Frage von Dyran, 26

Outdooraktivitäten OHNE Fitness Tracker?

Moin,

ich war mit meiner Frau und dem Hund heute paar Stunden wandern, dabei ist mir was aufgefallen. Die Jogger oder normale Radfahrer kamen mir zu 90% mit Fitness Trackern oder einer quatschenden Google-Stimme entgegen. Ich hab zwar auch eine Gear Fit, ärgere mich aber schon seit langen über den Kauf, eben weil ich im Nachhinein den Sinn nicht sehe.

Ich sehe, aha ich hab mich heute bewegt und dementsprechend fühlt man sich gut, aber muss man das Ganze digitalisieren und vermessen? Kommen viele eigentlich ohne Navi im Wald noch zurecht? Ich komme mir so befremdlich vor, weil ich mich für sowas überhaupt nicht interessiere, ich lebe einfach und brauche nur Whatsapp, Facebook oder sowas hab ich auch nicht. Man will doch auch mal abschalten oder? Wie besessen rannte heute einer und schaute nur auf sein Handy, ich glaube er hat die Umgebung gar nicht gesehen.

Wie ist Eure Meinung dazu? Übertreiben es einige mit der Trackerei und den Helferlein oder ist das gut?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Nijori, 16

Es ist einfach nur übertechter Konsumblödsinn, wer laufen will braucht streng genommen ein paar Socken und ein paar Schuhe.
Bei vielen wäre man dann doch über Klamotten glücklich, denn das will nicht jeder sehen, aber zum laufen an sich 2. rangig.

Meiner Meinung nach, wer sowas für den Sport braucht hat ne Schraube locker, ich höre mal Musik dabei, schließlich wird hat man ja nicht unbegrenzt interessante Routen aber alles andere ist doch vollkommen sinn und nutzlos.

Kommentar von Dyran ,

Bei echten Leistungssportlern kann ich es vielleicht nachvollziehen, aber in vielen Foren wo ich quer gelesen habe, trauen sich manche ohne Tracker nicht anzufangen wegen der Angst vor Übertraining. Aber man bekommt doch mit wenn man aus dem Pulsbereich kommt und macht ne Pause. Am Anfang fand ich das auch cool mit dem Schrittzähler, aber dann wirds Gewohnheit und zum Schluss fragte ich mich wo gehen die Daten im Endeffekt hin und was passiert damit?

Kommentar von Nijori ,

Es gab schon Leistungssportler bevor es Strom gab und vor Übertraining warnt der Körper schon selber, Erschöpfung, Muskelkater.
Schrittzähler, naja, man weiß ungefähr wie viele Schritte man gemacht hat und das bringt einem....im Endeffekt nix, egal was für ein Ziel man mit dem Sport verfolgt, Muskeln, Kondition oder Abnehmen man merkt doch wenn man sich auf sein Ziel zu bewegt, muss man da ne perfekte Schrittzahl oder so haben?

Die Daten landen im besten Fall im nirgendwo, im schlechtesten werden damit irgendwelche Marktforschungsstudien betrieben oder dir Werbung auf den Hals gehetzt.

Die ganzen Techgadets heute sind doch nicht mehr als eine überflüssige Modeerscheinung, gutes tun die nur demjenigen der sie verkauft.
Selbst GPS-Geräte sind zimlich überbewertet, eine Karte und ein Orientierungspunkt oder ein Kompass erfüllen die Aufgabe genauso gut.

Im Endeffekt führt doch der ganze Techwahnsinn nur zur Verdummung der Leute, die bald garnichts mehr ohne die Dinger tun können.


Antwort
von exxonvaldez, 18

Mir geht's genau so. Ich nehme zum Joggen immer nur meinen Hund mit.

Ich fühl mich dann so wie der hier:

http://www.der-postillon.com/2014/11/jogger-ohne-hautenge-laufhose-schafft.html

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