Palliativmedizin was ist das?

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5 Antworten

Die Palliativmedizin wird bei Menschen angewendet, die sterbenskrank sind und das bedeutet, dass diese Menschen mit solchen Schmerzmitteln versorgt werden, dass sie ohne Schmerzen ihre letzte Lebenszeit verbringen können.

Ist das nicht möglich, legt man diese Patienten bis zu ihrem Tod in ein künstliches Koma, um ihnen einen angenehmen Übergang vom Leben in den Tod zu ermöglichen.

Mit Medikamenten können  die Menschen auch zuhause betreut werden, aber ins Koma werden sie meist im Hospiz versetzt.

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Ja es ist die linderung auf dem weg zum sterben. Das andere wäre ja euthanasie

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Moin.

Es gibt zwei große Richtungen in der behandelnden Medizin. Die kurative und die palliative Medizin.

Die kurative Medizin verfolgt das Ziel eine Krankheit vollständig zu heilen.

Die palliative Medizin verfolgt das Ziel eine Krankheit, die nicht kurativ behandelt werden kann, für den Patienten so erträglich wie möglich zu machen.

Die palliative Medizin besteht vor allem, aber nicht nur, in einer effektiven Schmerztherapie. Aber es gehören auch noch andere, nicht medikamentöse, teils sogar operative Verfahren zur Palliativmedizin. Ein Beispiel für letzteres ist die Stentung der Speiseröhre, die auch bei nicht bösartigen Erkrankungen oftmals schlicht nicht anders zu behandeln ist und deren auch gutartige Erkrankung ohne diese Behandlung dennoch zum Tode führen würde.

Die palliative Medizin weit fortgeschrittener, unheilbarer Erkrankungen ist indes nicht dazu da, den Patienten zu töten. Sie macht dem ohnehin sterbenden Patienten das Sterben nur erträglicher.

Oftmal kommt bei Patienten im letzten Abschnitt einer tödlich verlaufenden, unheilbaren Erkrankung, nach deren bereits erfolgten Aufnahme in ein Hospiz, eine sogenannte palliative Sedierung zum Einsatz. Diese besteht in einer kontrollierten und genau dosierten Dauerinfusion eines hoch potenten Schmerzmittels, in der Regel Morphin, in Kombination mit einem starken Beruhigungsmittel.

Der Zweck einer palliativen Sedierung besteht darin, dem Patienten durch die Medikation nicht nur die Schmerzen, sondern zugleich auch die Angst zu nehmen, damit dieser friedlich sterben kann, ohne sich vor Schmerzen zu winden und ohne durch massive Angstgefühle aufgewühlt zu sein.

Wenngleich die palliative Medizin vorrangig zum Ende einer tödlich verlaufenden Erkrankung zum Einsatz kommt, ist dies nicht die einzige Form.

Zum Beispiel kann bei Krebspatienten mit Metastasen auch eine Betrahlungsreihe oder eine Chemotherapie palliativ erfolgen. Das Ziel der palliativen Intention der Therapie ist dann eben nicht, eine Heilung herbei zu führen, sondern den Patienten möglichst lang Beschwerdefrei zu halten.

Ein Beispiel dafür sind etwa Lebermetastasen anderer Krebsarten, bei denen Betrahlungen oder Chemotherapien keine Heilung mehr herbeiführen können, es aber ermöglichen, das Wachstum der Metastasen zum Stillstand zu bringen. Man kann sie nicht verkleinern, aber man verhindert ihr weiteres Wachstum.

Unter einer solchen palliativen Therapie können Patienten, die früher binn Wochen verstorben wären heute noch Monate bis Jahre weitgehend Beschwerdefrei weiter leben.

Auch das ist palliative Medizin.

ASRvw de André

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Ist dieVersorgung Schwerstkranker, z.Bsp im Hospiz, um ihnen das Leben bis zumTod so angenehm wie möglich zu gestalten.

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Kommentar von sternenmeer57
07.04.2016, 21:23

Das ist keine Medizin,sondern die Betreuung Schwerstkranker im Ganzen.

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Ich sage es nur ungern: das steht z.B. in online- und Offlinemedien. Also Wikipedia oder einem Brockhaus.

Dauert keine 5 Sekunden.

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Kommentar von ASRvw
07.04.2016, 22:09

Moin.

Im Prinzip kann man, mit den richtigen Suchbegriffen, jede hier jemals und zukünftig gestellte Frage mittels Google oder MetaGER beantworten. Wozu braucht es also noch diese Community?

Und noch wichtiger: Wozu machst Du hier eigentlich mit?

ASRvw de André

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