Frage von Fanuba, 22

Pädagogischer Ansprechpartner im Verein?

Ich möchte mich in einem Sportverein engagieren.

Sportvereine, besonders mit einer breit aufgebauten Jugendabteilung, übernehmen vielerlei Aufgaben auch abseits vom eigentlichen Sport. Elternarbeit und Freizeitgestaltung sind nur ein kleiner Teil.

Der Verein und ich diskutieren deshalb über einen neuen Vereinsbereich. Wir stellen "pädagogische Ansprechpartner" zu Verfügung, welche den Kindern und Jugendlichen sowie den Eltern und ggf. Trainern zur Seite stehen und Gespräche führen können. Wenn Kinder und Jugendliche beispielsweise Probleme in der Schule, in der Familie, mit Freunden oder im Verein (bspw. mit Trainern) haben, Eltern Ratschläge benötigen oder Trainern etwas auffällt, können sie sich an den Ansprechpartner wenden.

Wie seht ihr das? Ist sowas sinnvoll? Immerhin übernimmt der Verein dann auch weitere Rollen und Aufgaben. Natürlich soll alles streng vertraulich behandelt werden.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von autmsen, 7

So weit ich erinnere hat dradio dazu mal einen Beitrag gehabt. Es gibt extra Kurse dafür die empfohlen werden. 

Sinnvoll erscheint mir zudem auf Wikipedia mal den Artikel zu Jugendamt zu lesen. Bitte auch alle Links im Text öffnen. 

Weiter gibt es die UN-Kinderrechtscharta mitsamt all ihren Zusatzprotokollen. Sie haben Verfassungsrang. Es ist also nicht verkehrt den Text wenigstens mal gelesen zu haben. 

https://ec.europa.eu/digital-single-market/about-116-helplines

Diese Seite solltest Du kennen. Und bei Bedarf bitte nutzen. 

Kommentar von autmsen ,

Hier habe ich noch eine von vielen nützlichen Seiten

http://www.cileli.de/hilfe/madchen-frauen/

Schaue Dich hier auf gf um. Es schadet nicht noch so manche weiteren Tipps für den Fall der Fälle zur Hand zu haben. 

Sinnvoll ist mögliche Hilfen in einem Ordner zur Hand zu haben. 

Du liest: Ich halte sehr viel davon. :))))

Antwort
von PeterSchu, 11

Für mich hat sich das als Jugendfußballtrainer automatisch ergeben, dass Jugendliche sich mit Problemen an mich gewendet haben. Offenbar geht das einfacher als mit den Eltern, denn der Trainer kann nicht mit Hausarrest und anderen Sanktionen kommen. Verschwiegenheit ist natürlich Voraussetzung.

Ob man das im Verein als eigene Einrichtung benötigt, kann ich nicht beurteilen. Wenn man das tut, sollte man aber auch sehr bewusst damit umgehen.

Antwort
von Vereinscheck, Business, 2

Hallo Fanuba,

generell finde ich die Idee sehr gut, im Verein für die Bedürfnisse und Probleme der Jugendlichen (und nicht nur der Jugendlichen) da zu sein. 

Ob es eine eigene Abteilung dafür geben sollte, ist natürlich stark von der Vereinsstruktur, Größe, Anzahl Jugendlicher, Verfügbarkeit von Ansprechpartnern etc. abhängig.

In vielen kleinen Vereinen wird diese betreuende Rolle wahrscheinlich von dem Trainer oder Jugendwart eingenommen.


[Vom Support editiert]

Viele Grüße,
Bastian von Vereinscheck.de

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