Panische Hundebesitzerin
Hallo GF, es geht um eine Bekannte von mir, die einen 7 jährigen Beagle Rüden besitzt.Sie hat ihn im Alter von 1Jahr aus dem Tierheim geholt und hatte in der Zeit einen vorfall, bei dem er sich aus dem Halsband befreit hat, und quer über die Straße ist. Scheinbar hat sie das nie vergessen, und hat ihn 3 Jahre lang nur an der kurzen Leine gehalten, bis ich angeboten habe, ihn ein bisschen zu trainieren. Das Training hat bei ihm gefruchtet, und ich bin der festen überzeugung, dass er es kann. Sie ist auch davon überzeugt, da er immer wartet, zurück kommt und sich nie zu weit entfernt, und dass schon seit etwa 2 Jahren. Nur leider bekommt sie sobald die Leine ab ist Panik, bringt alle (vorallem den Hund) durcheinnander, in dem sie dauernd die Harmonie stört. Sobald der Hund sich 2m entfernt, oder auch nur leicht beschläunigt, rennt sie ihm kreischend hinterher, und findet es dann auch noch als fehlverhalten, wenn der hund genervt vor ihr wegläuft. ' Ein Beispiel: Wir unterhalten uns mit einem Hundebesitzer, und der Hund sitzt etwa 10m von uns entfernt, und wartet darauf, dass wir kommen. Als das Gespräch zu ende war, betonte sie: ,,Herr Gott ich habe meinen Hund aus den Augen gelassen (Rennt ihm dabei panisch hinterher)"obwohl sie ganz genau sieht, dass er da sitzt und wartet! Nun meine Frage: Was für Tipps könntet ihr mitgeben, damit sie ihm endlich vertraut? Welche Übungen ect.? Ich weiß da echt nicht mehr weiter, ich hoffe euch fällt eine Methode ein! LG Bieweryorki
-
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Ziemlich aussichtslos.
Mein Mann ist auch so. Wie haben einen Beagle-Border Mischling. Wir brauchten auch eine lange Zeit bis er einigermaßen gehört hat. Mein Mann ist ihm auch immer hinterhergelaufen und hat sich dann gewundert, daß er vor ihm weglief. eigentlich mußte ich erst mal meinen mann "erziehen".
Vielleicht probiert ihrs mal in einem eingezäunten gelände.
dann hat sie das vertrauen, daß er nicht weg kann. Wenn der hund dann mal unaufmerksam ist, lauft ihr beide in die entgegengesetzte richtung. wenn er dann angerannt kommt, hat sie vielleicht vertrauen, daß er kommt.
wenn allerdings solche leute keine einsicht zeigen, ist das ziemlich blöd.
vielleicht soll sie mal samstags den martin rütter im fernsehen schauen und sich ansehen, wie der die leute teraphiert und nicht die hunde.
-
13 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Hallo Bieweryorki1,
das hört sich ja verrückt an. Ich glaube, da hilft nur Eines : Du solltest Deiner Bekannten das Halsband anlegen und sie an die Leine nehmen, während Ihr mit dem Hund spazieren geht ........... ^^
Begleite sie auch weiterhin bei ihren Hunde-Spaziergängen, so lange, bis sie begriffen hat, daß sie ihrem Hund vertrauen kann, oder empfehle ihr eine gute Hundeschule.
Liebe Grüße
Kommentar von Bieweryorki1Bieweryorki1 20.10.2011Das habe ich vor. Wir sind morgen verabredet, und ich werde alles nochmal genau beobachten, um mir dann zu überlegen, was zu tun ist.
-
-
9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
;-)), da kann man nur sagen, Geduld und Vertrauen und eine gute Hundeschule, für deine Freundin.
Sie sollte erst einmal an einem ruhigen Ort, vielleicht zusammen mit dir trainieren, den Hund loszulassen, an einer langen Wäscheleine, 20-25m lang. Den Hund mal 5m an der langen Leine laufen lassen, mit einem Leckerchen anlocken und so innerhalb von 3 Wochen so pö a pö die Entfernung erhöhen und den Hund immer wieder belohnen.
Denn der Hund hat ja schon sehr viel Geduld bewiesen. Nach dem Training, jedesmal, bekommt Sie eine dicke Praline (oder ... ?), nicht der Hund ;-)).
