Open-Source-Vorfälle?

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3 Antworten

Der große Vorteil besteht darin, dass Nutzer und Entwickler sich rechtlich wie technisch selbst und anderen und gegenseitig helfen können, dass sie mit der Software quasi alles machen dürfen, was sie wollen (außer, es schränkt die Freiheiten anderer ein), dass sie keinen Zwängen und Abhängigkeiten unterliegen müssen (außer freiwilligen).

Software-Qualität und -Quantität sind sekundäre Vorteile. Ein Nachteil kann sein, dass heute für „Open Source“ und Freie Software eine ganze Reihe von Lizenzen verwendet werden, die zwar an sich frei, aber oft unzureichend (rechtliche Lücken laden zum Missbrauch ein) oder inkompatibel sind.

Als von großem Vorteil würde ich daher jede frei lizenzierte Software sehen inkl. der folgend genannten, von gewissem Nachteil halte ich die unnötig verschenkte Chance für ein freies Plugin-/Theme-Ökosystem bei WordPress (nur GNU GPLv2 statt GNU AGPLv3 + any later), oder den Umstand, dass das X11 Window System wegen der laxen X11-Lizenz (auch als MIT-Lizenz bekannt) für einen Großteil der Nutzer in einer unfreien Variante daherkam. Ein weiterer Nachteil, der aber nicht ausschließlich der frei lizenzierten Software anhaftet, ist z.B. die Zusammenarbeit von Grafikkartenherstellern mit Herstellern bestimmter restriktiv lizenzierter Betriebssysteme, die dann ihre restriktiv lizenzierten Treiber nur für dieses eine System programmieren, anstatt die technische Spezifikation und frei lizenzierten Treibercode herauszugeben (als Kunde kauft man Hardware, bei welcher sich der Hersteller keine Mühe gibt, dass sie überhaupt funktioniert und selbiges auch noch aktiv zu verhindern sucht). Oder, dass sich Hollywood bei seinen „Kopierschutzen“ nicht an den DVD-Standard hält und dass der DVD-Standard geheim ist (reverse-engineered werden musste), und nur ein paar wenige DVD-Geräte- und Software-Hersteller via Mitgliedschaft in deren Verein in die Lage versetzt werden, solche Medien abzuspielen. Beides trifft aber wie gesagt nicht nur frei lizenzierte Software, sondern ebenso unabhängige restriktiv lizenzierte Projekte.

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Die meisten Webserver mit Linux, Apache, MySQL und PHP. Wobei in dieser Reihenfolge die Produktqualität hierbei exponentiell absteigend ist. :)

Bei Anwendungssoftware guck dir mal LibreOffice, Blender, Gimp, Synfig, Inkscape oder Scribus an.

Die gängigen Entwicklertools wie GCC, LLVM, binutils, diverse Shells.

Viele Skript-Sprachen wie Lua, Scheme, Python, Perl, Ruby, usw. sind auch "OpenSource".

Webbrowser wie Chrome oder Firefox ebenfalls.

Ich weiß jetzt aber nicht genau, worauf du hinaus willst und was dir diese bei weitem unvollständige Auflistung bringen soll. :)

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Nee -- is so wie kommerzielle Software, eine Ausnahme gab's, das 2000-Jahr-Problem -- seitdem wird bei uns Linux verwendet (Windows war da wohl nicht ganz so hipp)

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