Frage von Gagaja 16.04.2010

Patchwork-Familie: Wie wichtig ist die Meinung der Kinder?

  • Hilfreichste Antwort von Momo1965 16.04.2010
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die Frage ist leicht beantwortet: Ich wäre gar nicht egoistisch genug, um die Meinung meiner Kinder zu ignorieren. Selbstverständlich hat deren Meinung eine eklatante Bedeutung, denn wie sollte ich mit einem neuen Partner glücklich sein können, wenn meine Kinder unglücklich sind.

    Wenn sich Ablehnung meiner Kinder gegenüber dem neuen Partner zeigen würde, würde ich zunächst einmal versuchen herauszufinden, warum sie ihn ablehnen. Ich denke, in den meisten Fällen entsteht die Ablehnung der Kinder aufgrund von Angst, die Mutter / den Vater verlieren oder teilen zu müssen, also aus Eifersucht. Dagegen gibt es nur ein Mittel: Den Kindern zeigen, dass man sie trotz neuen Partners uneingeschränkt liebt. Da meine Kinder aber wissen, dass es nichts und niemanden auf diesem Planeten gibt, der mir wichtiger ist als sie, würde sich diese Frage bei uns vermutlich gar nicht erst stellen.

    Der nächste Punkt, warum Kinder den neuen Partner ablehnen, ist das Argument: Du bist ja gar nicht mein Vater / Mutter! Du hast mir gar nichts zu sagen! - Wenn ich von meinen Kindern erwarten sollte, dass sie ihren leiblichen Vater / Mutter verleugnen sollen, weil sie ja jetzt eine/n neuen haben, braucht mich so eine Reaktion auch nicht zu überraschen. Für mich stünde von Anfang an fest, und das würde ich auch meinen Kindern so anbieten, dass ein mein neuer Partner ein väterlicher Freund sein kann, aber niemals der Ersatz für den Vater, den sie bereits haben.

    Nun aber zu einem ganz entscheidenden Punkt: Würde ein neuer Partner meine Kinder nicht so akzeptieren und annehmen können, wie sie sind, käme er für mich überhaupt nicht in Frage, denn wer mich kennenlernt, der weiß sofort: Mich gibt es nur im Dreier-Pack!

  • Antwort von laleluleila 16.04.2010
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich kann das nur aus meiner eigenen Warte schildern: Als ich vor sechs Jahren mit meinem neuen Freund zusammen ziehen wollte, habe ich meine Töchter gefragt, wie sie sowas denn fänden. Die beiden mochten ihn gerne und waren gleich einverstanden. In der Realität war es für alle Beteiligten doch schwieriger als erwartet, wobei mein Freund so klug war,niemals den Vater ersetzen zu wollen. Er bot sich mit gleichbleibender Freundlichkeit als väterlicher Freund an und hielt sich bei vielen Konflikten sehr im Hintergrund. Wenn ich mit meiner Großen stritt,nahm er z.B. die Kleine und hat mit ihr was gespielt oder ist mit ihr zum Radfahren gegangen. Bei der Großen gab es schon Konflikte: um die Reihenfolge beim Duschen und um Macken, die dem anderen auf den Nerv gingen. Manchmal schimpft die Große schon darüber, dass alles besser war,als mein Freund noch nicht da war usw. Da sage ich ihr dann ganz ruhig und klar , dass ich mit diesem Mann mein Leben verbringen möchte und das auch noch, wenn sie, die Kinder, längst aus dem Haus sind. Das versteht sie dann doch ganz gut. Umgekehrt weise ich meinen Freund aber auch heftig zurecht, wenn er sich gegenüber den Kindern unfair oder blöd verhält. Ich finde, eine Mutter sollte auch immer noch hinter ihren Kindern stehen und wenn es ganz kritisch wäre, würde ich die Beziehung zu dem Mann aufgelösen. GottseiDank bin ich nie vor dieser Entscheidung gestanden.

