Alex247 am 17.05.2009 um 1:11 Uhr
hatte das schon mal jemand von Euch und wenn ja, wie seid ihr damit umgegangen?
ich bekämpfe sie. ...rede mir ein, dass ich mir den ganzen Mist nur einbilde (so ist es ja auch). Ich gehe nicht mit leerem Magen aus dem Haus (sonst könnte ja m ein Kreislauf...) Wenn ich merke, da kommt was, beiße ich in einen Apfel, trinke was, oder zwicke mich - das alles lenkt ab... Das Rezept für ein Medikament habe ich weggeworfen - ich will es ohne schaffen!
Wenn es Dein Leben beeinträchtigt, bleibt Dir nichts anderes übrig, als sich professionelle Hilfe zu holen. Stichwort: Psychosomatische Klinik. G
Alex247 am 17. Mai 2009 01:24 Ich gehe schon zum Psychologen aber das bringt fast nix. Die Sprüche von ihm sind so vorhersehbar. Das bringt mir in Bezug auf die Panikattacken nichts
Wenn ich nicht will, gibt's auch keine Besserung.. Oder...?
kiiwii am 17. Mai 2009 01:51 So einfach kannst du das nicht sagen! Ich habe den deutlichen Eindruck, dass Alex echt leidet! Die Chemie zw. Psychologen und Patient muß unbedingt stimmen!
Alex247 am 17. Mai 2009 01:53 natürlich will ich, dass mir geholfen wird! aber ein psychologe ist kein allround heiler. er hat eine spezielle ausbildung und einen bestimmten schwerpunkt und kann mir eher helfen, die ursachen zu ergründen, aber bis dahin muss ich ja irgendwie lernen, damit umzugehen
kiiwii am 17. Mai 2009 02:58 Die Ungeduld ist weiterer, kontraproduktiver Streß
Ich stimme dir zwar zu, gebe aber zu bedenken, dass so eine Erkrankung handlungsunfähig machen kann. Insofern hat Alex247 vollkommen recht: Er/Sie muss damit umgehen können, irgendwie, auch vor oder ohne Heilung.
Ist denn dein Psychologe auf diese Problematik spezialisiert? Bitte nicht blauäugig sein. Neben Zwangsstörungen gehören Phobien zu den hartnäckigsten psychischen Erkrankungen, und deine scheint mir, wie ich unten bereits erwähnte, eine der ganz gemeinen Versionen zu sein.
Noch einmal: Ich sprach von einer Klinik, NICHT dem Psychokram für eine Stunde pro Woche!! In einer Klinik bist Du a) von zu Hause weg, b) es gibt auch andere wie Dich, c) und man beschäftigt sich mit Dir (mindestens 5..6 Std) die Woche. Aber das ist eigentlich nicht der Knackpunkt: Wichtig ist, dass Du erkennst, dass Du NICHT der/die einzige bist auf dieser Welt mit 'Deinen' Problemen. G
tief einatmen dann gehts
Du hattest noch nie eine...
kiiwii am 17. Mai 2009 01:45 Das scheint mir auch so. Das ist echt ein bißchen platt

meine mutter bekommt manchmal angstzustände seit der schwangerschaft...ich weiss nich ob das genau das selbe ist aber dann bekommt sie schweissausbrüche und sowas...sie fühlt sich nich sicher wenn sie ihre tropfen nich dabei hat
Alex247 am 17. Mai 2009 01:14 ich bekomme dann Herzrasen und Todesangst. Hätte auch gerne solche Tropfen;-)

Nimm eine Tüte ,und dann tief ein und ausatmen(eine Papertüte)
Ja kenne ich, kommen 2-3 mal im Jahr in der Nacht. Meine Vermutumg: Extrem niedriger Puls und Blutdruck (bin leistungsorientierter Hobby-Ausdauersportler). Mein Rezept: Sofort 50 Liegestütze. Dann wieder zurück ins Bett. Bewegung oder Yoga sind gesünder als Medikamente!!
Alex247 am 17. Mai 2009 01:40 aber wenn ich angst habe, einen herzinfarkt zu kriegen (und diese angst ist bei mir immer der auslöser) will ich mich am liebsten gar nicht bewegen
Das geht mir ja genauso! Ich glaube darüber hinaus auch noch, dass der Atem zum Stillstand kommen wird....Aber ich ZWINGE mich eben zur Aktion.

