Pädophelie: Sexualität oder Fetisch?

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15 Antworten

  • Pädophilie ist definitiv eine Störung, die unnatürlich und krankhaft ist. Der Schutz von Kindern funktioniert kulturübergreifend und sogar sehr viele Tierarten praktizieren Welpenschutz. Ein Sexualverhalten, das nicht einvernehmlich ist und den Sexualpartner traumatisiert hinterlässt, ist einfach nicht in Ordnung und darf zu recht als gestört bezeichnet werden. Ich kann und will es nicht akzeptieren, dass Vergewaltigungen oder Kindesmissbrauch irgendwie als "Neigung" schöngeredet werden anstatt klar zu benennen, dass hier ein anderer Mensch geschädigt wird.
  • Der Vergleich von Pädophilie mit Homosexualität ist perfide und irreführend. Man darf und sollte über alles nachdenken, aber hier muss man auch klar erkennen, dass hier mit falscher Psychologie gespielt wird.
  • Der entscheidende Punkt ist die Einvernehmlichkeit der beiden sexuell aktiven Personen und die ist bei Kindern generell nicht in dem nötigen Maße denkbar. Quasi immer liegt Missbrauch mit traumatischen Folgen für die Kinder vor, oft sogar Körperverletzung. Fast immer werden die Kinder sogar zu den sexuellen Handlungen gezwungen oder mindestens unter Ausnutzung ihrer Unreife entsprechend manipuliert.

  • Sexualität vor Erreichen der sexuellen Reife ist unnatürlich. Das sollte auch dir eingängig sein.

  • Bedenke auch, dass Hetero-, Homo- und Bisexualität sexuelle Orientierungen sind, nämlich aussagen, auf welches Geschlecht sich das sexuelle Interesse richtet. Dagegen ist Pädophilie eine Sexualdevianz und Pädophile sind ebenfalls hetero-, homo- oder bisexuell. Auch Pädophilen ist das Geschlecht des Kindes im allgemeinen nicht egal. 

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Ich weiß nicht weshalb du das Thema in einen wissenschaftlichen Kontext ziehen möchtest. Hierzu sollten sich dann studierte Psychologen äußern um ggf. die chemischen Vorgänge zu erläutern.

Ich als normaler Mensch kann dir nur sagen, ich weiß nicht was einem an einem Kind anmacht. Ich kann es nicht nachvollziehen.

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Kommentar von AlexMzNeu
30.01.2016, 22:12

Muss man denn für alles studiert haben?

Man sollte sich Grad im Inetzeitalter über sowas informieren.

Dafür braucht man kein Psychologe zu sein (im übrigen die Arbeitergruppe bei der die meisten früher oder später einen Psychologe und/oder Psychiater braucht. Welche ironie)^^

Sieht ein Pädophiler ein Kind wird sein Hirn so stimuliert wie bei allen anderen Leuten ebend auch. Sprich Dopamin, Noradrenalin etc. Werden ausgeschüttet wobei er/sie sexuell erregt wird.

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Kommentar von Libertinaer
05.02.2016, 11:16

studierte Psychologen äußern um ggf. die chemischen Vorgänge zu erläutern.

Die nicht. Aber Neurowissenschaftler sind dafür der richtige Ansprechpartner. ;-)

Ich als normaler Mensch kann dir nur sagen, ich weiß nicht was einem an einem Kind anmacht. Ich kann es nicht nachvollziehen.

Nein, das kann man IMHO als Außenstehender wirklich nicht nachvollziehen (selbst ich kann das nicht, und ich habe echt verdammt viel Erfahrung auf dem Gebiet der Sexualität). :-o

Ich habe mal eine Doku gesehen, wo im Bonusmaterial der Anwalt eines Pädophilen über einen Besuch im Gefängnis sprach. Am Nebentisch saß eine Familie. Der Pädophile bat seinen Anwalt, sich an einen anderen Tisch zu setzen, weil ihn das Kind (AFAIR ungefähr 8 Jahre) auf dem Schoß nebenan so erregte, dass er es nicht aushielt.

Erst da, so der Anwalt, sei ihm überhaupt bewusst geworden, was Pädophilie wirklich bedeutet - und mir erging das auch so!

Wenn ein "normaler" Mann z.B. eine geschlechtsreife, nackte, sexy Blondine sieht, dann feuert das Gehirn Botenstoffe, die sein sexuelles Verlangen steigern. Sieht er ein Kind, dann dämpfen Botenstoffe sein sexuelles Verlangen (nicht zu verwechseln mit dem "Kindchen-Schema").

