Pateiendemokratie und Mediendemokratie?

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3 Antworten

Beide Demokratien schliessen einander doch nicht aus. Alle Industrienationen haben extrem entwickelte Medien und viele Politiker sind dort aktiver als im Parlament.

Wer den Wahlkampf in den USA beobachtet sieht vor allem deutlich welche Bedeutung heute elektronische Medien haben.

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Der Satz ist Unsinn. Deshalb wird dir auch niemand ein Beispiel für diese Entwicklung nennen können.

Personen und Parteien, die in einer Demokratie zur Wahl stehen, müsssen zwangsläufig Medien benutzen, um vom Wähler gehört respektive gesehen zu werden. Das kann das Megaphon sein, durch das auf dem Marktplatz Parolen gebrüllt werden, der Lautsprecherwagen, der durch einen Stadtteil fährt, das Flugblatt, die Presse überhaupt, das Radio, das Fernsehen, das Internet etc., etc.

Damit eine Wahl streng demokratisch ist, sollten diese Medien allen Kandidaten zur Verfügung stehen und weder staatlich noch durch einen sehr kleinen Kreis von Eignern gelenkt werden. Von einer Mediendemokratie kann man da aber trotzdem nicht sinnvoll sprechen. Besser passt ein Ausdruck wie Medienvielfalt.

Allerdings stehen in einem ganz anderen Sinne die Medien selbst zur Wahl: Du kannst dieses oder jenes Presseerzeugnis kaufen und abonnieren, und du hast ja auch eine Fernbedienung mit verschiedenen Knöpfen....

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Tauschen wir mal lieber diese Begriffe durch Parteien, - und Medienherrschaft.

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Kommentar von Maxieu
02.03.2016, 18:38

Wirr.

Von welchem Medium wirst du denn beherrscht?
Etwa "irgendwie von allen"?

Und wenn das der Fall ist, wieso mutest du uns deine fremdbeherrschten  (= knechtischen/ Untertanen-) Ansichten überhaupt zu?
 

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