Orbitale und Befüllung mit Elektronen?

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3 Antworten

Du musst sauber zwischen Schalen und Perioden unterscheiden.
Die Orbitale gehören immer zu einer Schale.

Perioden sind nichts reales, sondern lediglich unsere Einteilung.
Eine neue Periode beginnt, wenn eine neue Schale angefangen wird.
Im "Verlauf" dieser Periode wird aber nicht nur an der jeweils neuesten Schale "gewerkelt", sondern auch an den "vergessenen" Orbitalen der tieferen Schalen.

Klar hat sich das Periodensystem auch deshalb so durchgesetzt, weil am Ende jeder ein Edelgas ist.
Das liegt dadan, dass die Konfiguration s2p6 in der äußersten Schale recht stabil ist.
Und die (ggf.) tieferen d- und f-Teilschalen komplett leer oder voll sind.

Exkurs:
Letzteres hängt auch damit zusammen, dass die energetische Reihenfolge auch nicht völlig konstant ist.
Beim Ar sind die 3d-Orbitale energetisch viel zu hoch, um besetzt zu werden, beim Kr viel zu tief, um noch mitmischen zu können.
Diese Umkehr der Reihenfolge macht auch die Chemie der Übergangsmetalle interessant und schwierig.

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Wenn du dein Periodensystem aufklappst musst du die Elektronen von der 4 Zeile nehmen um die Orbitale von der 3. Schale ganz zu befüllen.Deswegen haben die Elektronen in der 4 Zeile Mitte und die der 3. Zeile außen auch meistens die gleiche Farbe:)Der Grund dafür muss irgendwie mit den Energien zusammen hängen.

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Kommentar von ThomasJNewton
08.11.2016, 19:10

Elektronen kann man weder Perioden zuordnen noch "Zeilen", sondern Schalen.

Du übersiehst das Hauptmissverständnis, bzw. die Tatsache, dass Schale und Periode völlig verschiedenen Dinge sind.

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Die Elektronen werden in die Orbitale mit der geringsten Energie gepackt und das 4s liegt energetisch unter dem 3d deshalb wird das 4s auch vor dem 3d aufgefüllt. https://de.wikipedia.org/wiki/Elektronenkonfiguration

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