Bei Pädophilen ist dieser Vorgang genau umgekehrt.

Trotz dieses Wissens habe ich Schwierigkeiten, mir das vorzustellen ...



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Das kommt ganz auf die Sichtweise an, nicht wahr?

Man kännte jetzt eine Diskussion darüber starten, die sich über Wochen und Monate hinziehen kann. Tatsache ist Pädophelie ist Kopfsache! Manche tun es weil sie wirklich dieses Sexuelle Verlangen haben, wieder andere tun es, weil sie es nicht merken, was sie da tun.

Beides erfolgt entweder Mit Einverständnis des Kindes (Ja, dass gibt es auch!), oder auch ohne. Alternativ führt erwachsene Überzeugungskraft zum Einverständnis, meist obwohl das Kind es erst gar nicht wollte. Letzteres ist Schlecht, Schlecht, Schlecht! Ersteres kann man sehen wie man will, Kinder können unter den richtigen Voraussetzungen eigene rationale Entscheidungen treffen, also ist es Meiner Meinung nach in Ordnung.

Nun, jetzt dürft ihr mich gerne niedermachen!

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Kommentar von phoenixeule
30.01.2016, 23:40

es gibt ein gefälle über das das kind sich auch wenn es subjektiv in dem moment möchte nicht bewußt sein kann und erst jahre später die scham kommt und das unverständnis warum der erwachsene nicht  gestoppt hat. es ist außerdem was anderes wenn sich z.b. ein kind altersgerecht z.b. an einen schoß drückt oder mal einen busen von mama berühren möchte oder penis vom papa...ich bin aber überzeugt, dass es nicht folgenlos bleibt bzw man die folgen nicht absehen kann für die nächsten jahre, wenn sich der erwachsene mit der eigenen mächtigen sexuellen energie dem kind zeigt . wahrscheinlich gibt es nichts was es nicht gibt, aber das risiko ist in jedem fall zu hoch und der erwachsene trägt die verantwortung und sollte sich eben lieber gleich eine gleichstarke person zum lusterleben suchen...

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Kommentar von Libertinaer
05.02.2016, 11:27

Ja, "Kopfsache" ist gut. Jedenfalls unter Berücksichtigung, dass es keine Sache der Psyche ist (also änderbar), sondern eine der Gehirnstruktur (angeboren und nicht änderbar).

Wer es übrigens mal mit den Augen eines Kindes sehen möchte, dem empfehle ich Margaux Fragosos Buch "Tiger, Tiger". Sie beschreibt dort ihre langjährige Beziehung mit einem Pädophilen, die im Alter von 7 begann.

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Die Unterscheidung der Begriffe ist immer schwierig.

Aber ich versteh unter einem Fetisch so etwas wie einen "Zusatz" zu seiner normalen Sexualität. Also etwa wie bei einem Hetero/Homo-sexuellen, der auf Fesselspiele steht.

Pädophile sind ja oft nicht fähig sich für erwachsene Menschen zu interessieren, also könnte man sie auch nicht wirklich in die Kategorien der genannten sexuellen Orientierungen einordnen.

Es dürfte eine eigene Art von Sexualität sein, auch wenn sie nicht mit hetero/homo verglichen werden darf.

Die Gemeinsamkeit liegt jeden falls darin, dass diese sich nicht ihre Neigung aussuchen, und darum so gut wie unmöglich ist, diese komplett abzustellen. Bevor Kindesmissbrauch entsteht muss was unternommen werden, nur die Neigung selbst macht noch keinen Straftäter aus einem.

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Ich denke dass es eine Sexualität ist. Unabhängig davon ist ihre Ausübung verboten und das ist auch gut so zum Schutz der Kinder. Deshalb müsste man Sexualstraftäter ja nicht freilassen. Einen Vergewaltiger der eine volljährige Person vergewaltigt sperrt man ja auch ein. 

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Im Grunde ist es eine sexuelle Orientierung, die aber aufgrund geltender Gesetze und Moral der allgemeinen Gesellschaft als krankhaft eingestuft wird, deshalb zählt es zu den psychischen Störungen. (Störung der Sexualpräferenz)

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Kommentar von Chuck1610
30.01.2016, 21:04

Tolle Antwort!

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Kommentar von Sandraaaa15
30.01.2016, 23:01

Warum ist dann homo und hetero keine psychische Störung?

