ordnugsgemäß verschickt hat und es keinen Grund gibt die Zuverlässigkeit des Verkäufers (Positive Bewertungen z.B.) in Frage zu stellen hat der Käufer nach Nachsehen.

Bei PayPal ist das anderes. Wenn der Käufer behauptet er habe nichts bekommen, reicht das für PayPal den Kaufpreis für den Verkäufer zu sperren.

Der Verkäufer muss beweisen, dass er die Ware verschickt hat. Das geht nur mit einem Sendunmgsnachweis.

Schlecht für Leute die weniger teure Ware verkaufen. Mir ist das mal mit einem Buch bei eBay passiert. Buchpreis 10,-€ , Versand als Büchersendung 1,-€ und mit Sendungsnachweis mindestens 4,-€. Obwohl ich den Versicherten Versand anbot hat sich der Käufer für die billige Büchersendung entschieden.

Das spielt überhaupt keine Rolle, wie man mir persönlich mitteilte. Wer PayPal nutz, akzeptiert die Nutzungsbedingungen, das stimmt. Und schließlich könne ich ja meine Rechte aus dem Kaufvertrag zivilrechtlich einklagen.

Das stimmt auch. Doch bin ich bereit, mir diesen ganzen Stress anzutun. Und das nur damit über mein Geld einen Tag früher verfügen kann?

Ich mache es jedenfalls nicht mehr. Wenn der Käufer nämlich auf mein Girokonto überweist, ist das Geld erst einmal bei mir. Wenn er dann behauptet er habe ichts bekommen und man kann sich nicht einigen, dann muss klagen und ist in der Beweispflicht.

Tipp:

Sieh dir mal das Profil an. Wie lange ist der Käufer bei eBay.

PayPal informiert öffentlich über die Website, dass es Betrügereien mit eMails gibt, die angeblich von PayPal stammen oder über die Bezahlungen abgewickelt werden. Eine Bereich des Kundenservice kümmt sich ausschließlich um diese Falle.

Ich hab keine Ahnung, aber eventuell gibts für neu geworbene Kunden von PayPal einen Bonus für jede Adresse?

Wenn du den Artikel versichert mit Sendungsnachweis verschickst, solltest du trotzdem vor dem Versenden noch ein paar Fotos machen, die den Artikel gut verpackt darstellen. Denn wenn der Käufer trotz Sendungsnachweis behauptet es war nicht der gekaufte Artikel im Paket, hast du als Verkäufer auch die A-Karte.

Im Notfall oder wenn du überhaupt kein Konto bei PayPal hast, man trotzdem deine Daten verlangt, solltest du bei PayPal anrufen und dich über den Käufer erkundigen.

Viele Betrüger lenken vom Betrug damit ab, dass sie dir mitteilen, inzwischen doch auf dein Girokonto überwiesen zu haben. Die miesten Leute sind dann froh das sie ihr Geld haben und damit ist die Sache gegessen. Was der Käufer tatsächlich mit deinen Daten vorhat weißt du nie.

Und der Betrug muss nicht einmal dieser Käufer zu begehen. Der verkauft die Daten weiter und ist somit aus dem Schneider.

Das muss alles nicht so tragisch sein, doch wer einfach mal: Betrug PayPal oder Betrug eBay googlet. Und über Jahre etwas über die unmöglichsten Betrugsfälle lesen. Spannender als jeder Action-Film.

Antwort
von Margita1881, 39

Wenn Du PayPal als Bezahlmöglichkeit angegeben hast, brauchst ihm gar nichts geben; er muss nur auf Bezahlen klicken und das Geld ist sofort auf Deinem PP-Konto; aber scheinbar hat er genauso wenig Ahnung wie Du.

Das ich ihm die Ware gebe und er das Geld wieder vom Konto zurückholt?

Ja, kann Dir passieren. Dein Käufer braucht nur einen Fall bei PP eröffnen, z.B. mit der Begründung "Artikel entspricht nicht der Beschreibung" - auch wenn es nicht stimmt - und PayPal holt sich das Geld innerhalb kürzester Zeit wieder zurück.

Da kannst rudern wie Du willst, der Käufer hat einen Schutz aber nicht der Verkäufer ! Diese Fälle beantworten wir hier täglich.

ich kenne mich damit nicht so gut aus :((

Wieso bietest Du dann PP an?

Viele Käufer spezialisieren sich auf hochpreisige Produkte, deshalb meine Fragen:

Um welchen Artikel handelt es sich? Summe? Wo sitzt Dein Käufer (Land)?


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