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Ost vs. West! Warum das denn? Unterscheidliche Gehälter?

gefragt von olatie am 18.01.2008 um 18:28 Uhr

Meine Frage ist kurz: Warum gibt es bei Gehältern noch immer Unterschiede zwischen Ost und West? Warum verdient ein Arbeiter / Angestellter im Osten bei vielen Firmen noch immer weniger als im Westen - obwohl er zum gleichen Unternehmen gehört?


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Reply


ruthchen
beantwortet von ruthchen am 18. Januar 2008 19:44
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dafür kostet auch ein 15qm-WG-Zimmer in München 400,-€, ein Vollkornbrötchen -,75ct.
Wirtschaft ist ein träges System, das dauert eben.
Ich würd vorschlagen: freu Dich doch morgen früh mal beim Brötchenkaufen :-)

Kommentar von Erasmus am 19. Januar 2008 10:23

München ist eine sehr teure Stadt, selbst in den alten Bundesländern findet man andere Vergleichszahlen.


anonym
beantwortet von loewehans am 18. Januar 2008 18:33
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sollte diese gesellschaft, die sich arbeiter und bauernstaat genannt hat, auch schon auf diesem level sein, wie wir im westen. nachdem sie sich 40 jahre im müßiggang vertröstet haben.

Kommentar von olatie am 18. Januar 2008 18:50

Das hat ja wohl wenig mit der "Gesellschaft" zu tun. Wer die gleiche Arbeit macht soll auch das gleiche Gehalt bekommen. Schließlich bekommt ja ein Mensch der im "Westen" lebt im "Osten" auch nich seine 100% und der hatte bestimmt keinen "müßiggang"... Keine besonders gelungene Argumentation!


regideur
beantwortet von regideur am 18. Januar 2008 18:38
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Es gibt nicht nur ein Ost - West Unterschied. Auch ein Nord - Süd Unterschied wenn auch nicht so krass. Das Problem ist wenn es so weitergeht gibt es im Osten bald nur noch Harz 4 Kandidaten und Rentner (ich weiß das ich übertreibe).

Kommentar von Erasmus am 19. Januar 2008 10:25

Ja, auch Nord, Süd, doch auch in den einzelnen Regionen gibt es gravierende Unterschiede. Fakt ist, dass durch die gegenwärtige Politik die Abwanderung vieler qualifizierten Fachkräfte zur Folge hat und deine Prognose stärkt


vollyhn
beantwortet von vollyhn am 18. Januar 2008 19:26
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Auch der Arbeitsmarkt folgt marktwirtschaftlichen Gesetzen. Viele freie Arbeitskräfte = wenig Lohn. Wenige freie Arbeitnehmer = die Arbeitgeber müssen mit höherem Lohn locken,damit die Arbeitnehmer zu ihnen kommen. Im Osten ist das Verhältnis von offenen Arbeitplätzen und arbeitssuchenden Arbeitnehmern noch immer für Arbeitnehmer ungünstig.

Kommentar von Erasmus am 19. Januar 2008 10:22

Klingt gut, wie aus meinem Wirtschaftslernbuch : Ökonomie für Einsteiger. Deiner Logik zu folge können wir als in diesem Jahr in 50% der alten Bundesländer die Löhne um 10-15% senken und die Arbeitszeit um 1,5 Stunden verlängern ??? Nein, deshalb zieht auch deine Argumentation nicht, denn der Osten wie auch der Westen, Norden und Süden Deutschlands hat wirtschaftlich starke und wirtschaftlich schwache Regionen, daraus zu urteilen der gesamte Osten hat weniger Lohn verdient ist schlicht und einfach falsch

Kommentar von 21c8a73572ea08c80238ccea3561133esmallvollyhn am 19. Januar 2008 11:19

Ich kenne die Lohnstrukturen nicht in den einzelnen Regionen, denke aber, dass der Markt sowohl im großen als auch im kleinen, regionalen Bereich wirkt. Im Südwesten Deutschlands gibt es viele Industriestandorte und geringere Arbeitslosigkeit, hier sind die Löhne höher als im Bundesdurchschnitt. Im Gebiet Hohenlohe (zwischen Heilbronn und Nürnberg) sind einige weltweit agierende Großunternehmen angesiedelt,die keine Arbeitskräfte (Facharbeiter) finden bei praktisch Null Arbeitslosigkeit. Da keiner in die Pampa ziehen will, werden hier tolle Löhne geboten, um überhaupt jemanden zu finden. Das hat aber nichtsmit Ost und West, sondern mit Angebotund Nachfrage zu tun. Würde im Osten Vollbeschäftigung herrschen, würde kein Arbeitnehmer für geringen Lohn arbeiten sondern den Arbeitgeber nehmen, der ihm denhöchsten Lohn zahle würde. Die Arbeitgeber würden sich mit den Löhnen überbieten, bis wieder Gleichgewicht herrscht.

Und auch im Westensind in vielen Bereichendie Löhne schon gesunken.

Kommentar von Erasmus am 19. Januar 2008 22:45

Es ist im Osten, Gesetzlich geregelt das der lohnt 10-15% weniger zu betragen HAT!!! Alle Theorie ist daneben schön, aber nichtssagend.

Kommentar von 21c8a73572ea08c80238ccea3561133esmallvollyhn am 20. Januar 2008 14:23

So ein bisschen kenne ich mich mit Arbeitsrecht aus, aber dass ein niedriger Lohn im Osten gesetzlich vorgeschrieben sein soll, das habe ich noch nie gehört. Und von Mindestlöhnen habe ich ja schon gehört, aber noch nie von einem Höchstlohn. Und das wäre ja in einer Regelung, die niedrigere Löhne vorschreibt.

Vielleichthabe ich aber da eine Wissenslücke. Hast Du mir den Namen des Gesetzes,das den Niedriglohn vorschreibt? Niedrigere Tariflöhne wären keine Gesetze, sondern auch Teile von Verträgen, die den Gesetzen des Marktes gehorchen.


raubkatze
beantwortet von raubkatze am 18. Januar 2008 20:05
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Sorry, habe Dich aus Versehen beanstandet!! Deine Frage ist gut und berechtigt! :-(





anonym
beantwortet von Erasmus am 19. Januar 2008 10:19
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  • Um Investoren anlocken wird gerne unterstrichen, was aber trotzdem nicht zu einem Boom geführt hat, den wenn Investoren nur nach Lohnkosten gehen zieht es sie eher weiter nach Osten
  • Weil das Leben dort angeblich billiger sei(Gegenbeispiele: Dresden, Potsdam)
  • Manche sagen weil die Produktivität niedriger ist, das erklärt aber nicht warum gleiche Arbeit nicht gleich bezahlt wird.

Wozu führt das? Abwanderung! Die Mehrheit der Jugendlichen und Studenten will nicht für 10-15 % Weniger Lohn auch noch mehr arbeiten! Von vielen Abi-Jahrgängen wandern 60-70% in den Westen ab.


anonym
beantwortet von fritzejost am 20. Januar 2008 05:11
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Derartige Fragen kann man hier nicht mit einem Satz beantworten, wenn man nicht in eine so niveaulose Antwort verfallen will sie es "ruthchen" oder "loewenhans" macht. Einige Begründungen sind hier schon gut dargestellt. Aber es würden SEITEN werden, wenn man die Gründe sucht, es sind ökonomische UND politische Gründe.




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