Wenn so was kommt, besser gesagt kam, habe ich früher dagegen gekämpft.
Und die Attacken wurden stärker.
Dann habe ich angefangen, sie freundlich zu betrachten. Sie wollten mir ja vielleicht etwas sagen?
Das ist den Attacken nicht so gut bekommen und ich merkte, dass es nur mein Verstand war, der sich so wichtig machen wollte und mir einen Haufen Zeug erzählte.
Je mehr ich die Attacken einlud und ihnen zuhören wollte, desto seltener kamen sie.
Offenbar sind sie jetzt bei dir? Behandle sie so, wie ich es tat... Sie haben keine Lust, sich zu äußern, sie hauen einfach ab
Alex247 am 17. Mai 2009 01:38 Ich habe auch gehört, dass es gut ist, sie einfach kommen zu lassen und sie nicht immer zu unterdrücken. aber ich habe einfach solche angst davor, das zuzulassen. ich habe ansgt, dass ich dann wieder hyperventiliere und zusammenbreche und bewusstlos werde
kiiwii am 17. Mai 2009 01:42 Das solltest du wirklich vermeiden, weil es die Situation eher erschwert. Steh dazu, dass die Lage im Moment so ist, akzeptier es vorläufig, rechne bewußt damit, dass es wiederkommen kann und nimm dir vor, wie du dann darauf reagieren kannst (sh. auch meine Antwort)

