gutefrage.net, die Ratgeber Community
Login   |  Registrieren   |  Forum |  Richtlinien & FAQ

Patientenverfügung - meine Eltern möchten nicht

gefragt von wienochmalwienochmal am 14.02.2009 um 20:22 Uhr

hallo zusammen, heute hatte ich eine kurze, schon mehrfach geführte meinungsverschiedenheit mit meiner mutter. ich möchte gerne, dass meine eltern (71 und 76 jahre alt) eine patientenverfügung schreiben. es geht so schnell, dass mal was passiert (meine mutter hatte letztes jahr einen herzinfarkt). sie weisen das von sich und tun, als ob sie das nichts angeht. ich habe jetzt schon mehrfach versucht, sie in diese richtung zu beeinflussen, denn ich weiß, wenn mal passieren würde, haben meine geschwister und ich vollkommen andere vorstellung von med. weiterbehandlung, bzw. lebenserhaltenden maßnahmen. langsam reicht es mir und eigentlich habe ich keine lust mehr, da noch weiter zu bohren. würdet ihr es an meiner stelle jetzt einfach gut sein lassen oder es weiterhin versuchen? ich danke für eure antworten wienochmal

Frage beantworten

Hier finden Sie weitere Fragen zu den Themen:

gesundheit x 60.624 patientenverfuegung x 48

Vom Fragesteller als hilfreichste Antwort ausgezeichnet


wernilein
beantwortet von wernilein am 14. Februar 2009 20:26
3x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!
Hilfreichste Antwort

das ist eine sehr gute Einstellung deinerseits,es geht darum deine Eltern zu überzeugen..versuch es mal mit entsprechender Literatur von einem Notar ,oder ein Beratungsgespräch beim Notar,alles erst mal unverbindlich..du wirst sehen wenn deine Eltern Fachliche Auskünfte erhalten werden sie Ihre einstellung ändern..viel Glück und alles gute..


Weitere gute Antworten


teppichhai
beantwortet von teppichhai am 14. Februar 2009 20:23
4x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Ist bei meinem Vater genauso. Versuch mal mündlich rauszukitzeln, wie sie im Falle eines Komas behandelt werden wollen. Im Ernstfall reicht dann auch diese mündliche Aussage.


Tamachan
beantwortet von Tamachan am 17. Februar 2009 09:19
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Ich persönlich finde eine Patientenverfügung nicht nur im Alter sinnvoll. Das Tolle ist ja, dass Dir als Angehöriger die Ärzte sonst nicht mal unbedingt erzählen, welche Maßnahmen sie ergreifen oder wie die Behandlung aussieht. Das sprechen sie nur mit dem Patienten ab - und wenn der vielleicht etwas verwirrt oder überfordert ist oder einfach das Ärztekauderwelsch nicht versteht sondern im Zweifel einfach nur nickt und Dir dann nicht sagen kann, was los ist... nicht so toll. Als Angehöriger möchte man die Familie ja auch gut versorgt wissen. Selbst in Situationen, die jetzt nicht lebensbedrohlich sind. Selbst mit Patientenverfügung ist das Mitspracherecht übrigens begrenzt. Denn im Zweifel entscheidet sowieso der Arzt. Gerade in Situationen, wo er das Leben bedroht sieht (egal, wie das Leben zu diesem Zeitpunkt oder besonders auch danach aussehen mag), wird er alle Maßnahmen ergreifen, die der Verlängerung dienen. Wenn man eine Verfügung aufsetzt, dann nicht wirklich (nur), um endlich mal Geräte abzuschalten. Vielleicht ist das die Sache, weshalb Deine Eltern da zögern. Das hört sich so an, als würde man sich schon zu sehr mit dem Ableben beschäftigen. Versuche ihnen vielleicht eher zu erklären, dass Du damit dann auch mehr für sie da sein und sie unterstützen kannst, wenn sie zB auch nicht lebensbedrohlich krank sind aber ein Krankenhausaufenthalt trotzdem nötig ist. Denn, wer im Krankenbett liegt, der ist sowieso in einer Maschinerie und sieht den Arzt oft kaum. Dann zu erfahren, was los ist oder welche Möglichkeiten man hat, könnte dann zum Beispiel von Dir erledigt werden. Den Ärzten nachlaufen, Fragen stellen, nerven... ;) und danach mit den Eltern absprechen und erzählen, was Sache ist. Das hat mehr was von unterstützen als von "die letzte Entscheidung treffen". Ist natürlich nur meine Meinung... Du kannst ja nochmal etwas abwarten, sie nicht drängen und die Sache irgendwann nochmal ansprechen, vielleicht unter einem anderen Aspekt dann. Versuchen würd ich es schon nochmal. Aber zwingen kann und soll man natürlich niemanden.


