Frage von shippu, 68

panik und angstzustände + zwangsstörungen?

hallo ihr lieben :)

hier bei geht es nicht um mich sondern um meinen lebenspartner.. er leidet seit nun knapp 8 monaten an angstzuständen und panikataken hin zu kommen noch seine zwangsstörungen die er teil weise schon hatte als ich ihn vor 4 jahren kennen lernte wie zb 2 mal etwas antippen damit alles gut bleibt.. allerdings hat sich das nun enorm verschlechtert..

er ist wegen seinen panikataken auch eine zeit zum therapeuten gegangen was meiner meinung nach in der hinsicht wieder raus zu gehen zwar schon geholfen hat seine angst vor krankheiten oder zu sterben wird allerdings von tag zu tag schlimmer !!!

wir wohnen zusammen und haben einen fast 2 jährigen sohn.. was natürlich auch mal sehr anstrengend sein kann wie kinder eben sind, aber mein freund strapaziert meine nerven aufs äußerste ich kann mit seiner erkrankung einfach nicht um gehen und weiß nicht mehr weiter er war zich mal bei ersten und im krankenhaus hat dort auch mit dem psychologen gesprochen aber glaubt einfach keinem das er gesund ist ich höre mir am tag zich theorien an wesshalb er zb vermutet das sich ein blut stauen könnte und er ein blutgerinsel bekommt google ist dabei natürlich sein bester freund und so blöd das auch klingt aber anfangs hatte ich echt mittleid dann würde ich genervt und langsam macht es mich einfach nur noch wütend weil er sich mit seinen theorien vor allem anderen stellt zb unser sohn weint weil er schmerzen hat (zb zahnweh) statt zu fragen was mit ihm ist kommt er zu mir und sagt ja aber mir geht es ja auch nicht gut weil mein bein ist eingeschlafen als ich grad drauf satz was ist wenn sich das blut jetzt gestaut hat und eine ader verstopft dann sterbe ich...

hilfeeeeee !!! ich weiß nicht mehr weiter er will sich auch nicht in eine tagesklinik oder so begeben weil er fest davon überzeugt ist das die ihm nur ausreden wollen das er was hat ob wohl er was hat.. unsere beziehung steht echt auf der kippe und ich weiß nicht damit um zu gehen wenn er jeden tag aufs neue so ist obwohl ich ja weiß das es eine erkrankung ist kann ich keine rücksicht nehmen

habt ihr dies bezüglich ähnliche erfahrungen ?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Nasdaq14, 14




Was Dein Mann  aber letztlich einsehen muß , ist das er krank ist, ansonsten nutzen andere Vorschläge wenig.

Es kann auch gut sein, das er sich auch Scham das Ganze nicht eingestehen will.

Kann er das nicht , muß ihm klar sein , das er die Beziehung riskiert.

Ich denke, gerad ein der HInsicht auf sein KInd, wird ihm das am ehesten bewegen, wnn du ihm zeigst das es dir wirklich ernst ist.

Es gibt auch Broschüren für Angehörige psychisch Karnker:

http://www.psychiatrie.de/bapk/publikationen/


Selbstverständlich gibt es Unterschiede im Grad der Zwangsstörung -
etwa gemessen am YBOCS (man erreicht einen Grad zwischen 0  und 40 ).


E sist auch nicht so, das jede Zwangsstörung  zwangsläugig
progressivverläuft: Sie kann auf einem NIveua stehen bleiben oder sich
sogar zurückentwickeln.


Oft  können Therapien helfen, jedoch nicht immer.


Wenn die Zwangstörung progressiv verläuft, hat das häugig , aber nicht nur, seine Ursachen in den Umständen des Erkrankten.


Die Möglichkeiten reichen von der Selbsthilfe über Therapien bis zu operativen Vrefahren.


Letzteres wurde bei mir angewandt und ich bin heute so gut wie zwangsfrei:



Im Übrigen werden mit  letzteren auch Angstsstörungen behandelt. sogar in einem " Rutsch " mit Zwangsstörungen.


