Frage von Secretmary, 61

Panikattacken, Zwangsgedanken?

Hallo ihr lieben, Kurze Info : w,19ja - seit März 14 in psychologischer Behandlung. Panikattacken Verhaltenstherapie ohne Medikamente - seit August bis November angstfrei - nach 4 Wochen schmerzen, Arzt besuche etc. wegen verschlechtertem Gesundheitszustand im November Diagnose endometriose bis dahin länger Krankenhausaufenthalt - Montag letzte Woche 3,5 ständige OP Eierstock , Gebärmutter , Bauchfell mit Vollnarkose. Anschließend nachhause.

Nun zu jetzt ,

Es ist einfach so, dass mich meine Gedanken irgendwie verfolgen, dass ich beschließe, mir selbst was anzutun. Das schlimme daran ist, dass ich das gar nicht möchte. Ich war doch nie so und liebe mein Leben! Ich hab einfach Angst davor, dass ich die Kontrolle über mich verliere und mich quasi im Affekt umbringe was total schlimm für mich ist....
Wenns mir gut geht,wie vorhin kann ich diese Gedankengänge selbst gar nicht nachvollziehen, weil ich dann das Leben so wahnsinnig schön finde und mir all das selbst absurd vorkommt. Es ist ja noch nicht mal so, dass ich das nicht mehr möchte usw. Das ist ja gerade das schlimme. Und dann sehe ich mich wieder irgendwo stehen und dann bricht auch schon die Angst aus! Ich hatte noch nie konkrete Selbstmordpläne, nur allein die Gedanken, dass ich daran gerade verzweifeln könnte sind schrecklich, weil ich das doch alles gar nicht möchte. Habe doch eine wundervolle Familie, ich bin gesund, und die besten Freunde.... ich versteh nicht, wie ich so denken kann..das macht mir solche Angst! Im Wechsel kommen dann auch visionen, wie ich meinen freund bspsweise töten könnte , oder mir sehr wichtige Personen und ich schreckliche angst habe, es wirklich zu tun. ich traute mich gar nicht mehr, ein messer od ähnliches anzugreifen! es war furchtbar!! :-( und dann die Angst , dass ich mich selber umbringen könnte...bei mir wechselt sich das ab.

Das ganze ist seit Mittwoch, 2 Tage nach der OP und einem schlechten Albtraum. War seit dem 2 x bei meinem Psychologen. Er sagt, dass das an den Problemen liegt , weswegen ich die PA hatte. " Gedanken, heißt nicht handeln" sagt er immer. Habe ihn darauf angesprochen in eine Klinik zu gehen , oder Medikamente zu nehmen, weil ich denke ich werde wahnsinnig.Er schmunzelte leicht und meinte, ich sei so ein sensibler und ängstlicher lieber Mensch,dass ich das ohne Medikamente und Aufenthalt schaffen werde und wir das ganz schnell in den Griff kriegen und ich sowas nie machen würde. Er meinte sogar,für einen Aufenthalt müsste ich ihm deutlich tiefgründigere Gedanken sagen und hat mich dann mit dem Satz verlassen, " bis in eine Woche, packen sie ihre Tasche und gehen ein paar Tage von zuhause weg, um endlich mal zur Ruhe zu kommen "

Kurz dazu:meine Mutter kontrolliert und engt mich permanent ein,dass war einer der Gründe für die PA. Aber dennoch habe ich irgendwie die Gedanken und sie gehen nicht weg. Obwohl ich das doch alles gar nicht will und quasi Angst vor dieser Angst habe Was soll ich tun?:(

Antwort
von jos92, 24

dein Arzt hat vollkommen recht. du bist nicht verrückt oder sonst was. viele menschen haben solche Gedanken und vergessen das ganz schnell wieder. du bist ein wirklich sensibler Mensch und deswegen denkst du darüber ständig nach wie du nur so schreckliche Gedanken haben könntest du steigerst dich echt in was rein.

mach dir keine sorgen :)
du bist vollkommen normal

Antwort
von StefanGisiger, 39

Rede mit deiner Mutter über dein Problem, vielleicht versteht sie dich.Ansonsten mit dem Arzt reden, der kann dir sicher helfen.  

Und dein Arzt hat recht, denken heisst nicht handeln. Wenn du es nicht willst wirst du es nicht tun.

Kommentar von Secretmary ,

Spreche mit jedem sehr offen darüber. Meine Familie und meine Freunde wissen Bescheid. Ich möchte das alles gar nicht. Ich habe nur wahnsinnige Angst sowas zu tun. 😣 Habe mich auch eigenständig damit konfrontiert und bestimmt Situationen durchgeführt im beisam meiner Familie. Aber ich könnte mir sowas nie antun weil ich wahnsinnige Angst davor habe. Komische Situation. Aber ich danke dir für deine Antwort 

Antwort
von Secretmary, 31

Was ich noch hinzufügen möchte : 

Ich bin seit 1 Jahr Ausbildungsplatzsuchend, bekomme nur Absagen trotz Fachabitur. Mein Psychologe sagt ich bräuchte endlich ein geregeltes Leben , Strukturen und einen Ablauf. Damit ich gar nicht mehr soviel Zeit habe mich mit mir selbst zu beschäftigen. Wahrscheinlich hat er recht :/ 

Kommentar von StefanGisiger ,

Beschäftige dich neben dem Suchen der Stelle. Du könntest malen oder ein Buch schreiben, irgendetwas was dich beschäftigt. Bei der Jobsuche wünsche ich dir viel Glück, niemals aufgeben!

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