Frage von Salomoy, 26

Osteophatie, Akupunktur und Heilpraktiker bei Migräne hilfreich?

Hallo, ich hab seit ein paar Jahren Migräne, aber nicht so häufig.
Seit ein paar Wochen hab ich vermehrt Migräne und Migräne Anfälle. War auch im Krankenhaus weil ich 14 Tage einen Anfall hatte.

Nun zur eigentlichen Frage, hat von euch jemand Alternativen ausprobiert wie osteophatie, Akupunktur oder Heilpraktiker ?
Hat es was gebracht ?

Antwort
von Schwiegermutti, 13

Hallo

Allso mir hilft es sehr vor allem der oesteopath der auch schmerztherapheut und Chiropraktiker ist . Ich gehe da alle zwei bis drei Monate einmal hin . Evtl bekommst du einen Zuschuss von deiner Krankenkasse ansonsten selber zahlen . Probier es aus .... Migräne ist nicht schön

Alles gute 

Antwort
von NordischeWolke, 18

Hallo, ich habe früher auch sehr stark unter Migräne gelitten. Ich musste mir bestimmt ein dutzend mal ein taxi zur Arbeit kommen lassen :( Akupunktur hat mir sehr geholfen. Dazu habe ich noch triptamin oder so was bekommen. Zur Zeit bin ich fast Beschwerde frei. Ich hatte 15 Akupunktur Sitzungen wenn ich mich richtig erinnere. 

Gute Besserung

Antwort
von dasadi, 13

Wenn eine eindeutige Migräne diagnostiziert wurde, hilft weder Akupunktur, Osteopathie udn erst recht nicht Heilpraktiker. Das wird Dich nur viel Geld kosten und auf Dauer zu gar nichts führen. Traditionelle chinesische Akupunktur kann vorübergehend Erleichterung verschaffen, es hilft bei einigen Leuten nach der ersten Behandlungsstaffel, danach nicht mehr.

Heilpraktiker.........Potenzen vom englischen Sonnenlicht.......muss man da wirklich noch was zu sagen ?

Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) kann Erleichterung bringen, aber in der Regel auch nicht auf Dauer.

Ein richtiger Migräniker muss durch einen Neurologen oder Schmerztherapeuten medikamentös eingestellt werden. Das geschieht in der Regel mit einem Psychopharmaka wie Opipramol oder Amitriptilin, dazu Triptane für den Anfall, als Verstärkung zur verlängerten Wirkung Naproxen und hochdosiertes Magnesium wie Migravent.

Bei verschiedenen Krankenkassen wie bei der TK gibt es spezielle 3-Phasen-Migräneprogramme, zu dem als 2. Phase auch der 16-Tage-Aufenthalt in einer Schmerzklinik wie in Kiel gehört. Hier erlernst Du ALLES, was Du wirklich tun kannst, um Deine Migräne erträglich zu machen. Hier werden Dir Möglichkeiten zur Ernährung, Entspannung und spezieller sportlicher Aktivität aufgezeigt. Dieses Programm kostet Dich nichts. Du brauchst dafür nur die Liste der Krankenkasse, welche Schmerztherapeuten oder Neurologen an diesem Programm teilnehmen. Dann holst Du Dir Schmerzkalender und Infos von der Seite der Schmerzklinik Kiel, füllst den Papierkram aus und gehst damit zu einem der Ärzte auf der Liste. Alles andere wird für Dich geregelt.

Bitte - ich habe seit 40 Jahren Migräne und habe ALLES ausprobiert, und nicht nur einmal. Lass Dir nichts erzählen von wegen Akupunktur oder Homöopathie, das ist bei einer richtigen Migräne alles Nonsens. Die Leute, bei denen es geholfen hat, haben keine Migräne sondern einen migräneartigen Kopfschmerz.

Schau Dich doch mal auf der Seite der Schmerzklinik Kiel um. Besonders interessesant finde ich den Beitrag: "Was man einem Migräniker niemals sagen sollte". Ich garantiere Dir, Du wirst Dich hier wiederfinden.

Prof. Dr. Dr. Hartmut Göbel, der diese Klinik führt, ist ein Vorreiter auf diesem Gebiet.

Antwort
von Smexah, 20

Osteo hat mir sehr geholfen! Allerdings sind sie bei mir Spannungskopfschmerzen, die halt wie Migräne auftreten. Probieren kann man es auf jeden Fall.

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