Kannst du dir vorstellen, dass dem ein bestimmtes Problem zugrundeliegt? Wenn ja, mußt Du das bearbeiten. Wenn dein Psychologe dir nicht zusagt, ist er nicht der passende für dich, du brauchst einen neuen. Hatte auch mal eine Pankiattacke und habe während einer Autofahrt den Notarzt gerufen, weil ich dachte, ich bekäme einen Herzinfarkt und würde verunglücken. Beim Check im Krankenhaus kam nichts raus, alles ok, vor allem das Herz. Das solltest du auch untersuchen lassen, zu deiner Beruhigung. Ich hatte damals eine konkete Drucksituation, die ich beenden mußte. Das war sicher der Auslöser. Wenn es dann wiederkommt, kannst du dir immerhin sagen, dass es "nur" die P-Attacke ist und dich zur Ruhe zwingen, so als stünde jemand neben dir, der dich mit Worten beruhigt.
Alex247 am 17. Mai 2009 01:44 Mein Psychologe sagt mir schon zu, ich fühle mich sehr wohl bei ihm und er hilft mir mit vielem. aber da er eher analytisch fundiert arbeitet und kein verhaltenstherapeut ist, kann er mir damit nicht groß helfen. natürlich versuchen wir, gemeinsam dahinter zu kommen, wo meine panikattacken herkommen. aber konkret in der situation ist mir damit nicht geholfen. bei mir war es genauso: dachte, ich kriege einen herzinfarkt und war deswegen in der notaufnahme. wenn ich nur jemanden hätte, der mich dann beruhigt, aber ich will meine eltern nicht belasten. am liebsten hätte ich, dass mein vater mich dann tröstet und beruhigt wenn es wieder kommt
kiiwii am 17. Mai 2009 01:54 Guter Ansatz! Du sagst gerade ganz genau, was dir helfen könnte! Sprich mit deinen Eltern, dafür sind sie da! - Wer würde da nicht helfen wollen?! Ich gehe mal davon aus, ihr habt ein normales Verhältnis. Faß Mut und schütte dein Herz aus.
Sacht mal, Kinder, wovon sprecht ihr? Ihr redet hier von relativ harmlosen Angstzuständen. Was hat das mit "Panikattacken" zu tun? Und was will der/die Fragende bitte genau unter "Panikattacke" verstanden wissen?
Alex247 am 17. Mai 2009 12:27 Ah ja, und das kannst Du so beurteilen? Wenn ich denke, dass ich sterbe, kaum noch gehen kann und hyperventiliere, am ganzen Leib zittere und in die Notaufnahme komme, und mir das alles nur einbilde ist das also ein relativ harmloser Angstzustand? Kannst Du mir dann bitte Mal erklären, was eine Panikattacke ist? Noch was: Du solltest Dir mal diesen arroganten, herablassenden Ton abgewöhnen.
Nicht, wo er passt - und du warst damit nicht gemeint, im Gegenteil. Sei bitte beruhigt, die Antworten gingen mir massiv auf den Geist, und zwar weil ich der Ansicht war, dass deine Frage nicht so lapidar abgetan werden sollte. Vielleicht magst du ja doch noch ein bisschen genauer darauf eingehen, welche Form von Panikattacken du meinst. Sollte ich eine Antwort haben, wirst du sie bekommen. Definitiv ohne arroganten Ton.
Korrektur: Manche Antworten gingen mir auf den Geist.
Entschuldige, etwas näher bist du ja schon darauf eingegangen. Für mich, aber ich bin nur ein halb gebildeter Laie, hört sich das nach einer Angststörung der ganz gemeinen Art an. Eine Angststörung ohne bekannten Auslöser. Ich weiß nicht, wo du wohnst, aber versuch doch mal, über Google einen Spezialisten in deiner Nähe oder eine psychosomatische Fachklinik mit passender Spezialisierung zu finden (in so einer Klinik ist auch eine Kur möglich, und sie hat den Vorteil, dass du fern vom Alltagsleben Zeit bekommst, zu dir zu finden und dich in Ruhe mit deinen Problemen zu befassen). Wirklich, ich weiß, ich kann giftig sein, aber ich nehme solche Dinge ernst. Alles Gute.
Alex247 am 17. Mai 2009 13:31 Okay, Entschuldigung angenommen und danke für Deinen Rat:-)
Tut mir leid, dass ich offenbar ein Missverständnis provoziert habe. Dir wünsche ich alles Gute. Hoffentlich findest du einen Weg für dich.
SE
Google mal "somatic-experiencing e.V." Da Deine Panikattacken sicher die Folge eines eines Traumas sind. (Wenn sich keine körperlichen Ursachen finden lassen.) Dies ist eine sehr effektive und sanfte Methode zum lösen von Schock-Traumatas und den sich daraus ergebenden Symptomen. Hat mir selber geholfen und nachdem ich die Ausbildung zum SE- Praktitioner gemacht habe , arbeite ich schon 3 Jahre mit erstaunlichen Erfolgen. Zum Teil lassen sich mit dieser Methode innerhalb einer/oder ein paar Stunden Traumasymptome lösen,(bei emotionalen Traumata kann es erfahrungsgemäß länger dauern) ohne durch belastende Gespräche retraumatisiert zu werden. Es ist sogar möglich ohne "erinnerbare Ursache" zu arbeiten.
Viel Glück! Dein Körper weiß den Weg aus dem Trauma. Hab Vertrauen! luckylife

Ganz ehrlich, ich hab oft welche und weis bis heute nicht wie ich diese scheiß teile loswerde>.< Meist bekomm ich die wenn ich Streit oder Stress mit meiner Freundin hab, da hab ich dann so panische Angst das ich sie verliere das ich kaum mehr Luft bekomme, alles beginnt sich zu drehen, ich kann nicht mehr klar denken. Einfach schrecklich, ich lauf dann immer hin und her, damit kann ich mich recht gut beruhigen. Dann red ich mir ein das wird alles wieder, man kann drüber reden und sowas. Du kannst ja mal auf die Seite schauen: www.panik-attacken.de Die find ich ganz nützlich. LG
hallo. ich habe panikattaken schon seit über 10 jahren. nehme ein gutes medikament ei das hilft mir
Ich nehme auch gerne, aber ich hätte schon gerne welche. Ich sage mir dann auch immer, dass ich mir alles nur einbilde und versuche, mir abzulenken. Aber ein Restzweifel bleibt immer, dass die Ärzte was übersehen haben und ich doch kurz vor dem Herzinfarkt stehe