Für die Fragenden ist es erst mal wichtig Informationen zu haben:


Die  gibt es etwa bei der DGZ ( Deutsche Gesellschaft für Zwangerkrankungen.


http://www.zwaenge.de


Geschäftsstelle der Deutschen Gesellschaft Zwangerkrankungen e.V.
Postfach 70 23 34 - 22023 Hamburg
Telefon: (040) 689 13 700, Fax: (040) 689 13 702
Email: zwang@t-online.de


mit telefonischer Sprechstunde


Montags bis Freitags 10:00 bis 12:00


Dein Weltbild jedenfalls ist ziemlich seltsam:


Ich hatte seit dem 15 . Lebnesjahr eine Zwangsstörung, dier aber nicht hinderlich war und stabil.


Wir habne einen Sohn, der in der schwierigsten Phase 8 Jahre und heuet 21 Ist:


Es hat keine Folgen bei ihm hinterlassen.


Glaub mir: Wenn ich das auch nur im Geringsten angenommen hätte, dann wäre ich von alleine gegangen.


Mit freundlichen Grüßen


Nasdaq



Antwort
von Ostsee1982, 23

Wenn man sich einen Partner an seine Seite holt der eine psychische Erkrankung hat ist es umso wichtiger eine gute Basis zu schaffen, Beständigkeit und einen stabilen Alltag. Ob ein Kind da gerade das Mittel der Wahl sind, glaube ich nicht, das hätte ich mir an deiner Stelle dreimal überlegt oder für ein solches Projekt einen anderen Partner gesucht.

Das er sich nicht behandeln lassen möchte zeigt nochmal, dass er nicht einsichtig ist, die Tragweite nicht erkennt. Es wird sich nichts ändern, das bleibt so wie es ist und da kannst nur entscheiden ob du so weiterleben möchtest oder die Reißleine ziehst.


Kommentar von shippu ,

Also erst ein mal ist unser Kind kein Projekt und es sagte auch keiner das wir mit unserem Sohn seine Erkrankung heilen wollten oder sonstiges.. 

Wenn du richtig gelesen hast wüsstest du das das einzige was er hatte als ich ihn kennen lernte eine leichte zwangsstörung war das er ab und an Dinge 2 mal berühren muss, was jetzt nicht unbedingt sehr schlimm erschien..

Der ganze Rest hat sich erst in den letzten 8 Monaten entwickelt unser Sohn ist zwei.. Er kam zur Welt als es meinem Partner gut ging und er noch nicht dieses enorme Ausmaß an zwangsstörung und schon garkeine angst oder panikataken hatte..

Unsere Beziehung und Familie ist nicht daraus entstanden das ich mir dachte okeeeeey ich suche mir heute mal einen der psychische Erkrankungen hat und warte mal ab was für Auswirkungen das hat..

Kommentar von Ostsee1982 ,

Ich schrieb auch nicht, dass das Kind ein Projekt ist sondern das Vorhaben ein Kind zu bekommen und ein Vorhaben ist ein Projekt darum wählte ich auch dieses Wort. Das ihr/du mit dem Kind die Erkrankung heilen wollt hatte ich auch mit keiner Zeile geschrieben.

Wenn du richtig gelesen hast wüsstest du..

... ich habe richtig gelesen. Eine Zwangsstörung hat man oder nicht, eine leichte Zwangsstörung gibt es genausowenig wie ein bisschen schwanger. Ich kann nur von mir selbst sprechen und nicht für andere und würden mir bei meinem Partner solche Verhaltensmuster auffallen würde ich das ansprechen, beobachten, mich mit Zwangsstörungen auseinander setzen und auch mit den Folgen unbehandelter Zwangsstörungen.

Du hast schon recht: Keiner sucht sich aus wen er kennen- und lieben lernt aber man sucht sich aus wen man zum Partner macht und mit wem man eine Familie gründet. Das ist keine Vorhaltung aber es lässt sich auch unschwer erkennen wohin das führt. Mittlerweile scheint das ja so ausgeprägt zu sein, dass du an Trennung denkst und er offenbar noch weniger denn je bereit ist an sich zu arbeiten. Da kannst du aber nichts machen. Du kannst ihn nicht drängen, ihm kein Verständnis für dich/für dasKind/für die Beziehungsqualität einhämmern. Wenn er an sich nicht arbeitet, gibt es nur 2 Möglichkeiten: aushalten oder gehen.

