Outing bei Homophobie?

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7 Antworten

Mach dir nicht zu sehr nen Kopf, du hast den Mut gefunden und jetzt liegt es an ihm klar zu kommen damit. Lass ihm Zeit bis die Nachricht sackt und dann wäre ein persönliches Gespräch zusätzlich nicht verkehrt. Egal ob homophob oder nicht, jetzt ist es an der Zeit, dass er klar macht, ob es ihm um dich als seinen Sohn geht oder Ressentiments, die in unserer Gesellschaft leider noch viel zu sehr vorhanden sind gegenüber allen möglichen Minderheiten und Menschen, die von einer Norm abweichen. Ihm sollte wichtig sein, dass du glücklich und zufrieden bist, da ist es wirklich ganz egal welche sexuelle Orientierung du hast. Ich drücke dir die Daumen, dass alles gut verläuft.

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Er wird gerade etwas "geschockt" sein, das erst verdauen müssen und sich dann damit abfinden, es tolerieren und dich weiter lieben wie bisher.
Hab bisschen Geduld

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Es kann nicht schaden, ihn darauf anzusprechen und mit ihm über diese Thematik zu reden. Immerhin hast du dich nicht mal getraut es ihm persönlich zu sagen, daher bin ich mir sicher, das Nachholbedarf bei diesem Thema besteht.

Du hast in erster Linie nichts falsch gemacht und du musst dich nicht dafür schämen, deinem homophoben Vater so etwas eher unpersönlich mitgeteilt zu haben.

Wenn du kannst, dann solltest du dir Verstärkung holen zB Mutter, Geschwister oder andere Verwandte, die zu dir halten und im Notfall deinem Vater gut zureden.

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Dagegen hilft Bewegung. Geh raus, dreh ein paar Runden, das entspannt den Bauch. Gegen die Angst hast du schon den ersten Schritt gemacht, jetzt ist dein Vater am Zug. Sollte die Reaktion hart ausfallen, denke daran: Liebe ist keine Pflicht, sondern ein Geschenk.

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lieber Fragant, liebe Jung...na dann ma Glückwunsch, du hast es
geschafft...dein Vater weiß auch Bescheid; jetzt mußt du nur noch
geduldig sein; laß ihm Zeit...und dann redet ihr mal darüber; hast du
ihm auch gesagt, daß deine Mutter, Schwester usw. es schon wissen und du
nur was Angst, Bedenken hattest, es ihm auch zu sagen ?...er sollte
dafür Verständnis haben und dich so lieb haben, wie es war;

...du bist und
bleibst sein Sohn,
dein mutiger Schritt, auch bei ihm sich zu outen,  macht dich nicht zu einem anderen Sohn; du bist derselbe geblieben, liebe Jung...kannste ihm auch nochma sagen; du kannst aber auch 1 oder 2 Tage abwarten, falls er immer noch nicht antwortet, daß homosexuelle Liebe keine Sünde ist, daß es in der heutigen Zeit eine Art der Sexualität ist, daß diejenigen, denen du dich anvertraut hast, dich alle für diesen Schritt lobten, daß du nichtmehr mit dieser Heimlichtuerei, womöglich Lügen, leben willst;

...und dich daher entschieden hast, es im engsten (Familien)-Kreis zu erzählen, das ist absolut menschlich, normal und auch verständlich (von anderen aufgenommen worden) viel Erfolg und auch was Glück mit deinem Vater... liebe Grüße aus Köln

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outen spielt doch heute überhaupt keine rolle mehr. warum hättest du nicht einfach deinen partner vorgestellt? wenn er es nicht akzeptiert, das tun homophobe in der regel nie, dann wirst du damit leben müssen, dass dein vater dich als kind und mensch ablehnt und nie akzeptieren wird.

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Kommentar von Fragant1995
23.11.2016, 21:49

Habe keinen Partner

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Kommentar von holjan
23.11.2016, 22:21

Wie kommst du darauf das outen heute keine Rolle mehr spielt? 

Es muss doch jeder selbst wissen, ob ein Outing für ihn wichtig ist oder nicht. 

Auch ist es quatsch, das Homophobe auf ewig homophob sind egal was passiert.

Es gibt eine Menge Leute deren Homophobie einfach nur auf fehlendem Wissen und fehlendem direkten Kontakt mit Homosexuellen zurückzuführen ist.

Solange man nicht mit dem Thema konfrontiert wird, besteht eben für viele keinerlei Grund die eigene Sichtweise zu überdenken bzw. sich überhaupt mal genauer mit dem Thema zu beschäftigen.

Meine Eltern waren auch einst verdammt homophob, bis sich einer meiner besten Freunde als schwul outete. Als die Nachricht zu meinen Eltern durchdrang war das Erste, das von ihnen kam 'aber der sah nie schwul aus und hat sich doch nie so verhalten'.

Ein paar Gespräche später, sahen sie ein, dass das Bild, das sie von Homosexuellen hatten komplett auf Vorurteilen und Unwissen basierte.

Sicherlich wird der Fragesteller im Zweifel mit der Ablehnung leben müssen, falls sein Vater sich mit dem Gedanken so gar nicht anfreunden kann. Aber ich denke, das ihm das durchaus bewusst war.

Umso verständlicher ist es allerdings, das er nach Wegen gesucht hat, das Ganze seinem Vater halbwegs schonend beizubringen und eben nicht mit der Tür ins Haus zu fallen (sprich, den Freund anzuschleppen und der Familie so vor den Kopf zu stoßen).

Man vergisst bei aller Akzeptanz und Toleranz oft einfach, das vor allem Eltern sich mitunter auch erstmal an den Gedanken gewöhnen müssen und man ihnen daher auch ein bisschen Zeit geben sollte.

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Sieht man denn, ob er es gelesen hat?

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Kommentar von Fragant1995
23.11.2016, 21:20

Er hat es gelesen

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