Wie ist eure Meinung dazu, dass Organe und Körperteile bald aus dem 3D Drucker kommen?

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5 Antworten

Ich denke, eine Risikoabschätzung zu diesem Thema ist beim derzeitigen Stand der Technik noch gar nicht möglich. Das 3D-Drucken von organischen Strukturen steckt ja noch in den Kinderschuhen, und niemand weiß, in welchen Bereichen es überhaupt einmal eingesetzt werden kann und wird.

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Risiken sehe ich grundsätzlich keine, da es sich lediglich um eine Art der Fertigung der Zellen oder gar Organe/ Körperteile handelt. Das lässt erst einmal keine Aussage darüber zu, wie die Qualität der Bioprints ist und ich bin mir sicher dass die zuständigen Behören der jeweiligen Staaten sehr genau schauen werden, was an organischer Masse das aus dem Biodrucker kommt.

Du findest unzählige, aktuelle Artikel zum Thema "Bioprinting" auch im Magazin für 3D-Druck auf 3D-grenzenlos, wenn dich das Thema interessiert: http://www.3d-grenzenlos.de/magazin/thema/3d-biodrucker

Es ist auf jeden Fall ein sehr spannendes Forschungsumfeld und ich habe auch extra den Newsletter abonniert um darüber auf dem Laufenden zu bleiben. Wenn es den Menschen irgendwann einmal helfen könnte, mit dem 3D-Drucker schneller und kostengünstiger Organe zu fertigen, warum dann nicht. Wenn man dabei auch die Dritte Welt Länder im Blick behält, sehe ich diese neue Technologie als eine große Chance.

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Ja und nein. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden irgendwann in der Zukunft Gelenke, Knochen, Zähne, Augenlinsen, Herzklappen, natürlich künstliche Hüftgelenke (gibt's jetzt schon)  und evtl. auch Knorpel- oder Sehnenteile mit 3D-Druckern gedruckt werden können.

Bei inneren Organen allerdings, die ja mit funktionsfähigen Nerven und mit Blutgefäßen, zum Teil auch mikrofeinen, durchzogen sein müssen, halte ich das für unmöglich.

Bei Haut kann ich es nicht sagen, vielleicht können dann Netzteile gedruckt werden, in die die natürliche Haut "hineinwachsen" kann.

Beim Gehirn ist es zwiespältig. Ein normales Gehirn wird sicher nicht gedruckt werden können, es gibt allerdings haufenweise Menschen, deren Gehirn sicher aus einer strohähnlicher Substanz gedruckt werden könnte.

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Ja, diese Geschichten habe ich auch schon gelesen. Ich halte diese aber komplett für Träumerei.

Wenn man bedenkt, wie komplex allein eine einzige Zelle ist. Wenn man zusätzlich bedenkt, dass ein Organ nicht nur aus vielen Zellen besteht, sondern auch aus verschiedenen Zelltypen. Dann erschließt sich eventuell auch einem Laien, wie komplex allein dieser grobe Ansatz schon ist.

Es ist ja nicht damit getan, dass man alle Substanzen, die ein Organ enthält, eben mal zusammenschüttet und dann ein 3D-Drucker diese an der richtigen Stelle platziert.

Man müsste ja in der Lage sein, die kleinsten Zellorganellen (Bestandteile der Zelle) in der richtigen Menge und an die richtige Stelle zu setzten. Wir sprechen hier über µm und nm Größen!!!

Alle Zellen müssten mit DNA bestückt werden, sie müssten Zellplasma und alle Zellorganellen enthalten und und und....

All diese Zellen müssen dann zusätzlich richtig zusammengefügt werden um ein Organ zu bilden.

Weiterhin müsste jede einzelne Zelle zum Leben erweckt und zur "Zusammenarbeit" mit den anderen Zellen des zusammengebastelten Organs angeregt werden.

Nein, so etwas sind Spinnereien einiger Träumer.


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Gehirne auch?

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Kommentar von Hexle2
11.02.2016, 14:38

;-)))))))))

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