Frage von doplex 26.06.2011

paradoxe Frage

  • Hilfreichste Antwort von Sukathlo 26.06.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ich bewundere euch alle, dass ihr über die Überlegung so angeregt diskutieren könnt. Bei Theologie hab ich zwar manchmal schon den Eindruck, dass man sich ein paar Knoten in die Hirnwindungen machen muss, aber diese Reflexion ist an Abstrusität nicht mehr zu überbieten, zumindest übersteigt das mein Knoten-in-die-Hirnwindungen-mach-Vermögen.

  • Antwort von anneliesa 29.06.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    doplex, herzlichen Glückwunsch, dass die "paradoxe Frage" nicht von dir ist. Sie ist so unlogisch, absurd, schlicht idiotisch, dass es eigentlich schon peinlich ist, sie bis zum Ende zu lesen. Am peinlichsten, dass ein Mitmensch, nämlich der Erfinder dieser Absurdität sich höchst wahrscheinlich auch noch für wahnsinnig intelligent hält. Ich gedenke nicht, auf so einen Blödsinn zu antworten und rate dir, doplex, es unter deiner eigenen Würde zu halten, auch nur eine weitere Sekunde für diesen ausgemachten Quatsch zu verschwenden. Genieß ein Eis und erfreue dich deines Lebens! lieben Gruß!

  • Antwort von Gronkor 26.06.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Also erstens mal wird in der Bibel nirgendwo gefordert, wir sollten Gott nacheifern. Allenfalls wird - im Neuen Testament - gefordert, wir sollten Jesus nachfolgen, und der hat selbst Gott angebetet.

    Ob es wirklich im Sinne Gottes ist, Ihn als höhere Macht anzubeten, ist natürlich eine berechtigte Frage. Ausgehend vom islamischen Postulat der Einheit Gottes bezeichnete z.B. der Sufi-Mystiker Husain Ibn Mansur al-Halladsch bereits das Bezeugen der Einheit Gottes als Frevel, da in dem Moment ja schon zwei Subjekte bestehen: der Bezeugende und der, dessen Einheit bezeugt wird - also keine wahre Einheit mehr. Ausgehend davon bezeichnete al-Halladsch den Unglauben als die "wahre Frömmigkeit".

    http://de.wikipedia.org/wiki/Mansur_al-Halladsch

    (er wurde übrigens dafür hingerichtet, dass er sich selbst mit Gott gleichgesetzt hat)

    Wenn man davon ausgeht, dass außer Gott nichts existiert und man sich somit selbst in Gott und Gott in einem befindet, macht es ja auch keinen Sinn, Gott als etwas außerhalb oder über einem selbst anzubeten - von daher wäre eine Sichtweise die nur eine einzige Substanz, aus der alles besteht, postuliert (ein Monismus, um das Fremdwort zu gebrauchen), sowieso die am Besten der Realität entsprechende - selbst, wenn sie atheistisch ist, wie z.B. ein monistischer Materialismus.

    Aber dass Glaube oder Unglaube darüber entscheidet, wer in den Himmel oder in die Hölle kommt, wage ich ebenfalls zu bezweifeln. Wo Du schon von der Bibel sprichst: Lies doch zu dem Thema mal Matthäus 25:31-46 - da steht nichts davon, dass der Glaube entscheidet (wie auch an vielen anderen Stellen im NT die Rede davon ist, dass die Menschen nach ihren Werken gerichtet werden).

  • Antwort von DarkSepia 26.06.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wenn Gott an keine höhere Macht glaubt ist er doch somit Atheist.

    Nein, er hält sich ja selbst für Gott (also ein Solipsist?)

    Wenn wir, wie in der Bibel gefordert, ihm nacheifern

    Wo steht das?

  • Antwort von Schuhu 26.06.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Dein Überlegung hat einen logischen Fehler: Atheisten galuben nicht an Gott, Gott schon! Außerdem fordert die Bibel nicht, Gott nachzueifern, auch wenn viele gerne noch ein paar mehr Gebote erlassen würden.

  • Antwort von Sherab 27.06.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Die vermenschlichung von Gott ist der Beweis unserer Begrenztheit.

    Gott glaubt nicht, Gott weiß, wenn man das überhaupt so nennen kann und ich bin davon überzeugt, dass wir ebenfalls wissen statt glauben sollten. Das heißt aber nicht, dass jeder der nach Wissen und nicht nach Glauben strebt, ein Atheist ist.

  • Antwort von viktorel 27.06.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Paradoxe Antwort:

    Gott war, ist und wird sein seit Ewigkeit und in Ewigkeit (2.Mose 3,15; 1.Petr.5,1).

