Parteibeitritt oder warten
Guten Tag Community,
ich bin schon seit langem sehr interessiert an Politik. Ich würde mich selbst als konservativ bezeichnen und finde die Politikverdrossenheit im Lande schrecklich. Nun will ich in naher Zukunft einer Partei beitreten und frage mich, wen ich als konservativer Mensch wählen kann weil selbst die CDU nicht mehr wirklich meiner Vorstellung entspricht (aber immerhin noch eher die CDU, als eine der anderen Parteien). Man hört immer wieder Gerüchte über eine neue Partei (bzw. CDU-Abspaltung, damit meine ich nicht "Die Freiheit"). Lohnt es sich noch einige Zeit auf diese Partei zu warten, oder soll ich doch der CDU beitreten. PS: Dies ist eine ernstgemeinte Frage und ich verbitte mir jegliche Vorwürfe bezüglich einer "rechten Einstellung" MFG.
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Gut das du dir schonmal vorsorglich Dinge verbittest. Gute Vorraussetzung um in die Politik zu gehen. Immanente Kritikunfähigkeit. So klappt das schon!
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Du hast eine sehr gute Einstellung! Eine Frage stellen, aber sich sofort nicht genehme Antworten verbitten! Damit bist du bei den sogenannten Christlichen sehr gut aufgehoben.
Viel Erfolg!
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Du bist für eine Politikerkarriere gut geeignet, da du dich schon im vorauseilenden Gehorsam und Ergebenheitserklärungen übst.
Bloß nicht anecken, und für "rechts" gehalten zu werden wäre das politische Todesurteil
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interessant, den beitritt bei einer partei von den meinungen anderer abhängig zu machen.....
Kommentar von InjureInjure 13.03.2012Undsonstso,Das dachte ich auch gerade... das ist doch eine sehr persönliche Entscheidung, einer Partei beizutreten. Aber ich bestimme jetzt einfach, das du bei den Veilchenlilakarierten beitreten musst!
Die Wahl zwischen Düvel und Beelzebub ist das immer... Die Frage ist doch, was man sich davon erhofft. nach dem Beitritt bist du dann schneller über die Interna der Partei informiert und bekommst Einladungen zu regionalen Treffen. Du wirst schnell feststellen, das der Jahrmarkt der Eitelkeiten auch regional funktioniert und das das mit "Politik" irgendwie wenig zu tun hat.
Kommentar von UndsonstsoUndsonstso 13.03.2012@ Injure, die zeiten der fremdbestimmung sind schon lange vorbei.... ich muß mal rein gar nix machen, was andere mir zuschustern wollen.... von daher belustigt mich deine meinung / deine spekulation zu meiner person
meine antwort zur frage war allgemein und ohne jeglicher interpretation als denkanstoß zu sehen............
wie du was sehen willst , ist deine sache....
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Aus WELCHEM Grund möchtest du der CDU oder einer Splitterpartei dieser beitreten?
Bist du für Krieg? Bist du dafür, dass die Finanzmärkte weiterhin die Wirtschaft regieren? Bist du dafür, dass die Reichen immer weniger Steuern zahlen müssen? Bist für immer mehr Bürgerüberwachung? Wenn ja, dann gehe bitte in die CDU..
Warum willst du also in diese Partei eintreten?
Kommentar von AmpManAmpMan 13.03.2012Ist hier der linke Ortsverein unterwegs oder noch schlimmer der grüne?
Kommentar von Th0m4sTh0m4s 13.03.2012Nein, das war eine rein objektive Beobachtung, oder hast du etwas dagegen einzuwenden?
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Warten.
Deine Zweifel an der CDU kann ich nachvollziehen. Das was Merkel tut ist eine 180-Grad-Wende zu dem Leipziger Programm, welches ihre Handschrift trägt. Wehe dem, der darauf vertraut hat, dass sie das Programm umsetzt. Der wird bitter enttäuscht sein.
Denn Kritik an dem Kurs von Merkel ist in der CDU karriereschädigend. Der einzige, der es wagt ist Jörg Schönbohm der auch das konservative Element vermißt. Die Medien schreiben immer von einer Sozialdemokratisierung der CDU. Das ist völliger Blödsinn. Unter Merkel ist die CDU der Beliebigkeit und dem Opportunismus verfallen und niemand wagt sich aus der Deckung.
Die konservativste Partei ist derzeit die Grüne. Denn sie wollen alte Werte (z. B. Umweltschutz, Landwirtschaft im traditionellen Kleinbetrieb, usw.) erhalten. Winfried Kretschmann ist geradezu prädestiniert für diese Linie.
Also wirst du wohl noch warten müssen, bis Merkel weg vom Fenster ist, denn eine neue konservative Partei wird sich nicht gründen.
Kommentar von KoenigMFKoenigMF 14.03.2012Spätestens 2013! ;)
Bin jetzt auch nicht so der Grünen-Wähler, aber Umweltschutz finde ich schon wichtig, ich versteh auch nicht ganz was das mit alten Werten zu tun hat, da manche Dinge immer aktuell bleiben. Energiepolitik wird auch immer ein fester Bestandteil der Regierungsarbeit sein, dabei kann man streiten ob Wind-, Solar-, oder Atomkraft am besten dafür geeignet sind. Aber das hat doch nichts mit alten Werten zu tun...
