Frage von bondobar, 636

Passt der Islam zu Europa?

Antwort
von Pfadfinder17, 110

Nein, denn unsere Weltanschauung basiert auf den Grundwerten der französischen Revolution die da lauten: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit.m Analog dazu wurden in den 70-er Jahren des vergangenen Jh. für unsere Frauen elementare Weichen zur Gleichberechtigung gestellt.

Auch homosexuelle Männer und lesbische Frauen haben viel für ihre Gleichstellung erreicht.

In jüngster Zeit wurden zumindest rudimentär auch die Rechte für unsere Mitgeschöpfe (Tiere) erweitert. Hier besteht noch immenser Handlungsbedarf.

Kinder stehen bei uns unter besonderem Schutz gegenüber sexuellen Übergriffen von Erwachsenen.

Mein Fazit: Für unsere Grundwerte haben Millionen Europäer ihr Leben gelassen und das soll nicht vergebens gewesen sein. Der Islam hat mit seiner frauenverachtenden, freiheitsfeindlichen, faschistischen und unsere Mitgeschöpfe verachtenden Ideologie nichts im Europa des 21.Jh. verloren. L.G.


Antwort
von EinSalatkopf, 323

Wir akzeptieren und befürworten die Trennung von Staat und Religion... Wieso sollte dann ein halbwegs klar denkender Mensch (einer, der an kein überirdisches Wesen glaubt, unabhängig davon, welche Form es auch haben mag) dann die eine Religion zulassen, überall Kirchtürme stehen haben, Glocken läuten lassen - ständig diese Symbole vor Augen haben, die, wenn man einmal genauer nachdenkt, auch nur vom Mittelalter künden - und dann doch etwas gegen eine andere Religion haben? Was schert es den Ungläubigen, ob es sich bei dem Gläubigen um einen Christen, einen Muslim oder einen Buddhisten handelt? Habt meinetwegen etwas gegen die Religionen an sich, gründet eine Internationale Atheistische Front, wenn es die noch nicht gibt, und zieht vor dem UNO-Gebäude in New York zusammen.

Man kann den Leuten aber auch einfach ihren Glauben lassen, schwache Menschen brauchen irgendeine Konstante, die ihnen Halt gibt, und andere Menschen wiederum hängen an der Tradition, gut, wer sind wir, dass wir ihnen diese Gefühle absprechen wollen? Lasst den Menschen ihren Glauben, aber dann ALLEN.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Besser hätte ich es auch nicht sagen können! Gute Antwort.

Kommentar von Nunuhueper ,

Zum Islam gehört die Scharia. Und diese Art der Rechtsausübung willst Du dem Islam ohne Einschränkung erlauben?

Kommentar von EinSalatkopf ,

Und du willst es dem konservativen Christentum ohne Einschränkung erlauben, wieder eine durchgehend patriarchalische Ordnung aufzubauen, wie es im alten Testament an verschiedensten Stellen anklingt?  So etwas wie: ein Mann könne mehrere Frauen und Nebenfrauen haben, aber nicht umgekehrt (5 Mos 21,15f blablabla)?

Es ist in Jahrhunderten gegen alle herrschenden Klassen gelungen, das Christentum zu liberalisieren und in die Moderne zu führen, glaubst du, dass ist bei anderen Religionen nicht möglich? Besonders dann, wenn alle zusammenarbeiten und man sich gemeinsam Mühe gibt?

Herrgott, wir sind doch alle Menschen! Und das sage ich als Mensch, der sich als eher konservativ bezeichnet. Wir sind Menschen! Ist es nicht der höchste Wert unserer Kultur, höchstes Gut unserer Tradition, Menschlichkeit zu zeigen? Menschlichkeit! Toleranz! Das sind doch die Werte, die unsere Lebensart ausmachen... Humanismus.

Kommentar von Hooks ,

Du hast keine Ahnung vom "Christentum".

Christ bedeutet Christusnachfolger, und Christus - das ist der Herr Jesus. Über ihn wird im Neuen Testament berichtet, und das wichtigste über sein Leben kannst Du in den Evangelien nachlesen. Mach mal, das ist nicht viel.

Du wirst finden, daß er sehr häufig gesagt hat: "Ihr habt gehört, daß zu den Alten gesagt ist, ich aber sage Euch..." Und das gilt.

Was für uns Menschen heute ganz besonders gilt, steht in den Briefen, sie wurden an Menschen nach der Auferstehung geschrieben. Auch sie sind lesenswert. Tu es!

Kommentar von Hooks ,

Und laß den Herrgott bitte aus dem Spiel. Du versündigst Dich.

Kommentar von EinSalatkopf ,

Und lande in der Hölle, in einem speziellen Seitenkeller für all jene, die sich zu aufgeklärt fühlen, ihr Leben nach den Verwirrungen eines Jahrtausende alten Buches zu richten, ja, das befürchte ich auch. Interessant wäre einmal die Überlegung, welche Dimensionen dieser Keller inzwischen haben müsste, muss er doch wahre Heerscharen an Ungläubigen aufnehmen. Ob er wohl schon von Anfang an in ausreichender Größe geplant war, weil doch schon da auf der Hand gelegen haben muss, dass es kaum machbar wäre, die Menschen allzu lange an der Leine halten zu können?

Kommentar von wickedsick05 ,

Wir akzeptieren und befürworten die Trennung von Staat und Religion...

vollziehen sie aber nicht. Da liegt das hauptproblem...

Kommentar von EinSalatkopf ,

Tja, wenigstens haben wir keine Staatsreligion.

Natürlich kollidiert gelegentlich kirchliches "Recht" mit weltlichem Recht, das ist aber keine Frage EINER Religion, das ist eine Frage der Religion. Gläubige stellen eben gerne das Wort ihrer Gottheit über allen Rest, da unterscheidet sich der katholische Hardliner nicht von seinem muslimischen Menschenbruder.

