Hallo,
Meine 14 Jährige Tochter hat schon seit sie klein ist sehr große Angst vor dem Tod. Ich rede sehr viel mit ihr darüber, aber leider kann ich ihr dabei auch nicht helfen (nach ihrer meinung). Zurzeit lässt sie mich gar nicht mehr an dieses Thema ran.. Sie möchte nicht mehr mit mir darüber sprechen.. Mit keinem! Sie weint Nachts oft und hat solche Angst das sie zittert und nervös wird...
Zum Psychologen möchte sie auf garkeinemfall.... Was ich aber in der Situation besser finden würde!
Was kann man da den noch machen? außer Psychologe?
Liebe Grüße

Grüß Dich!
Erstmal - auch wenn das jetzt vermutlich komisch klingt: Ich finde es großartig, dass sich Deine Tochter mit diesem Thema auseinandersetzt. Auch wenn es ihr große Angst bereitet, so wird sie diese doch überwinden und danach von ihrer Beschäftigung mit dem Thema zehren.
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Das Buch klingt nicht schlecht, vielleicht magst Du es durch ein Buch der schweizer Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross ergänzen. "Über den Tod und das Leben danach" ist vielleicht ganz interessant.
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Ich denke ebenso wie Du, dass es für Deine Tochter wichtig wäre, mit jemandem über ihre Gedanken zu reden. Ich weiß nicht, ob ihr ein bisschen Kontakt zur Kirche habt - ein Gemeindereferent, Pastoralreferen, Pfarrer oder ähnliches wären sicherlich gerne bereit, über das Thema mit ihr zu sprechen. Auch dann, wenn ihr nicht kirchlich gebunden seid.
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Alles Gute,
Baiana

Hast Du irgendeine Idee, woher das kommen könnte? Ist jemand bei Euch in der Familie gestorben, ist in der Schule mglw der Grufti-Wahn Trend, oder was auch immer. Wichtig ist hier der Sache auf den Grund zu gehen, das kommt ja nicht aus heiterm Himmel.
Versuch nochmal den Psychologen, erklär ihr vielleicht einfach , daß Du Dir große Sorgen machst und mit der Situation überfordert bist. Und ob sie nicht Dir auch helfen könnte indem sie mitkommt, wenn Du zum Therpeuten gehst. So eine Art Partnerschaftsberatung.
Versuch auf jeden Fall unbedingt sie ernst zu nehmen und zeig ihr auch ruhig das Du Probleme hast.
du MUSST mit ihr zum psychologen, anders geht das garnicht.
wenn sie nicht hinwill, muss er halt einfach mal dasein wenn sie nach hause kommt,
immer die ursache finden, nicht das symptom bekämpfen (medikamente sollten die letzte lösung sein)
kannst du dir denn vorstellen warum das so ist? ist in ihrer entwicklungsphase jemand verstorben?
Nur ihr Opa aber das ist ein paar jahre her...
Wie lange ist das mit ihrem Opa her?
Hatte sie viel Kontakt mit ihm?
4 Jahre.. Nein nicht viel, ich denke auch das es nicht daran liegt!
Das wird der Auslöser sein. Sie hat das nicht richtig verarbeitet. Hat sich bestimmt damals gefragt was nun mit ihm passiert.
heureka47 am 9. Juli 2009 13:27 Du solltest nicht versuchen, anderen Menschen etwas einzureden, was aus deiner Sicht so sein KÖNNTE. Es hilft nicht - eher das Gegenteil. Es gibt unzählige Möglichkeiten für Ursachen für das beschriebene Phänomen. Ich bin seit 21 Jahren mit dem Thema psychische Störungen konfrontiert und seit 14 Jahren aktiv in der Selbsthilfebewegung Psychiatrie-Erfahrener. Es gibt Möglichkeiten der Traumatisierung, von denen weder die Kinder noch die Eltern noch irgendwelche anderen Menschen wissen können.

Das Kardinalproblem scheint weniger der Tod zu sein, sondern die ANGST. Wenn man angstanfällig ist, dann sucht sich diese Anfälligkeit geradezu die Objekte, vor denen man Angst haben kann. Ich würde jetzt also weniger versuchen, das Phänomen "Tod" zu relativieren / erklären, sondern die Ursachen der Angst und Angstanfälligkeit angehen.
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Ich habe gelernt, über den Tellerrand der üblichen wissenschaftlichen / psychologischen Kategorien hinauszuschauen und sehe Angst als Signal für Mangel an Liebe / Lebensenergie. Auch die begleitenden Symptome, die du beschreibst, bestätigen das.
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Unter meinen Tipps hier bei GF - zu finden über mein Profil - findest du einige, die sich darauf beziehen, z.B. "Streß", "Angst", "Liebe", "Lebens-Energie" und "Was Kinder für ihre Entwicklung brauchen". Schau mal hinein. Es könnte helfen.
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Ich würde u.a. auch empfehlen, mal mit einem Systemtherapeuten Kontakt zu suchen. Ich halte viel von Klaus Mücke, Öko-Systeme-Verlag, Potsdam.