  • Antwort von TanteBertha 17.04.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Eine Patchwork-Familie ist ein grosses Projekt. Grundsätzlich sollten sich die neuen Familienmitglieder schon mögen und auch zusammen leben wollen. Oftmals ist es allerdings so, dass z.B. die Kinder eine neue Beziehung torpedieren, weil sie damit die Hoffnung aufgeben müssen, dass die Eltern doch nochmal zusammen finden. So eine neue Familie ist dann doch schon ein endgültiger Schlussstrich unter die alte Familie mit Mama und Papa. Sich von einem neuen Partner der Kinder wegen zu trennen ist natürlich auch eine schwierige Sache. Irgendwann gehen auch die Kinder ihrer eigenen Wege und Mama oder Papa sind dann allein, weil sie - vor Jahren - ihr Glück dem Willen der Kinder geopfert haben. Ich will auch keinen Mann, den meine Kinder nicht mögen. Man sollte allerdings herausfinden, warum die Kinder den neuen Partner ablehnen. Eifersucht, die Hoffnung, dass die Ehe der Eltern doch wieder in Ordnung kommt, sind sicherlich keine Gründe, sich von einem geliebten, neuen Partner zu trennen. Hier würde ich versuchen, ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen mir, meinem Kind und dem neuen Partner herzustellen. Kinder müssen schon merken, dass sie immer die geliebten Kinder ihrer Eltern bleiben. Wir denken schnell "aber das wissen sie doch" und das ist ja eigentlich auch so, aber manchmal, in schweren Lebenlagen, muss man es eben auch immer mal wieder zeigen. Besteht aber eine wirklich, tiefe Abneigung gegen einen neuen Partner wird es kompliziert. Dann muss man wirklich entscheiden, welchen Weg man gehen will. Ich würde mich für meine Kinder entscheiden, auch auf die Gefahr hin, später doch allein zu sein, wenn eben auch die Kinder ihre eigenen Wege gehen.

  • Antwort von Christa251248 16.04.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten,denn Kinder sehen meist den neuen Partner von Mutter oder Vater aus eigener Sicht. Jeder Erwachsene der eine neue Partnerschaft eingeht,soll sich erst mal mit seinen Kindern über die neue Situation in Ruhe auseinander- setzen, bei einem Gespräch wird es meist nicht bleiben.Kinder spüren sehr schnell ob auch sie Zuneigung zu dem neuen Partner nachempfinden können.Auf jeden Fall, sollten sie volles Mitspracherecht haben,damit sie nicht den Eindruck haben ihre Meinung wäre nicht gefragt. Am besten finde ich soll man sich sehr lange Zeit lassen und abwarten wie sich die neue Partnerschaft im laufe der Zeit entwickelt, und erst dann wenn überhaupt zusammen zieht.

  • Antwort von auchmama 16.04.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Klar müssen die Kinder mit einbezogen werden, sonst geht gar nichts.

    Das Vertrauen von Stiefkindern muss sich ein Stiefelternteil teilweise schwer erarbeiten. Diese Kids sind schon mal verlassen worden und sehen oft den Grund im Neuen Partner. Aber mit viel Geduld; ehrlicher Zuwendung und gesundem Menschenverstand gibt es auch da eine Lösung.

    Sowas ist für alle Beteiligten eine echte Herausforderung. Aber nichts, was nicht funktionieren kann. Wenn eine dicke Portion Guter Wille und Liebe im Spiel ist...alles Gute

  • Antwort von jennyblomma 16.04.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich habe nach meiner Scheidung zwar noch langjährige Beziehungen geführt, bin aber nicht mit den Männern zusammengezogen. Ich wollte das meiner Tochter nicht antun und habe es auch nicht bereut.