Es ist aber Irrsinn, einer Religion den Vorzug zu geben, nur weil sie unser Land schon länger geprägt hat und wir uns an ihr ureigentlich blutiges Wesen schon längst gewöhnt haben. Gläubige wie Nichtgläubige.

Kommentar von wickedsick05 ,

Der Staat zahlt Jählich 20 Milliarden an die Kirchen von Steuergeldern derer die nicht Religös sind.

https://www.youtube.com/watch?v=MnGCdluXWmk

Studie zeigt politischen Einfluss der Kirchen in der Öffentlichkeit

https://www.uni-muenster.de/Religion-und-Politik/aktuelles/2014/apr/PM_Politisch...

Trennung nicht vollzogen. Alleine dass es Religionsunterricht gibt an Staatlichen Schulen die Lehere bezahlt vom Staat und die Kirchen geben den Lehrstoff vor ist KEINE trennung... DAS hat nichts mit
kirchliches "Recht" oder weltlichem Recht zu tun.

Kommentar von EinSalatkopf ,

Weitgehend anerkannt. Allerdings argumentierst du nicht gegen EINE, sondern DIE Religion an sich, eine Haltung, der ich übrigend nur zustimmen kann. Die aktuelle Frage, ob denn der ISLAM zu Deutschland passe, wird aber stets vor dem stillschweigend gesetzten Hintergrund geführt, dass genau das für das Christentum (begründet über die Tradition etc.) zutrifft!

Die Argumentationsrichtung, die ich eingeschlagen habe, war die, dass der Umstand, eine Religion zuzulassen, bedingungslos zu der Bereitschaft führen muss, auch allen weiteren nicht entgegenzutreten. Es ist gänzlich egal, ob man an einem in den Wolken thronenden Herrn mit weißem Rauschebart oder das Spaghettimonster glaubt. Sobald man aber eine Religion ablehnt, muss dies auch für alle anderen gelten!

In unserer westlichen Gesellschaft herrscht - wenigstens in den etablierten Schichten - der allgemeine Grundkonsens, auch im Zuge immer weiterer Liberalisierung auf das reformierte (!) Wertefundament des Christentums zu bauen. In dieser Situation bleibt uns - obiges Begründung angewandt - aber gar nichts anderes übrig, als auch jede weitere Religion, eben beispielsweise den Islam, in die Gesellschaft aufzunehmen.

Deine Kommentare ziehen an der eigentlichen Diskussion vorbei.

Kommentar von wickedsick05 ,

nein. mein kommentar bezieht sich auf deine Antwort und deine aussage die ich zitiert habe.

Wir akzeptieren und befürworten die Trennung von Staat und Religion...


vollziehen sie aber nicht. Da liegt das hauptproblem...

ALLE Religionen vom Staat trennen schon ist das Problem gelöst. Denn dann führt man ein PFLICHTFACH Ethik ein in dem man auf ALLE Religionen eingeht und den Menschen vernunft beibringt dadurch entradikalisiert man und bringt die Menschen zweifeln an Religionen bei, zum hinterfragen... Es hat also sehr wohl mit der Frage zu tun mann muss nur den Zusammenhang begreifen.

auch allen weiteren nicht entgegenzutreten.

DAS macht man bereits seit jahren. Selbst die Sekte der Zeugen Jehovas haben sich den "titel" KdöR erstritten und werden nicht abgelehnt dürfen nun auch Steuern eintreiben und Religionsunterricht geben. Die Moscheen dürfen ihre geistigen ergüsse mittels Lautsprecher in die Welt hinausschreien.

19 Moscheen rufen zum Gebet


http://www.derwesten.de/staedte/gladbeck/der-gebetsruf-in-gladbeck-id10599130.ht...

Es wird aktuell KEINE Religion benachteiligt. Es werden nur die nichgläubigen benachteiligt. Religion ist Privatsache und hat sich weder in Staatliche beschlüsse noch sonstiges einzumischen und darf NICHT vom Staat finanziert werden. DA sind wir noch WEIT entfernt. Da liegt das hauptproblem...


Kommentar von EinSalatkopf ,

Dann sollte man mit dem Christentum beginnen und nicht vom hohen Ross der ach so christlichen Werte gegen den Islam wettern. Das ist irrational und DAS ist der Kern meines ursprünglichen Kommentars, der sich gegen alles wandte, das diese gewisse, sich gegenwärtig ausbreitende gesellschaftliche Kraft, im Zuge der sogenannten Flüchtlingskrise von sich gibt. Ganz im Einklang zu der von bondobar gestellten Frage, ob der Islam zu Deutschland passe.

In der These, dass das anhaltende Vorherrschen von Religionen für jeden denkenden Menschen ein Problem sein dürfte, gehe ich mir dir absolut konform, wie ich bereits angedeutet habe. Ich werde hier aber gewiss nicht mit einer Diskussion beginnen, die sich in obigem Zusammenhang erübrigt und nichts mit der Problematik der Spannungen zwischen "christlichem" Europa und Islam zu tun hat.

Guten Abend.

Kommentar von wickedsick05 ,

Dann sollte man mit dem Christentum beginnen und nicht vom hohen Ross der ach so christlichen Werte gegen den Islam wettern.

nein dann sollte man mit Religion beginnen. Man sollte doch keine Religion benachteiligen. WENN schon dann richtig...

Kommentar von Nunuhueper ,

Auch von mir einen guten Abend!

 Die sogenannte Flüchtlingskrise--das sagt alles über Dich.

Kommentar von EinSalatkopf ,

Tatsächlich? Deutschland befindet sich schon längst in einer Krise, die viel katastrophalere Folgen für unsere Zukunft mit sich ziehen wird als - nun ja, was eigentlich? Kopftuchträger? Menschen, die dann doch auch in der Öffentlichkeit ins Arabische wechseln? Dunklere Hautfarben?

