Frage von ChrisDickson, 70

Optimale Prüfungsvorbereitung Ingenieurwissenschaftliche Fächer?

Hallo Community,

da ich auf meine letzten 2 Fragen Top Antworte bekam, frag ich die Community nochmal.

Und Zwar wie bereitet ihr euch am besten für Fächer wie Physik, Elektrotechnik, Technische Mechanik, Informatik, Thermodynamik usw vor?

  • Lerndauer
  • Lernfrequenz (Bsp. 3 Stunden, 3 mal am Tag)
  • Was macht ihr nach einer Lernsession? (Beispiels: 3 H Lernen/Üben danach 2 h Fitness, Zocken, TV)
  • Wie lang sind euren Pausen zwischendurch
  • Wann fangt ihr an? (Bsp.: 5 Wochen vor Prüfung)
  • Wie fang ihr an? (Bsp.: Erst Skript lesen, dann Theorie, dann Übungsaufgaben)
  • Eure gewohnten Lernuhrzeiten? ( Beispiel 12:00 - 24:00 / mit 2 mal 2 h Pause )
  • Spezielle Lerntechniken oder Tipps für solche Fächer

Ich habe mir schon viele Videos angeschaut und viele Artikel durchgelesen, jedoch waren die Tipps eher Hilfreich für Sprachen und "Fächer bei denen viel zum Auswendig lernen ist". In manchen Fächern gibt es alte Prüfungen bei denen ich die Möglichkeit habe diese zu üben. Jedoch ist überwiegend in den Fächern nichts als das Skript zur Verfügung. Auch mit Karteikarten zu arbeiten finde ich hier etwas unnütz.

Ich hoffe Ihr könnt mit mir eure Erfahrungen teilen und mir von eurem "perfekten Lernverhalten" berichten.

Antwort
von Chrisgang, 32

TM fängst du am ersten tag nach der ersten vorlesung an und machst viele übungen, sonst kann man das gleich vergessen! üben, üben, üben, üben!

lerndauer möchte ich jetz ungern pro fach festlegen, denn da muss jeder selbst merken, wie er zurecht kommt! ich persölich hab in TM wöchentlich circa eine stunde gemacht und vor der klausur nochmal deutlich mehr.

informatik hängt davon ab, was du selbst privat machst (ich nehm mal an, dass ihr in erster linie vba programmiert). nachdem ich privat immer wieder vba nutze, hab ich da keine extra lerneinheiten dafür gemacht.

physik hab ich blank geschrieben, das ging aber auch nur, weil ich in physik davor abi gemacht hatte und gegenüber den meisten anderen einen großen vorsprung im stoff hatte.

elektrotechnik ist natürlich viel lernen und verstehen. da gibts kein allheilmittel, das muss man verstanden haben und wenn der schalter umgelegt ist, dann kann mann sich durch die wechelstromrechnungen meist sehr gut durchkämpfen! gleichstrom sollte die grundlage sein, ohne die geht garnichts! und bei uns war noch halbleitertechnik dabei, das war aber reines auswendig lernen! (is denke ich bei jedem studiengang und jeder uni unterschiedlich)

thermodynamik muss man schnell ein verständnis dafür entwickeln, da kann man aber gut lernen und sich vorallem die ganzen kurven anschauen! da kann man sich auch selbst aufgaben stellen und ausprobieren!

ich selbst hab keinen geregelten ablauf für lernsessions, aber was auf jeden fall immer dabei sein sollte ist eine alte klausur! am besten in echtzeit, denn nur da bekommst du ein gefühl dafür, wie du das richtig einteilen kannst!
angefangen hab ich im wintersemester jetz zu heilig abend, aber die weihnachtsferien nicht allzu konsequnt durchgepaukt, jetzt mache ich deutlich mehr, aber meine lenrzeit liegt bei unter 6h am tag, mehr bringt auch nichtmehr viel, finde ich! da vergisst man wieder mehr, als man lernt!

es bringt viel mehr früh im semester anzufangen und beim stoff immer dabei zu bleiben!

wenns drum geht übungen zu finden, dann ruhig auch mal im internet recherchieren, grad zu TM gibt es so viele sachen, da sollte man nicht an den richtigen übungen scheitern.
ansonsten hilft es auch, wenn man mit komilitonen ausmacht, dass sich jeder gegenseitig eine klausur selbst erstellt, die bearbeitet dann der andere und der ersteller korrigiert sie dann wieder! da lernt man dreifach dabei, denn beim erstellen der aufgaben muss man sich gedanken machen, beim rechnen auch und beim korrigieren ebenfalls! außerdem hat man den vorteil, dass man aus den fehlern der anderen lernen kann!

-> mein allheilmittel sind die selbst erstellten aufgaben/klausuren, aber eine perfekte lösung wird es ganz sicher nicht geben! vor TM aber darf man ruhig bissl angst haben, das fördert das leistungsvermögen ;-)

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