Kommentar von Nasdaq14 ,

Das ist Unsinn.

Selbstverständlich gibt es Unterschiede im Grad der Zwangsstörung - etwa gemessen am YBOCS (man erreicht einen Grad zwischen 0  und 40 ).

E sist auch nicht so, das jede Zwangsstörung  zwangsläugig progressivverläuft: Sie kann auf einem NIveua stehen bleiben oder sich sogar zurückentwickeln.

Oft  können Therapien helfen, jedoch nicht immer.

Wenn die Zwangstörung progressiv verläuft, hat das häugig , aber nicht nur, seine Ursachen in den Umständen des Erkrankten.

Die Möglichkeiten reichen von der Selbsthilfe über Therapien bis zu operativen Vrefahren.

Letzteres wurde bei mir angewandt und ich bin heute so gut wie zwangsfrei:

http://www.tiefehirnstimulation.info/

Im Übrigen werden mit  letzteren auch Angstsstörungen behandelt. sogar in einem " Rutsch " mit Zwangsstörungen.

Für die Fragenden ist es erst mal wichtig Informationen zu haben:

Die  gibt es etwa bei der DGZ ( Deutsche Gesellschaft für Zwangerkrankungen.

http //www. zwaenge .de

Geschäftsstelle der Deutschen Gesellschaft Zwangerkrankungen e.V.
Postfach 70 23 34 - 22023 Hamburg
Telefon: (040) 689 13 700, Fax: (040) 689 13 702
Email: zwang@t-online.de

mit telefonischer Sprechstunde

Montags bis Freitags 10:00 bis 12:00

Dein Weltbild jedenfalls ist ziemlich seltsam:

Ich hatte seit dem 15 . Lebnesjahr eine Zwangsstörung, dier aber nicht hinderlich war und stabil.

Wir habne einen Sohn, der in der schwierigsten Phase 8 Jahre und heuet 21 Ist:

Es hat keine Folgen bei ihm hinterlassen.

Glaub mir: Wenn ich das auch nur im Geringsten angenommen hätte, dann wäre ich von alleine gegangen.

Mit freundlichen Grüßen

Nasdaq

Kommentar von Ostsee1982 ,


Das ist Unsinn


Aha da haben wir sie endlich! Die eine Zentralinstanz, die einzig und alleine den Sinn und die Aussagekraft meiner Antwort einzuschätzen weiß :-) Natürlich gibt es Unterschiede wie ausgeprägt eine Zwangsstörung ist das habe ich auch nie bestritten es gilt aber auch entsprechende Diagnosekriterien zu erfüllen um überhaupt im klinischen Sinne von einer Zwangsstörung zu sprechen da tut der Grad erstmal gar nichts zur Sache!


Oft  können Therapien helfen

Therapien können helfen bei jemandem der sich helfen lassen möchte und ein Mensch der sich partout weigert an einer Therapie teilzunehmen und auch keinerlei Bereitschaft zur Einsicht zeigt, ist auch weit davon entfernt, dass sich da etwas positiv verändern könnte und weit davon entfernt eine gesunde Beziehung zu führen, vorallem wenn sich da noch ein Kleinkind dazwischen bewegt. Selbst betroffen zu sein macht einen nicht zum Fachmann.

Antwort
von annablanka, 29

Oh man, du arme :( als ich deinen Text gelesen habe habe ich mich gesehen mit meinem Freund damals. Bei ihm war genau das selbe. Wenn er einen blauen Fleck hatte, wollte er ins Krankenhaus, Zwangsstörungen, "tödliche" Krankheiten 😏 usw
Und dabei hatte er 5 Jahre Therapie hinter sich. 5 JAHRE !
Hab dann selber ne Angststörung entwickelt und bin in Therapie für 1,5 Jahre. Das hat mir mega geholfen. Ich hatte eine echt gute Therapeutin (selten!).
Ich kann deinen Zustand genau nachfühlen :(