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Man sollte es schon Differenzieren,sucht jemand speziell den Kontakt zu Minderjährigen oder ist dieser eher unbewusst entstanden ? Klar ist es eine Straftat aber wenn ich dir...oder dir....oder dir,an die Glocken fasse,setzt das Denken aus!  Hier ist es wohl so das man sich auf alles stürzt was Jung ist,also Straftat.

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Egal welche sexuelle Gesinnung oder welcher Fetisch- die Basis muss immer ein gleichverteiltes Machtverhältnis sein und von allen Seiten bewußt gewollt ( damit wird subtile oder offene Manipulation  natürlich ausgeschlossen). Dies ist in der Pädophelie nicht der Fall und deshalb ist diese Sexualität einseitig und deren Ausleben nicht in Betracht zu ziehen bzw. zurecht verboten.

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Meine persönliche Meinung ist, dass pädophelie genauso ist wie andere sexualitäten. Und wenn mir jemand erzählen will dass das eine Krankheit oder psychische Störung ist, dann sag ich ihm dass heterosexualität auch eine Krankheit ist.
Solange einem Kind gegen den Willen nichts passiert ist doch alles gut.

Oder zum Beispiel homosexualität ist auch nicht normal (im Bezug auf Fortpflanzung). Warum ist das denn dann keine Krankheit?

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Entscheidend ist hierbei, dass es ungesetzlich ist und mithin strafbar. Etliche pädophile Männer haben Angst vor der erwachsenen Frau, wenn es denn um Sex mit ihr ginge. Sie haben Minderwertigkeitskomplexe ihnen gegenüber, sind folglich oftmals infantil. Ganz nach dem Motto. "unter den Blinden, ist der Einäugige König". Ich finde diese Leute nicht krank, wohl aber unreif.

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Kommentar von Libertinaer
05.02.2016, 11:03

? Sie haben "Angst" vor Frauen, aber keine Angst vor dem Staatsanwalt? Oh je, ...

... wenn das Thema nicht so ernst wäre. =;-)

Nein, Pädophilie ist eine "Laune" der Natur.

PS: Und "ungesetzlich" war bis vor nicht allzu langer Zeit jeder Sex, außer mit dem Ehepartner.

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Viele Pädophile werden wohl durch Situationen animiert,so zu handeln (Fetisch?), sind aber von der Prägung her heteo oder homosex.

eEs kann allerdings  sicher auch eine genetische Veranlagung sein, das würde dann  als eine "Sexualitätsorientierung" zunächst anzuerkennen sein.

ABER im Gegensatz zu Hetro- und Homo_Orientierung bezieht sich die Pädophilie auf unmündige und ganz und gar abhängige Kinder! !

Das haben Erwachsene unbedingt  zu berücksichtigen und folglich den entspr. Kontakt zu Kindern nicht aufzunehmen.

Wer das trotzdem tut,kann bzw. muss den UMGANG MIT SEINER SEX ORIENTIERUNG in Therapien lernen,wie der Alkoholkranke den Umgang mit Alkohol lernen muss, d.h.als völligen Verzicht darauf !


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Ich glaube, für so etwas gibt es noch kein Wort. (Ich finde aber zum Beispiel auch nicht, dass Transsexualität eine Sexualität ist, sondern etwas anderes.) Ich meine bei Homo, Hetero und Bi legt es ja einfach fest auf welche Geschlechter man steht. Kinder sind aber ja kein Geschlecht und es gibt auch homosexuelle Pädophile, somit ist die Homosexualität ihre Sexualität, das Kinderzeug eben etwas, wofür es noch kein Wort gibt.

Und wie kommst du darauf, dass die Sexualstraftäter nichts für ihre Vergehen könnten? 1. Die miesten Kinder werden nicht einmal von Pädophilen vergewaltigt, sondern von "normalen" Menschen. 2. Dann könnte man ja auch gleich sagen, ein Heteromann, der eine Frau vergewaltigt, könnte nichts für das Verbechen, weil es ja seine Sexualität sei und er keine Freundin abkriegt. Das ist aber der größte Quatsch.

Nur weil man pädophil ist, heißt es nicht, dass man gleich Kinder vergewaltigt und wenn man es tut, bleibt es so oder so eine ekelhafte Straftat, wofür der Vergewaltiger durchaus was kann.

Ich weiß nicht, ob ich mir ein Leben ohne Sex vorstellen kann, weil ich es eben noch nicht hatte, aber Selbstbefriedigung gibts ja auch noch. Und nur weil es den Pädophilen vielleicht nicht so anmacht, mit einer erwachsenen Frau zu schlafen, heißt es nicht, dass er es nicht könnte.

