Frage von twerkitlikeme, 121

Parteibeitritt, ein Vorteil für die Karriere?

hallo,

viele leute sagen mir, dass man durch den Beitritt zu einer Partei erhebliche Vorteile gegenüber anderen hat, solang es sich nicht um Parteien wie die NPD handelt, da man dadurch z.B. viel besser/einfacher Kontakte knüpfen kann und so leichter an Jobs kommen kann, in der freien Wirtschaft, aber überwiegend im öffentlichen Dienst. Dabei spreche ich natürlich von "gehobeneren" Posten, für die man studiert, oder eine sehr gute Ausbildung gehabt haben muss. Stimmt das?

Antwort
von PeterKremsner, 93

Ja das stimmt durchaus, man wird mit der richtigen Parteizugehörigkeit auch bei Bewerbungen bevorzugt, sofern der Arbeitgeber ebenfalls bei dieser Partei ist und von der Parteizugehörigkeit weis.

Es kann auch passieren, dass man in höhere Positionen kommt, aber da muss man schon auch zeigen dass man was kann, kein vernünftiger Firmenchef setzt einem an einen Posten an dem man absolut überfordert ist, Parteizugehörigkeit hin oder her.

Wenn du natürlich deine Kompetenz vorspielen kannst, kann das aber durchaus ebenfalls dafür reichen, die Frage ist dann nur wie lange du dich halten kannst.

Kommentar von twerkitlikeme ,

ok. Dankeschön. Das man etwas dafür tun muss ist mir jedoch schon klar. Parteimitgliedschaft hin oder her, es wird einem nichts aufm Silbertablett geliefert.

Kommentar von PeterKremsner ,

Naja der Einstieg in das Unternehmen manchmal schon.

Hab mal von jemanden gehört der ohne Ausbildung den Platz eines Maturanten erhalten hat, hat sich dann aber nicht all zu lange dort gehalten.

Antwort
von derhandkuss, 83

Das kann so sein, sofern Du dann das richtige Parteibuch hast.

Kommentar von twerkitlikeme ,

ok. Dankeschön 

Antwort
von 1900minga, 60

Nur Mitglied zu sein nützt dir gar nichts

Kommentar von twerkitlikeme ,

aktives Mitglied meine ich

Antwort
von lupoklick, 56

ein abschreckendes Beispiel ist der ehemalige    parteilose   Bürgermeister meined Heimatortes,

Kurz  nach der Katastrophe in Japan trat er den Grünen bei, einige Wochen später wäre er als Trittbrettfahrer bei der AfD gelandet....

Na ja, ich will nicht richten: Gustav Heinemann hatte, bevor er Sozi und Bundespräsident wurde, das Spektrum der Parteien durchwandert,,,,

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