    Es gibt keinen (echten) Gott außer Ihm (Jes.45,5).

    Deine "Schlussfolgerung" ist falsch, denn Gottes Sohn (Jeshua) sagte seinen Zuhörern, diese sollten JESHUA nacheifern, also dem Sohn Jahwe's,, der seinem Vater auf treueste gehorchte und Seinen Willen tat (Mk.14,36).

    Genau das sollten wir auch zun (Hebr.13,21)...

  • Antwort von Jouten 26.06.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ein allwissendes Wesen, weiß wohl, ob es ein noch höheres Wesen gibt oder nicht. Außerdem ist man kein Atheist, wenn man an keine höhere Macht glaubt, sondern man ist Atheist, wenn man nicht an Gott glaubt. Atheisten können trotzdem an Geister, Astrologie, oder sowas glauben (gibts zum Beispiel bei Esoterikern). Somit hat diese Schlussfolgerung zwei falsche Annahmen.

  • Antwort von Silalein 26.06.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Weiß man denn, dass Gott nicht an eine höhere Macht glaubt?

    Ich denke, dass da bisher noch niemand wirklich drüber nachgedacht hat (zumindest öffentlich) und einfach angenommen wird, Gott ist der Erste, quasi "Etwas" das der Anfang ist, der braucht an nichts glauben weil er derjenige ist, an den geglaubt wird. Immerhin heißen die Christen Christen und nicht Atheisten, außerdem, es heißt ja nicht,dass nur die Christen in den Himmel kommen, oder? Ich kenn mich da jetzt nicht so gut aus, aber ich glaube mal gehört zu haben,dass es die Hölle nur bei unserem Glauben gibt.

    Die Frage ist echt gut und ich denke darüber kann man sich streiten, aber so würde ich jetzt versuchen deine Frage zu beantworten

  • Antwort von jill23 26.06.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    höher als gott geht ja nicht. und mutmaßen, dass auch der gott an etwas glaubt oder nicht bleibt ja eine mutmaßung.

  • Antwort von Juzasaf 29.06.2011

    Lieber DarkSepia,

    Ich gehe voellkommen mit dir einig, dass Atheisten gemaess Definition "gottlos" sind.

    Nun muessen wir auch zwischen Rechts und Links eine Definition finden. Die rechts stehenden sind auf der Seite Gottes und die links stehenden auf der Seite des Satans.

    Da die Mehrzahl der Erdbevoelkerung nicht gottglaeubig oder Atheisten sind, muessen logischerweise viele (leider viel zu viele) dem Satan zugeordnet werden.

    Schlussfolgernd, bleibt nun festzustellen, welcher Teil nun an die "Positive hoehere Macht", also Gott, oder an die "Negative hoehere Macht", also dem Satan zugeordnet werden muss.

    Wie Du selbst bemerktst, sind doch einige der "Atheisten" unbewusst aber doch auf der positiven Seite.

    Widerspruechlich sind die Aussagen der Religionen, dass alle die sich zu keiner der Weltreligionen bekennen und sich nicht auf Adam, Abraham, Jesu oder Mohammed als Propheten berufen, Atheisten sind.

    Dem ist mit absoluter Sicherheit nicht so. Hier muss differenziert werden.

    Nach den Vorstellungen der juedischen (als aeltere) und christlichen Religion sind so zum Beispiel die Buddhisten, Hindus etc. etc. und alle Komunisten Atheisten.

    Dem ist ebenfalls mit absoluter Sicherheit nicht so.

    Die Buddhisten zum Beispiel folgen den Lehren des 1. Buddhas Gaudama, welche im Wesentlichen den 10 Geboten (Interpretation Jesu) entsprechen. Buddha lebte rund 500 Jahre vor der Geburt Jesu.

    Die Frage ist nun offen wer nun tatsaechlich ein echter Atheist ist und wie viele auf der Seite des Satans zu suchen sind. Mit Sicherheit jedoch die Mehrheit der Menschheit!

  • Antwort von Durchblick111 27.06.2011

    Gott ist Atheist, seine Anhänger nicht.

  • Antwort von doplex 27.06.2011

    All das, was unter mir geschrieben wurde, ist Gerede, das niemals zu einem Schluss kommen wird.

    Mein Fazit: Ich weiß nicht, wie das alles hier entstanden ist, ihr wisst es genauso wenig. Jetzt, da die Sache geklärt ist, kann ich mich ja wieder meiner "heiligen" Aufgabe, der Fortpflanzung witmen.

    Danke, dass ihr mir so viele nette und aufregende Denkanstöße gegeben habt. Ihr solltet euch jedoch trotzdem mal überlegen, ob das wirklich ein Thema ist, welches aus dem menschlichen Denken überhaupt zu verstehen ist...

