Frage von MonaxD, 9

"Panikattacken" bei "Essstörung"?

ok, bevor ich jetzt irgendeine Standardantwort schreibt, lest bitte erst mal den ganzen Text durch :). Hier geht es nämlich weder um eine normale Essstörung noch um normale Panikattacken. Aber ich wusste nicht wie ich es anders beschreiben soll. Ok es geht los. Es ging los als ich noch ein kleines Kind war. Ich hatte immer Probleme einzuschätzen wie viel ich wirklich essen konnte und was ich in einem Restaurant bestellen soll, damit ich dann nicht später zu viel esse und mich davon wieder übergeben muss. Und seit meiner Kindheit konnte ich das Essen gehen auch nicht wirklich genießen. Doch vor zwei Jahren ist es schlimmer geworden. Viel schlimmer. Ich weiß nicht genau wie ich es erklären soll, aber wir waren in einem Restaurant und das Essen war schon bestellt. Plötzlich hatte ich so große Angst davor, dass ich es nicht aufessen kann, dass mir kotzübel geworden ist. Ich bin dann (das ist meine Standardreaktion bei Übelkeit) auf die Toilette gegangen und habe versucht mich zu beruhigen (was auch relativ gut funktioniert hat). Danach konnte ich ohne Probleme anfangen meine Spätzle zu essen. Damals habe ich mir dabei noch nichts gedacht, aber seit dem ist es bei jedem Restaurantsbesuch aufgetreten. Und nicht nur da. Auf Feiern. Auf Geburtstagen (auch meinen eigenen), vor,während und nach dem Flug nach Malta. Vor der Busfahrt nach England. Vor zwei Jahren war es so schlimm, dass ich Angst hatte wieder in die Schule zu gehen. Falls ihr denkt, das hat irgendwas mit meinem Körper zu tun... wir haben schon alles mehrfach abgecheckt. Es ist mir klar, dass das Problem daran liegt, dass ich schon immer Probleme mit dem Essen hatte und ich weiß auch dass dieses Problem wahrscheinlich niemals komplett weggehen wird, aber ich möchte trotzdem ein normales Leben führen ohne Angst zu haben, dass mir ständig schlecht wird. Momentan habe ich es wieder sehr gut unter Kontrolle, doch ich habe für meinen 18. Geburtstag eine große Feier geplant mit über 30 Leuten die eingeladen wurden. Die Vorbereitungen werden nicht alle von mir gemacht, dh ich bekomme Unterstützung aber ich weiß ganz sicher, dass falls ich nicht bald irgendetwas dagegen unternehme ich diese Feier wieder absagen muss. Und das ist eigentlich nicht unmöglich. Nochmal ein paar Sachen die vielleicht noch unklar sind. Es hilft nicht davor den ganzen Tag nichts zu essen. Ich möchte nicht zum Psychater und die einzige Möglichkeit, dass es mir wieder besser geht ist dass ich mich ablenke, indem ich mit Freunden rede oder irgendwas anderes mache (was während den Vorbereitungen wohl nicht möglich sein wird). Ich habe schon einen ziemlich guten Plan ausgearbeitet, dass ich am Tag der Feier selber relativ wenig machen muss und so nicht viel Stress haben werde. Aber trotzdem wird es wohl kaum möglich sein, dass ich gar nicht an die Party denke. Ich hoffe ihr könnt mein Problem verstehen und könnt mir ein bisschen helfen :)

Antwort
von robi187, 8

verstehen schon? soweit dies möglich ist?

jede esssucht ist einmalig in seiner art? und doch gibt es vieles das gleich ist?

so das viele denken ans essen oder nicht essen das schon zwangshaft ist? und immer mehr wird?

mit pläne die man im "griff hat" haben es schon viele versucht und meist verlohren?

es geht nur mit einsicht das man krankhaftes handel gegen das man nicht ankommt anerkennt?

dann zum fachleute geht wie fach-ärzte für essstörungen oder zumindest eine beratungstelle sich beraten läst wie: z.b.

http://www.dick-und-duenn-berlin.de/

aber mache deine erfahrungen solange bis du nicht mehr anders kannst und selbst sagst ich kann nicht mehr und ich mache alles was zu genesung führen könnte? und da könnten fachleute helfen.

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