Operation ohne Nakose?

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5 Antworten

Da ist die Geschichte von Dr. Eisenbarth, 'ein deutscher Handwerkschirurg, der durch seine Heilerfolge als Wundarzt und Starstecher landesweit großen Ruhm erlangte. In Preußen wurde er wegen seiner augenärztlichen Leistungen vom „Soldatenkönig“ Friedrich Wilhelm I. zum Hofrat und Hof-Augenarzt ernannt.' (Zitat aus Wikipedia) ´, Er lebte vom 27.3.1663 bis 11.11.1727 - in dieser Zeit betäubte man mit Schnaps (den der arme Patient in den Mund geschüttet bekam), oder man fügte ihm an anderer Stelle Schmerzen zu, um von der Operationsstelle abzulenken (habe ich mal irgendwo gelesen). Dr. Eisenbarth wickelte einen Faden um einen Zahn und riß ihn damit aus.
In Hann.Münden gibt es alljährlich im Sommer die Dr. Eisenbarth-Spiele - sehr sehenswert! 

Sehr eindringliche Szenen kann man auch in dem Film 'Der Medicus' sehen, der im Mittelalter spielt (mir wurde z.T. schlecht von den Operationsszenen)

Teile dieses Films wurden auf Burg Hanstein gedreht, ca. 28 km entfernt von Hann. Münden (wo Dr. Eisenbart lebte und neben der Aegidienkirche - heute ein tolles Café! - beerdigt ist; sein Grabmal zeugt davon). 

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Kommentar von RobinsWelt
24.08.2016, 21:39

Dankeschön für die Antwort :)

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Alkohol und einen Stock im Mund zum drauf beissen. Viele sind garantiert ohnmächtig geworden.

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Im Mittelalter waren OP s recht selten, die weil man die Anatomie kaum kannte. Alkohol, Drogen, Trance, Hypnose. Da geht einiges.

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Alkohol beispielsweise

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