Papa verstorben, wie trauer überwinden?

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7 Antworten

Hey also erst mal: Mein Beileid. Es ist schwer jemanden so nahestehenden zu verlieren.

Jeder Mensch ist individuell. Du verkraftest es nicht ihn so zu sehen, was auch vollkommen verständlich ist. Dafür musst du dich nicht schämen und du kannst auch nichts dafür, mach dir da keinen Kopf drüber. Da ich kein Psychologe bin kann ich nur einige Tipps geben, die natürlich hoffentlich weiterhelfen können.

Die Frage "Wieso?" musst du versuchen aus dir rauszukriegen. Es passieren oft Dinge, die wir nicht wahrhaben möchten, die nicht fair sind und die einen betreffen. Es gibt natürlich medizinische Gründe dafür, aber diese sind bei deinem Problem nicht wichtig.

Menschen sterben, das ist vollkommen natürlich. Leider muss man auch loslassen, auch wenn das jetzt leicht gesagt ist. Aber mit der Zeit wird es leichter. Dein Leben geht weiter.

Ich rate einen Psychologen aufzusuchen, falls es dich auf Dauer bedrückt. Ich hoffe dass es dir besser gehen wird.

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Hey, ich habe meinen Papa im Oktober 2014 verloren und durfte ihn auch nochmal sehen. Ich kann dich daher vollkommen verstehen! Mein herzliches Beileid erstmal!

Mit der Zeit wird es dir wieder besser gehen, aber ich sage dir, selbst jetzt habe ich es noch nicht verkraftet. Es fällt mir immer schwer darüber zu sprechen, doch dann habe ich gemerkt das es mir besser geht, wenn ich mit jemanden darüber spreche.

Daher rate ich dir, dir Leute zu suchen mit denen du darüber sprechen kannst und möchtest. Damals habe ich mir auch einen Psyschologen gesucht, dieser hat bei mir aber alles nur schlimmer gemacht. Jeder ist da anders.
Aber reden und viel unternehmen hat mir geholfen die Freude wieder zu finden.

Steck den Kopf nicht in den Sand! Es werden immer Leute für dich da sein!

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vielleicht gibt es in deiner umgebung einen sympathischen menschen, der trauerbegleitung macht.  diesem solltest du all das, was du uns hier beschrieben hast auch erzählen. vielleicht hilft es dir auch , das ganze niederzuschreiben, man verarbeitet die dinge damit besser . leg dir ein album an mit bildern von dir , dir deinem paps und deiner mam, ich habe die bilder meiner verstorbenen eltern auch immer bei mir und ich muss sagen, gerade die bilder wo wir viel spass hatten und ganz fürchterlich gelacht haben, die liebe ich am meisten, das verbinden mit dieser freude, die wir hatten ist dann so allgegenwärtig, ich erfreue mich immer noch daran. Und bei mir ist alles schon lange her - ich will das nicht vergleichen !

es braucht halt alles seine zeit, lass dir diese zeit, mach dir keine vorwürfe, dass du dies oder jenes nicht konntest aus angst, ich glaube jetzt solltest du daran denken, dass du einen lieben vater hattest (viele haben das nicht) und dass ihr euch gut verstanden habt und du dir seiner liebe bewusst warst.

leider wissen wir alle nicht, was uns an lebenszeit beschieden ist, man wird im leben immer wieder mit dem tod konfrontiert, darauf musst du dich vorbereiten.

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Erst mal mein Beileid. Aber geh zu einer/einem Psychologen/in, denn nur die können dir helfen. Ich denke mal, das es nicht bringt, wenn du hier nach rat fragst, denn niemand ist hier qualifiziert genug, um sich mit so einem Problem aus einander zu setzen.

Versinke jetzt nicht in deiner Trauer, halte dich von jeglichen Drogenfern und geh zu einem/einer Psychologen/in.

Viel Glück und alles gute 

LG :)

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Liebe Sandra,

Dein Papa wird immer bei Dir sein, solange Du fest an ihn glaubst. Das Du es nicht geschafft hast, ihn zu besuchen, ist verständlich. Es ist nur sehr schwer zu ertragen zu sehen, dass ein geliebter Mensch nur noch von Maschinen am Leben erhalten wird. 

Irgenndwann geht die Erinnerung auch wieder an Deinen lebendigen Vati über, glaube mir.

Und Du machst es richtig: reden hilft, auch wenn, oder gerade wenn, es mit fremden Personen ist.

Dir alles Liebe.

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Hallo Sandra,

wende dich da wirklich besser an eine "professionellen" Seelsorger oder entsprechenden Facharzt, denn wir hier ( und da zähle ich mich auch zu) sind da mit unserem Halbwissen und Pseudokummerkastenwissen wirklich nicht die richtigen Ansprechpartner.

Ich wünsche dir in jedem Fall viel Kraft, Stärke und alles Gute !

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Da kann die ein Psychologe helfen

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