  • Antwort von hummel0815 27.06.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    ich finde es ganz schrecklich, wenn die Kinder einfach einen neuen Papa oder eine neue Mama vor die Nase gesetzt bekommen. Ich habe das meinen Kindern nie angetan, das hätte ich mir gar nicht vorstellen können, da wäre ich mir echt wie ein Schwein vorgekommen. Die Kinder haben immer vorzugehen, wer einen neuen Partner über die eigenen kinder stellt, hat die Kinder nicht verdient. Ein neuer Partner der sich anmasst, an meinen kinder herumzuerziehen, wäre auch die längste Zeit mit mir befreundet/liert gewesen, der bekäme sehr schnell mit wo der Maurer das Loch gelassen hat.

  • Antwort von Regenbogen0982 29.05.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    ich finde die meinung der kinder sehr wichtig. ich selbst bin alleinerziehend, und wenn ich irgendwann mal einen neuen partner habe MUß er meine tochter akzeptieren, und zwar so wie sie ist, andern falls könnte ich keine partnerschaft eingehen, bzw. bestehen lassen. sollte mein kind den neuen partner nicht leiden kann oder nicht mit ihm zurecht kommt, würde ich die beziehung beenden. er klingst vielleicht doof, aber mein kind war zuerst da und männer gibts wie sand am meer.

  • Antwort von tischbein 18.04.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ich selber habe diese Situation als Jugendliche erlebt. Mein Vater hat es nicht interessiert wie wir Kinder die neue Beziehung finden. Ich habe damals nicht in dieser Familie leben wollen, und bin zu den Großeltern gezogen. Mein Vater zollte es mir mit einer fast 5-jährigen Kontaktsprerre. Bis heute ist der Bruch nicht richtig verheilt.
    Allerdings denke ich, auch die Eltern dürfen leben. Eltern müssen sich auch nicht selber aufgeben, allerdings sollten sie überaus sensibel auf des Seelenleben der Kinder achten, und ggf reagieren. Wenn die Kinder merken "ich bin trotzdem wichtig" werden sie vllt mit der Zeit lernen damit zu leben.

  • Antwort von annix 16.04.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Also ich als Kind würde mich sehr freuen wenn meine Mama mich auch mal fragt was ich von ihrem neuen halte. Als mutter würde ich meine Kinder fragen, aber wenn die rumzicken würde ich die zicken lassen bis die sich beruhigt ham. wenn die vernünftige argumente haben... dann würde ich mal anchdenken. aber wenn die einfach sagen der ist komisch oder so was dann würde ich des ignorieren.

  • Antwort von nico2 11.10.2010

    Die Meinung der Kinder ist wichtig!

  • Antwort von mondfee08 11.08.2010

    Wenn ich in so einer Lage wäre, würde ich schon auch darauf achten,wie meine Kinder mit dem neuen Partner und seinen /ihren Kindern klar kommen und was sie dazu sagen, dass sie noch neue Gechwister die der andere Partner/in mitbringt sagen, wie es ihnen damit ergeht, denn ich kann auch nur glücklich sein und ein gutes /friedliches und harmonisches Familienleben führen, wenn sich alle verstehen und miteinander klar kommen und sich gegenseitig akzeptiren, ich finde dies für eine Patchwork Familie absolut wichtig.Vor allem der Umgang miteinander und untereinander ist für alle Familienmitglieder in einer Patchworkfamilie wichtig ,damit ein zusammenleben funktioieren kann. Wenn einer den Anderen nicht akzeptiert, wird es nicht funktionieren eine Großfamilie /Patchworkfamilie zu gründe, da wären Streit.... etc. schon vorprogramiert, klar gibt es in jeder Familie mal Streit...........,aber für eine Patchworkfamilie sollte man sich gut überlegen, ob es klappen kann, also dass alle miteinander klar kommen und man sich gegenseitig akzeptiert.Oft heißt es dan Deine Kinder aus 1. Ehe, meine Kinder aus 1. Eheund unsere gem. kinder....... , was auch zu Streit.. /Eifersucht unter den Kindern führen kann, die sich nur schwer akzeptieren, da Mama /Papa, sich ja mehr um eines der anderen Kinder kümmern könnte....., deshalb ist es meiner Meinung nach schon wichtig dass sich die kinder gegenseitig au akzeptieren.

