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Parodontitis-Behandlung: gibt es Alternativen?

gefragt von Sender Sender am 30.11.2007 um 17:24 Uhr

Bei der Parodontitisbehandlung müssen die Zahntaschen von Zahnstein gereinigt werden. Die herkömmliche Behandlung wird unter Betäubung durchgeführt, ist also sehr schmerzhaft.

Frage: Gibt es zu dieser Behandlung Alternativen, mit denen Ihr schon Erfahrungen gemacht habt und die eine Linderung bringen, ohne, dass am Zahnfleisch herumgestochert werden müsste?

Beispielsweise Spülungen, antibiotisch wirkende Tees, etc.


Reply


nicht die  schon wieder ;-)
beantwortet von nicht die schon wieder ;-) am 30. November 2007 17:26
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Ich habe dies hier gefunden:

Ein neues Verfahren, die Parodonditis schonend zu bekämpfen, ist eine besondere Ultraschall-Methode. Mit feinen Ultraschallinstrumenten werden die empfindlichen Zahnwurzeln sanft gereinigt, es wird nicht gekratzt oder geschliffen. Ein zusätzliches, weißes Poliermittel sorgt ähnlich einer Zahncreme dafür, dass die Beläge und Bakterien auch sicher entfernt werden und dass die Wurzel glatt bleibt.

http://www.zahnarzt-dr-kaup.de/vektor.htm

Kommentar von 86c61d2597857a96ae3a6048b5e7c5a7small Sender am 30. November 2007 17:33

Danke schön.

Kommentar von 86c61d2597857a96ae3a6048b5e7c5a7small Sender am 30. November 2007 17:54

Wenn jemand noch weiteres weiß, insbesondere bezüglich eigener Erfahrungen mit diesen oder ähnlichen Methoden: bitte einstellen.

Kommentar von Simple_avatar4small nicht die schon wieder ;-) am 30. November 2007 18:04

Mein Zahnarzt behandelt mit dieser Methode und eine andere kenne ich nicht. Die Behandlung selbst tut nicht weh, der Ultraschall macht ein fiependes Geräusch. Eklig ist nur diese rote Salbe, wenn das Zahnfleisch schon vorher entzündet war.

Kommentar von 86c61d2597857a96ae3a6048b5e7c5a7small Sender am 30. November 2007 18:18

Keine Betäubung erforderlich?

Kannst Du was über die selbst zu tragenden Kosten sagen? Und führt der link zu Deinem Zahnarzt oder hast Du noch einen weiteren anzubieten? ;-)

Notfalls muss ich natürlich in meiner Region suchen und die Zahnärzte einzeln anrufen... :-)

Kommentar von Simple_avatar4small nicht die schon wieder ;-) am 30. November 2007 18:24

Ich kann dir leider nicht verraten, was diese Behandlung kostet und mein Zahnarzt ist in Bremen.

Kommentar von Simple_avatar4small nicht die schon wieder ;-) am 30. November 2007 18:25

Bei meinem Zahnarzt läuft es unter Prophylaxe und es ist keine Betäubung notwendig.

Kommentar von 86c61d2597857a96ae3a6048b5e7c5a7small Sender am 30. November 2007 19:40

Damit bin ich mir sicher, dass es nicht die mir bisher bekannte Methode ist. (Und Bremen ist mir leider nicht näher.) Danke sehr.


HerrLich
beantwortet von HerrLich am 2. Dezember 2007 19:25
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Sender, das ist nicht soo schmerzhaft wie Du denkst. Ehrlich gesagt, ich würde auf alle Versuche verzichten und die Behandlung durchführen lassen. Je länger Du es hinauszögerst, umso drastischer die Folgen - bis hin zu Zahnausfall.

Du bekommst Spritzen, die sind zu überleben und der Rest ist gut zu überstehen. Ich habe es hinter mir und bin heilfroh, dass ich es gemacht habe.

Kommentar von 86c61d2597857a96ae3a6048b5e7c5a7small Sender am 2. Dezember 2007 20:06

Liebe Frau HerrLich,

ich frage doch nicht für mich, sondern für eines meiner vielen Familienmitglieder. Bei mir ist es noch nicht so weit... hoffentlich bleibt das auch noch eine Weile so. Ich bekämpfe die Parodontitis derweil tapfer mit Schokolade. (ab 70 Prozent Kakao) ;-)

Kommentar von Fcbb169214ce6767cc043334449ea06esmallHerrLich am 2. Dezember 2007 20:09

Hört sich total lecker an. Krieg' ich was ab? Und gib' meine Aussage bzw. P. an Dein Fam.-Mitglied weiter.

Kommentar von 86c61d2597857a96ae3a6048b5e7c5a7small Sender am 3. Dezember 2007 01:53

Natürlich kriegste was ab. (Dein Zahnarzt will ja schließlich auch leben ;-) - Ansonste: schon weitergegeben. Danke schön.


Edgar Niklaus
beantwortet von Edgar Niklaus am 30. November 2007 17:58
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Ich würde einmal unverbindlich zu einem zweiten Zahnarzt gehen und mir dessen Meinung anhören. In vielen Fällen ist diese Behandlung nicht nötig. Ein Freund von mir hat sich die Behandlung machen lassen und sagte mir ziemlich zerknircht, dass sie ganz schön schmrzhaft ist.

