Frage von thphilipp, 36

Pankreaskarzinom wegen chronischer Pankreatitis?

Hallo,

ich habe hier schon öfter gepostet bezüglich meiner Schmerzen und meiner Angst ein Karzinom zu haben wegen einer chr. Pankreatitis. zur Geschichte nochmal:

fing alles so 2007 an mit langen Bauchschmerzphasen. Darauf wurden Magenspiegelung, MRT, Darmspiegelung, Blutwert mit Tumormarker gemacht. Alles soweit OK. Schmerzen verschwanden auch wieder. 2010 und 2011 dann nochmals die selben Episoden von Wochenlangen Bauchschmerzen. immer wieder Mrcp, Sonos, Blut und sw. Immer alles soweit OK. Bis.... 2014

2012 wurde aufgrund einer anderen Sache (Verdacht auf einen Tumor im Duodenum, war aber wohl eine Nebenpapille) eine Endosono gemcht. Hier wurde nebenberundlich geäußert, dass die Pankres einen Aspekt auf eine chr. fibrosierende Pankreatitis zeigt. Keine Gangveränderungne, Zysten, Verkalkungen o.ä.

2014 im Dezember ließ ich diese Untersuchung wiederholen. Wieder das Gleiche. Auch eine deutliche gastritis mit Blutflecken war vorhanden und Zeichn einer Refluxerkrankung ohne Barrett. Vereinzelt waren auch kleine entzündliche Lymphknoten zu sehen. Es wurde empfohlen jährlich Kontrollen durchzuführen.

Im Februar 2015 bin ich dann ein paar Tage in der UNI Klinik Bochum bei Prof. Uhl (Pankreasklinik) gewesen und es wurden nochmals MRT, MRCP, CT, Sono, Blut, OggT usw. gemacht. Soweit alles in Ordnung. Parenchym wohl nicht auffällig. Nur eine Akzentuierung des Ganges und 2 kleine Gangeinziehungen. Keine Stenosen, keine zysten, keine sonstige Veränderungen. Oggt normal. Blutwerte mit Tumormarker OK. Auch hier sagte man Kontrolle wieder in einem Jahr.

Da sich aber seit einigen Wochen mein Bauchschmerz verschlimmert hat und zeitweise auch Rückenschmerzen vorhanden sind, war ich noch,als im August und September bei 2 verschiedenen Ärzten zum Ultraschall. Beide haben gesagt, dass man im Ultraschall garnichts sehen würde. sieht so aus wie ein gesundes Pankreas.

Blutwerte im September mit Amylase, Lipase, ca 19-0, ca 72-4, cea alles OK.

Am Mittwoch dieser Woche war ich dann nochmals im Bochum zur Pankressprechstunde. die Ärztin hat sich einfach die alten Bilder angeshaut und gesagt, dass sieht doch gut aus, sie glaube jicht das da was ist. ich habe aber immer wieder meine Symptome geschildert. Im letzten Jahre Dezember 2014 war die Stuhlelastase bei 187. Im Februar bei 200. März und April zwischen 200 und 400. Und danach bis heute wieder über 500. Die Ärztin sagte dazu, dass wenn der Pankreas wirklich kaputt wäre, müssten über 80 % zerstört sein um dauerhafte Elstasewerte unter 200 zu verursachen.

Aber aktuell habe ich so Bauchschmwrzen ein bohren und manchmal auch brennen gleich unter dem Brustbein, oder das Brustbein selber, kann man schlecht orten. Nachts ist kaum etwas vorhanden. Fängt dann morgens langsam an.

Kann das doch ein Karzinom sein? Oder hat sich in den letzten Wochen aufgrund der vielleicht doch vorhandenen chr. Pankreatitis entwickelt? Habe so eine Angst.

Bitte um Stellungnahme

Antwort
von Mignon2, 36

Wenn dir schon die vielen Ärzte nicht helfen können, wie solles es Laien können???? Eine Ferndiagnose ist ohnehin nicht möglich. Nicht einmal ein Arzt im Internet würde eine Ferndiagnose ohne Untersuchung erstellen.

Deine Frage ist "gespickt" mit medizinischen Termini, die Laien gar nicht verstehen (können) und medizinische Zusammenhänge verstehen sie auch nicht.

Ich kann verstehen, dass du verzweifelt bist. Tröste dich damit, dass du (fast) gesund bist und dass bisher während der vielen Jahre kein Arzt weder ein Karzinom noch andere Krankheiten festgestellt hat.

Möglicherweise sind deine Beschwerden psychosomatischer Natur. Du zerfrißt dich selbst mit deiner Angst, etwas Schlimmes zu haben, obwohl es dafür keinerlei feststellbare Indizien gibt. Deine Angst ist dir vermutlich auf die Psyche geschlagen und die wiederum verursacht vermutlich deine Schmerzen. Diese "Lösung deines Rätsels" habe ich allerdings geraten, da ich nichts von Medizin verstehe.

Liest du vielleicht zu viel im Internet über Krankheiten? Diesbezüglich kann das Internet ein wahrer Fluch sein. Wenn man Krankheitssymptome liest, neigt man immer zu der Einbildung, die Krankheit zu haben. Vielleicht hast du hypochondrische Neigungen, ohne dass es dir bewußt ist. Warum konsultierst du nicht mal einen Psychologen/Psychiater?

Alles Gute und gute Besserung!

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