  • Antwort von mondfee08 11.08.2010

    Wenn ich in so einer Lage wäre, würde ich schon auch darauf achten,wie meine Kinder mit dem neuen Partner und seinen /ihren Kindern klar kommen und was sie dazu sagen, dass sie noch neue Gechwister die der andere Partner/in mitbringt sagen, wie es ihnen damit ergeht, denn ich kann auch nur glücklich sein und ein gutes /friedliches und harmonisches Familienleben führen, wenn sich alle verstehen und miteinander klar kommen und sich gegenseitig akzeptiren, ich finde dies für eine Patchwork Familie absolut wichtig.Vor allem der Umgang miteinander und untereinander ist für alle Familienmitglieder in einer Patchworkfamilie wichtig ,damit ein zusammenleben funktioieren kann. Wenn einer den Anderen nicht akzeptiert, wird es nicht funktionieren eine Großfamilie /Patchworkfamilie zu gründe, da wären Streit.... etc. schon vorprogramiert, klar gibt es in jeder Familie mal Streit...........,aber für eine Patchworkfamilie sollte man sich gut überlegen, ob es klappen kann, also dass alle miteinander klar kommen und man sich gegenseitig akzeptiert.Oft heißt es dan Deine Kinder aus 1. Ehe, meine Kinder aus 1. Eheund unsere gem. kinder....... , was auch zu Streit.. /Eifersucht unter den Kindern führen kann, die sich nur schwer akzeptieren, da Mama /Papa, sich ja mehr um eines der anderen Kinder kümmern könnte....., deshalb ist es meiner Meinung nach schon wichtig dass sich die kinder gegenseitig au akzeptieren.

  • Antwort von waschtag 01.08.2010

    Die Meinung meiner Kinder hat hier absoluten Vorrang. War nämlich schon mal mit einem Partner verheiratet, den meine Kinder absolut nicht möchten, misstraut haben und fürchteten - rein instinktiv. Und heraus kam, dass er dann auf uns alle psychische Gewalt ausgeübt hat, uns psychisch manipuliert hat und regelrecht eingesperrt hat. Wir durften nur mit ihm raus, so ca. 1x pro Woche. Er hat uns kontrolliert und tyrannisiert bis ins kleinste Detail. Es war der Horror! Heute weiß ich ganz sich - ich vertraue da dem Urteil meiner Kinder voll und ganz.

