Frage von seifreundlich2, 29

Orgelpfeife - Oberschwingungen?

Wie erkenne ich, ob es sich um eine offene oder geschlossene (=gedackte?) Pfeife handelt, wenn die drei Frequenzen aufeinander folgender Oberschwingungen 1310 Hz, 1834 Hz und 2358 Hz betragen?

Bitte um Rat!

Expertenantwort
von PWolff, Community-Experte für Physik, 16

https://de.wikipedia.org/wiki/Orgelpfeife#Tonerzeugung 2. Abschnitt

Kommentar von seifreundlich2 ,

Danke, aber wie verhält es sich mit einer geschlossenen Pfeife bzw. bleibt immer noch die obige Fragen unbeantwortet? Wieso ist die in der Fage genannte Pfeife geschlossen und nicht offen?

Kommentar von PWolff ,

Grundfrequenz ermitteln:

ggT(1310 Hz, 1834 Hz und 2358 Hz ) = 262 Hz

1310 Hz = 5 * 262 Hz
1834 Hz = 7 * 262 Hz
2358 Hz = 9 * 262 Hz

Was könnte hiernach die Grundfrequenz sein?

Können bei den Obertönen auch geradzahlige Vielfache auftreten? (Die genannten Obertöne sind ja ausdrücklich aufeinanderfolgende.)

Zitat aus dem o. g. Abschnitt aus dem Wikipedia-Artikel:

Bei einer klingenden offenen Pfeife befindet sich am oberen und unteren Ende, also an Mündung und Labium, ein Schwingungsbauch. In der Mitte der Pfeife befindet sich, zumindest auf den Grundton bezogen, ein Schwingungsknoten. Wird die Pfeifenlänge halbiert und in der Mitte gedackt, passen in Abhängigkeit von Anzahl und Ort der Wellenbäuche und –knoten nicht mehr alle natürlichen Obertöne in eine gedackte Pfeife. Jeder zweite Oberton (also jeder geradzahlige Teilton bzw. jeder ungeradzahlige Oberton) kann daher nicht erzeugt werden

Welche Art von Pfeifen (offene oder gedackte) kann nach diesem Teilabsatz geradzahlige Obertöne enthalten und welche nicht?

Antwort auf deine Frage

Wie erkenne ich, ob es sich um eine offene oder geschlossene (=gedackte?) Pfeife handelt

: Durch Beantwortung der in diesem Kommentar genannten Leitfragen.

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