Kommentar von ImmofachwirtImmofachwirt 15.03.2012Konservativ zu sein bedeutet Werte zu bewahren und zu erhalten. Naturgemäß bedeutet dies aber auch, Neuerungen und Fortschritten eher zurückhaltend zu agieren. Das war knapp 50 Jahre lang die Ausrichtung der CDU/CSU, bis Merkel Kanzlerin wurde.
Ich glaube im Übrgen nicht, dass Frau Merkel 2013 abgewählt wird, wenngleich ich mir das wünchen würde.
PS: Der Naturschutzbund Deutschland (1899), ebenso wie übrigens die Arbeiterwohlfahrt (1919) und der ArbeiterSamariterBund (1888) auch, sind SPD-Nahe Gliederungen, die schon an die Hundert Jahre existieren. Die Grünen sind lediglich auf diesen Zug aufgesprungen, was für die Entwicklung in Deutschland sehr erfrischend und gut war.
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Du bist ja schon so festgelegt, dass du sicherlich nicht unseren Rat brauchst. Kritikfähig bist du anscheinend auch nicht, so dass du dir von vornerein eine Sperre aufbaust. Viel Spass in deinem weiteren Leben.
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Mal ganz ehrlich: Ich schätze mich auch als konservativ ein und halte die CDU für völlig unwählbar, vom Beitritt sowieso ganz zu schweigen. Selbst wenn mich die örtlichen Funktionsträger hier nicht abschrecken würden.
Es ist die Frage, was Du willst. Wenn Du Karriere machen willst, dann geh in die CDU, und zwar möglichst stromlinienförmig, ohne Ecken und Kanten, sprich: ohne konservatives Profil. Es ist - leider - absehbar, daß eine konservative Partei zwischen CDU und dem extremistischen Narrensaum sich in Deutschland nicht etablieren wird, weil sie totgeschwiegen oder im Erfolgsfall als rechtsextrem verunglimpft würde.
Suchst Du dagegen eine politische Heimat, in der Du Dich wohlfühlst, egal wie Wahlergebnisse aussehen und egal wie Sch*** die Partei andere finden, dann warte oder such' unter den "Sonstigen".
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Würde mal anfragen,welche Partei noch Mitglieder will.
Kommentar von Parsifal271Parsifal271 13.03.2012Meinst Du, es gibt eine, die keine will?
Kommentar von subasiosubasio 16.03.2012Wollen schon aber welche.
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In unserer Politik musst du Glaubhaft Lügen können,wenn du das Perfekt kannst ,dann such dir deine Partei.Viel Spaß beim L........
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Dumm jetzt, dass es die Republikaner nicht mehr gibt, oder?
An deiner Stelle würde ich warten, um deine Frage zu beantworten.
Kommentar von Parsifal271Parsifal271 13.03.2012Gibts schon noch. Kommt allerdings inzwischen drauf an, wo man wohnt.
Kommentar von Wolli1960Wolli1960 13.03.2012Die gibt es noch, sie sind aber zur Zeit zumindest auf Bundes- und Landesebene nur noch von geringer Bedeutung. Seit Rolf Schlierer Parteivorsitzender ist, hat sich diese Partei von rechtsextremen Positionen abgegrenzt. Ich würde die Partei heute als rechtskonservativ betrachten.
Kommentar von peterprunkenpeterprunken 14.03.2012Ah ja. So lange die in der Bedeutungslosigkeit sind, ist´s egal.
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Antwort von Bergi0812 13.03.2012
Hallo, zunächst, es ist wirklich schade, dass in dieser Community oftmals nur Schrottantworten, blöde Antworten, Beleidigungen u.ä. kommen. Im Zeitalter von Internet und Co darf halt jeder seine Gedanken äußern, ob sinnvoll oder nicht. Naja. Grundlegend unwissend ist die Antwort Thüm4s. Das ist jemand, der einfach keine Ahnung hat und gar nicht weis, was erschreibt. Keine (!!!) der demokratischen Parteien / im Bundestag vertretenen Parteien ist für Krieg. Alle (außer die Kommunisten PDS) haben schon aus überlegter Notwendigkeit bewaffneten Einsätzen zugestimmt. Thema Steuern wäre die FDP, Thema Überwachung eher Kommunisten... aber das sprengt den Rahmen hier.