  • Antwort von Sternchen9 24.05.2010

    Das ist eine wirklich gute Frage. Ich lebe seit etwa 3 1/2 Jahren mit meinem Schatz zusammen. Er hat aus erster Ehe vier Kinder. Die Trennung von seiner Exfrau und der Auszug dort und unser Zusammenleben (eben auch regelmäßig mit den Kids; jeden Montag alle 4, alle zwei Wochen WE alle vier, zwischendurch mal 1-2 Kids alleine, Ferien oder Urlaubszeit von Mama alle vier) wurde gut von allen Erwachsenen vorbeireitet. Ich weiß, dass es nicht immer so läuft. Aber alle Erwachsenen haben sich im Sinne der Kinder "zusammen gerissen". Als mein Partner und seine jetzige Exfrau den Kids erzählten, dass Papa auszieht, sagte seine Tochter (damals 9 Jahre): "Papa, wer ist die blöde Kuh"? Einer der Söhne (damals 6 Jahre): "Du kennst sie doch gar nicht, weißt ja gar nicht, ob sie blöd ist". Der Älteste sagte: "Die Neue hat ja bestimmt auch Eltern. da gibt es mehr zum Geburtstag". Also Antworten "quer Beet". Papa hat ihnen dann gesagt, dass es nicht die Entscheidung seiner neuen Partnerin ist, dass Papa auszieht, sondern dass er es möchte. Wenn sie also auf jemanden "sauer" sein wollen, dann nicht auf die "Neue", sondern auf Papa. Papa blieb noch ein paar Tage bei den Kids, um ihnen wirklich alles zu erklären. Tja und dann gab zu dem Zeitpunkt (Idee seiner Exfrau -> vielleicht hat sie gehofft, ich würde einen Schock erleiden, wenn vier Kids geballt auf mich zukämen-> wer weiss?) ein Treffen mit den Kids, Papa und mir auf neutralem Boden. Ich war irre aufgeregt! Seine Söhne kamen gleich auf mich zu. Seine Tochter beobachtete mich erst mal eine Weile aus der Ferne. Irgendwann kam sie, hatte ein Gummibärenherzchen und zerriss es in zwei Teile. Eines gab sie mir, eines Papa und meinte, wir würden ja nun zusammen gehören. Das "Eis war gebrochen" und ich unendlich froh. Ich warte bis heute auf Sätze, wie: "Du bist nicht unsere Mutter"! Klar gibt es auch bei uns Zoff! Ohne Frage! Aber es ist keiner, den Eltern sonst nicht auch mit ihren Kids hätten. War es am Anfang noch schwierig, dass die Jüngsten mich nicht im Bad dabei haben wollten,(nur Papa durfte beim Duschen helfen), hat sich dies schnell geändert und obwohl der Jüngste nun bald 8 Jahre alt wird, ruft er mich noch immer gerne und erzählt mir während des Badens Geschichten. Wir sind eine Patchworkfamilie, die es (so denke ich jedenfalls) geschafft hat und darauf bin ich auch etwas stolz. Ich liebe die vier Kleinen, naja nun sind sie ja schon fast groß. In zwei Monaten werden mein Schatz und ich heiraten. Die Kids finden es toll und wünschen sich sogar noch ein Geschwisterchen.

    Ich habe meinem Mann von Anfang an gesagt, dass ich auch mit ihm zusammen leben wollte, auch wenn er acht Kinder hätte und das meine ich ernst. Er war sich immer sicher, dass dieses "Experiment" gelingen würde und seine Kids so wenig wie möglich leiden würden. So war es auch! Wenn es auch ganz lange Disiplin von allen Erwachsenen gefordert hat. Er sagte mir, wenn er sich als Papa nicht sicher sein könne, dass es funkioniere, dann hätte er sich den Schritt nie getraut. Ich möchte die vier (und ihren Papa) nie mehr hergeben. Ach und na klar übernimmt man in gewissem Maße eine Mutterrolle. Für die Kids bin ich aber eben Papas Freundin (bald Frau). Eine Mama haben sie ja! Und das ist auch gut so! Wenn ich alleine mit den Kids einkaufen war am Anfang und die Verkäuferin sagte: "Frage mal deine Mama, ob.......!", dann hat der jüngste immer extra laut betont: "Das ist nicht unsere Mama, das ist Papas neue Freundin" -> und so war es ja auch! Heute grinsen sie mich meist nur an, wenn es noch passiert. Mein Schatz und ich haben (fast) immer an einem "Strang gezogen". Ausspielen war nicht! Das haben die Kinder schnell gemerkt. Sie haben mich als Partnerin an Papas Seite akzeptiert und das macht mich glücklich.

  • Antwort von Marvinb11 19.05.2010

    Sehr gute frage! meine mutter ist gestorben als ich 2 und halb war also weiß ich wie das ist,aber ich würde dir den rat geben,deinen kindern zuzuhören und deren meinung zu akzeptieren/verändern.

