Frage von florian12344321, 121

Parkschaden an meinem Auto was nun?

Hallo liebe Community, Ich habe letzte Woche auf einer Wiese geparkt an der eine Gewisse steigung hatte, als ich wieder zurück kam war ein Motorad auf mein auto gefallen und hatte meinen blinker zerschlagen und meinen Lack zerkratzt (nicht viel nur so bisschen) wir hatten daten ausgetauscht und er meinte er meldet es seiner Versicherung. Heute kam ein Brief er werde den schaden nicht übernehmen da es höhere gewalt sei. (meiner meinung nach war das grob fahrlässig, da es eine wiese war, er kaum abstand zu meinem Auto lies und der hügel eine Gewisse neigung hat) wie auch immer die Polizei meinte ich solle Zivilrechtlich gegen ihn vorgehen, ich habe einen Kostenvoranschlag eines Mechanikers geholt , der meinte es würde um die 100€ kosten, rentiert ein Gerichtsprozess dann überhaupt und bekomme ich dann noch eine Entschädigung ?

Danke für eure antworten, Florian

Antwort
von NSchuder, 67

Gerichtsprozess ist erst einmal viel zu weit gedacht...

Du hast doch das Kennzeichen des Unfallgegners. Damit wendest Du Dich an den Zentralruf der Kfz-Versicherer (auch wenn es ein Motorrad war) und erfährst dort über das Kennzeichen bei welcher Versicherung das Fahrzeug versichert ist.

Dann meldest Du den Schaden bzw. den Unfall direkt der gegnerischen Versicherung. Ob der Unfallgegner damit einverstanden ist oder nicht spielt gar keine Rolle.

Seine Fahrzeug-Haftpflichtversicherung muss der Sache nachgehen und den entstandenen Schaden regulieren - wenn er berechtigt ist. Der Unfallgegner wird von seiner Versicherung sicherlich aufgefordert sich zu äußern - aber diese Äußerung ist für die Versicherung nicht bindend.

Wir hatten selber schon einmal einen ähnlichen Fall mit einem anderen PKW, der auf einem Parkplatz zurück gerollt ist weil die Handbremse nicht angezogen war. Der Fahrer hat sogar behauptet gar nicht dort gewesen zu sein - was ihm aber angesichts von Zeugen nichts gebracht hat. Die gegnerische Versicherung hat gezahlt da die Schuldfrage eindeutig war.

Mit "höherer Gewalt", also einem unvorhersehbaren Unwetter oder ähnlichem hat Dein Fall nun wirklich nichts zu tun.

Ich denke Du wirst auf diesem Wege zu Deinem Recht kommen - zumal 100 Euro eher ein Bagatellschaden sind.

Antwort
von H2Onrw, 48

meinen blinker zerschlagen und meinen Lack zerkratzt 

Der Schaden liegt aber wesentlich höher als die von dir genannten 100,00 €.

Ich sehe hier keine höhere Gewalt. Du solltest deine wirklichen und korrekt voll umfänglich ermittelten Ansprüche zivilrechtlich durchsetzen. Da der Schaden von einem Kfz verursacht wurde hast du auch einen Direktanspruch gegenüber seiner Haftpflichtversicherung.

Antwort
von PoisonArrow, 45

Höhere Gewalt - ja, genau...

Wenn man sein Fahrzeug abstellt, hat man dafür zu sorgen, dass es nicht wegrollt, umkippt oder desgleichen.

Nix höhere Gewalt.

Er will sich nur vor der Zahlung drücken, das ist der Grund seiner blöden Ausrede.

Würde ihm einen Kostenvoranschlag zukommen lassen mit der deutlichen Aufforderung, den Betrag auszugleichen (oder von der Versicherung ausgleichen zu lassen), ansonsten würde ich den Anwalt einschalten.

100 Euro ist sehr günstig, könnte sein, dass der Wagen lackiert werden muss, so dass Dir für die Ausfallzeit ein Leihwagen zusteht. Dann ist die Summe schnell sehr viel höher!

Lass Dir keinen Unsinn einreden von dem Motorradfahrer.
Er muss für den Schaden aufkommen.

Grüße, ----->


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