Jeder zusätzliche Mensch, der dazu beiträgt, das immense zukünftig drohende Wertschöpfungsloch auszugleichen, ist da ein Geschenk des Himmels. Eine Krise sind Flüchtlinge an sich nur für Menschen, die immer noch Angst vor einer Überfremdung haben. Der Kern der Problematik ist Integration. Anerkennung von anderen Menschen. Das sollte einem Menschen nicht schwer fallen dürfen.

Antwort
von atzef, 258

"Europa" ist ein abstrakter geographischer Begriff. Der wiederum interesiert sich für nichts und niemanden.

Meinst du die Menschen, dann bringt deine Frage latent eine totalitaristische Sicht auf die Problematik zum Ausdruck. Denn die implizierte dann ja, dass es nicht an den einzelnen Individuen liegt, diese zu beantworten, sondern an irgendeiner anderen Instanz, das zu entscheiden.

In dieser Hinsicht passte am ehesten dann deine Ansicht nicht zum freiheitlich-demokratischen, aufgeklärten Selbstverständnis, welches bei den Menschen in  Europa vorherrscht.

Kommentar von HansH41 ,

Europa ist nicht nur ein geographischer Begriff, sondern auch ein kultureller. Dazu zählen kurz gesprochen drei Errungenschaften:

1) Das römische Recht: Vor dem Gesetz ist jeder Mensch gleich

2) Die Reformation Luthers: Jeder Mensch kann nach seiner Fasson selig werden.

3) Die französische Revolution: Liberte, Egalite, Fraternite

Die Frage ist, wie die Ideologie des Islam dazu passt.

Kommentar von atzef ,

Aus dem Grunde kultureller Ähnlichkeit haben sich dann wohl auch die Europäer über die Jahrhunderte hinweg wechselseitig massakriert, was?

Zu 1.) Die römische Gesellschaft war eine Sklavenhaltergesellschaft, in der Sklaven tatsächlich keine Rechtsstellung als Menschen zugebilligt wurde. Sie wurden schlicht als Sachen betrachtet.

Zu 2.) Jeder solle nach seiner Fason selig werden, ist keinesfalls eine Einsicht des sattsam bekannten Judenhassers Luther, sondern des aufgeklärt-absolutischtischen Königs von Preußen, Friedrich dem Großen, also quasi eines Erfinders der Willkommenskultur für Zuwanderer.

Wenn überhaupt etwas gesamteuropäisch an "Kulturtradition" geteilt wird, dann das systematisch verbrecherische und progromhafte Vernichten von Andersdenkenden und Andersgläubigen..

Erst der bewusste und zielgerichtete Bruch mit überkomenen (christlichen) "Traditionen" durch die Französische Revolution als Beginn der Moderne und die danach einsetzende konsequente Zurückdrängung des Konservatismus bei kontinuierlicher menschenrechtlicher Ausgestaltung dieser Moderne schafft jene freiheitlich-demokratischen und rechtsstaatlichen Verhältnisse, in der jedes Individuum frei von religöser oder rechtspopulistischer Bevormundung und staatlichen Sanktionen über seine Weltanschauung und seinen Glauben selber entscheiden kann.

Und dieses moderne Europa werden wir uns von nörgelnden Dauerversagern, die sich hier in Deutschland unter dem Kürzel "AfD" zusammenrotten, nicht kaputtmachen lassen!

Die Frage ist nicht, was wozu passt, sondern ob das Individuum frei und selbstbestimmt auch über seine Gläubigkeit entscheiden darf - ja oder nein?

Kommentar von Zicke52 ,

@atzef: frei und selbstbestimmt - genau darum geht es! Denn das ist in keinem islamischen Staat möglich. Also ist der Islam mit äußerster Besorgnis zu betrachten, genauso wie Rechts- oder sonstiger Extremismus. Wenn diese Ideologien an die Macht kommen, ist ihre erste Aktion, die Freiheit abzuschaffen. 

Kommentar von atzef ,

Nehmen wir der Einfachheit halber einmal an, man könne wirklich in keinem islamischen Land frei und selbstbestimmt leben - warum sollten wir uns dann daran ein Vorbild nehmen und unsererseits die Freiheit des Individuums beschneiden, selber über seine religiöse Orientierung entscheiden zu dürfen...?

Rechtspopulistischer und islamfeindlicher Totalitarismus bleibt unter dem Strich immer noch Totalitarismus und als solcher ebenso wie andere totalitäre Denk- und Sichtweisen zu kritisieren und zurückzuweisen.

Kommentar von Zicke52 ,

Du meinst also, man sollte jeden Totalitarismus sich ohne Einschränkungen entfalten lassen und verfassungsfeindliche Gruppierungen nicht daran hindern, nach der Macht zu greifen? Wäre ja Beschneidung derer Freiheit.

Ich wünsche nicht, dass wir uns totalitäre Regime zum Vorbild nehmen und irgendwelche Freiheiten beschränken, sofern sie nicht mit der Verfassung kollidieren. Verfassungsfeindliche Ideologien, die sich zum Ziel setzen, diese abzuschaffen, dürfen meiner Meinung aber beobachtet und, wenn nötig, eingeschränkt werden.

Kommentar von atzef ,

Zu deinem persönlichen Glück meine nicht nur ich das, sondern auch unsere Verfassung. Sonst würden totalitäre Verfassungsfeinde wie du schon längst in den Gefängnissen vermodern, die die Beschneidung der individuellen bekenntnisfreiheit abschaffen wollen ud volksverhetzerische Reden schwingen...

