Frage von fanny99,

Paraphrase paraphrasieren?

Hallo!

Vorab: ich weiß, dass wenn ich etwas wörtlich wiedergebe, dann zitiere ich. Dafür gebe ich den Textabschnitt in Anführungsstrichen wieder und gebe in Klammern an, (ohne vgl.), von wem es ist, wo es steht, etc.

Wenn ich aber etw. sinngem. wiedergebe, dann paraphrasiere ich. Heißt, dass ich selbstverständlich trotzdem angebe, von wem ich diesen Abschnitt habe, und ich gebe das Ganze in Klammern mit vgl. an.

Wenn ich etw. von einem Autor übernehmen möchte, was jedoch nicht aus seiner Feder stammt (Beispiel einen Aufs. von Freud), dann schnappe ich mir lieber Freuds Primärliteratur. Gleiches gilt für  Untersuchungen.

Meine Frage: was muss ich jedoch beachten, wenn ich ein Buch habe, in dem selbst sehr viel paraphrasiert wird (viele (vgl. .....). ? Ich hab hier ein paar Bücher, die ich verwenden möchte, die voll von Klammern (vgl. ) mit bis zu 3-5 Personen sind. Kann ich meine Bücher benutzen, oder gelten diese bereits als Sekundärliteratur, von denen ich für meine Diplarbeit lieber die Finger lassen sollte? Ansonsten müsste ich mir bereits für eine Seite Zusammenfassung des jew. Buches bis zu 10 Bücher oder mehr sichten, um sicherzustellen, dass ich keine "stille Post" anzettele.  Muss ich also "mein" Buch und dessen Quellen angeben, oder reicht mein Buch, oder nur dessen Quellen?

Danke für eure Hilfe!!!

Antwort von pillipower,

Wie streng das mit den Quellen genommen wird ist von Fachbereich zu Fachbereich verschieden. Ich empfehle dir, in deine Rubriken dein Fach aufzunehmen. Damit dir das Leute beantworten können, die aus der gleichen Fachrichtung (ich höre Psychologie heraus) stammen.

Ich (als Chemiker) mache es so: Wenn ich ein Buch zitiere, welches als Quellen andere Bücher hat, kontrolliere ich diese Bücher und versuche direkt zu zitieren.

Wenn ich ein Buch oder ein Review habe, welches einen Haufen von Papern als Quelle hat, belasse ich es mit dem zitieren des Buches. Besonders bei Reviews vertraue ich meist auf die Richtigkeit. Dabei mache ich aber eine Ausnahme:

Wenn eine Tatsache/Überlegung, die ich in meine Arbeit aufnehme, elementar wichtig für meine Arbeit ist. Zum Beispiel, weil sie letzten Endes eine meiner Schlussfolgerungen unterstützt oder spätere Überlegungen darauf aufbauen, versuche ich die Originalquelle zu finden, auch wenn es mehr Arbeit bedeutet.

Antwort von MisterGreene,

was hat die frage mit Studium zu tun O_o, und wissenschafft schon krass. ICh bin baff

Kommentar von pillipower,

Das Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit gehört nunmal zur  Wissenschaft dazu und wird im Studium erlernt.

 

Sorry, aber dein Unverständnis stößt auf mein Unverständnis :D

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