  • Antwort von varsinbirsin 27.06.2011

    Irgend wo muss doch die Quelle von allem sein. An was sollte Gott deine Meinung nach glauben???

    Unseren SCHÖPFER sollen wie als solche verehren und glauben. Vorbilder sind immer die Propheten. Wie kommst Du auf so eine Idee, Gott nacheifern?

  • Antwort von Juzasaf 27.06.2011

    Absolut falsch! Es gibt keinen Gott ueber Gott. Atheisten sind auch keine gottlosen Menschen, sondern die Mehrzahl glaubt ebenfalls an eine "Hoehere Macht" und damit glauben sie naemlich auch an Gott. Die Atheisten lehnen lediglich die Institutionen der Kirchen ab. Siehe meine Blog und informiere dich weiter.

    Ist Jesus Gott?

    Viele Christen sind der Meinung Jesu sei mit Gott gleichzusetzen oder sei Gott selbst. Sie beten zu ihm, teilen ihm ihre Sorgen mit und bitten ihn um Hilfe.

    Dies ist falsch verstanden!

    Jesu, in einem seiner vielen Wiedergeburten seit Adam ist der einzige Sohn Gottes auf Erden.

    Erst mit seiner letzten Wiedergeburt als “Messias” wird sich Gott mit ihm vereinigen.

    Das Profil ist unter “Adam Kadmon” beschrieben und er wird auch in diesem Leben “unsterblich” sein. Er ist und bleibt aber ein Mensch (Homo Sapien) und ist nicht unfehlbar.

    Aber auch in diesem Leben ist er nicht Gott. Es ist also weder zu ihm zu beten, noch sich bei ihm zu bedanken oder ihn um irgend etwas zu bitten.

    Er kann sie nicht hoeren.

    Allein Gott, der Allmaechtige ist in der Lage die Menschen und ihre Gebete zu hoeren.

    Der “Messias” muss persoenlich angesprochen werden. Man wird ihm schreiben oder auf eine andere Art mit ihm kommunizieren koennen.

    Ralf Guenther Prophet, Visionaer, Berater und Schriftsteller http://ralf-guenther.blogspot.com (jeweils mein Profil oeffen oder im Web unter ralf guenther chiangmai weiterlesen)

  • Antwort von Tobias87 27.06.2011

    Gott ist dann und nur dann Atheist, wenn er von seiner eigenen Nichtexistenz überzeugt ist. Menschliche Atheisten verneinen sich aber nicht selbst, ebensowenig wie andere.

  • Antwort von schluz 26.06.2011

    Die Frage kombiniert so viele unausgesprochene Prämissen, dass jede Antwort immer falsch sein muss: - wer an keine höhere Macht glaubt ist Atheist / Gott könnte an eine höhere Macht glauben / Gott tut das nicht / "Die Bibel" / ... fordert, wir müssten Gott nacheifern / Gott nacheifern bedeutet genau das zu tun, was Gott tut [Folgeprämisse: wir können erkennen, was Gott tut] / wer "nacheifert" bekommt "Himmel / Hölle" [Folgeprämisse: Himmel ist ... / Hölle ist ...]

    Diese Frage ist also so viel wert, wie die Frage an einen Ehemann: "Haben sie aufgehört ihre Frau zu schlagen?"

  • Antwort von coeleste 26.06.2011

    da gott gott ist und nicht glauben muss,ist der gottgläubige aus dem schneider.

    der gottgläubige ist letzten endes EINS mit gott,und der glaubt ja nicht.

  • Antwort von norelig 26.06.2011

    Naja , ganz so einfach ist das denn auch wieder nicht . Menschen glauben an eine höhere bzw. die höchste Macht , die sie "Gott" nennen . Atheisten wiederum sind Menschen , die die Existenz eines "Gottes" verneinen . Und nacheifern sollen Gläubige ihren "Gott" auch nicht , sie sollen eher seine Gebote/Verbote befolgen . Und wenn "Gott" die Existenz eines "Gottes" verneint , so ist das kein Atheismus .

  • Antwort von AleviNetzwerk 26.06.2011

    Fragt ihr Religiösen euch eig nie wer denn dann gott erschaffen hat?

    Oder hat das Nichts das etwas erschaffen und das etwas Gott?

    ..viel spaß

  • Antwort von Aurel8317648 26.06.2011

    Diesem Schluss liegt eine falsche Definition zu Grunde:

    Der Theist glaubt an eine gegenüber dem Menschen höhere Macht und nicht, wie es die Schlussfolgerung in deiner Fragestellung unterstellt, an eine sowohl gegenüber dem Menschen als auch gegenüber Gott höhere Macht.

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