Kommentar von Zicke52 ,

Nein, das sieht die Verfassung nicht so wie du. Verfassungsfeindliche Elemente werden nämlich schon längst beobachtet, und einige Attentate wurden auch verhindert (nicht alle, siehe NSU). Und gemäss Mister Google wurden seit 1949 auf Bundesebene 16 und auf Landesebene 73 Parteien oder Organisationen verboten. Und gemäss einer Umfrage sind 77% der Deutschen für ein Verbot der NPD - alles totalitäre Verfassungsfeinde wie ich?

Antwort
von Centario, 309

Wenn es Gott gibt muß er schon sehr weit entfernt sein, da wir das Umfeld der Erde und Nachbarplaneten schon erkundet haben und er wurde dabei nicht gefunden oder sein Domizil. Deshalb braucht man sich um die Kontinente keine Gedanken machen, da wird er bestimmt nicht mehr gefunden werden.


Kommentar von hummel3 ,

??? - Hast du nicht das Thema der Frage verfehlt?

Gefragt war nicht deine Einstellung zum Thema Gott.

Kommentar von Centario ,

Hatte ich auch erst gedacht, aber beim zweiten Gedanken festgestellt das die Antwort doch eine Antwort sein kann wenn man es denn will. Die Antwort richtig zu verstehen ist die Sache eines jeden Einzelnen selbst.

Ich verstehe deinen spontanen Einwand aber in jedem Fall, da ich selbst erst überlegt habe ob ich die Antwort geben soll. Ich habe es getan weil ich es doch für richtig halte.

Kommentar von saidJ ,

wer sagt das du gott erkennen kannst ?
kannst du infrarotstrahlen beispielsweise sehen ?
nein , aber es gibt sie .
das man ihn nicht gesehen hat ist kein beweis dafür das es ihn nicht gibt .

Kommentar von Centario ,

Ich habe die Existenz allerdings nicht in Frage gestellt, sondern nur in Erwägung gezogen das er bei uns nicht so nah ist wie vllt immer gerne angenommen wird. Wenn es um Wissen gehen sollte dann ist es immer noch möglich das sich alle Menschen irren können, leider?

Antwort
von Zicke52, 180

Solange der Islam seine politische Komponente und seinen Weltherrschaftsanspruch nicht aufgibt, 'passt' er nicht nur nicht zu Europa, sondern überhaupt nicht zur Menschheit.

Das Gewissen und der Glaube eines Menschen können von niemand bestimmt werden, nicht mal von ihm selbst. Man kann sie durch Erziehung in eine gewisse Richtung lenken, aber ob der Mensch diese Richtung annimmt, ist eine andere Sache.

Auch in islamischen Gesellschaften gibt es Andersgläubige,  Atheisten, Antitheisten, aber sie müssen ein Doppelleben führen und 'so tun als ob'. Das ist psychische Vergewaltigung und lebenslanges geistiges Gefängnis für die betroffenen Personen. Das tritt die Menschenwürde mit Füssen.

Und wer nun mit 'es gibt doch moderate islamische Länder' kommt: Googled doch mal "Fluchtgrund: Unglaube", da findet ihr was über die Schicksale des Marokkaners Kacem El Ghazzali und des Ägypters Tony Marc.

Kommentar von atzef ,

Der Islam ist kein monolithischer Block, sondern zerfällt wie das Christentum in eine Vielzahl und Vielfalt von religiösen Strömungen. Ich habe z.B. noch nie etwas von alevitischen oder suffitischen oder ahmadiyyanischen Weltherrschaftsplänen gehört oder gelesen...

Immerhin machts du die verbrecherische und volksverhetzerische Logik der Fragestellung deutlich. Denn wer sich hinstellt und postuliert, der Islam gehöre nicht zur Menscheit, gibt damit lediglich seine Bewerbung ab als wahlweise KZ-Ofenbauer, KZ-Aufseher, KZ-Kommandant oder KZ-Genickschuss"spezialist"...

Denn wenn der Islam nicht zur Menschheit passt, was ist dann mit den Muslimen...?

Der arme AfDler, der mir als nächstes im reallife über den Weg läuft...:-)

Kommentar von Zicke52 ,

Wo habe ich denn gesagt, der Islam 'gehört' nicht zur Menschheit? Natürlich gehört er dazu, es gibt ihn ja. Ich habe gesagt 'passt' nicht zur Menschheit,  und dabei bleibe ich. Genausowenig 'passt' der Nationalsozialismus zur Menschheit, noch jedwede Ideologie, die die elementaren Menschenrechte missachtet. Diese Ideologien sind unvereinbar mit der menschlichen Natur, die nach Freiheit, Entwicklung und Gerechtigkeit strebt. Sie können den Menschen aber vorübergehend durch Zwang aufgedrängt oder durch Propaganda und Gehirnwäsche schmackhaft gemacht werden.

Der Islam kein monolithischer Block? Na, immerhin besteht er zu ca. 90% aus Sunniten, der Rest zum Großteil aus Schiiten. Beide Strömungen zielen auf ein weltweites 'Haus des Islam'. Und die winzigen Splittergruppen, die du erwähnst und die die Weltherrschaft nicht anstreben, sind ja in diesem Fall von meinem Kommentar nicht betroffen.

Kommentar von Zicke52 ,

Ach ja, und räche dich nicht am armen AfDler, politisch bin ich nämlich links eingestellt.

Kommentar von atzef ,

Als ob der Unterschied zwischen rechten und linken Totalitaristen besonders groß wäre...:-)

Kommentar von Zicke52 ,

Wo habe ich gesagt, dass ich LinksEXTREMIST bin?? Ich bin fern jedes Extremismus, sei er links, rechts, religiös oder wasauchimmer.

Wenn ich sage, dass totalitäre Ideologien nicht nur nicht zu Europa, sondern nicht zur Menschheit passen, heisst das, dass ich ein Leben in Freiheit, minimalem Wohlstand und Sicherheit, wie ich das Glück habe, es zu genießen,  allen Menschen auf der Welt gönne und wünsche, nicht nur den Europäern!