Ich meine diesen Vorschlag wirklich ernst, denn die Dame braucht einen Ausgleich fürs Loslassen ;-D).
Kommentar von IzusaIzusa 20.10.2011- lach, gute Idee ;-)))
Kommentar von Destiny115Destiny115 21.10.2011Find ich gut. lol ;-))) DH
-
-
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Ich würde meinen Hund, egal wie gut er erzogen sein mag auch niemals an einer Straße frei laufen lassen. Eine Bekannte von mir hat so vor ein paar Wochen erst ihren Hund verloren, der auch eigentlich sehr gut erzogen war(1 JahrHundeschule) - aber wenn auf der anderen Seite eine Mieze sitzt, sieht so ein Hund keinen Traktor mehr kommen.... Ich gehe mit meinem in den Wald oder an den Rhein, da kann er rennen und ich brauche keine Angst zu haben, dass er überfahren wird.
Kommentar von em1990em1990 20.10.2011das ist vollkommen richtig, nur diese frau überreagiert total und verunsichert den hund!
Kommentar von Bieweryorki1Bieweryorki1 20.10.2011Er wird auch nur am Neckar freigelassen. Leider hat er trotz das er ein Beagle ist keinen Jagttrieb, und würde somit nie einem Mietzt hinterher rennen.
Kommentar von AvaninaAvanina 20.10.2011Dann hat sie wohl sehr starke Verlustängste - und die müsste sie therapieren lassen.
Kommentar von Bieweryorki1Bieweryorki1 20.10.2011Hmm.. nunja sie erwähnt oft wie es wäre, wenn er nicht mehr da ist. Was ich total übertrieben fand, war als sie sich über die möglichkeit einer Ausstellung in einem Museum, nach seinem Tod erkundigt hat. Das fand ich auch echt geschmacklos. Immer hin ist er ja noch da! Ich wüsste aber nicht, dass sie was verloren hätte, im Zusammenhang mit möglichen Verlustängsten.
Kommentar von Dackelmann888Dackelmann888 20.10.2011Mein Hund kommt Hier in der Stadt auch nicht von der Leine.
Kommentar von Bieweryorki1Bieweryorki1 21.10.2011Wer redet denn bitte von der Stadt?? die rede ist vom neckarufer!
Kommentar von YarlungTsangpoYarlungTsangpo 21.10.2011DH!!! Sehr wichtiger Aspekt. Keine Erziehung der Welt kann ploetzliche Unberechenbarkeiten neben Strasse oder Bahn eines Hundes je verhindern!
Kommentar von Bieweryorki1Bieweryorki1 25.10.2011@Yarlung: Du hast wohl gerade meine ganzen Beiträge überlesen gell?! Er wird nie an der befahrenen Straße freigelassen, sondern nur AM NECKARUFER! Selbst wenn ein Risko da ist, muss man es ja nach Situation eingehen! Und ich gehe das Risiko lieber an sicheren Stellen ein, als das ich meinen Hund wie eine Memme behandle!
-
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Es ist extrem schwer, wenn ein Hundehalter nach einem schlimmen Hundeerlebnis traumatisiert ist, dem Hundehalter wieder Sicherheit zu geben im Umgang mit dem Hund...
Schlimmstenfalls - oft bei schweren Beissereien mit anderen Hunden - gelingt das zu 100 % nicht mehr...
Auf jedem Fall empfehle ich Einzelbetreuung bei den Spaziergängen durch einen geeigneten Hunde- Verhaltenstrainer. Auch ein sehr erfahrener Hundemensch mit Herz & Verstand, der auch regelnd hilfreich eingreift & korrigiert ist vorstellbar. Laufend kleine Positiverfahrung kann auch beim Hundehalter Traumata abbauen helfen.
Gelingt das nicht ist gezieltes Schleppleine - nach entsprechendem Einüben - allemal besser Für den Hund als ewig kurze Leine zu laufen.
-
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
das ist schwierig - denn dises bekannte scheint wie ein klette an ihrem hund zu haengen- sie ist sicher auch sonst ein kontrollfreak...da kommt man mit worten nicht weiter...ich denke eine schleppleine waere noch moeglich...
