Frage von jajablablabla, 65

Operation gefährlicher wenn Patient starke Schmerzmittel schon im Vorfeld einnahm?

Hallo, kann eine Operation, die unter Vollnarkose durchgeführt werden muss gefährlich enden, wenn man im Vorfeld schon starke Schmerzmittel wie Oxycodon usw. schlucken musste? Könnte dies problematisch werden, hinsichtlich der Narkose, bei der ja auch wieder Schmerzmittel ins System gelangen usw. wenn man dann schon eine ziemlich hohe Toleranz an Morphium/ Opioide hat, kann man da nicht bei sterben?

Antwort
von Spezialwidde, 35

Solange du dem Narkosearzt wahrheitsgemäße Angaben bezüglich der Art und Anwendung der Schmerzmittel machst ist das kein Problem. Dann kann er seine Medikamente entsprechend anders dosieren. Gefährlich wird es dann wenn man falsche Angaben macht.

Kommentar von jajablablabla ,

Naja, irgendwie kann ich mir vorstellen, das ab einer gewissen Dosis Schluß ist und das System dann kolabiert, wenn zu viel Schmerzmittel und Narkosemittel verabreicht werden, von demher...

Kommentar von Spezialwidde ,

Ja sicher, deswegen muss der Anästhesist ja auch genau wissen was wieviel wann eingenommen wurde! Auch andere Medikamente. Dann kann er dafür sorgen dass das nicht passiert.

Kommentar von jajablablabla ,

Teil ich natürlich mit, welchen Grund hätte ich denn, es dem Narkosearzt zu verschweigen? Bekomm das Medi doch auf Rezept verschrieben, gibt kein Grund die Info zu unterschlagen. Trotzdem kommt aber eine Vollnark.dazu und das sind halt ziemlich viel Substanzen, die mein Körper da verkraften muss, hab chron. Bluthochdruck, muss täglich 5mg Amlodipin nehmen, hab manchamal Herzprobleme usw.  macht mir echt Sorgen, aber wie du sagtest, da muss man halt durch::

Kommentar von Spezialwidde ,

Das mit dem verschweigegrund sagst du so, aber wenn es Narkosekomplikationen gibt liegts in den meisten Fällen daran dass der Arzt nicht alles wusste. Frag mich nicht was da einige reitet aber sie müssens dann ausbaden. Natürlich ist eine Narkose für den Körper kein Pappenstiel aber heutzutage doch gut beherrschbar. Man kann sehr feinfühlig steuern. Noch vor 20 Jahren war das ne Tortur, mir war danach tagelang kotzübel, heut ist man noch ein bisschen schlapp aber das wars auch schon.

Kommentar von jajablablabla ,

Hatte 2 OPs in den letzten 4 Jahren und kann bestätigen, das man danach sofort wieder klar ist, hab beide Male eine Stunde im Aufwachraum an den Herz Kreislaufmaschine gehangen, dann wurde ich schon wieder aufs Krankenzimmer gebracht, wo ich aber erneut ins Delirium befördert wurde, mittels Schmerzmittelinfusion, war so breit davon, keine Ahnung was da drin war

Kommentar von Spezialwidde ,

Kenn ich ;-) Das war dann irgendein Opiatschmerzmittel. Ich hab jetzt mittlerweile ne Schmerzpumpe dass ich nicht immer dauerbreit bin.

Kommentar von jajablablabla ,

Sind schon Zustände so ab und an.  Bin momentan bei 3x 20 mg Oxycodon und 2x 5mg Oxygesic (das ist schnellwirksam) über'n Tag eingestellt, breit fühl ich mich aber schon lang nicht mehr, eher schlapp und müde, liegt wohl auch am warmen Sommerwetter. Bin echt froh wenn der Spuk endlich vorbei geht, aber ist ja bald soweit. Mal sehen ob ich mich im Herbst oder Winter zur OP entschließe oder ob es besser ist, doch erst im Frühjahr. Irgendwann muss ich mal machen lassen

Kommentar von user8787 ,

Heute werden schwer Herzkranke, Wachkoma Patienten und Multi-Traumen stundenlang operiert, die haben erheblich höhere Medikamentendosen als du. 

Die Anästhesisten wissen schon was zu tun ist..... 

Kommentar von jajablablabla ,

Woher willst du wissen, ob ich nicht auch Herz, Wachkoma oder Multitrauma- Patient bin? 

Kommentar von user8787 ,

- Wachkoma - Patienten chatten i.d.R. nicht. Hier kannst du kurz und knapp nachlesen warum: 

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Apallisches\_Syndrom

- Multitraumen liegen praktisch bewegungslos auf der Intensiv, oft m künstl. Koma. 

- Schwerst Herzkranke bekommen kein Oxycodon, das wäre in dem Fall kontraindiziert. 

Expertenantwort
von dadamat, Community-Experte für Medizin, 22

Man sollte den wirklichen Tablettenkonsum / Schmerzmittelbedarf angeben. Danach wird dann die Narkose angeglichen. Wichtig ist auch den Konsum von Drogen anzugeben, die haben auch einen Einfluss auf die Narkosemittel.

Antwort
von Grautvornix, 12

Mach das was der Narkosearzt sagt, wenn du da was einnimmst wo der nichts von weiss, kann das in die hose gehen.

Bei sowas ist Eigenintiative u. U. tödlich.

Antwort
von frischling15, 23

Der Operateur , und der Narkosearzt , müssen über jegliche Medikamenteneinnahme informiert werden !!

Antwort
von Blindi56, 33

Das wird einige Tage vorher mit dem Anaesthesisten besprochen, und dann sollte man dessen Vorschriften über die Dosierung unbedingt auch befolgen. GGf. würde er eine Operation abllehnen, bzw, vershcieben.

Aber man wird ja während der Narkose eh ständig überwacht, die merken, wie tief die Narkose ist und ob es dem Patienten gut geht.

(Ausnahmen gibts natürlich immer, der Patient kann ins Koma fallen, oder an Herzversagen sterben, sofern er vorbelastet ist, oder eben Medikamentenmissbrauch betreibt z. B.)

Antwort
von priesterlein, 20

Jede Operation kann gefährlich enden und deine Medikation wird im Vorfeld mit dir besprochen.

Antwort
von 234er, 16

Warum fragst du? Der behandelde Arzt sollte das auf jeden Fall wissen.

Eine Operation mit Vollnarkose zieht immer ein paar Risiken mit sich.

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