Kommentar von 86c61d2597857a96ae3a6048b5e7c5a7small Sender am 30. November 2007 18:12

Ja, möglicherweise ist die Methode laut Lissa ja moderner.

Andererseits muss ja wieder mit einem Gerät zwischen Zahn und Zahnfleisch hantiert werden.

Das kommt mir ein wenig so vor, wie die Laserbehandlungen, die vor 10 Jahren überall aus dem Boden schossen, wie die Pilze.

Heute stehen die Laser ungenutzt in den Ecken herum und ich habe die Befürchtung, dass die Zahnärzte ihre Fortbildungen an diesem Gerät langsam schon wieder vergessen.


anonym
beantwortet von TiehSsieh am 1. Dezember 2007 12:48
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Zuerst mal keine komerziellen Zahnpastas mehr verwenden. Alles, was schäumt ist schlecht fürs Zahnfleisch. Parodontax aus der Apotheke..

LG

TC

Kommentar von 86c61d2597857a96ae3a6048b5e7c5a7small Sender am 1. Dezember 2007 14:26

Die Seite http://www.parodontax.de/ verheißt keine höhere Wirksamkeit als andere Zahnpasten und die Pasta wirkt demnach auch über das Anfangsstadium des Zahnfleischblutens nicht hinaus.

'Alles, was schäumt ist schlecht fürs Zahnfleisch'? - Wo ist da der Zusammenhang zwischen Schaum und Zahnfleisch? Ich kann das nicht nachvollziehen.

Kommentar von TiehSsieh am 1. Dezember 2007 18:13

Ich bin nur user und weit davon edntfernt, Reklame zu machen. Aber unsere Beobachtungen sind eindeutig: Der Bestandteil in ALLEN Zahnpastas, der schäumt ist nicht g ut für´s Zahnfleich. Ausprobieren und nicht so viel theoretisieren..okay?

LG

TiehSsieh

Kommentar von 86c61d2597857a96ae3a6048b5e7c5a7small Sender am 2. Dezember 2007 19:08

Nein, nicht o.k. . Auch Parodontax ist eine kommerzielle Zahnpasta. Der Kräuteranteil mag wirken, wird so aber nicht beworben. Der Inhaltsstoff 'Pfefferminzöl' verträgt sich nicht mit homöopathischen Arzneien. Theorie ist das Erfolgsrezept der Praxis.

lg, s.


kara1
beantwortet von kara1 am 2. Dezember 2007 13:16
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Hi, habe selbst schon eine Behandlung hinter mir. Unter Betäubung ist das Ganze nicht schmerzhaft - würde das eher als unangenehm bezeichnen, aber das geht auch vorüber! Schwacher Trost ich weiß..., was es für Alternativen gibt kann ich nicht sagen. Aber man kann unterstützend - auch vorbeugend - Enzyme einnehmen. Die sind hervorragend bei jeglichen Entzündungen und stärken gleichzeitig das Zahnfleisch.




Kommentar von 86c61d2597857a96ae3a6048b5e7c5a7small Sender am 3. Dezember 2007 17:54

Enzyme?!?


anonym
beantwortet von TiehSsieh am 2. Dezember 2007 19:18
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Hochpotenz Homöopathie ist unwirksam. Parodontax ist super. Glaub´s oder lasses mir ziemlich egal.

Gruß

TC

Kommentar von 86c61d2597857a96ae3a6048b5e7c5a7small Sender am 2. Dezember 2007 19:59

Brauchst gar nicht böse werden. Natürlich lasse ich das ausprobieren.


anonym
beantwortet von Cubaner am 3. Dezember 2007 22:31
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Ob beim Entfernen von Zahnstein, sei es nun innerhalb oder außerhalb der Zahnfleischtaschen, eine örtliche Betäubung notwendig ist, hängt von zwei Faktoren ab:

  1. Wie empfindlich ist der Patient.
  2. Mit wieviel Gefühl geht der/die Behandler/in vor.

Ich habe nur in ganz seltenen Fällen bei ausgesprochen zimperlichen Patienten, die schon das Jammern anfingen, wenn ich einen Zahn nur mit dem Spiegel oder der Sonde berührt habe, zur Spritze greifen müssen.

Für das anschließende Glätten der Zahn- bzw. Wurzeloberfläche ist eine Betäubung völlig überflüssig.

Vom reinen Zahnsteinentfernen muss man die systematische Parodontosebehandlung unterscheiden. Hier wird neben den harten Belägen in der Regel auch Entzündungsgewebe entfernt, evtl. auch noch das Zahnfleisch gekürzt. Das ist, wenn man es richtig macht, kaum ohne Betäubung möglich.

Kommentar von 86c61d2597857a96ae3a6048b5e7c5a7small Sender am 20. Dezember 2007 02:05

Danke für die Hinweise vom Profi.

(Jetzt hab ich fast vergessen, mich zu bedanken. Ich glaube, ich werde alt.)




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