Frage von papapierkorb, 157

Otto Mahnung erhalten, trotz Bezahlung?

Liebe Community, ich hoffe ihr könnt mir helfen. Und zwar habe ich mir einen Bikini im Wert von 27 Euro bei Otto bestellt. Ich habe allerdings vergessen den zu bezahlen und eine Rechnung im Wert von 27 Euro + 10 Euro (Mahngebühr) erhalten. Okay, dass kann ich ja noch verstehen, also habe ich am 02.04 die 37 Euro überwiesen. Allerdings kam am 22.04 eine erneute Mahnung, in der ich aufgefordert wurde insgesamt 91 Euro zu überweisen !!!!!!!! Ich meine gehts noch?? Ich traute meinen Augen nicht, also habe ich erstmal meine Kontoauszüge angesehen. Und da stand, dass ich am 04.02 das Geld überwiesen habe.

Aufgrund dessen meldete ich mich heute telefonisch bei dem Kundenservice. Dem ich erklärte, dass ich den Bikini mit meiner Mutter bestellt habe und das Geld auch schon überwiesen habe. So dreist wie sie sind, ist das erste, was ihnen einfällt, dass ich den Bikini ja noch gar nicht bestellen dürfte (Minderjährig). Obwohl meine Mutter ihn mit mir bestellt hatte. Meine Mutter hat daraufhin das Telefon genommen und hat angefangen mit der lieben und netten Frau vom Kundenservice zu diskutieren und hat kurz darauf aus Anspannung aufgelegt.

Muss ich mich jetzt noch weiter darum kümmern und dem Otto-team hinter her telefonieren & wenn ich es nicht mache, kann es dann zu noch höheren Kosten kommen? Da ich das Geld ja überwiesen hatte.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von mepeisen, 83

Ich würde nur eines machen. Eine Beschwerde ans Aufsichtsgericht des Inkassos schicken (ich nehme an, dass es EOS ist, dann wäre das Aufsichtsgericht Hamm zuständig). Grund: EOS gehört zu Otto. Die dürfen keine Inkassokosten fordern, da gemäß §2 RDG keine Inkassodienstleistung vorliegt. Zudem würde ich darauf verweisen, dass der Gläubiger das Geld seit 20 Tagen auf dem Konto hat und sogar völlig absurd überzogene 10€ Mahngebühren bekommen hat. Das Gericht möge dem Inkasso bitte ausdrücklich verbieten, bei konzerninternen Beauftragungen zukünftig Inkassogebühren über RDG/RVG zu begründen und zu verlangen, da das schlichtweg gelogen ist.

So eine Beschwerde kostet nichts (außer Briefporto). Und nach der Beschwerde weiß das Inkasso, dass ihr euch zu wehren wisst und lässt die Finger von euch.

Verdient hat sich EOS so ein Vorgehen und zudem sind sie bereits hundertfach negativ beim AG Hamburg aufgefallen.

Antwort
von kevin1905, 76

Telefonieren tut man mit seinen Freunden, Kunden oder Geschäftspartnern. Nicht mit der Gegenseite in einem potenziellen Rechtsstreit.

Die Forderung ist nicht durchsetzbar.

Kommentar von papapierkorb ,

Wozu ist dann die Telefonnummer auf dem Schreiben erwähnt? Um sie zu ignorieren. 

Kommentar von kevin1905 ,

Um sie zu ignorieren. 

Genau deswegen!

Die Nummer ist allerdings eine gesetzliche Pflichtangabe im Impressum (§ 5 TMG).

Ein Telefongespräch hat keine Beweiskraft, da du es nicht aufzeichnen darfst.

Man äußert seinen Willen immer schriftlich und beweisbar (Fax, Einwurfeinschreiben, förmliche Zustellung).

Antwort
von Schnitty0815, 93

Kopiere den Kontoauszug... 

Setze zusammen mit deiner Mutter ein Schreiben auf in dem ihr erklärt das die Rechnung dann und dann bezahlt wurde und das quasi als Beweis der Kontoauszug beiliegt.

LG 

Kommentar von papapierkorb ,

Ich habe es ja schon versucht telefonisch zu klären. Wieso soll ich mir jetzt die Mühe machen, für einen Fehler, die sie gemacht haben?

Kommentar von Schnitty0815 ,

Damit nicht noch mehr kosten auf dich zu kommen. Du bist in der Pflicht zu beweisen das du wirklich bezahlt hast :-)

Antwort
von manfred1011, 82

Hallo :)

Ich würde das an deiner Stelle ganz sachlich klären, oder lass es deine Mutter machen. Bei so großen Unternehmen kann es durchaus mal passieren, dass denen was durch die Lappen geht. Wenn du die Kontoauszüge noch hast, wo die Überweisung belegt ist, ist doch alles gut.

Lg

Antwort
von Kirschkerze, 80

"So dreist wie sie sind, ist das erste, was ihnen einfällt, dass ich den Bikini ja noch gar nicht bestellen dürfte (Minderjährig"

Nicht dreist - sie haben damit absolut Recht. Das nur so nebenbei - sebst mit Erlaubnis hättest du dich gar nicht auf der Website anmelden und bestellen dürfen.