Antwort
von Biance, 65

Mhm eine schwierige Frage,meine Gegensätze sind schon vorhanden oder??Ich weiss nicht!

Antwort
von Tuehpi, 246

Mir persönlich, als Europäer, ist es vollkommen egal woran hier irgendjemand glaubt. Oder ob er / sie ein Tuch auf dem Kopf trägt. Oder ein Nudelsieb. Oder eine Kippa. Oder meint sich in eine Burka zu hüllen. Sofern er / sie es freiwillig tut und sich ansonsten, wie alle anderen auch, an geltendes Recht hält. 

Und ich will morgens weder von einem krakeelenden  Muezzin noch von Kirchenglocken aus dem Schlaf gerissen werden noch von meinen Rundfunkgebühren finanziertem Radio mit kirchlichen Botschaften belästigt werden (Ja, ich guck dich an einslive). Insofern passt der Islam genau so viel oder wenig zu Europa wie irgendeine andere Religion. 

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Bei Muezzin und Kirchengeläut hilft ein geschlossenes Fenster, bei spirituellen Botschaften im Rundfunk das Umschalten und in allen übrigen Fällen Toleranz. 

Kommentar von Tuehpi ,

Bei Muezzin und Kirchengeläut hilft ein geschlossenes Fenster

Nein, tut es oftmals nicht. Desweiteren, es gibt Immissionsschutzgesetze. Warum sollte das Sakrale Läuten davon ausgenommen sein? Ja, man kann mit Religionsfreiheit argumentieren. Finde ich aber falsch. Religionsfreiheit bedeutet für mich nicht das Religionsgruppen von ansonsten für alle geltenden Regeln ausgenommen werden.  Sondern das keine Regelungen erlassen werden (-dürfen) die darauf abzielen Religionen explizit zu benachteiligen. 

bei spirituellen Botschaften im Rundfunk das Umschalten

Klar hilft das. Trotzdem wird der öffentliche Rundfunk mit öffentlichen Mitteln finanziert. Und ich denke das ein öffentlich finanzierter Sender in einem säkularisierten Staat keine religiösen Botschaften ausstrahlen sollte. 

Oder das Betrieben mit kirchlichem Hintergrund ein eigenes Arbeitsrecht eingeräumt wird. 

Oder das "Tanzverbote" , zT sogar bei Verstößen mit Bußgeldern sanktioniert, wegen christlicher Feiertage in der Gesetzgebung mancher Bundesländer zu finden sind. 

Toleranz ist schön und gut. Und, wie gesagt, jeder kann für sich glauben was er möchte. Aber zu akzeptieren das "Religiöse Befindlichkeiten und Gründe" einen Weg in- oder gar um die Gesetzgebung gestattet wird hat nichts mehr mit Toleranz zu tun. Entweder ist Deutschland ein säkularer Staat oder nicht.  

Kommentar von Caesar3 ,

Diese Antwort ist sicherlich zu banal und offenbart ein Wunschdenken. Man sollte den Leuten eigentlich über die Medien und die Bildungsträger erklären wie sie ist und nicht wie sie sein könnte nach Wunsch von XY. Leider ist diese Realitätsfremdheit auch bei Frau Merkel zu bemerken, und das ist kein Anachronismus.

Kommentar von Tuehpi ,

Um ganz ehrlich zu sein; Ich hab keine Ahnung was du mir sagen willst. 

Kommentar von Caesar3 ,

Sorry, hab die Worte "die Welt" anscheinend versehentlich gelöscht gehabt. Es sollte heißen man soll die Welt erklären wie sie ist und nicht wie sie nach dem Wunsch zb der Grünen zu sein hat. So ist sie nämlich nicht und so wird sie auch nicht.

Kommentar von EinSalatkopf ,

Und doch ist genau dieser Weg der einzig mögliche, um die Menschheit aus ihrer selbstverschuldeten Falle herauszuretten, wenn das denn noch möglich ist. Womöglich ist es bereits viel zu spät. Wir verdanken den Grünen und den anderen Linken mehr, als wir wahrhaben wollen, selbst wenn man sie oft am liebsten auf den Mond schießen würde.

Natürlich ist Fortschritt zuerst ein Wunsch. Man muss sich mit den Möglichkeiten der Gegenwart auseinandersetzen und das Machbare abschätzen. An Machbares muss man aber auch glauben können und nicht zuletzt eine Aktion folgen lassen.

Kommentar von Nunuhueper ,

Deine "vollkommen egale" Einstellung ist  Ignoranz, und keine Akzeptanz, die Du ausdrückst.

Differenziertheit ist angebracht.

Kommentar von Tuehpi ,

Wie du daran siehst DAS ich etwas dazu geschrieben habe, und WAS, kann es keine Ignoranz sein. Ich habe mich mit dem Thema auseinandergesetzt. 

Und Akzeptanz bedeutet das ich etwas in seiner Gesamtheit Befürworte. Und das ist, in der Tat, ebenfalls nicht der Fall. Ich bin kein Freund der Religionen. 

Ich toleriere jedermanns Glauben, insofern die gelebten Praktiken dieses Glaubens nicht gegen geltendes Recht verstoßen. Mehr kann man von niemandem Verlangen, und mehr ist auch nicht nötig. 

Differenziertheit ist nicht "angebracht" sondern Tatsache. Deutschland IST ein kulturell sehr vielfältiges Land. 

Oder hast du nur mit Begriffen herumgeworfen dessen Bedeutungen dir nicht klar sind?

Antwort
von SibTiger, 150

Ein fundamentalistischer Islam passt nicht nur nicht zu Europa, sondern passt nirgendwo hin. Das gilt für Fundamentalismus in anderen Religionen allerdings auch.

Mit eine Islam à la (nicht Allah :-)) Khorchide kann ich gut klar kommen.