-
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Schlag Deiner Bekannten doch mal vor mit einer Schleppleine zu üben . Dabei zieht der Hund eine 10-20 m lange , dünne Leine hinter sich her . Der Hund kann sich entfernen aber Frauchen kann über diese lange Leine jederzeit Einfluß auf ihn nehmen . Probiert es aber bitte nicht an der Straße sondern im Park .
Kommentar von Bieweryorki1Bieweryorki1 20.10.2011Hmmm...also ich weiß ja nicht was da zu üben ist, wenn er doch alles kann. Er muss doch nicht für das Problem das, dass Frauchen hat gerade stehen, in dem er letztendlich doch an die Leine muss. Das möchte ich ehrlich gesagt nicht...Aber Danke:) PS: Er läuft nur am Neckar frei.
Kommentar von Destiny115Destiny115 21.10.2011Das "üben" ist auch mehr auf Frauchen bezogen, denke ich ;-)))
-
-
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
sie sollte vielleicht mal einen psychologen aufsuchen, der ihr hilft das geschehene zu verarbeiten, denn nur daran liegt ihre panik ja! für den hund ist das auch nicht gerade förderlich^^
-
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Der Mensch am Ende der Leine ist das Problem. Nicht der Hund muß beweisen, daß man ihm vertrauen kann, sondern deine Bekannte!
-
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Das meine ich, wenn ich sage, dass manche Leute einfach nicht geeignet sind einen Hund zu halten - selbst wenn der absolut Anfängergeeignet ist. Soll zwar nicht heißen, dass sie den Hund quält, aber sie macht sich und ihren Hund verrückt.
Ganz ehrlich, ich könnte dir garantieren, dass deine Bekannte, wenn sie einen Hund wie meine abbekommen hätte, ihn nach spätestens nem halben Jahr wieder im Tierheim abgegeben hätte oder mein Hund wäre bei ihr vollkommen durchgedreht...
Das Problem liegt nunmal ganz allein bei ihr und solange sie nicht einsieht, dass sie überreagiert, solange sie nicht in der Lage ist sich auch nur ansatzweise in ihren Hund hinein zu versetzen, solange wird das auch nichts werden und die Aussichten dafür sind bei deinen Schilderungen schlecht. Was sonst außer es ihr zu erklären kann man denn machen? Eine Alternative wäre eben noch das mit der Schleppleine, was hier schon öfters empfohlen wurde - nur hätte das eben nichts mit der Ursache des Problems zu tun.
-
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Am besten wäre es in einer Gruppe mit anderen zu laufen, die ebenfalls ihre Hunde frei laufen lassen. Wir haben in Hamburg die Leinenbefreiung und unser Hund läuft immer ohne Leine. Ohne uns quert er keine Straße, und zwar verlässlich und obwohl Rüde, nicht kastriert. Das ist halt einfach eine Erziehungssache. Was man einem so unsicheren Menschen raten kann, weiß ich nicht zu sagen. Diese Unsicherheit wird sich wohl auch in anderen Dingen äußern. Sicherlich ist das eine sehr genaue und/oder chaotische Person in einem, der auch in anderen Dingen etwas mehr Besonnenheit, Vertrauen und Weitsicht gut tun würde.
-
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
trainiere das doch mal mit ihr und dem Hund auf einem geschlossenen Gelände. (Hundeplatz, Garten, ectr.) Sie muss erst langsam vertrauen zu ihm aufbauen. Draussen kann sie eine 10 Meter Schleppleine befestigen, sodas sie hihn immernoch sicher festhalten kann.
-
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Lass doch Deine Bekannte mit ihrem 7-jährigen Hund in Frieden. Sie meint es nicht nur mit dem Hund gut, sondern sie wird alles für den Hund tun, damit es ihm gut geht. Der Hund hat sich auch in den vergangenen Jahren an sie gewöhnt. Beagle sind auch sehr schlaue Hunde und tricksen Deine Bekannte auch aus. Das der Hund anders behandelt wird und lebt als wir es uns im Rahmen einer artgerechten Hundehaltung und Ausbildung wünschen, ist sicher.
Kommentar von Dackelmann888Dackelmann888 20.10.2011Du hast volkommen recht.
Kommentar von taigafeetaigafee 21.10.2011im prinzip würde ich das auch so sehen. aber dass der hund seit jahren nicht von der leine kommt, ist doch sehr traurig.