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Kommentar von Arxoz
31.01.2016, 10:59

1. Die miesten Kinder werden nicht einmal von Pädophilen vergewaltigt, sondern von "normalen" Menschen.

Das stimmt eigentlich. Nicht selten sind es etwa gewalttätige verheiratete Väter, die ihren sexuellen Frust an Unschuldigen loswerden wollen. (Mein ich als Beispiel, ohne irgendwie auf Stereotypen von Männern zu schließen, da es ja auch weibliche pädos gibt.)

Da stell ich mir Pädophile in dieser Hinsicht sogar weniger gefährlich vor. Weil ich es gar nicht so unwahrscheinlich finde, dass diese Menschen Kinder auch lieben können, obwohl der einseitige Sexualtrieb es unmöglich macht, dass dies auf derselben Ebene geschieht.

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Kommentar von Libertinaer
05.02.2016, 11:58

somit ist die Homosexualität ihre Sexualität, das Kinderzeug eben etwas, wofür es noch kein Wort gibt.

Na ja, prinzipiell spricht man bei dem angeborenen, nicht-änderbaren sexuellem Verlangen von "sexueller Orientierung", bei nachträglich erworbenem, nachträglich änderbarem Verlangen von "sexueller Präferenz".

Keine Frage, an "Pädophilie" hat man damals dabei nicht gedacht. Bzw. man dacht auch einfach, dass sie nachträglich erworben wäre.

Heute weiß man, dass sie angeboren ist. Also kann man IMHO den "alten" Begriff schon der Einfachheit halber auch hier anwenden (wird i.A. denn auch gemacht).

Und wie kommst du darauf, dass die Sexualstraftäter nichts für ihre Vergehen könnten? 1. Die miesten Kinder werden nicht einmal von Pädophilen vergewaltigt, sondern von "normalen" Menschen. 2. Dann könnte man ja auch gleich sagen, ein Heteromann, der eine Frau vergewaltigt, könnte nichts für das Verbechen, weil es ja seine Sexualität sei und er keine Freundin abkriegt. Das ist aber der größte Quatsch.

Ja: "Pädophile bringen Kinder in der Regel nicht um. Die größte Gefahr für Kinder geht von schlechten Eltern aus. Das ist eine statistische Wahrheit." (Hans-Ludwig Kröber, Gerichtspsychiater)

Und nur weil es den Pädophilen vielleicht nicht so anmacht, mit einer erwachsenen Frau zu schlafen, heißt es nicht, dass er es nicht könnte.

Nein, er kann es wirklich nicht! Zumindest für einen 100%-igen Pädophilen ist eine geschlechtsreife Frau so uninteressant, wie ein saftiges Steak für einen Veganer!

Er bekommt schlicht keine Erektion.

Erschütternd auch nachzulesen in Margaux Fragosos autobiographischem Buch "Tiger, Tiger", wo sie ihre sie ihre langjährige Beziehung zu einem Pädophilen beschreibt. Das ging mit 7 los und dauerte AFAIR bis 16.

D.h., er hat sie wohl wirklich geliebt (meint sie AFAIR jedenfalls), aber nach der Geschlechtsreife wurde der Sex immer problematischer. Sie wollte den Sex (weil sie nach all den Jahren unbedingt ein Kind von ihm haben wollte), aber selbst mit aufwendigen Rollenspielen, wo sie sich kindlich gekleidet und verhalten hat, war Sex kaum mehr möglich.

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Kommentar von Libertinaer
05.02.2016, 12:06

aber Selbstbefriedigung gibts ja auch noch.

Was sich bei Pädophilen allerdings ebenfalls deutlich schwieriger gestaltet, als bei Nicht-Pädophilen.

Schließlich haben letztere Zugriff auf sie stimulierende Pornographie, während schon der Besitz von Kinderpornographie (jedweder Art) unter Strafe steht.

In jedem Land, in dem Erwachsenenpornographie freigegeben wurde (die war ja bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts auch in Europa verboten - und ist es immer noch in vielen Ländern im Rest der Welt), sanken anschließend die Vergewaltigungszahlen, weil die potentiellen Täter selbst für eine Triebabfuhr sorgen konnten ...

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Pädophilie ist weder eine sexuelle Orientierung, noch ist es ein Fetisch. Es ist eine Störung.

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Diese ganzen "Experten" hier mit ihrer Meinung, dass Pädophilie eine Sexualität ist... 

Pädophilie ist eine psychische Störung, das ist erwiesen.

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