anonym
beantwortet von SUNFRIEND4 am 7. August 2009 20:27
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Versuch doch mal mit dem behandelnden Arzt zu reden. Auf ihn hören Leute im Alter Deiner Eltern oft mehr. Wünsche Dir viel Erfolg, denn es ist wirklich wichtig


primusvonquack
beantwortet von primusvonquack am 14. Februar 2009 20:38
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Du und deine Geschwister sollten die Meinung deiner Eltern akzeptieren. Wenn überhaupt kann man Menschen überzeugen und nicht versuchen sie zu beeinflussen.

Kommentar von 9731636c1addb31bb323f29e4e9f1a7fsmallwienochmal am 14. Februar 2009 20:57

ok, da habe ich mich ungeschickt ausgedrückt. du hast recht.....aber ich meinte überzeugen, weil ich der meinung bin, dass das wichtig ist


schlossgeist
beantwortet von schlossgeist am 14. Februar 2009 20:25
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Lass es einfach gut sein: Deine Eltern können sich unter einer Patientenverfügung wahrscheinlich nicht so viel vorstellen. Hinzu kommt sicher, das sie Gedanken zu diesem Thema verdrängen möchten, weil damit auch ein Denken an Tod und sterben verbunden ist. Viele Menschen haben echte Schwierigkeiten, sich damit auseinanderzusetzen, sie empfinden es als unangenehm und schmerzhaft.


samy07
beantwortet von samy07 am 14. Februar 2009 20:25
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

was sagen deine Geschwister dazu.... viell. ein letztes mal nochmal wo alle dabei sind... zusammensetzen und über die Sache reden....sachlich agumentieren und wenn sie da noch blocken dann kannst du nichts machen.... das musst dann so akzeptieren und sie dann mit dieser Sache in ruhe lassen...

Kommentar von 9731636c1addb31bb323f29e4e9f1a7fsmallwienochmal am 14. Februar 2009 20:26

da ich von uns dreien den größten einfluss auf meine eltern habe, habe ich das eben mal übernommen. alle zusammensetzen und drüber sprechen scheint mir völlig utopisch. sie wollen alles, nur nicht über krankheit oder tod reden.....


simikra
beantwortet von simikra am 14. Februar 2009 20:24
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

lass es gut sein wenn sie nicht möchten

Kommentar von 6bdfe16d72eb72829a89e5bf9f6e0e10smallteppichhai am 14. Februar 2009 20:29

Und wenn sie dann im Koma liegen und nur noch überleben weil künstlich beatmet und ernährt - wie dann entscheiden?

Kommentar von 9731636c1addb31bb323f29e4e9f1a7fsmallwienochmal am 14. Februar 2009 20:31

genau hier liegt mein problem. mit meinen geschwistern habe ich darüber gesprochen und die weiterbehandlung sieht jeder von uns anders


DonGeilsco
beantwortet von DonGeilsco am 14. Februar 2009 20:23
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Kein Problem. Sie werden dann halt wie alle anderen Patienten versorgt.

Kommentar von 9731636c1addb31bb323f29e4e9f1a7fsmallwienochmal am 14. Februar 2009 20:24

that´s the problem :-(

Kommentar von Simple_avatar5smallDonGeilsco am 14. Februar 2009 20:31

ok


anonym
beantwortet von luetzelmatt am 23. Februar 2009 00:00
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Das geht dich nichts an.

Kommentar von 9731636c1addb31bb323f29e4e9f1a7fsmallwienochmal am 26. Februar 2009 17:51

die buchstaben hättest du dir sparen können, wenn du ein bisschen hirn im kopf hättest


anonym
beantwortet von jockl am 14. Februar 2009 20:25
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Wenn Deine Eltern nicht wollen, geht euch das nichts an. Ihr müsst damit leben.

Kommentar von 9731636c1addb31bb323f29e4e9f1a7fsmallwienochmal am 14. Februar 2009 20:27

es geht uns sehr wohl was an, spätestens, wenn es um med. weiterbehandlung geht und die eltern nicht mehr in der lage sind, sich selbst zu artikulieren


holsch
beantwortet von holsch am 14. Februar 2009 20:24
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

laß gut sein...


Frage beantworten

Verwandte Fragen

Verwandte Fragen

Noch nicht die richtige Antwort? Dann hier in allen Fragen und Tipps suchen:




Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Bitte lesen Sie hierzu auch unsere Rechtlichen Hinweise.