Frage von LauriiLolly, 33

Panikattacke nach Rauchen?

Hallo Leute,

Vorab: Ich bin 16 Jahre, weiblich und eigentlich Nichtraucherin

Ich habe bis lang immer nur gepafft und auch nie regelmäßig "geraucht", bis ich seit ca. 2 Wochen langsam angefangen habe auf Lunge zu rauchen. Die ersten Male wurden mir "nur" schwindelig und nach 10min ging es wieder, aber heute war es schlimmer.
Mir war wieder schwindelig, hab mir nichts bei gedacht, doch dann haben meine Hände angefangen zu kribbeln und meine Muskeln im ganzen Körper wurden steifer und steifer, bis sie gefühlt aus Stein waren. Meine Organe haben sich auch wie versteinert angefühlt. Dann musste ich mich übergeben und die "Versteinerung" ging zurück. Da ich in der Schule war wurde direkt ein Krankenwagen gerufen und ich bin ins Krankenhaus gefahren wo ich untersucht wurde. Der Arzt hat bei mir eine Panikattacke diagnostiziert, ohne von dem Rauchen zu wissen.
Mittlerweile geht es wieder, mir ist leicht schwindelig und ein bisschen übel. Die Attacke war gegen 11:30 Uhr und jetzt ist es 15:00 Uhr.

Kann die Attacke mit dem Rauchen zusammenhängen?
Oder war es ein Zufall das genau dann ich diese Attacke hatte?

P.s. Ich werde nie wieder rauchen. Und ja ich weiß das rauchen schlecht ist, ich hab keine Ahnung wieso ich angefangen habe.
Und ja ich weiß auch das ich das mit dem rauchen vielleicht dem Arzt hätte sagen sollen.

Danke für jede hilfreiche Antwort :)

Antwort
von DocShamac, 12

Kann die Attacke mit dem Rauchen zusammenhängen?

Dein Körper bemerkt noch, dass du beim Rauchen Gift in dich hineinströmen lässt. Die Reaktion darauf hast du gespürt. Normalerweise ist das nicht so heftig, aber möglicherweise bist du durch deine Erziehung darauf konditioniert, dass Rauchen nicht gut ist.

Die ersten körperlichen Symptome des Unwohlseins wurden durch deinen Körper dann überinterpretiert, so dass sich in deiner Psyche Panik ausbreiten konnte. Ich schätze mal, der Arzt hat die richtige Diagnose gestellt, obwohl du ihm wichtige Tatsachen verschwiegen hast.

Ein Arzt hat übrigens Schweigepflicht. Wenn du es aus verdrängtem Schuldgefühl für schlau hältst, ihm so wichtige Umstände zu verschweigen, dann solltest du wirklich an dir arbeiten. Niemand kann dir helfen, wenn du lügst.

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