Volkswirt: Steuergelder verschwendet
Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Norbert Walter, sieht die am Wochenende beschlossene Opel-Rettung kritisch. "Da versuchen Politiker, Zeit zu gewinnen", sagte Walter dem "Hamburger Abendblatt". "Nicht einmal diejenigen, die an der Einigung mitgewirkt haben, behaupten ja, dass dies schon die endgültige Lösung für Opel ist." Während in den USA für die Rettung des Mutterkonzerns General Motors die Variante einer geordneten Insolvenz gewählt worden sei, habe man in Deutschland so getan, als ob es diese Möglichkeit gar nicht gäbe.
"Der jetzt gewählte Weg legt nahe, dass man bei Opel möglichst nichts ändern möchte, was aber vielleicht besser gewesen wäre", sagte Walter. "Insofern sehe ich wirklich die Gefahr, dass Steuergelder verschwendet werden." Zudem bezweifele er, ob ein Zulieferer wie Magna der richtige Partner für Opel ist. "Ein etablierter Autohersteller aus Europa, aber auch aus Korea wäre mir sympathischer gewesen", sagte Walter. ( (APA)
Auch mir wäre ein japanischer oder koreanischer Autohersteller lieber gewesen.
Aber warum will es keiner machen ? Weil es sich nicht rentiert. Ist ganz einfach. Fiat wollte auch nur absahen weil sie Geld für die Chrysler Übernahme brauchen.
Japanische Autos sind spitze - das stimmt. Fehler in allen Teilen (FIAT) würde ich auch nicht kaufen;-)