Guck Dir mal die erste Antwort auf diese Frage an, vielleicht hilft dieses Buch - es scheint sehr praxisorientiert zu sein:
http://www.gutefrage.net/frage/kennt-jemand-einen-guten-selbsthilfe-ratgeber-ueb...
Wenn sie nicht zum Psychologen will, sollst Du sie nicht zwingen. Aber sie soll selbst darüber nachdenken, was diese tiefe Angst (die ja absolut verständlich ist, aber überwunden werden sollte) in ihr ausgelöst hat.
ich kann eine therapie empfehlen wenn sie es nicht selber schafft.verhaltenstherapie.muss sie aber definitiv selber wollen. ich denke jeder setzt sich früher oder später mit dem thema tod auseinander und wenn man sich dieser angst mal stellt ist das leben viel leichter, so blöd es sich anhört, denn die angst vor dem tod baut einfach viele weitere ängste auf.vielleicht kaufst du ihr wirklich ein wenig fachliteratur, drin rumblättern wird sie in jedem fall.
du kannst ja mal mit einem psychologen reden und ihm das Problem schildern, eventuell weiß er, was zu tun ist, aber dann muss sie ja nicht dorthin gehen.
Mit 14 darf sie auch noch Angst haben,hatte ich auch und sicher auch viele andere in dem Alter. Im Laufe ihres Lebensalters wird sie sicherlich noch öfter mit dem Tod konfrontiert.Und je reifer man wird umso abgeklärter geht man dieses Thema an.Gib ihr Zeit.Auch sie wird verstehen,daß der Tod zum Leben gehört.Alles Gute Euch Beiden.
was ist so schlimm an einem psychologen?! immerhin hat er keine spritzen zu vergeben. doktere an dem problem nicht selber rum, sondern gib es in professionelle hände.
Ich möchte sie gerne zum Psychologen schicken aber sie weigert sich strikt dagegen!
vielleicht solltest DU besser lesen: professionelle hilfe wird abgelehnt, man will es selber "machen". das nenne ich "rumdoktorn". an die mutter: in ihrem bisherigen leben hast du sie oft genug zum arzt schleppen müssen, da schaffst du den psychologen auch!
JackySmith am 8. Juli 2009 18:15 Vielleicht solltest du besser lesen. Pilcher123 zieht einen Psychologen in Betracht, aber ihre Tochter weigert sich. Von rum doktern kann auch keine Rede sein.
Nach dem überraschenden Tod meines Onkels hatte mein 10 jähriger Sohn auch Panik vor dem Tod.
Ich habe ihm erklärt, dass wir nur eine befristete Zeit hier auf der Erde haben. Das wir diese Zeit hier sinnvoll nutzen müssen um uns dann später im Leben nach dem Tod wiederzusehen. Ich habe ihm erklärt, dass wir uns dort dann sehen werden. Das wir wieder die gleich Familie sind. Das ich da sein werde wenn er mal alt ist und sein Leben gelebt hat und sterben wird um ihn abzuholen. Das er vor nichts Angst haben muss. Eine zeitlang musste ich es jeden Tag wieder mit ihm darüber reden und plötzlich war es weg.
Ich würde versuchen herauszufinden, seit wann genau sie diese Angst hat. Was dazu geführt hat.
Vielleicht hilft es, gemeinsam einen Film anzuschauen, der in gewisser Weise den Tod bzw. das, was danach kommt, in "schöner" und angenehmer Weise darstellt? Mir fällt spontan der bayerische Himmel beim "Brandner Kaspar" ein...

hatt sei angst vorm tot oder won sterben
Sie hat angst davor einfach nicht mehr zu Leben, nicht mehr auf der Welt zu sein etc. Alle leute die sie Lieb hat hinter sich zu lassen...
JackySmith am 8. Juli 2009 18:13 Warum versteht nur keiner, dass man auch Angst vor dem Tod selbst haben kann? Es geht nicht immer nur um die Schmerzen beim Sterben.

Der Himmel ist nur einen Schritt entfernt von Paul Meek kaufen.... http://www.paulmeek.de/
Danke.