Kommentar von shippu ,

Ich habe auch langsam das Gefühl depressiv zu werden ! Er zieht mich einfach total damit runter es gibt keinen Tag wo er mal nichts hat und wenn es mir mal wirklich schlecht geht wird mir auch nichts abgenommen weil seine Probleme immer schlimmer als alle anderen sind und ich muss mich dann wieder um ihn kümmern als wäre er mein zweites Kind 

Kommentar von annablanka ,

Kann ich sehr nachvollziehen :( sowas kann sehr belastend sein. Bei mir haben sich durch seine Phobien auch Phobien bei mir entwickelt :/ die jetzt Gottseidank weg sind.

Antwort
von momo150570, 19

Mir hat das Medikament Paroxat sehr gut geholfen, natürlich incl. Psychotherapie. Aber wenn es bei deinem Mann so schlimm ist, sollte er sich vllt. in stationäre Behandlung begeben.

Alles Gute!

Kommentar von shippu ,

Er hat auch schon cealopram verschrieben bekommen nach der ersten Tablette fuhr er einen totalen "horrortrip" ich kann nicht nachvollziehen ob es stimmt oder Einbildung von ihm war.. Also verweigert er nun jegliche Medikamente aus angst vor den neben Wirkungen 

Kommentar von momo150570 ,

Da wird er durch müssen. Ich habe keine Nebenwirkungen bekommen. Ganz ohne Medikamente wird die Behandlung nicht funktionieren

Antwort
von xLiirox, 30

Meine Freundin hat auch seit mehreren Jahren Panikattacken und Borderline. Ich habe sie mittlerweile dazu überreden können einfach zu sich selbst zu sagen, "ist halt so". Ja dann stirb halt! Tut sie eh nie. Irgendwann wurde es ihr selbst zu doof. Auf Theorien wie z.b. vergiftet Leitungswasser gehe ich immernoch ein und beruhige sie und nehme halt den ersten schluck :) mach ihm vielleicht klar das es auch für dich nicht einfach ist damit umzugehen und das er, allein schon für seinen Sohn sich endlich mal wie ein Mann benehmen soll und sich Hilfe sucht oder damit klar kommt. Aber lasst doch bitte nicht das Kind darunter leiden. Lg.

Kommentar von shippu ,

Das habe ich schon versucht auch seine Mutter hat versucht ihm klar zu machen das es hier bei nicht nur um ihn geht aber dann kommen nur antworten wie für was lebe ich überhaupt wenn ich für jeden nur eine lasst bin oder so und ändern tut sich auch nichts

Das mit dem Wasser kenn ich er trinkt bei anderen grundsätzlich nichts und zuhause spült er die Gläser ausm Geschirrspüler noch zich mal aus weil er Angst hat das das spühlmittel giftig ist oder so

Unserem Sohn geht es gut ich kümmere mich ja um alles aber ich habe angst das die Erkrankung meines Partners auf den kleinen überfärbt wenn er älter wird und das mehr mit bekommt zb "oh Papa sagt man kann aus dem Glas nicht trinken weil das spühlmittel giftig ist also trinke ich aus keinen gläsern mehr" 

Kommentar von Ostsee1982 ,

aber ich habe angst das die Erkrankung meines Partners auf den kleinen überfärbt wenn er älter wird und das mehr mit bekommt zb "oh Papa sagt man kann aus dem Glas nicht trinken weil das spühlmittel giftig ist also trinke ich aus keinen gläsern mehr" 

Die Sorge ist berechtigt und hatte ich auch im Rahmen meiner Arbeit schon erlebt. Der Vater eine Zwangsstörung und der Sohn hat das Verhalten übernommen und hatte mit Anfang 20 Essstörungen, da gab es nur Toastbrot, Gesichtswurst und Süßes, hatte eine übertriebene Reinlichkeit, hochintelligent, aggressiv und war bereits jahrelang in Therapie.

Kinder lernen von den Eltern durch Nachahmung und Beobachtung und kopieren deren Verhaltensweisen, das ist: Lernen am Modell.

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