Antwort
von Nunuhueper, 108

Der Islam soll zu Europa passen?

Nur in Parallelgesellschaften mit schariaähnlichem Rechtsverständnis.

Man braucht sich nur die Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam von 1990 durchzulesen. Über 50 islamische Länder  haben diese Erklärung unterschrieben.

Die Rechte der Muslime, die sich auf der Grundlage der Scharia aufbauen, werden niemals mit unseren Vorstellungen der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte zu vereinbaren sein.

Meinungsfreiheit, Erziehung der Kinder-alles auf Grundlage der Scharia.

Besonders unpassend wären die vorgeschriebenen islamischen Heiratsbeschränkungen hier in Europa.

Antwort
von Mastrodonato, 60

Nein, eine Religion des Mittelalters, nicht reformierbar, da schon von der Basis her gewalttätig und doktrinär. Man schaue ja, wie die Länder aussehen, wo der Islam die Mehrheit hat.

Kommentar von Nunuhueper ,

So ist es!

Antwort
von Schnoofy, 195

Die Frage ist einfach nur zu oberflächlich, um darauf konkret antworten zu können.

Antwort
von 3plus2, 119

NEIN Der Islam ist eine dominante Religionsideologie und Diktatur, die nichts anderes zulässt als den Islam, damit ist eine Integration für die Gläubigen unmöglich bzw. tödlich. 

NB. Wo der Islam  hinkommt, kommt der Terror mit, Nahost, Fernost, Afrika und nun ist Euro im Focus

Antwort
von shockedpizza, 228

Der Glaube an den Islam, Christentum, Judentum, Buddhismus, Hinduismus etc ist jedem Menschen frei überlassen. Da spielt es keine Rolle ob es Asien, Europa oder Amerika ist. Der Mensch muss für sich selbst entscheiden ob es zu einem passt oder nicht.

Kommentar von Caesar3 ,

Die Frage ist aber eher welcher Glaube wurde in diesem und jenem Teil der Welt von alters her ausgeübt/gelebt und zählt deswegen faktisch zur Kultur des jeweiligen Erdteils.

Antwort
von Mauzi1995, 241

Meistens erkennt man doch auf der Straße gar nicht wer Moslem ist und wer nicht. Es gibt sowohl Araber die Christen sind als auch deutsche die Moslems sind. Diese Leute tun niemandem etwas . Wenn einige Dinge hier gegen ihre Moralvorstellungem sind dann müssen sie das ja nicht machen aber man muss leben und leben lassen. Lasst sie doch glauben was sie möchten genauso wie sie uns machen lassen was wir möchten. Warum sollte man nicht miteinander leben können ? Im Endeffekt sind wir alle nur Menschen. 

Kommentar von martinzuhause ,

"Meistens erkennt man doch auf der Straße gar nicht wer Moslem ist und wer nicht. "

es gibt allerdings auch genug muslime die glauben das eine vollvermummung hier toleriert wird. diese fallen dann schon auf. da müssen sie sich anpassen. ich kann in einem muslimischen land auch nicht nackt am strand liegen

Kommentar von atzef ,

"es gibt allerdings auch genug muslime die glauben das eine vollvermummung hier toleriert wird."

Realistischen Schätzungen zufolge gibt es davon unter den ca. 80 Milliionen Bewohnern der Bundesrepublik deutlich unter 1000.

Die wiederum müssen sich nach der gegebenen Rechtslage auch nicht "anpassen".

Kommentar von HansH41 ,

"Die wiederum müssen sich nach der gegebenen Rechtslage auch nicht "anpassen"., sagt du.

Was bitte ist der Unterschied zwischen "anpassen" und "integrieren"?

Antwort
von martinzuhause, 185

"den islam" gibt es nicht. das sind tausende verschiedene richtungen von denen jede behauptet die einzig richtige auslegung zu sein.

Antwort
von hummel3, 172

Eine sinnvolle Antwort darfst du bei dieser pauschalen, oberflächlichen Fragestellung nicht erwarten. - Oder geht es dir nur um Polemik?

Kommentar von Centario ,

Ich nehme an das der Fragesteller die Frage weit geöffnet lassen wollte um gerade viele Antworten darüber zu erhalten und ohne die Ansicht darüber vorweg zu nehmen wollen?

Kommentar von Mark1616 ,

In letzter Zeit werden solche Fragen wiederholt gestellt, jedes mal von brandneuen Accounts. Ich vermute stark, dass du Recht hast. ;)

Antwort
von Biance, 42

Bin da was unsicher,eine ganze Zeit dachte man ja,aber jetzt der IS die Salafisten das macht unsicher!Ich weiss es einfach nicht mehr.

Antwort
von Hooks, 60

Der Islam paßt so lange nicht zu Deutschland, wie er den Koran als sein absolut einzuhaltendes heiliges Buch ansieht, in dem steht, daß die Ungläubigen getötet werden müssen.

Deutschland ist ein christlich geprägtes Land, mit dem allgemein verankerten Gedankengut, den anderen zu achten und zu ehren, egal, was der andere für einer ist.

Diese beiden Einstellungen widersprechen einander.

Antwort
von 3plus2, 51

Überhaupt nicht, das 6. Jahrhundert pass nicht zum 21. Jahrhundert, vor allem dann nicht, wenn der Islam meint sie seinen die Besseren.

Antwort
von saidJ, 189

da musst du dir die frage stellen ob überhaupt irgendwas zu europa passt den ich denke kaum das es etwas gibt das schon von anfang an da war es ist alles nach und nach dazu gekommen .