Wieso redet ihr ständig über den Tod? Da muß sie ja Angst bekommen. Laß es doch einfach mal eine Zeit lang ruhen! Jedes Kind, und nicht nur die hat Angst davor!!!
Nein, sie ist ja immer zu mir gekommen damit,... Jetzt höre ich sie Nacht oft weinen und ich rede dan mit ihr aber so genau, dass sie noch mehr angst bekommt mache ich das nicht!
JackySmith am 8. Juli 2009 18:10 Aber Kinder setzten sich auch besonders mit dem Tod auseinander. Mehr als Erwachsene. Hatte als Kind bei weitem mehr Angst vor dem Tod als heute. Und mit mir hat keiner wirklich über den Tod gesprochen.
Aber bei ihr ist es nicht mehr normal, sie weint nachts oft, bekommt panische reaktionen (zittern, herzklopfen, schlecht luft) Ich mache mir da ernsthaft sorgen!
issie am 8. Juli 2009 18:16 Vielleicht hat sie auch andere Probleme und probiert davon abzulenken. 14 is ja mitunter ein nicht so ganz einfaches Alter....?
JackySmith am 8. Juli 2009 18:17 Diese Reaktionen kenne ich und ich erinner mich auch nur sehr ungern daran zurück. Ich verstehe, dass du dir Sorgen machst. Würde ich auch machen.
Vllt hätte es geholfen, wenn du sie nicht auf den Tod angepsrochen hättest? Aber gut- wovor hat sie denn jetzt genau Angst?
Du hast was falsch verstanden... Ich habe sie nicht darauf angesprochen, sie ist damals zu mir gekommen und meint das sie solche angst vor dem Tod hat! Ich habe mit ihr lange viele Stunden schon mit ihr darüber geredet, dass sie keine Angst haben brauch. etc,
Oh, das tut mir Leid...
issie am 8. Juli 2009 18:13 Tut mir leid, aber je mehr du von diesem Thema erzählst, desto mehr Angst muß sie doch bekommen. Mit 14 is sie ja auch schon so schlau, das sie weiß, das kein Mensch weiß, was nach dem Tod ist. Und das immerwieder zu hören kann sie nicht beruhigen! Noch ein Tip: Beim Bestatter(sorry) gibt es z.B. Infomaterial, wie man mit Kindern darüber reden soll und wo es evt. noch Hilfe gibt. Frag doch mal nach???
heureka47 am 9. Juli 2009 13:31 Das "Wissen" scheint mir weniger wichtig, als das, was man GLAUBEN kann. Gerade Kinder sind noch wenig aufnahmefähig für rationale, gar "wissenschaftliche" Sichtweisen und Argumente. Es kann ihnen aber durchaus Sicherheit und Vertrauen und Lebensmut geben, wenn sie von anderen Personen hören, die - z.B. an ein Weiterexistieren nach dem "Tod" - glauben; in welcher Form auch immer.
Hmmmh... Schwierig. Ich würde einfach mit Ihr zum Psychologen gehen. Und wenn du Sie zwingen must. später, wird sie dir dankbar sein.
heureka47 am 9. Juli 2009 13:28 Klingt nicht sehr kompetent, was du da empfiehlst...
Habe was vergessen... Ich habe dieses buch im internet mal gefunden und dachte mir ob es gut ist, wenn ich es ihr einmal kaufe??
http://www.amazon.de/Die-Angst-vor-dem-Sterben/dp/3532623439/ref=sr11?ie=UTF8&s=books&qid=1246629401&sr=1-1
erweh am 8. Juli 2009 18:06 Glaube ich nicht.
würd ich auch nicht, evtl. erst später, wenn sie reifer ist.
issie am 8. Juli 2009 18:20 Das Buch haben wir zuhause, is aber eigentlich für noch jüngere http://www.amazon.de/was-kommt-dann-Das-Kinderbuch/dp/3895651109/ref=sr14?ie=UTF8&s=books&qid=1247069872&sr=1-4
Ich denke, dass "Du brauchst doch keine Angst zu haben" ihr tatsächlich nicht weiterhilft. Der Tod ist die große Unbekannte - vielleicht hilft ihr Aufklärung: Wie ist das eigentlich mit dem Bestatten, wie reagieren andere Kulturen auf den Tod usw. Dafür (auch wenn es ein bisschen anspruchsvoll für eine 14 jährige ist) kann ich Dir von Philippe Ariès "Geschichte des Todes" empfehlen. Das ist das Standardwerk zum Thema, geht wenig auf die Gedanken zum Tod und Ängste ein, sondern auf gut 800 Seiten zur Kulturgeschichte, gesellschaftlichem Umgang mit Tod und Sterben usw. ein. Es ist gut geschrieben, man muss es nicht am Stück lesen, sondern kann beliebig hin und her springen, je nach Interesse.
So hat sie endlich Informationen und muss sich nicht an ihren panischen Vorstellungen, die sich immer höher schaukeln, festhalten. Außerdem kann sie dann auch konkretere Fragen stellen - und die Angst ist nicht mehr auf etwas so unglaublich Difuses wie den Tod gerichtet. :-)
Dankeschön ich werde ihr das Buch einmal besorgen. :-)
Hier ist das Inhaltsverzeichnis. http://www.gbv.de/du/services/agi/4CB5E3F99E4849BEC125707300515928/000A092296
Wenn ich es so lese, dann kann es für eine 14jährige wirklich schwer sein. Aber wie gesagt: alles ist eh nicht interessant für sie.
:-)