  • Antwort von SuperMama7 17.04.2010

    Um es kurz zu machen: Seit 2,5 Jahren beschäftigen mich ähnliche Gedanken bezüglich der Kinder meines Mannes aus 2. Ehe - und ich war mir IMMER über eines im Klaren:

    Ich WILL und WERDE NIEMALS eine "neue" Mutter für die Kinder werden. Wie gesagt, das WILL ich auch NICHT!! Nicht, weil wir beide eine gemeinsame Tochter zusammen haben, sondern, weil ich kein "Konkurent" zu deren Erzeugerin sein will (ja, klingt hart, aber wenn ihr wüßtet, wie sie mit den Kindern umgeht ...), sondern einfach nur eine Art "Freundin". Jemand, mit dem die Kinder gut und gerne reden können - jemand, den die Kinder auch an der Seite ihres Vaters akzeptieren können.

    Leider hat sich seine Ex bis aufs Äußerste dagegen gewährt, daß er normalen Umgang mit den Kindern haben darf, deshalb haben wir sie letztenendes dazu gezwungen (übers Jugendamt), daß er sie wenigsten alle 2-3 Wochen über den Kinderschutzbund sehen kann. Wie es dann weiterläuft (nämlich so, daß seine Ex ihm NICHT schon wieder die Kinder vorenthalten kann, wenn er sie abholen will!) wird nächstet Mal besprochen. Die MÜSSEN eine Lösung finden, daß seine Ex sich an die dort besprochenen Punkte halten MUSS!!!

    Aber ich weiche vom Thema ab ... ;-)

    Jedenfalls habe ich nicht wirkich viel mit den Kindern zu tun gehabt bisher, außer ihnen einen Lolli zu geben auf der Arbeit.

    Aber ich habe es trotzdem im Gefühl, daß sie mich recht schnell akzeptieren werden - die Große tut es schon, die Mittlere bis zuletzt auch immer noch - und die Jungs sind noch recht jung. Und tierische Rabauken ... ^^ Da laß ich mich überraschen ... g

    Achja: Trennen würde sich mein Mann nie wegen den Kindern von mir. Dann müßte man halt irgendwo vorerst Kompromisse eingehen - und dann langsam wieder versuchen, aufeinander zuzugehen ...

    Außerdem: Ich liebe meinen Mann doch auch - dann "muß" ich irgendwo doch auch MEHR wie positiv den Kindern gegenüberstehen, oder? Immerhin sind sie zu "50%" "er" ... Und da ... sagen wir es mal seeeeeehr positiv "es nicht so sehr mit seiner Ex hat - und noch nie wirklich hatte" ... ist es ja auch egal, daß sie irgendwo viel Aussehen von ihr haben, oder?? ;-)

  • Antwort von DaniKati76 16.04.2010

    Als ich vor 3Jahren meinen Mann kennen und Lieben lernte war meine Tochter gerade 8 Jahre. Sie wollt immer einen Papa weil ich schon immer alleinerziehend war. Meine kleine war sofort mit meinem Mann glücklich schon am zweiten ausflug wollte sie papa sagen und das hat meine Beziehung zu ihm sehr gestärkt. Heut wohnen wir zusammen und sind sehr Glücklich miteinander. Tia und dann giebt es noch einen Sohn von erster EHE meines Mannes. Der ist schon immer zurückhaltender gewesen. Aber mit der Zeit komm ich gut mit ihm aus er ist auch nur 1 Tag bei uns. Und ab und zu am Wochenende. Ich gebe mir immer muhe und mal ist die Beziehung besser mal schlechter. Der Bub kommt im Sommer in die Schule und der hat halt auch so manche fragen. Zum Beispiel hat er seine Mama gefragt ob der Papa sie wegen mir verlassen hat, das war nicht so. Aber man merkt die kleinen machen sich sehr viel Gedanken. Und wenn ich mal wieder abgelehnt wede sage ich mir einfach nächstesmal ist es wieder anders und wie gehen Schwimmmen oder auf den Reithof wo meine Tochter Reitet. Da ist es auch sehr gerne dabei.

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