Kommentar von Zicke52 ,

saidJ, da hast du recht, es sollte nicht darum gehen, in der Vergangenheit hängenzubleiben. Darum finde ich es auch unsinnig, Kreuze in Schulen und Gerichtsälen zu verteidigen mit dem Argument, man sei ein christliches Land. Europa besteht nicht aus christlichen, sondern aus säkulären oder laizistschen Ländern. Natürlich ist Europa christlich geprägt, aber das gehört zur Geschichte und ist nur ein Teil der Geschichte, noch dazu nicht der relevanteste. Der relevanteste Teil ist die Aufklärung und Befreiung aus der Sklaverei der irdischen und geistigen Gottesreiche, und die Erreichung der Allgemeinen Menschenrechte. Erst das ermöglicht es dem Menschen, sich frei zu entfalten und ein erfülltes Leben zu führen. Diese Freiheiten sind noch sehr jung, und es war ein sehr langer und opfervoller Weg bis dahin. Umso wichtiger ist es, dass wir keinen Zentimeter dieser Errungenschaften aufgeben und im Gegenteil danach trachten, die Entwicklung in Richtung Menschenrechte fortzusetzen.

Es kann und soll also durchaus immer wieder was 'Neues' dazukommen, ist ja auch unvermeidbar, denn die Menschheit entwickelt sich weiter. Aber diese Entwicklung sollte in Richtung Fortschritt und nicht Rückschritt gehen. Unterwerfung unter eine Religion wäre Beschneidung der Freiheit und somit ein klarer Rückschritt.

Die Menschenrechte sind universell, nicht europäisch, sie haben sich bis jetzt aber nur in Europa durchgesetzt (und in Australien nehme ich an, habe aber nicht genug Wissen zu diesem Kontinent). Ich wünsche aber, dass sie sich weltweit durchsetzen, denn ich gönne allen Menschen ein Leben in Freiheit und ohne Angst vor der Obrigkeit.

Kommentar von Hooks ,

Es waren aber immer die Bibelgläubigen, die sich für die Einführung der Menschenrechte eingesetzt haben, auch zur Abschaffung der Sklaverei.

Kommentar von saidJ ,

ich verstehe deine argumentation aus deiner sicht ( es gibt keinen gott ) aus meiner sicht jedoch hast du unrecht denn ich glaube an allah und bin der meinung alles was er von uns verlangt ist richtig .
dazu kommt das allah es nicht verbietet in der wissenschaft fortschritte zu machen .
ich errinere an ds goldene zeitalter der muslimse eine zeit in der ein ganzer staat den islam so gelebt hat wie es sich gehört .
zu dieser zeit waren sie was fortschritt angeht an der spitze während europa still gestanden ist .
das es heute anders ist hat seine gründe mir fällt kein staat ein in dem wirklich alles so gemacht wird wie es sein sollte .
zur scharija gehört nicht nur wie manch einer denkt steinigung und hand abhacken sondern da ist viel lehr dahinter .
omar r.a ein früherer führer der muslime gat immer nur soviel wohlstand genossen wie es dem ärmsten in seinem land möglich war , wenn sie in der lage waren besser zu leben hat er dies auch getan .
nur ein beispiel es gibt sovieles .
nun stell dir vor es gibt ein land das einfach großreils nicht an allah glaubt aber sündigt doch dennoch großteils fair ist zu seinen bürgern .
und jetzt gibt es ein land in dem die menschen an allah glauben und trotzdem sündigen und die oberhäupte dieses staates sind unfair zu seinen bürgern .
welchen land wird nun allah helfen und ihm
wohlstand gewährleisten ?
ganz klar dem ersten .
deswegen wundert es mich nicht das es heutzutage den "atheistischen " ländern durchschnittlich um einiges besser geht .

Kommentar von Zicke52 ,

saidJ, warum sollte 'meine Welt' (die, die ich mir wünsche) für dich nicht passen? Du hättest in dieser Welt deinen vollen Platz, denn du könntest deinen Glauben ja behalten und ausleben, wie du es möchtest, solange du niemandem damit schadest,  genauso wie der Ungläubige nach seinem Gusto leben könnte, solange er niemandem schadet. 'Meine Welt' sieht ja für jeden Gewissens- und Meinungsfreiheit vor (Grenze: Volksverhetzung), würde also niemanden einschränken. Ich möchte nur nicht, dass ein von einigen postuliertes,  durch nichts bewiesenes Wesen das Geschick der ganzen Gesellschaft bestimmt. Aber individuell und auf freiwilliger Basis darf sich jeder seinem überirdischen Freund unterwerfen.

Sieht 'deine Welt' das auch vor?  Dürfte man sich dort zu seinem Atheismus bekennen? Gar den 'Propheten' kritisieren? Barbarische Strafen zum No Go erklären? 

Siehst du,  das ist der Unterschied: in 'meiner Welt' ist für jeden Platz. In einer totalitär-religiösen nur für Rechtgläubige. In einer totalitär-areligiösen nur für Ungläubige.

Kommentar von saidJ ,

Naja über "meine Welt " und "deine Welt " zu reden geht ein bisschen zu weit weder du noch ich können "unsere Welt " durchsetzen .
Meine Welt sieht einfach so aus das ich jedem den Islam vom Herzen wünsche und wer auch immer Fragen bezüglich dem Islam hat für den bin ich da um ihm / ihr diese zu beantworten und ihm / ihr zu helfen weiter will ich garnicht gehen .
Ich bin der Überzeugung wenn die gesammte Menschheit den Islam so leben würde wie man ihn leben sollte gäbe es auf der Welt keine Probleme .
Wenn du unter Kiritik am Propheten Karikaturen verstehst dann gibt es in meiner Welt für diese Kiritik auch keine Tolleranz wenn du darunter verstehst das man in netten Ton bezüglich unklarheiten frägt , jederzeit .
Und dies ist mir in jedem Aspekt wichtig egal was du wissen willst du kannst nicht die Gefühle deren zu dieser Person in dem Fall der Prophet s.a.w.s missachten und sagen was du willst .
Ob es Platz gibt für jeden ?
Ja natürlich nur Platz für Menschen die sich Öffentlich hinstellen und meinen "Eure Religion ist dumm " nein .
Respektvoller Umgang ist immer wichtig ob ich das jetzt bin als Muslim oder wer anders als Atheist oder Christ .