Kommentar von IzusaIzusa 21.10.2011ein Hundeleben ohne jemals frei toben zu dürfen ist mehr als traurig. Da würde ich mir keinen Hund anschaffen wollen wenn er nur angeleint sein Leben fristen muß;-((.
Kommentar von Bieweryorki1Bieweryorki1 22.10.2011Na also ehrlich was für eine faule Aussage! Sie gibt ihm das beste, an Halsbändern, Leinen ect! Nur leider ist das nicht, was ein Hund braucht Ich zitiere aus Marley & Ich: - Ein Hund hat keine Verwendung für schicke Autos, große Häuser oder Designerklamotten. Ein klatschnasser Stock reicht ihm völlig.
-
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Sie sollte den Hund abgeben. Das arme Tier kriegt noch einen an die Klatsche. Kannst du den nich nehmen?
Kommentar von Destiny115Destiny115 21.10.2011Tanzcafe: Super. Frauchen macht sich zuviel Sorgen und dafür soll der Hund abgeschoben werden. Kommen Kinder bei Dir auch sofort ins Heim, wenn Du mal Probleme mit ihnen hast? Daumen runter!
Kommentar von user1192user1192 21.10.2011Destiny115: Super! Nicht gelesen oder nicht gecheckt! Er soll zu einem besseren Herrchen! Und ich habe keine Kinder und will keine, weil ich keinen Bock auf den Terz habe!
-
Gegen Schreckschrauben kann mann keinen Hund Impfen.Soll Sie den Hund an der Leine behalten solange Sie sie Hysterisch reagiert.Sie macht den Hund doch damit. Verrückt. Krass gesagt ,muß aber so sein.
-
Antwort von alena1997 20.10.2011
Also ich kenne mich mit hunderassen nicht aus. Ein Beagle ist doch eigentlich nicht agressiv und beißt ja keine Menschen oder so. Desshalb denke ich , dass es keinen Grund gibt den Hund zu quellen und ihm seine Freiheit entziehen. Vielleicht muss ein Profi mit deiner Freundin reden und ihr das erklären.
Kommentar von Destiny115Destiny115 21.10.2011Na toll. Dann lassen wir den Hund mal eben unkontrolliert über die Strassen sausen, damit er seine "Freiheit"hat. Problem leider nicht erkannt, alena
Das mit dem Eingezäunten Gelände haben wir schon probiert...aussichtslos! Sie klappert erstmal den Zaun des Hundeplatzes ab, ob da nich ein Loch ist, durch das er durchschlupfen kann, und sobald er hinter einem gebüsch verschwindet, um sein geschäft zu erledigen ect., muss sie ihm hinterher rennen, um ihn immer im Blick zu haben...
dann würde ich sagen, deine bekannte hat, sorry, daß ich das nu sagen muß, einen ander klatsche.
empfiel ihr eine wirklich gute hundeschule und vor allem einen psychotherapeuten oder psychologen.
ich denke nicht, daß das problem alleine durch dieses eine erlebnis ausgelöst wurde, ich denke, da war schon viel früher etwas im argen und seid dem erlebnis projeziert sie ihre ängste über den hund.
ich denke nicht, daß man da etwas tun kann, wenn sie nicht einsichtig wird. ganz davon ab, daß diese einsicht wharscheinlich nicht von alleine kommen wird.
dh, ordrana!
Manche leute sind beratungsresistent. zum glück kann ein beagle viel aushalten.
wie gesagt, außer rütter schauen und bücher lesen kann ich leider nicht helfen.
hat die dame schon mal einen hund verloren "gestorben" oder "überfahren" worden.
manche haben dann irgendwie ein drauma.
Nein nicht das ich wüsste.. Sie sieht ihren Hund als ihr Kind, da sie selber keine bekommen kann. Wahrscheinlich ist sie der Meinung sie muss ihn beschützen. Ich werde es erst mal selbst versuchen, ihr zu helfen, und wenn das nicht klappt, werde ich sich zu anderen Dingen bewegen. Denn meiner Meinung nach hat das auc nichts mit Artgerecht zutun.
Es ist wohl sehr gut, dass sie keine Menschenkinder bekommen kann - denn auch die muss man irgendwann "von der Leine lassen"....