Hast du denn RECHTZEITIG überwiesen? Also als die erste Mahnung kam : Was stand da für ein Zahlungsdatum drauf? UND hast du alles korrekt angegeben bei der Überweisung (Verwendungszweck etc)  Wenn das rechzeitig war dann schick per Mail noch einmal den Zahlungsbeleg hin und füge hinzu dass du davon ausgehst dass die restlichen Mahngebühren von der 2. Mahnung hiermit entfallen

Kommentar von papapierkorb ,

Meine Mutter und ich haben uns angemeldet, sowie den Bikini bestellt! Was ist daran so schwer zu verstehen? Und natürlich habe ich rechtzeitig überwiesen, direkt ein Tag, nachdem die Mahnung gekommen ist. Wieso MUSS ich denn jetzt den Fehler von anderen ausbügeln.

Kommentar von Kirschkerze ,

"Wieso MUSS ich denn jetzt den Fehler von anderen ausbügeln."

Weil DU in der Nachweispflicht bist deine Forderungen gezahlt zu haben, oder warum glaubst du existieren Kontoauszüge und wieso soll man die nicht "einfach wegwerfen nachm ausdrucken?"

Ist es so schwer das einfach nochmal schriftlich rauszuschicken?  Verstehe nicht was du dich jetzt so anstellst

Kommentar von mepeisen ,

Weil DU in der Nachweispflicht bist deine Forderungen gezahlt zu haben

Völliger Quatsch. Gegenüber einem Inkasso oder sonst wem ist man zu gar nichts verpflichtet. Nur einem Gericht gegenüber wäre man verpflichtet, das zu beweisen und der Kontoauszug liegt ja vor. Vielleicht mal lesen, was Papierkorb hier geschrieben hat in der Frage.

Wenn der Versandhändler sein eigenes Konto nicht im griff hat, ist das nichts, was den Schuldner zu jucken braucht.

Verstehe nicht was du dich jetzt so anstellst

Ganz einfach: EOS darf grundsätzlich keine Inkassogebühren fordern, da konzernintern. Ich persönlich würde denen wegen ihrer Dreistigkeit, widerrechtlich Schuldner auszunehmen, vor Gericht auflaufen lassen. Und am besten noch einen eigenen Anwalt einschalten. Dann sind die wenigstens ein paar hundert Euros los.

Kommentar von shaniqua111 ,

Manche Menschen sind schwer von Begriff ^^ Musst du nicht. Insofern du alles korrekt bezahlt hast, wie du sagst, kann dir niemand was.

Kommentar von Kirschkerze ,

Doch dann kommen immer mehr Mahnung + Irgendwann Inkassogebühren, dann Kontopfändungen usw. Klar muss sie nicht nochmal bezahlen wenn bezahlt ABER reagieren MUSS sie

Kommentar von mepeisen ,

ABER reagieren MUSS sie

Nein, muss sie nicht. Inkassos sind keine Behörden. Was die schreiben kann man gut als Grillanzünder verwenden, wobei das noch geschmeichelt ist.

Man muss sich ausschließlich einem Gericht gegenüber äußern. Sonst nicht. Wenn der Gläubiger sein Konto nicht in griff hat, ist das sein Problem und nicht das des Schuldners.

10€ Mahngebühren sind bereits um ein 4 bis 5 faches zu hoch. Alles andere ist Schwachsinn, da der Gläubiger das Geld seit 10 tagen auf dem Konto hat.

Und ja, all das weißt du. Es ist immer wieder erstaunlich, wie oft du hier im Forum deine rechtlich absolut nicht haltbaren Äußerungen verbreitest.

Kommentar von mepeisen ,

Nicht dreist - sie haben damit absolut Recht. Das nur so nebenbei - sebst mit Erlaubnis hättest du dich gar nicht auf der Website anmelden und bestellen dürfen.

Das ist einfach nur Quatsch und das weißt du doch auch. Erzählst du wieder deine Märchen herum? Wie oft wurde dir hier im Forum schon gesagt, dass du mal mit den Märchen aufhören sollst?

Deine Nachfragen sind absoluter Schachsinn. Und auch das weißt du. Es liegen 20 Tage (ZWANZIG) zwischen der ersten Mahnung, die sowieso eine absurd überzogene Mahngebühr von 10€ enthält und der zweiten Mahnung. Denk doch endlich mal nach, bevor du etwas schreibst.

@Papierkorb: Lass dich von kirschkerze nicht verunsichern. Es ist einfach falsch, was der in Bezug auf Mahnungen und Inkasso hier im Forum von sich gibt.

Antwort
von EXInkassoMA, 41

Eos gehört zu otto

Aus diesem Grund sind Inkasso gebühren nicht zu zahlen 

Soll ich dir ein antwortschreiben

Formulieren? 

Antwort
von Rosswurscht, 65

Überwiesen ist überwiesen ... also haste keine Verpflichtungen mehr.

Es sei denn, du hast falsch überwiesen!?

Kommentar von papapierkorb ,

Nein, es ist ganz klar das richtige Konto gewesen. Ich habe nur Angst, dass es nun zu mehr Kosten kommen könnte. Die ich dann auch noch bezahlen muss ;/

Kommentar von Rosswurscht ,

Nö, musste nicht! Du hast deine Rechnung bezahlt! Du hast einen Nachweis. Mehr können sie nicht verlangen!

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