Kommentar von Zicke52 ,

Ich weiss schon, dass ICH meine Welt nicht durchsetzen kann, darum habe ich 'meine Welt' in Anführungszeichen gesetzt und erklärt, was ich damit meine: die Welt, die ich mir wünsche. Aber ich hoffe doch, dass sich dieses Modell - das heisst, ein laizistisches - irgendwann durchsetzen wird, in Jahrhunderten oder Jahrtausenden.

Du kannst niemals verlangen, dass die gesamte Menschheit den Islam lebt (ganz egal, wie, selbst wenn es auf die beste Weise wäre), denn es werden niemals alle Menschen gläubig sein. Darum ist dein Gesellschaftsmodell nicht durchsetzbar. Ein laizistisches Modell ist aber durchsetzbar, denn es verlangt von niemandem, Glauben aufzugeben oder anzunehmen. Es ermöglicht eine Koexistenz von Gläubigen und Ungläubigen.

Zu Kritik: google "Das Recht auf Blasphemie ist universell", in diesem ausgezeichneten Artikel erklärt Gérard Biard, Chefredakteur von Charlie Hebdo, sehr einleuchtend,  wann man eine Religion kritisieren und,  ja, auch schlecht nennen darf: wenn sie die individuelle, spirituelle Ebene verlässt und sich als politisches Programm bzw. Gesellschaftsmodell versteht. Denn dann muss sie sich mit anderen Programmen messen und gleich behandelt werden. Ein politisches Programm kann niemals "heilig" sein. Und Politiker dürfen in demokratischen Rechtsstaaten hart kritisiert und auch karikiert werden, aufgrund ihrer Funktion als Repräsentant eines öffentlichen Projekts. Sowas führt nur in menschenrechtswidrigen Diktaturen zu Konsequenzen für den Kritiker.

Kommentar von saidJ ,

Ich verlange nicht das die gesammte Menschheit den Islam so lebt doch jeder weitere Mensch der ihn richtig lebt ist eine Bereicherung für die Menschheit .
"Zu Kritik "
Das Problem ist wenn sich jeder das Recht rausnimmt anhand seines Halbwissens mit Vorwürfen um sich zu werfen dann wirds ganz schön anstrengend .
Man kann doch nicht jedem übereifrigen Islamfeind jedesmal das selbe aufs neue erklären .
Wer sich mit dem Islam ordentlich befasst und sich damit auskennt mit dem kann man auch ein vernünftiges Gespräch führen und zweifel ausräumen aber dieses " ich hab hier mal was gehört und da mal was gehört " dann haben sie vielleicht auch noch ein paar Bücher von Menschen die gegen den Islam sind gelesen und kommen mit völlig falschen Fakten und Anschuldigungen .
Und das ist auch keine Lösung das man seien Zeit mit solchen Menschen verschwendet , jeder hat einen Verstand und jeder hat die Möglichkeit zur Erkenntnis zu kommen das 2 Stunden sich über den Islam informieren und das auf Seiten die von Hetzern sind nicht ausreicht .
Den Islam kann man auf keinen Fall mit Politik vergleichen und den Propheten s.a.w.s auch nicht mit einem Politiker .
Ich glaube kaum das jemand heutzutage einen Politiker so liebt wie die Muslime das mit dem Propheten s.a.w.s tun .
Der Islam ist von Allah die Politik hingegen ist von Menschen .
Wenn jemand unhöfflich den Islam kritisiert und gar beleidigend wird der beleidigt in einem gewissen Maß Allah s.w.t und ich glaub wohl nicht erklären das Allah bei uns an 1. Stelle steht und wie reagiert man wenn ein geliebter angegriffen wird ?
Auf keinen Fall kalt dem gegenüber .
Ich bin nicht für Diktaturen ich bin dafür das jeder islamische Staat es so macht wie es unser Prophet s.a.w.s gemacht hat .
Und wie gesagt sollte man nicht immer kiritisieren sondern es vielleicht auch mal mit höfflich fragen versuchen .
Es muss nicht alles so negativ sein man kann ja kritisch denken und trotzdem nett zu einander sein ich seh kein Problem darin .

Antwort
von Biance, 33

Islam ist nicht gleich Islam,genau wie man nicht sagen kan jeder Muslim ist gleich!

Die Lage in Deutschland ist zu diesen Thema ein Pulverfass geworden auf beiden Seiten.Hoffe es gibt bald eine Lösung bevor das ganze ausser Kontolle gerät.Salafisten IS (Flüchtlinge die wegen schlechten Ereignissen unschuldige ermorden )wie konnte es nur so weit kommen?Oder wohin wird das führen?

Ob die nie endenden enormen Flüchtlingszahlen nicht auch etwas zu Veränderungen zum Thema gutes Zusammenleben geführt hat?Meine es gab eine Zeit wo das Thema Islam nicht so oft angesprochen wurde!

Die Menschen hatten nicht so viele Bedenken Sorgen Ängste wie heute.

Bin nicht dagegen das Deutschland Flüchtlinge aufnimmt das möchte ich klar stellen aber das übersteigt jetzt alles.Endet ja nie.

Antwort
von Gruffalo, 57

Nein, weder zu Europa noch zur restlichen Welt. Religion hat im 21. Jahrhundert nichts mehr verloren.

Antwort
von kokomi, 218

religion ist geografisch unabhängig

Antwort
von aliumei13, 153

Wenn du die frage hier stellst sind 99% gegen den islam

Kommentar von steinpilzchen ,

liess dir erstmal die Antworten durch bevor du irgendwelche Vermutungen erstellst

Kommentar von steinpilzchen ,

is ca. 50/50

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