Ich finde es toll, dass sich jemand für den Eintritt in einer Partei interessiert. Das sind nun mal unsere demokratischen Grundpfeiler. Meckern ist einfach, Bewegung reinbringen und mitmachen ist oft müsig und mit Arbeit verbunden.Ich selbst bin auch langjähriges CDU-Mitglied und finde auch nicht alles toll was die Damen und Herren oben entscheiden. Mir ist bewusst, dass sich auch die Parteien dem Zeitwandel anpassen müssen. Und jede Partei hat ihre linke und rechte Flügel, Grüne, SPD, FDP und CDU. Und ich denke, wenn die Grundüberzeugung stimmt, in deinem Fall fühlst duch dich als konservativ eher der CDU zugeneigt, dann solltest du diesen Schritt machen und innerhalb der jeweiligen Verbände versuchen, deinen Ansichten Gehör zu verschaffen. Denke immer daran, es gibt immer mehrere, die deine Meinung mittragen. Warte nicht auf irgendwelchen "Absplitterungen", die meist nur ein Strohfeuer erzeugen (Schill-Partei Hamburg) und dann bei Wahlen wertvolle Stimmen mit in "tonne" nehmen. Und lass dich nicht verunsichern: Konservativ sein heist nicht altbacken oder rechts sein. Altbacken sind die Kommunisten (PDS) die immer noch ihrem Fidel Castro huldigen, richtig rechts sind die braunen Deppen (NPD, DVU). Davon sollte man als Demokrat natürlich die Finger lassen. Und als CDU-Mitglied weist du immerhin eine große (die größte) Mehrheit der Deutschen hinter dir.
Kommentar von BigPumpBigPump 13.03.2012Hallo Bergi, ich muss zugeben, das sich positiv überrascht bin. Ich hätte nicht für möglich gehalten, dass die Frage nach einer möglichen CDU-Mitgliedschaft hier so massiv auf Ablehnung stößt. Desweiteren ging es mir in meinem Schlusssatz nur darum, dass ich relevante Antworten auf meine Frage bekommen wollte. Es ging mir nicht darum andere Meinungen pauschal zu ignorieren aber leider hat der Großteil der Community nicht meine Frage beantwortet, sondern nur dagegen gewettert. Ich finde deine Antwort sehr interessant und finde mich in vielen Punkten auch dort wieder. Das die Miniabspaltungen (siehe "Die Freiheit" oder "Schill" keine Chance haben ist mir klar und ich würde nie meine Wählerstimme an diese verschleudern. Jedoch tat sich bei mir die Frage auf, ob angesichts der aktuellen Kursdebatte in der CDU sich nicth auch ein größerer Wandel abzeichen könnte. Ich halte dennoch die CDU für eine durchaus wählbare Partei.
Kommentar von Parsifal271Parsifal271 13.03.2012Dein Beitrag belegt genau das, was mich bei der CDU ankotzt und warum ich nie da eintreten oder die Partei wählen könnte. Ihr setzt darauf, daß am Ende die Unzufriedenen doch wieder einlenken, die CDU als kleineres Übel und nicht die "Tonne" wählen. Am "schönsten" ist aber, wie ihr euch die Sprache der Linken aufzwingen laßt: "Rechts", das sind natürlich immer die anderen. Zwischen rechts, rechtsradikal und -extrem wird ja sowieso nicht mehr unterschieden. Daß das die Antifa überfordert, ist mir klar, aber Christdemokraten? Hallo??? Es wäre an euch, zu definieren, was (gute) rechte Politik ausmacht und wo der Unterschied zu den Schwachköpfen der NPD liegt. Stattdessen setzt ihr darauf, daß sich die anderen selbst Beine stellen - das hat auch oft genug funktioniert, klappt aber nicht auf ewig.
Zum Glück gibt's noch ein paar Parteien zwischen der Mitte, die eure Vortänzer anscheinend als das Ideal ansehen, und dem Rand, die ich mit gutem Gewissen wählen kann. Und wenn nicht, gibt's eben das Kreuz einmal über den Stimmzettel. Tröste Dich - meine "wertvolle" Stimme geht der CDU nicht verloren, die hat sie schließlich nie gehabt.
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Weißt du denn ganz genau was die CDU so macht? Vielleicht ist da ja doch was für dich dabei... Ich persönlich finde es lohnt sich nicht in eine andere als den fünf großen Parteien (eventuell noch Piraten, schätze die kommen 2013 rein) einzutreten, die scheitern ja eh meist an der 5% Hürde weil zu klein sind. Wenn du jung und internetinteressiert bist, würde ich dir die Piraten empfehlen, das sind ja nicht nur Nerds. (Und nein, ich wähle die nicht, finde nur ihre Netz- und Umweltpolitik ganz okay). Informier dich einfach noch mehr! :)
Oder gründe alternativ eine eigene Partei!
Aber CDU ist eh Mist, die Zukunft gehört der Jugend!
Viel Erfolg! ;)
DH! Da ist er bei der CDU ja gut aufgehoben. Da ist Kritik ein Fremdwort.
Zumindest im Stadtbezirksverband Aachen nicht, da geht es durchaus manchmal kontrovers zu.
Lieber Wolli1960
Du hast natürlich Recht, dass man nicht so pauschalisieren sollte. Es gibt auch bei der CDU einige Gliederungen, wo Demokratie noch groß geschrieben wird. Wie Du aber auch weißt, sind kontroverse Diskussionen innerhalb der CDU leider eine Ausnahme.